Donnerstag, 19. Februar 2026

Marktplatztreiben vom 27. Mai - Teil 3

Der Statthalter hatte sich inzwischen wieder gefangen, und das Gespräch glitt zurück in halbwegs geordnete Bahnen – soweit man beim Thema Wildpinkler und grüne Rauchwolken überhaupt von Ordnung sprechen kann.

Sir Primus fuhr sich durch den Bart, stemmte sich auf die Zehenspitzen und erklärte mit empörter Stimme: Er habe einen Jungen dabei erwischt, wie dieser „ein Bild auf den Boden strullert“. Sir Levi hob eine Braue. „Und Ihr habt zugesehen?“, „Natürlich nicht, Sir Levi!“, protestierte Primus sofort.

Cani blinzelte irritiert. „Ein Junge?“, „Er war gerade dabei, als ich mich unauffällig heranpirschte…“, erklärte Primus weiter – wobei seine Darstellung des „unauffälligen Pirschens“ vermutlich eher nach einem aufgeregten Wildschwein im Unterholz klang. Ich konnte mir ein kurzes Lachen nicht verkneifen.

Doch dann wurde es seltsam: „Er ist plötzlich in einer grünen Wolke verschwunden und war dann weg!“, rief Primus, der offenbar noch immer nicht verstand, was da eigentlich passiert war. „Ihr habt also weggeguckt“, stellte Sir Levi nüchtern fest. „Ich hab nicht hingeguckt!“, widersprach Primus reflexartig.

Frekya hingegen stellte fest: „Das ist aber nicht fein, anderen beim Pipinieren zuzusehen.“ Ich beugte mich zu Cani hinüber und raunte: „Doch zu tief in den Becher geschaut…“, „ICH bin nicht betüttelt!“, keifte der Statthalter sofort zurück. Sir Levi meinte trocken: „Kein Wunder, dass Ihr ihn nicht schnappen konntet, wenn Ihr nicht hingeguckt habt.“ Cani nickte kaum merklich und flüsterte zu mir: „Vielleicht total verschlafen und hat geträumt.“

Aber Primus zeigte plötzlich auf mich. „Ihr!“ Ich setzte meinen unschuldigsten Blick auf. „Die Geldgier hat ihm wieder einen Streich gespielt…“, murmelte ich zu Cani, bevor ich laut sagte:
„Was ich? Also ehrlich… um Euch einen Streich zu spielen, würde ich doch niemand anderes benutzen! Meine Methoden sind da anders!“ Ich grinste so breit, dass der Statthalter kurz wirkte, als wolle er rückwärts stolpern.

„Pah!“, erwiderte Primus. Frekya mischte sich ein: „Ich habe am Marktstand letztens so einem ein Mittelchen verkauft, das hilft, wenn… na, Ihr wisst schon… der Druck nachlässt.“ Cani prustete los, als sie mein Grinsen sah. „Euch habe ich immer direkt brüskiert!“, rief ich Primus zu. „Und das wird sich auch nicht ändern!“, „Ich lass mich doch nicht veräpfeln!“, beharrte er.

Veräpfeln?

„Der war aber schon alt“, kommentierte Frekya, offenbar noch beim Thema „Druckmittel“. Schließlich grummelte Primus: „Ich trink jetzt erstmal eine heiße Schokolade.“ Ich beobachtete ihn skeptisch. „Wer weiß, was er gesehen hat …“ Er verabschiedete sich noch knapp bei Ela, worauf Sir Levi warnend hinzufügte: „Aber Vorsicht – nicht zu heiß.“ Cani fixierte den davoneilenden Statthalter und murmelte: „Oha… hoffentlich sagt er nicht alles unserer werten Herzogin.“

Ich verschränkte die Arme und meinte: „Ich vermute eher, da haben andere ihre Hände im Spiel. Aber wir sind nun einmal die erste Anlaufstelle, weil jeder weiß, wer wir sind …“ Sir Levi nickte mit dieser stoischen Ruhe, die er so gut beherrschte: „Das ist der Weltenlohn, werter Elyion.“ Cani stimmte leise zu. „Ja, da hast du recht. Und ich bin froh darum — besser, als wenn den Bewohnern dieses Landes noch Schlimmeres geschieht.“

Ich schnaubte und zeigte auf die Frösche, die immer noch träge über unseren Stand hüpften. „Also… Schlimmes passiert doch jeden Tag. Diese Frösche hier … das erinnert mich an eine alte Geschichte …“ Sir Levi schaute mich an, als wäre ich gerade dabei, eine düstere Prophezeiung einzuleiten. „Die Frösche?“, „Erwarten uns auch Plagen?“, fragte ich.

Frekya hob sofort den Finger. „Ich war’s nicht!“ „Ach das“, murmelte Levi. Cani seufzte. „Hoffen wir, dass es nicht so kommt.“ Ich sah zu Frekya hinüber. „Waren das nicht eure?“ Sir Levi ergänzte trocken: „Ja — einen Plagegeist haben wir.“ Frekya blies die Backen auf. 

In Hörweite hockte der Statthalter unterdessen im Café bei Ela, wo gerade die heiße Schokolade serviert wurde. „Uhu, einmal heiße Schokolade für den Herrn — Vorsicht, ist heiß“, sagte Ela freundlich. „Danke, Lady Ela“, brummte Primus, nahm die Tasse entgegen und fragte prompt: „Habt Ihr vielleicht den Knaben gesehen?“

„Knaben?“, wiederholte Ela irritiert. „Da hinten, kurz vor dem Schneiderladen?“ Ela winkte ab. „Nee, war mit Eurer Schokolade beschäftigt.“ „Das war schon etwas früher“, beharrte Primus. „Ach so. Hab’ net so aufgepasst. Außerdem kuck ich keinen Männern hinterher — auch wenn sie noch klein sind.“

Primus nickte zustimmend, deutete über seine Schulter und fragte schließlich: „Wisst Ihr, was der Auflauf dort soll? Irgendwie erscheinen Magus und seine Gattin besorgt und aufgebracht.“ Ela winkte ab. „Ich hab keine Ahnung, hab aber mit meinen Sachen genug zu tun. Außerdem versteh ich Zauberers eh meistens net.“ Primus murmelte triumphierend: „Ah! Hab ich’s mir doch gedacht — es geht um Zauberkram.“ Dann, als müsse er sich selbst bestätigen: „Ich könnte darauf wetten, der kleine Schmierfink hat da auch was mit zu schaffen.“ Ela hob nur eine Augenbraue. „Hmmm.“

Die Worte der Wahrsagerin bewahrheiten sich:
Drohende Unwetter über Carima!
Gemalt vom Pinkelchronisten

Frekya stand neben uns, bohrte genüsslich in der Nase und tat so unbeteiligt, als ginge sie das alles überhaupt nichts an. „Aha!“, sagte ich und sah sie scharf an. „Waaas jetzt schon wieder? Immer ich!“, beschwerte sie sich, stampfte auf und schmollte. Sir Levi blieb gelassen. „Na, na — nicht den Stein kaputt machen. Der hat euch nichts getan.“ Ich verschränkte die Arme. „Niemand sonst hatte solche Viecher im Angebot …“ Der Tonfall war bewusst vorwurfsvoll.

Cani seufzte und schüttelte den Kopf. „Vielleicht solltet ihr euch etwas beherrschen, wenn man euch dementsprechend ernst nehmen soll.“ Levi murmelte grinsend: „Zum Glück bin ich es mal nicht.“ Ich nickte knapp. „Oh ja … ich sehe noch eine sehr lange Zeit als Novizin vor euch.“

Frekya schoss einen Popel lässig in die Gegend. „Ich habe diese Frösche noch nie zuvor in meinem Leben gesehen“, log sie mit der Selbstüberzeugung eines Schamanenlehrlings, der glaubt, der Himmel höre nicht zu. „Nicht nur du, Elyion“, sagte Cani ernst. „Ich sollte vielleicht auch mit der Schamanin darüber reden.“  Ich grinste zu Cani hinüber. Meine Frau grinste zurück und nickte wissend.

Sir Levi kaute gerade genüsslich auf einem Stück Trockenfleisch herum, als er mir einen Streifen hinhielt. „Bestimmt sind die alle angeleckt“, meinte er trocken. Frekya fuhr sofort in die Luft wie ein aufgeschreckter Spatz, wild fuchtelnd. „Natürlich sind die alle angeleckt! Der doofe Schmied hat ja alle meine Frösche abgeschlabbert!“ Und damit verriet sie sich endgültig selbst.

Levi lachte. „Ach ja, die Geschichte.“ Ich schüttelte grinsend den Kopf. „Ihr könntet glatt die Handlangerin von Nichneven sein … nur fehlt euch noch etwas der Pfeffer—äh, die Pfiffigkeit. Der Fuchs steht euch doch nicht so ganz gut.“ Ich seufzte gespielt und grinste dabei über beide Ohren.

Frekya grummelte beleidigt, das Näschen krausgezogen wie jemand, der ertappt wurde und gleichzeitig hofft, niemand merkt es. Levi sah zu mir. „Was mit dem jungen … jungen Fuchs noch wird. Sie hat ja noch Zeit zum Üben.“ Ich musste so laut lachen, dass es über den ganzen Marktplatz hallte.

Cani hingegen wirkte plötzlich sehr ernst. „Schade, dass sie nicht unsere Schülerin ist … ich wüsste schon eine passende Strafe für sie.“ Ich verschränkte die Arme und sah bedeutungsvoll in die Runde. „Gut, aber sie weiß jetzt immerhin Bescheid über Niffelchen …“ Ich nutzte absichtlich Frekyas Kosenamen für Nichneven und grinste dabei.

Sir Levi hob eine Augenbraue. „Und was machen wir jetzt mit ihr?“ Kaum gesagt, ergänzte er scherzhaft: „Auspeitschen, wegsperren …“ Frekya blickte hektisch zwischen uns hin und her — ihre Augen wurden immer größer. Cani sah besorgt aus. „Das gefällt mir ganz und gar nicht … sie ist so jung und unerfahren.“

„D–d–das … das wagt ihr nicht!“, stotterte Frekya. Levi setzte noch einen drauf: „An den Baum binden — mit den Ohren.“ Cani grinste und spielte mit: „Oder an den Pranger.“ „Also wirklich …“, murmelte ich, als sich Frekya  hastig die Hände auf die Ohren presste. Levi grinste zu mir herüber.

„Leute!“, rief ich schließlich. „Diese junge Lady wird einmal eine der mächtigsten Schamaninnen der Amazonen sein! Sie wird Susi vielleicht sogar in den Schatten stellen!“ Levi nickte. „Aber bis sie etwas in den Schatten stellt, dauert das noch etwas.“

Frekya drehte selbstbewusst den Finger in der Luft. „Genau!“ Levi setzte an: „Bis dahin …“
Cani beendete den Satz: „… tun mir Susi und alle anderen leid. Sie scheint sehr unbewusst mit allem umzugehen.“ „Jetzt, wo…“ — Levi atmete tief durch, als würde er ein gefährliches Wort anfassen wollen — „… Niffelchen angepiekt worden ist.“ 

Ein Moment Stille.

Cani nickte seufzend. „Es sieht ganz danach aus.“ Frekya wurde sofort kleiner, ihr Selbstvertrauen verschwand schneller als die Regenpfütze auf dem Boden. Ich legte den Kopf leicht schräg und sagte mit einer Stimme, die ich sonst für angehende Magier nutze: „Wir waren alle mal jung. Unerfahren. Undiszipliniert. Verrückt und unausgegoren … voller Angst … verzweifelt … scheinbar machtlos.“
Ich deutete auf Frekya. „Aber seht dieses junge Ding! Aus ihr wird einmal etwas Großes werden. Sie wird Schicksale bestimmen, Schicksale brechen und neue erschaffen!“

Sir Levi nickte: „Das nennt man dann Schicksal.“ Und wie immer schob er hinterher: „Früher oder später haben wir alle es zu etwas gebracht.“

Primus Caproni seufzt: Große Worte ^^
Elyion Arai: ((war das jetzt ooc ... Herr Statthalter? :P))
Primus Caproni: ((nee ich hab ic gefrotzelt ))
Elyion Arai: ((ah jaaaaaaaa :P))
Leviathan Blackadders: ((haha))
Frekya Vanderbor: ((kichert))

Cani seufzte und meinte ruhig: „Und bis dahin sollte sie sich zu Herzen nehmen, was man ihr sagt.“
Dann beugte sie sich zu Frekya hinunter und sprach leise, fast schon beschützerisch: „Sollte euch je etwas bedrohen, werden wir euch schützen — wenn eure Schamanin nicht zugegen ist.“ Levi nickte bestätigend. Frekya sah uns mit großen Augen an und nickte langsam zurück, als würde sie jeden Satz einzeln verdauen.

Vom Café her erklang Primus’ Stimme: „Lady Ela, bevor hier noch die ganz großen Reden geschwungen werden, ziehe ich mich besser zurück.“ Eine weise Entscheidung, wenn man bedenkt, dass er kurz zuvor einen wilden Pinkler gejagt hatte und fast von Frekya gegrillt worden wäre. Primus wandte sich an Ela: „Was bin ich euch für die leckere Schokolade schuldig?“ Ela winkte ab. „Lasst gut sein, Herr.“ Primus bedankte sich und verabschiedete sich höflich.

Cani fuhr währenddessen fort: „Ihr denkt, wir sind streng. Das mag stimmen … doch hat es einen Grund. Damit ihr lernt — und sicher seid. Selbst wir lernen immer weiter.“ „Hätten wir das auch geklärt“, kommentierte Levi trocken.

Ich räusperte mich schließlich, stellte mich ein wenig gerader hin und erklärte: „Wenn diese junge Dame die Nachfolgerin von Susi ist, dann hat das seine volle Berechtigung. Vergesst nicht — das Urteil der Amazonen war mir immer von höchstem Wert. Früher, als ich noch in anderen Landen weilte, waren wir eng verbunden. Auch heute gilt mein Vertrauen ihnen wie eh und je.“

Frekya meldete sich leise zu Wort: „Ich hoffe doch, dass meine Meisterin uns noch lange erhalten bleibt. Die Nachfolge ist noch in weiter Ferne.“ Levi grinste und suchte nach einem passenden Wort: „Wir zweifeln ja nicht, dass sie mal etwas ganz Tolles macht, aber im Moment ist sie noch etwas … wie soll ich sagen …“ Cani half aus: „Unbeholfen?“ „Ja, ungeschickt“, ergänzte Levi.

Ich nickte zustimmend und meinte mild: „Das wird schon noch …“ Ein seliges Lächeln schlich sich in mein Gesicht. Manchmal muss man an die Zukunft glauben, selbst wenn sie gerade noch mit Fröschen um sich wirft.

Levi rückte etwas näher, die Stirn in Sorgenfalten. „Gut … was wolltet ihr jetzt noch wissen bezüglich des …?“ Ich hob das Kinn leicht. „Ja. Ihr kennt das Buch ja, wie man an Eurem etwas … nun … ausgedehnten Ausbruch gesehen hat.“ Levi schnaubte leise. „Ich muss nachsehen, ob es fehlt.“ 

Hoffentlich war es noch da ...

„Warum liegt so ein gefährliches Buch unachtsam an einer Eiche mitten in der Stadt?“, fragte ich. „Das stinkt doch nach einer Falle.“ „Einerseits wäre es sehr schlecht, wenn es nicht an Ort und Stelle wäre“, meinte Levi nachdenklich. „Andererseits hoffe ich sehr, dass es fehlt — und es nicht noch ein weiteres Exemplar gibt. Eigentlich sind solche Bücher gesichert in der Bibliothek.“

„Es war gesichert“, murmelte ich. „Und ist es … immer noch.“ Cani verschränkte die Arme. „Dann solltet ihr, wenn ihr zuhause seid, gleich nachsehen, ob eines eurer Bücher fehlt, Levi.“ Ich holte kurz Luft. „Also … soll ich es Euch zurückgeben? Das Handbuch zur Zerstörung der Welt … stimmt die Übersetzung überhaupt?“

„Ihr meint, Niffelchen hat das Buch genommen, um die Weltherrschaft an sich zu reißen?“, fragte Frekya vollkommen ernst und bekam große Augen. Cani blickte mich warnend an. „Gesichert? Hast du wieder—“ Ich hob eine Hand. „Ich vermute, Nichneven wollte es öffnen, aber es ist gesichert. Ich hab’s dir doch erzählt.“

Levi nickte knapp. „Das könnte …“ Er sah wieder zu mir. „Ihr sagt, es ist noch geschlossen?“ Cani bestätigte es leise. „Ja, stimmt.“ „Gibt es Spuren an dem Buch?“, fragte Levi. „Natürlich war es noch zu, ich hab’s doch gezeigt“, antwortete ich. „Aber ja, es war etwas ramponiert.“ Levi verschränkte die Arme. „Das Buch ist so gefährlich, dass es einen Schutzzauber erhalten hat. Wer nicht befugt ist, kann es nicht öffnen. Versucht man es zu oft, verschwindet es.“

Ich blinzelte. „Und ich habe es dann gefunden?“, „Ich glaube nicht, dass es eine gute Idee ist, das Eigentum der Akademiebibliothek zu zerstören“, sagte Levi nüchtern. Cani beugte sich zu mir. „Ich frage mich, ob es sich überhaupt so einfach zerstören ließe.“

Ich seufzte. „Nun gut. Ich habe nur manuell versucht, es zu öffnen. Nicht magisch.“, „Ihr solltet es nicht versuchen, werter Freund“, mahnte Levi. Frekya hob die Hand. „Also ich mache immer alles kaputt, aus Versehen. Vielleicht könnte ich es mal probieren!“ „Nein“, knurrte ich. „Ich gebe es jetzt einfach euch zurück, ja?“

Cani fiel ein: „Vielleicht solltest du es mir lieber geben.“ Levi beugte sich erneut vor. „Die Spuren … wer hat sich daran zu schaffen gemacht? Bestimmt gewisser jemand. Oder?“ Cani wandte sich ernst an Frekya: „Von solch einem Buch solltet ihr, bis ihr völlig ausgelernt seid, besser die Finger lassen.“, „Und auch danach“, ergänzte Levi. „Menno …“, machte Frekya und ließ die Schultern hängen.

Ich rieb mir die Stirn. „Also … dann untersucht es doch. Meine Güte.“, und griff bereits nach dem Buch, um es hervorzuholen.

Levi sah mich prüfend an. „Könnt Ihr es verstecken, bis wir das geklärt haben?“ Ich zog die Augenbraue hoch. „Wieso ich?“, „Ich will es nicht in die Bibliothek bringen“, erklärte er. „Offenbar gibt es dort einen unbemerkten Zugang. Und Ihr seid doch der Meistermagier.“ Ein schiefes Grinsen huschte über sein Gesicht. 

„Pah!“, meinte ich. „Dann bringe ich es eben in die Kammer des Ewigen Nichts!“ Cani hob beschwichtigend die Hand zwischen uns. „Gebt es mir. Bei mir wird es sicher sein. Und gut versteckt.“ Levi nickte. „Gute Idee. Dort wird das Raunen nicht bis hierher dringen. Oder so.“ Ich überlegte kurz. „Ja… bei Cani ist es ebenfalls sicher.“ 

Ich reichte Cani das Buch, der es mit einem tiefen Atemzug entgegennahm und umgehend sicher verstaute.Dann wandte ich mich scharf zu Frekya. „Und Ihr… Novizin!“ Sie blinzelte. „Soll ich die Dämonin noch mal pieken?“ Bereits machte sie Anstalten, ihren Stab vom Rücken zu ziehen. „Wehe Euch!“, fuhr ich sie an. „Unüberlegtes Verhalten trage ich Euch nach — und zwar so lange, bis Ihr es gelernt habt!“ Sie zuckte zusammen. „Menno… nix darf man.“

„Habt Ihr Susi inzwischen unterrichten können?“, hakte ich nach. „Ja, sie war gestern hier“, antwortete Frekya. „Ah. Das hättet Ihr auch eher sagen können.“ Cani murmelte etwas von Tavernen-Gesprächen und späterem Erzählen. Frekya ergänzte, ihre Meisterin sei morgen bei der Audienz wieder anwesend.

Ich atmete tief durch — und dann wurde meine Stimme eiskalt: „Und sollte ich Euch noch einmal dabei erwischen, Blitze auf unschuldige Bewohner abzufeuern, sorge ich dafür, dass Ihr einen Monat lang als Hausspinne mein Atelier von Ungeziefer freihaltet!“


Levi prustete beinahe los. Cani nickte zustimmend. „Ihhhh, ich hasse Spinnen!“, jammerte Frekya. „Fürwahr“, sagte ich trocken, „ich bin ein Meister der Verwandlung.“ „Geht da nichts anderes?“, quengelte sie. „Vorsicht“, warnte ich ruhig. Levi schlug lachend eine Ratte vor. Cani kicherte.
Ich hingegen sah beide bitterernst an. „Ich bitte Euch, die Sache ernst zu nehmen!“

Die Neckereien ebbten nur langsam ab. Schließlich stampfte ich mit dem Fuß auf — und die Erde erzitterte spürbar. „Ich bitte um Selbstbeherrschung!“ Im selben Moment zuckte Frekya erneut zusammen — ein Blitz schoss aus ihrem Stab gen Himmel, und augenblicklich setzte Regen ein.

Levi murmelte etwas und verschwand, halb lachend, in Richtung Gilde. Cani hielt beschwichtigend die Hand gegen Frekyas Stab, der merklich zu zittern begann. Ich errichtete rasch eine Schutzbarriere um mich. „Ich habe genug von diesem Ärger!“

„Ich muss ins Bett!“, rief Frekya und flitzte — schneller als man es erwarten sollte — in die Taverne davon. „Ich gehe jetzt auch. Verdammt“, knurrte ich und wandte mich ab. Levi kündigte an, die Bibliothek zu überprüfen. Cani sprach von Ruhe. Gute-Nacht-Wünsche wurden gemurmelt.

Aus der Taverne grollte kurz darauf noch einl Donner — gefolgt von einem empörten Fluch. Ich seufzte. „Die arme Wirtin …“ Cani nickte leise. „Ja … du hast recht.“
 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Marktplatztreiben vom 27. Mai - Teil 2

Den Gedanken an das seltsame Buch schob ich vorerst beiseite und sah zu Frekya hinüber, als sie mir zwei Säckchen Sand in die Hand drückte: „Oh, bevor ich es vergesse – wir haben hier Vergleichssand aus Amazonien, vom schwarzen Berg“, erklärte sie und reichte mir die beiden Beutel, „und aus dem Sanktum.“

Canidio kam in diesem Moment dazu, blieb kurz hinter Frekya stehen. Sir Levi und Blue begrüßten sie, und Frekya winkte ihr freudig zu. „Ah… danke. Alles weißer Sand?“ murmelte ich und fummelte an den Bändern des Beutels herum. „Schwarzer Sand vom Feuerberg!“, korrigierte Frekya eifrig – und im selben Moment hämmerte sie einmal voller Enthusiasmus mit ihrem Schamanenstab auf den Boden.

Was dann geschah, war für mich persönlich ein Weltuntergang. Denn es schüttete! Nicht einfach Regen. Es prasselte vom Himmel wie wie aus Eimern!  Und Wasser… war seit dem Drachenvorfall meine größte Schwäche. Schon allein das Wort „Baden“ jagte mir jedes Mal einen Schauer über den Rücken.
Ich hatte Nächte, in denen ich davon träumte, im Regen zu stehen – und klatschnaß aufwachte, aber nur vom Schweiß. 

Jetzt stand ich wirklich im Regen. „AHHHHHHHHHHHHHHH!!!!“ Der Schrei entfuhr mir, bevor mein Verstand überhaupt reagieren konnte. Instinktiv bildete sich eine wabernde Schutzblase um mich, die das Wasser von mir fernhielt. Natürlich wurde Frekya trotzdem nass, was sie mit demonstrativem Grummeln kommentierte. Zum Glück hob Canidio die Hand – und der Regen hörte schlagartig wieder auf.

Sir Levi sah verwirrt zwischen Himmel und mir hin und her. „Oh, es frischt auf—“ Dann blickte er direkt zu mir. „Was ist los?“ Ich löste die Blase langsam, Wasser tropfte zischend von ihrer Oberfläche, als ich mich schüttelte wie eine gebadete Katze. Dann sah ich Frekya an. Mit einem vernichtenden Blick, der vermutlich hätte töten können. „Waaaas?“ fragte Frekya mit ihrem unschuldigsten Gesichtsausdruck. 

Sir Levi kam näher. Canidio grinste – erst zu mir, dann zu Frekya, dann wieder zu mir. Jungfer Blue verabschiedete sich in den Wald, alle wünschten ihr sichere Wege. Ich brummte nur zum Abschied. Zu mehr war ich in diesem Moment nicht fähig.

„Zurück zu Nichneven …“, begann ich schließlich, als ich mich wieder von dem Regenguß erholt hatte. Bei dem Namen horchte Canidio auf, ballte die Faust und murmelte: „Nicht schon wieder die.“
Frekya zuckte sichtlich zusammen, als wäre allein der Klang des Namens ein Omen. Ich atmete kurz durch. „Ich habe das Ergebnis der Untersuchung der Brandspuren. Die Flüssigkeit hat sich verfärbt und ließ nur ein Ergebnis zu …“

Canidio warf Frekya einen prüfenden Blick zu, offenbar irritiert vom allzu lebhaften Umgang mit dem Stab. „Hmmm …“. Sir Levi verschränkte die Arme. „So. Und lasst mich raten, was Ihr herausgefunden habt. Es ist kein Drachenfeuer.“, „Ja … es war lila …“, bestätigte ich. „Die Göre?“, murmelte Canidio leise. „Ohhh, mir ist ganz duuuselig“, jammerte Frekya. Ich nickte. „Ja, es war kein Drachenfeuer. Dann würde die Flüssigkeit rotgold werden.“

Canidio runzelte die Stirn. „Wollt Ihr den Stab nicht besser abstellen, Frekya?“ Sie sah erneut zu mir und hörte weiter zu. Sir Levi seufzte. „Ich hab’s befürchtet.“ Er sprach den Gedanken aber nicht aus, aber man konnte es in seinem Gesicht lesen. Dann zuckte er plötzlich und sah mich direkt an.

Und genau in diesem Moment – als mein Kopf ohnehin schon voll war mit Regen, Brandspuren und Dämonenrätsel – brüllte Frekya piepsig: „Ergib dich, Niffelchen! Ich b-b-bin eine große Zitrone… öhm, Amazone!“ Bevor ich reagieren konnte, piekste sie mich mit dem Stab in den Bauch. Ich starrte sie einfach nur an. Entgeistert. Wortlos. Mit einem Dampfen aus den Ohren.

Sir Levi beugte sich leicht zu mir hinüber und maulte leise: „Mit Euch stimmt doch was nicht.“ Canidio war ebenfalls näher gekommen. Ich merkte, wie sie Frekya und vor allem den viel zu aktiven Stab im Auge behielt. Dann machte es plötzlich ZAPP – und alles, was ich an Essen oder Trinken dabei hatte, verwandelte sich schlagartig in etwas, das geschmacklich irgendwo zwischen Essig und sauren Drops lag. Ich starrte Frekya nur doof an. Zum Glück hatte ich heute nur Rattenchips dabei. Die waren so furztrocken, die überlebten sogar einen Vulkanausbruch.

Doch meine Reaktion hatte nichts mit Frekya zu tun. Sir Levi hatte längst bemerkt, dass mich etwas beschäftigte. Dass ich etwas gefunden hatte. Und dass irgendeine Art von magischem Rest an mir haftete, der dort nicht hingehörte.

Ich sah Levi von der Seite an – so, als hätte ich etwas Unverdauliches erwischt und die Wirbel in meinem Hals wären aus Gummi. Er flüsterte: „Ist Euch nicht gut?“ Sein Blick wurde schärfer. „Und was… was ist das an Euch?“ Er musterte mich genauer, fast so, als wäre er versucht, mich anzufassen, um nachzusehen.

Mit einem kurzen Wink deuteteich unauffällig zur Eiche. „Ich fragte doch danach, ob sie da etwas gesucht hat …“ Dann drehte ich mich halb um und prüfte, ob jemand lauschte. Frekya war inzwischen genauso verwirrt wie vorher, nur mit einem noch dusseligeren Blick. „Keine Ahnung. Warum?“ fragte Levi neugierig. „War da was?“

Ich griff in meine Gürteltasche, spürte das raue Leder unter meinen Fingern und holte langsam den Gegenstand hervor, den ich dort verstaut hatte. „Das hier … fand ich dort“, sagte ich leise. „Nachdem ich meinte, die Präsenz von Nichneven zu spüren …“ 

Sir Levi schüttelte sich sofort, als würde ihm ein Schauer über den Rücken laufen. Canidio sah zu dem Buch hin und seufzte. Eine dieser Reaktionen, bei denen ich immer weiß, dass sie Schlimmes ahnt. Levi dagegen ließ regelrecht den Unterkiefer fallen und starrte mich mit riesigen Augen an. „Was ist das?“ fragte Frekya, die den Ernst der Lage offensichtlich nicht einmal erkannt hatte.

Levi rang bereits nach Worten. „S–so etwas… haltet Ihr in den Händen?“ Er wirkte, als müsse er gleichzeitig Luft holen, fluchen und rückwärts wegrennen. Canidio bekam bei dem Anblick eine Gänsehaut und ließ Frekya nicht mehr aus den Augen. Die richtige Reaktion, dachte ich. Das letzte, was wir jetzt brauchten, war noch ein spontaner Stabzauber mit einem weiteren unliebsamen Wetterumschwung.

„Das lag an der Eiche?“ fragte Levi und schaute mich an, als wäre ich vollständig übergeschnappt. „Meine groben Übersetzungskenntnisse sind nicht die allerbesten“, erklärte ich ruhig, „aber ich würde sagen, der Titel heißt so ungefähr: Wie man zum Meister wird, um die Welt zu zerstören? Oder nicht?“
Ich sah zu Levi, der genau wusste, worum es ging. Instinktiv versteckte ich das Buch hinter meinem Rücken unter meinem Umhang. Man weiß ja nie, wer gerade mitliest. Oder mithört. Levi presste die Lippen kurz zusammen. „Ich hoffe sehr, dass es nur ein Exemplar davon gibt … und ja, die Übersetzung ist fast richtig.“

Da kam unverhofft der Statthalter Sir Primus über den Marktplatz gerannt. „Halt! Stehenbleiben!“ brüllte er, dass selbst die Blätter der Markteiche erstarrten. Canidio fuhr zusammen. Sir Levi drehte sich um, um zu sehen, wer da so herumschreit. „Wachen!“ rief der Statthalter weiter.

Frekya kreischte „IIIIIIIIKKKKKKKK!“ drehte sich ruckartig um und begann, völlig kopflos, Blitze um sich zu schleudern. Natürlich. Canidio versuchte sofort, die Blitze nach oben abzulenken, aber es waren zu viele. Ich nutzte den Ring an meiner Hand und schneller, als man sehen konnte – pling, pling – lenkte ich die Blitze funkensprühend ab, die Canidio nicht erwischt hatte.

Primus brüllte weiter: „RÄUBER! DIEBE! Biessler!“. Sir Levi hob schützend den Arm, als Canidio scharf sagte: „Gebt mir besser den Stab, Frekya, bevor Ihr ganz Carima einäschert!“ Frekya fauchte nur, hielt ihren Stab aber noch fester.

„Und was hat das nun mit Nifferlchen auf sich und dem Buch?“ fragte sie mitten im Chaos, als wäre das hier eine gesellige Teepause. Ich sah irritiert in Richtung der Geräuschquelle. Sir Levi spitzte die Ohren. „Hört sich an wie der Statthalter. Warum schreit der so?“ „Der hat bestimmt wieder zu tief in den Becher geschaut …“, mutmaßte ich. „Das wäre möglich“, meinte Levi in meine Richtung, ohne den Blick von Frekya zu nehmen.

 
 „Gebt mir den Stab, Frekya“, sagte Canidio nun ernst und leise. „Ich habe das Gefühl, Ihr könnt noch nicht mit ihm umgehen.“ Ich nutzte die Gelegenheit und schob das Buch schnell in eine Rückentasche am Gürtel, möglichst unauffällig. „Nee, den muss ich wieder in die Kiste in Susis Jurte tun“, knurrte Frekya und klammerte sich an ihren Stab. „Der ist meeeeins.“ Canidio wurde noch ernster. „Ihr wollt doch sicher nicht, dass ich Susi sage … dass Ihr ihn hier dabei hattet.“

„Neee“, beharrte Frekya und hielt den Stab noch fester. „Den gebe ich nicht her. Das ist meiiiiiiins.“ Canidios Augen verengten sich: „Dann werde ich ihn vernichten – und er wird in Eurer Hand zu brennen beginnen … wenn Euch das lieber ist, Frekya.“, „Dann wirst du dir von Susi aber was anhören müssen“, murrte Frekya trotzig. 

„Aber besser, als wenn Ihr damit hier Unheil treibt“, erwiderte Canidio und blieb hart. Frekya zog eine Schnute und grummelte. Sir Levi schlug schließlich eine diplomatische Lösung vor. „Hängt den Stab doch auf den Rücken. Dann passiert nichts.“, „Na gut … auf den Rücken“, gab Frekya nach. „Aber ich gebe ihn nicht her. Den brauche ich, um mich zu verteidigen!“

Canidio nickte. „Gut. Da bleibt er, bis Ihr zuhause seid. Und ich werde die Tage mit Susi darüber reden.“, „Ely wird nicht nass und wir werden nicht gegrillt. Gut“, meinte Sir Levi trocken. „Auf den Rücken damit. Hop hop.“, „Jeder von uns musste lernen … ob er wollte oder nicht“, sagte Canidio. „Doch Ihr seid noch zu jung für so einen Stab.“ Frekya befand sich sichtlich in einer Trotzphase. Canidio beugte sich leicht zu mir und tuschelte: „Sie ist wie ein kleines Kind, dem man das Spielzeug abgenommen hat.“

„Wo waren wir stehen geblieben?“ fragte Sir Levi, nachdem Frekya endlich ihren Stab auf den Rücken gezwungen hatte. „Es ist ein Buch mit sehr gefährlichem Inhalt.“, „Nur, da kommt keiner ran“, erwiderte ich lapidar.

Primus donnerte in diesem Moment schon wieder über den Platz: „WO ist er?!“ Levi fuhr unbeirrt fort: „Ich würde sagen: mehr als gefährlich.“ Ich sah zum Statthalter hinüber. „Oh… Statthalter… wer?“,„Wo ist wer?“ fragte Levi zurück. „Der Wildpinkler!“ rief Primus empört. „Ich hätte ihn fast erwischt! Sozusagen in flagranti!“ Ich runzelte die Stirn und musterte ihn. Canidio begrüßte ihn höflich: „Oh, seid gegrüßt, werter Sir Primus… ähmmm, hier ist er nicht.“ Levi bestätigte: „Hier ist er nicht.“

„Das gibt es doch nicht!“ schnaubte der Statthalter. „Kala Strapshalter“, sagte Frekya fröhlich – und wurde sofort von Canidio streng ermahnt: „Frekya!“ Primus ließ sich davon nicht irritieren. „Der kann sich doch nicht in Luft auflösen! So ein Mistfink!“ „Habt Ihr wieder zu tief in den Krug geschaut?“ fragte Levi trocken. „Ich bin stocknüchtern!“ verkündete Primus entrüstet.  „Wenn Ihr das sagt“, meinte Levi nur.

Ich hob schließlich die Stimme und fragte: „Und wo bitte schön ist das passiert … Statthalter?“ Danach hatte der Statthalter eine Art Aussetzer, und etwas Seltsames passierte ...

Die OOC Einlagen wollte ich ursprünglich nicht posten. Aber nun ... das muss leider mit rein:

Elyion Arai: Primus? *äugt zum Statthalter, der erst wie eine Furie war und nun schweigt wie ein Grab* 



Keine Reaktion. Warten auf Godot ...

Elyion Arai: ((also wenn die Katzen jetzt wieder gekotzt oder gekackt haben, kriegst du ein Lehrvideo :P -->@Primus))
Leviathan Blackadders: *zu Primus äugt*  ((lol))
Frekya Vanderbor: ((hahahahaha ich schmeiß mich gerade mal weg vor Lachen))


Meist waren die Katzen daran schuld, wenn der gute Primus hastig vom PC verschwand und keine Rückmeldung mehr kam. Ein paar Minuten später ...

Primus Caproni: ((Nee das nicht, aber ich bin etwas derangiert, war schon mal eingeschlafen vorhin und steh gerade etwas auf der Leitung ))
Leviathan Blackadders: ((ups blöder Arbeitsstress))
Frekya Vanderbor: ((oh je also zerknittert))

Weiter geht es. Primus ist wieder da und sieht Frekya mit dem Schamanenstab.

Primus Caproni: Sagt Lady Canidio, ist das nicht der Stab eures Gatten?

Ups ...

Primus Caproni: (( Ohhh neeee halt zurück! Den Satz bitte streichen :-)  lol der Stab eures Gatten ^^  hahahahahahahah))
Canidio Arai: ((oki))
Leviathan Blackadders: ((Okay))
Primus Caproni: (( oh nee nach müd kommt schläd sagen sie hier im Dorf ))
Leviathan Blackadders: ((na hoffentlich nicht grööööhl))
Elyion Arai: ((Zum Glück ist Lennard nicht hier ...))
Primus Caproni: ((ich seh nix mehr. Ich hab Tränen vom Lachen in den Augen))
Canidio Arai: ((Hahahaha))
Leviathan Blackadders: ((löl))

Alle waren vom Lachflash paralysiert. Doch dann wurde das Thema ausgebaut.

Elyion Arai: ((Diese Annekdoten veröffentliche ich nicht, sonst heißt es wieder Carima ist versaut :P))
Canidio Arai: ((Pfeiffft und seh unschuldig hin und her))
Frekya Vanderbor: ((Ich verstehe nur Bahnhof))
Elyion Arai: ((Sehr gut!))
Frekya Vanderbor: ((Menno))
Leviathan Blackadders: ((Gug in die Luft. Bin ned versaut, nur Ely ist ungewaschen))
Elyion Arai: ((gepudert.. frisch wie ein Babypopo!!!))
Leviathan Blackadders: ((hahaha jetzt wirds klar...))

Dann der Versuch, zurück zum Thema:

Elyion Arai: Also.. Herr Statthalter? Was ist denn passiert? ((das man nach Geschrei einpennt)) Vielleicht solltet Ihr doch ins Bett gehen.. es war sicher nur ein Albtraum ...
Primus Caproni: Nix da! Kein Albtraum!
Elyion Arai: Sicher?

Und dann passiert es doch noch einmal: 

Primus Caproni: da war ein junger Stift, der mit seinem Stift gerade dabei war ...
Primus Caproni: (Och nööö ... löl))

Marktplatztreiben vom 27. Mai - Teil 3

Der Statthalter hatte sich inzwischen wieder gefangen, und das Gespräch glitt zurück in halbwegs geordnete Bahnen – soweit man beim Thema ...