Montag, 15. Februar 2021

Einmal Spinnen Spekulatius bitte ...

Die erdolchte Spinne war inzwischen verschwunden. Was war passiert? Als ich eines Morgens einen Blick darauf warf, war die Stelle völlig zerwühlt und übersät mit kerbenartigen Spuren. Die Fallen lagen zerstreut in der Umgebung herum.

Zur Sicherheit nahm ich die Fallen lieber an mich. Zum Glück konnte ich mich noch rechtzeitig aus dem Staub machen. Die Waldhüterin drehte wie üblich ihre Runde. Wer weiß, was sie sich zugereimt hätte, wenn sie mich mit den ganzen Fallen huckepack gesehen hätte!

Hätten die Schmuggler die Spinne mitgenommen, sähen die Spuren sicher anders aus. Und sie hätten natürlich die Fallen nicht herumliegen lassen. Handelte es sich hierbei etwa um Adelphophagie (Gefrässige Geschwister)? 

Es war jedenfalls anzunehmen. Nafreda hatte die kuhgroße Spinnen als Jungtiere bezeichnet. Bei den meisten Spinnenarten frassen die Weibchen die Männchen nach der Befruchtung auf. Genauso opferten sich die Mütter für ihren Nachwuchs. Spinnen sind wirklich Raubtiere durch und durch!

Wie viele gab es bloß von diesen Monstern? Sie stellten auf jeden Fall eine große Gefahr dar! So ein Jungtier konnte locker einen Menschen verspeisen. Wenn man davon ausgeht: Eine Kreuzspinne legt etwa 40 bis 50 Eier in einen Kokon und davon gibt es mehrere ...  

Ein Schaudern lief mir über den Rücken. Ich kenne zwar nicht die Legefreudigkeit dieser Riesenspinne, aber die Vorstellung, dass um die zweihundert Spinnen durch Carima wuselten, reichte mir schon. Aber irgendetwas passte nicht ins Bild ... Wie schafften es die Drow solch eine Population an Spinnen durchzufüttern? Da würde es auch nicht ausreichen, wenn sie sich gegenseitig auffraßen.

Mir fiel dann eine Begebenheit wie Schuppen von den Augen: Damals auf dem Marktplatz... das Drowtor! Bei der Zerstörung erschien kurz ein Riss und darauf eine riesige haushohe Spinne! Sie war genauso schnell verschwunden, wie sie gekommen war. Waren die Spinnen etwa in einer anderen Dimension zu Hause?

Mittwoch, 10. Februar 2021

Der alte Bär von Avalon


Über die letzte Audienz Anfang Februar hat der Stadtschreiber wieder hervorragend detailliert berichtet und ich glaube, da kann man fast nichts mehr hinzufügen, ... aber nur fast ...


Das Hauptthema auf der Audienz war der „Bär von Avalon“, der bei der Aussicht auf eine gute Mahlzeit im Wald von einer Falle erdrosselt wurde. Vielleicht hatte ihn der Geruch des Fleisches so früh aus dem Winterschlaf geholt ... Da blieb ihm der „Bissen im Halse“ im warsten Sinne des Wortes stecken.


Ob die Fallensteller erneut wieder zugeschlagen hatten? Oder hatte der Suchtrupp vielleicht eine der Fallen übersehen? Wer weiß ... die Kälte konserviert das Fleisch ja sehr gut. Im Sommer hätte man den gammligen Geruch schon von Weitem ausgemacht und sicherlich auch recht schnell Tiere angelockt. Aber im Winter ist das schwierig zu sagen. Wir müssen wohl abwarten, wie sich die Lage weiter entwickelt.

Bildquelle: Blue, die Waldhüterin

Die Waldhüterin hatte den grau-braunfelligen Gesellen als erstes gefunden und ihm mit trauriger Miene das Fell über die Ohren gezogen. Man muss wirklich sagen: Dieser Bär war wirklich ein imposantes Tier. Die Hoheiten waren genauso bestürzt über den Vorfall, wie der Rest der Audienzteilnehmer.

Zwölf Goldtaler sollte derjenige bekommen, der die Fallensteller tot oder lebendig zum Schloss schleift. Ich glaube, das wird ein guter Anreiz sein, dass halb Carima nun durch die Wälder stapft, um den Bärenmörder zu finden.


Am Hafen verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer:

*helle Aufruhr macht sich breit* Schon wieder wurde eine Belohnung ausgesetzt! 10 GOLDTALER und 2 EXTRA von der Fürstin Silke! Das sind... ähm... äh... *mit den Fingern versucht zu rechnen*

*einer maulend Vorarbeiter* 12! Du Idiot! ZWÖLF! Was habe ich für Nichstnutze hier! Arbeite weiter...

*als Überlegung der Tagelöhner kommt* Wen man dafür nur anschwärzen könnte... *sich die Finger reibt*

[Autor: Sir Levi]

Seltsamerweise beflügelte das Ereignis auch wieder die gesanglichen Künstler von Carima. Doch zum Glück kann der Bär sich ja nicht mehr wehren, auch nicht mit einem Nudelholz ...

Bildquelle: Jungfer Blue

Das andere Lied trällert man bereits am Hafen:

Meister Petz der arme Tropf,
er war schon ziemlich alt.
Es ging ihm an den Schopf
Wilderer machten ihn jetzt kalt.

Warum begeht man solch Untat?
Auf ewig verdammt soll er sein!
Gestraft mit dieser Schandtat,
dieses miese Schwein!

Möge man finden,
diesen miesen Übeltäter,
so soll man ihn lassen schwinden,
fallen so er, in den Äther.

[Autor: Sir Levi]

Bildquelle: Blue, die Waldhüterin

Sonntag, 7. Februar 2021

Spinnereien und Spekulationen

Das Eis von Canidio an der Anlegestelle in Elwyne schmolz langsam mit der Blüte der Winterlinge.

Die rivalisierenden Schmuggler nutzten anscheinend die Gunst der Stunde, um ein Exempel an eine der auftauenden Spinnen zu statuieren. Aber warum?

Womöglich hatten die Piraten und die Drow ein paar ihrer Leute auf dem Gewissen. Es könnte aber auch sein, dass die Spinnen die Schmuggler angegriffen hatten. Da liegt der Gedanke nahe, dass sie sich deswegen zuerst an den achtbeinigen Viechern rächen und damit den Drow auch eine klare Botschaft senden wollten.

Aber was war mit der übrig gebliebenen Spinne passiert - eine weitere Trophäe oder Vorrat für den Winter? 

Wie man auf dem unteren Bild sehen kann, waren es mal drei Spinnen. Eine wurde bereits als Suppe verköstigt (die in der Bildmitte).

Vielleicht waren die Suppenlieferanten und die Schmuggler ja ein und dieselbe Gruppe?! Die Sache mit dem Eis sollte eigentlich den Schmugglereien und Kampfhandlungen ein Ende setzen. Aber wer hätte gedacht, dass es noch eine zweite Partei gab, die die Situation derart ausnutzen würde?

Die vielen Fallen, die man an der toten Spinne befestigt hatte, gaben mir immer noch Rätsel auf. Vielleicht wollten die Schmuggler den Orks die Sache in die Schuhe schieben?

Die Drow hatten Canidio und mich, wegen dem Eis, bereits im Visier. Und jetzt, wo eine ihrer Spinnen auch noch so demonstrativ ermordet worden war, könnte Nafreda dazu geneigt sein, härtere Gegenmaßnahmen ergreifen.

Nura Yathrin: *sieht auffällig argwöhnisch zu dem Magierpaar*
Elyion Arai schielt seltsam zu den Drow zurück.
Canidio Arai stellt sich neben Elyion. Doch so, dass sie die Drows immer noch ein wenig sehen kann.

Die Drow gaben natürlich allen Rivvil (Menschen) die Schuld. Auf der Audienz Ende Januar zeigten sie das auch offenkundig. 

Bluemoon Sweetrain: Die Spinne war mit einer Fahnenstange durchbohrt und eine große Bärenfalle lag oben drauf. 
Jil Cuttita: Mit einer Fahnenstange? Wie geht das den mit einem so kleinen Tier ?
Bluemoon Sweetrain: Kleines Tier? Die ist so groß wie eine Kuh!
Jil Cuttita: Wie bitte? *schaut auf das Bild und bekommt große Augen*
Ouar: *sagt auf Drow* "Diese scheinheiligen Rivvil", sagt nicht gerade leise.


Jil Cuttita: Schmuggelware..., eine tote Riesenspinne, eine Piratenflagge, aber keine Spuren von einem Piraten. Das ist höchst ...
Primus Caproni: mysteriös... *vollendet den Satz*
Nura Yathrin: *ihre Hände beginnen zu leuchten und zu knistern und sagt dann in Drow* "Wie lange müssen wir uns das noch von diesen Rivvil bieten lassen? Zuerst töten sie die Jungtiere und dann machen sie auch einen auf unschuldig"
Jil Cuttita beugt sich zu Lennard und tuschelt so das nur einige Wortfetzen in den Saal gelangen: Pirat ... Drows ... Täuschung ...
Nafreda Nadal sagt in der Sprache der Rivvil (Menschen): "Vorsicht Mutter der Rivvil! Sowas kann ins Auge gehen. Mit solchen Worten wurden schon Kriege begonnen!


Aus der Sicht der Drow war die ganze Audienz sicherlich eine einzige Farce. Ich weiß nicht, was sie sich genau in ihren Köpfen ausmalten. Aber ich denke, sie waren überzeugt davon, dass wir Schuld an dem Massaker an der Anlegestelle waren und dann bot sich ihnen auf der Audienz auch noch ein beispielloses Schauspiel, wo wir absolute Unwissenheit postulierten.

Unter diesem Aspekt kann ich den Zorn der Drow natürlich verstehen. Würde auch nur ein Drow öffentlich mordend durch das Land ziehen, würden wir sicherlich auch alle in einen Topf werfen und gnadenlosen Hass entwickeln.

Elyion Arai: Ja... es waren auch zwei Spinnen an der Stelle vereist. Eine wurde ja bereits ähm... geklaut. Also insgesamt drei.
Nafreda Nadal: Die unter dem magischem Eis noch lebten *sagt zornig*



Ouar: *sagt in Drow* "Der hat sicher was mit der Sache zutun! Wie wäre es ihn gefangen zunehmen und zu verhören?"

Nafreda Nadals Augen verjüngen sich nun, ihre Hände beginnen zu knistern, sagt in Drow "diese Lakaie der Rivvilmutter lügt. Aber er wird uns kennenlernen!"

Im Verlaufe meiner Ausführungen erklärte ich, dass jemand die noch halb gefrorene Spinne mit einer Stange erdolcht hatte und um die Sache noch dramatischer erscheinen zu lassen, irgendein Tierblut ausgegossen hatte. Dabei machte derjenige leider nur einen Fehler: Spinnenblut basiert auf Kupfer und nicht auf Eisen. Es ist auch farblich ins bläuliche gehend. Damit hatte man natürlich unbeabsichtigt Zweifel geschaffen.


Lennard vonLemond: Es scheint .. es soll etwas inszeniert werden ... wenn ich das richtig verstehe ...
Elyion Arai sieht zu den Drow, deutet etwas dezent zu der Fahne hin: Die Fahne dagegen könnte aber in die Wunde der Spinne wohl eingetaucht worden sein. Auf die Frage nach dem Warum habe ich aber leider noch keine Antwort.
Jil Cuttita: Genau werter Schwager .. ein Possenspiel ...
Lennard vonLemond verzieht das Gesicht * ... das wär ja typisch ... den ist nichts heilig !! Fahnen in Blut tauchen ... !! Unglaublich welch ein Symbol !!

Das ging wohl ziemlich nach hinten los! Die Drow gaben den Menschen die Schuld und die Menschen hielten die Sache für eine Täuschung der Drow ...Wie würde die Sache nur ausgehen?


Zudem hatte Canidio noch einen großen Fehler gemacht:

Canidio Arai murmelt zu Elyion: Zum Glück scheinen sie immer noch nicht zu wissen, dass ich es war mit dem Eis. 
Elyion Arai versucht Canidio leicht auf den Zeh zu treten.
Nura Yathrin: *dreht den Kopf in Richtung des Magierpaars und schnippt mit dem Fingern als ob ihr ein Licht aufginge*
Canidio Arai spürt Elyions leichten Tritt auf den Zeh und holt tief Luft: Uffff.

Weiter geht es wohl im nächsten Artikel ...

Freitag, 5. Februar 2021

Der Sondergast und das Flaggenrätsel


Ein Sondergast begrüßte als Erster alle dahergel ... eintreffenden Leute auf der Audienz. Man könnte meinen, bereits die ganze Nacht verharrend, wartete er auf die Ankunft der Besucher - höflich, zurückhaltend und mit einem breiten Lächeln im Gesicht. Das war auf jeden Fall schon mal ein Pluspunkt.

Aber dass er sich auf dem Thronsessel des Prinzen breitgemacht hatte, das war schon ziemlich dreist! Das gibt natürlich wieder einen Punkt Abzug und so bleibt das Konto des ersten Eindrucks leider bei null. Wer war dieser impertinente Dauerlächler?

Die unverschämte Grinsebacke war einfach gesagt: Ein Schädel! Aber wie kam er denn da hin? Hatte die Theatergruppe vielleicht ihre Requisite vergessen? Oder war es ein netter Gruß von der heiß geliebten Gattin des Prinzen (natürlich als Briefbeschwerer)?

Lennard vonLemond: *stutzt einen Moment als er etwas auf dem Thronsessel sieht ... wendet sich dann dem Saal zu und nickt grüssend*
Silke Horten nickt Jil zu und ignoriert das Teil auf dem Sessel erstmal.


Prinz Lennard hatte natürlich eine ganz andere Idee, wer dahinter stecken könnte und ließ das die Beschuldigte auch offen wissen: 

Lennard vonLemond macht einen Schritt beiseite und gibt den Blick auf den Totenschädel frei * .... und das hier ?? Ist wohl Euer stummer Protest ? ... oder solls GAR EINE DROHUNG SEIN ??


Nafreda Nadal: Ein Rivvilschädel, wie sie zuhauf gibt.
Lennard vonLemond: Das ist keine Antwort ... Ich fragte, ob er von EUCH ist! Wir ... rivvil ... oder wie ihr uns nennt .... pflegen unsere Toten ... zu begraben ... und nicht auf Stühle zu drappieren !! *schaut sie ernst an*
Nafreda Nadal: *ignoriert nun den Schädel zur Gänze*

War er wirklich von Nafreda? Bei den vorherigen Malen hatte sie sich ziemliche Mühe gegeben, die warnenden Schädel magisch aufzupeppen. Im Vergleich zu vorher, wäre das ein recht plumper Versuch gewesen, den Prinzen zu verunsichern.

Vielleicht gab es auch einen Nachahmer? Nichneven hatte mal vor unserem Haus so einen drowischen Schädel drapiert. Aber ihre Anwandlungen galten immer nur Canidio und mir. Daher gehe ich davon aus, dass sie nichts damit zu tun hatte.

Gab es da vielleicht noch jemand anderes? Und welche Botschaft steckte dahinter? Der Thronsaal war außerdem mit reichlich Wachen bestückt. Wie sollte er also unbemerkt an seinen Platz gekommen sein?

Es gibt nur drei wahrscheinliche Möglichkeiten: 

  1. Entweder, es war eine der Hoheiten selbst oder 
  2. Es passierte auf magischem Wege oder 
  3. Im Trubel ohne wirkliche Bedeutung

Ich glaube, da halte ich die Idee mit der Requisite noch am Sinnvollsten: *Schädel hochhält* „Ach, armer Yorick! – Ich kannte ihn, Horatio, ein Bursche von unendlichem Humor, voll von den herrlichsten Einfällen ... Wo sind nun deine Schwänke, deine Sprünge, deine Lieder, deine Blitze von Lustigkeit, wobei die ganze Tafel in Lachen ausbrach?“ (» Hamlets Szene mit dem Schädel «)

Moment mal ... hieß der Spielmann am Hafen nicht auch so? Ich hoffe, das ist nicht wirklich der Schädel des armen Mannes ... *murmelt was von „Nudelholz“ und „Waldhüterin“* Ach was ...

Apropos Schädel - Kommen wir zu dem Rätsel der Piratenflagge, die nach dem Auftauen, frisch gewaschen, wieder in neuem Glanz erstrahlte. Blue hatte bezüglich der Piraten eine Theorie:

Bluemoon Sweetrain: Und eine Piratenflagge haben wir auch gefunden *packt das andere Bild aus*
Lennard vonLemond: Die Piratenflagge ... scheint eher .... das übliche ... was man so kennt ... aber das Zeichen auf der weissen Fahne ... kenn ich sehr gut !!
Bluemoon Sweetrain: Ich glaube nicht, dass es Piraten waren. Die kommen heimlich an Land und verschwinden wieder. Die würden nie ihre Flagge dalassen.


Da hatte die Waldhüterin im Grunde recht. Bisher waren wir immer davon ausgegangen, dass Schmuggler vielleicht eine falsche Fährte legen wollten. Wie bereits die Jungfer richtig folgerte, wären echte Piraten niemals so dumm, Flaggen und Waren einfach so herumliegen zu lassen. Das wäre ja fast so, als würde ein Dieb seine Beute mit Adresszettel am Einbruchsort hinterlegen!

Bluemoon Sweetrain: Im kleinen Lagerhaus ist alles voller Kisten und Fässer.


Aber eine Sache haben wir in unseren Überlegungen bisher außer Acht gelassen ...

Jil Cuttita: Also dürfen wir davon ausgehen, dass dieses Banner dort das Eure ist ?
Nafreda Nadal: So ist es und sie stehen dort um den rivvil zu sagen, dass das unser Gebiet ist, wo sie sich bewegen.

Die Anlegestelle hatte Nafreda zum Hoheitsgebiet der Drow erklärt und zur Warnung dort ihre Flagge drapiert. In der Nähe befand sich ja auch der Zugang zu ihren Höhlen. Es gab vor einiger Zeit schon mehrfach Anzeichen dafür, dass die Piraten mit ihnen zusammenarbeiten würden.

Als Verbündete verkauften sie ihre Waren an die Drow und das Lagerhaus diente als Stauraum, bevor das Zeug unter Tage gebracht wurde. Die Piraten waren also der Ansicht, die Hoheiten von Carima, könnten ihnen überhaupt nichts anhaben und deshalb brauchten sie sich auch nicht mehr zu verstecken! Zudem gingen sie davon aus, dass sich keiner mehr in die Nähe der Drow wagen würde.

Es musste aber noch eine andere Schmugglerpartei geben, die vielleicht bisher die Anlegestelle als Umschlagplatz für ihre zollfreien Wagen genutzt hatte. Das würde auch erklären, warum diese Kampfhandlungen mehrfach dort stattgefunden hatten.

Vielleicht ging ja die Sache mit der erdolchten Spinne ja auch auf deren Konto?

Das wird im nächsten Artikel weiter spekuliert ...

Donnerstag, 4. Februar 2021

Nasen- und Ohrenschmaus oder doch der reinste Graus?!

Ja ... muss i denn... ♪ ♫ noch Anmerkungen zum Audienzbericht machen, nachdem der Stadtschreiber so ausführlich schon einen Bericht verfasst hat?

» Hier nachzulesen «

Aber natürlich! Es gibt da immer noch ganz belanglose Wichtigkeiten, die einer unbedingten Erwähnung bedürfen - wie das Duftwasser oder der Gesang der Waldhüterin. Schließlich sind das die ganz besonderen Waffen der Jungfer, vor denen man wohl kaum Nase oder Ohr verschließen kann.

Bluemoon Sweetrain tritt vor und verströmt einen unwiderstehlichen Duft, den sie den Herren dezent zuwedelt.
Lennard vonLemond: *schnuppert vorsichtig*
Primus Caproni rümpft die Nase.

Das traf auch auf die letzte Audienz vom Sonntag zu. „Souffle chaud de la reine des neiges“ - im ersten Moment denkt man da gleich an eine leichte Eierspeise. Aber nein! Es hieß übersetzt: „Der heiße Atem der Eiskönigin“ - irgendwie paradox oder nicht? 

Aber sicherlich hatte die Waldhüterin da das Phänomen im Sinn, dass bei einer starken Erwärmung der Haut über 40 °C eine vorübergehende Kälteempfindung eintritt. Es wird einem im wahrsten Sinne des Wortes heiß und kalt.


Ja, mir läufts auch genau so den Rücken runter, wenn ich daran denke, dass die Jungfer ein Konzert geben wollte. Wenigstens hatte sie an dem Abend kein Liedchen gesungen. Man was war ich erleichtert! Fast so gut erleichtert wie nach einem üppigen Festmahl.

Jil Cuttita: Ich habe diesen kleinen Hinweis erhalten, dass Ihr ein Lied zum Vortrag bringen wollt?
Primus Caproni schaut die Herzogin mit blankem ENtsetzen an
Elyion Arai verschluckt sich fast.
Silke Horten: Nicht euer Ernst Herzogin ... *schaut erschrocken*
Canidio Arai wird blass im Gesicht und greift nacht Elyions Arm.
Lennard vonLemond: *schaut kurz zur Decke* Darauf war ich nicht vorbereitet .... *grummelt * ... ich habe die Wattebällchen vergessen ...


Die Gute war zum Gl .. leider heiser. Aber ein kleiner Hinweis für alle „genusssüchtigen“ Carimaohren: Mit einer Kanne Salbeitee ist das im Handumdrehen wieder behoben. Obwohl ich eher zu den Leuten gehöre, die ein striktes Stimme-schonen für die Waldhüterin anraten würden. Am besten für ganze zwei Monate!

Bluemoon Sweetrain: Oh, heute bin ich etwas heiser. *hustet übertrieben* Das nächste Mal vielleicht.
Jil Cuttita: OH, das ist aber schade. Dann dürfen wir bei der nächsten Audienz auf einen Vortrag hoffen?
Silke Horten atmet erleichtert aus.
Lennard vonLemond: *zwinkert der Jungfer dankbar zu*

Ich hätte da auch einen Trank, den ich das „Schweigen im Walde“ nennen möchte. Der bläht etwas die Stimmbänder auf. Infolgedessen kann das Opf ... die Auserwählte eine Weile keinen Pieps mehr von sich geben. Das würde der Waldhüterin sicher sehr guttun. *grinst*

Bluemoon Sweetrain: Vielleicht darf ich mal ein Konzert geben?
Silke Horten: Vielleicht darf ich deine Zunge ... *hustet und spricht nicht weiter*
Jil Cuttita: Ja.. wenn Ihr uns die Ehre erweisen wollt? Warum nicht? Ich bin sicher alle Bürger würden Euch gerne eine Abend lang lauschen.
Bluemoon Sweetrain strahlt: Dann werde ich mich besonders anstrengen.
Jil Cuttita: Nun dem sehe ich mit großer Freude entgegen, werte Jungfer.

Primus überlegte sogar, ob er an dem Tag sogar Urlaub nehmen sollte. Wie schafften es die Beiden nur, dieses schauerliche Quietschen zu ertragen?

Ich hatte selbst schon eine hervorragende Idee, wie ich mich trotz körperlicher Anwesenheit aus dem Staub machen könnte: Mit Astralprojektion! Ich wäre dann geistig abwesend. Aber wenn das jemand mitbekommt?! Ich glaube, ich greife dann doch lieber zu gewachster Wolle. Da dringt zum Glück der Ton nur ganz dumpf ans Ohr.

Lennard vonLemond: *schaut zu Primus * ... vergesst nicht die wertvollen Weingläser in Sicherheit zu bringen ... vor einem Konzert ... ihr wisst ... das hohe C der Jungfer !!
Ouar: *sieht Illharess und sagt in Drow "Darf ich sie töten wenn sie nochmals singt?"
Silke Horten denkt sich: Muss die Magier aufsuchen. Brauche etwas was mich krank macht an diesem Abend.

Wahrscheinlich würde mich die Jungfer einen „ganz schlimmen Kunstbanausen“ schimpfen. Aber ehrlich gesagt, könnte man den Titel auch auf ihre Stirn kleben. Schließlich musste schon eine arme Laute dran glauben und ein Spielmann empfing den mehrfachen Kuss eines Nudelholzes.

Infolgedessen machte eine merkwürdige Geschichte am Hafen die Runde :

*...ein Schmutzpoet erzählt vom Spielmannsfluch, als wolle man klarmachen, was passiert, wenn man dem Plänkelsänger nicht wohlwollend wäre...*

Der Spielmannsfluch! ...eine Geschichte, die jedem vor Augen halten soll: Wer dem Sänger/Erzähler schadet, wird mit Vergessen bestraft! Niemand wird eure Taten lobend besingen!

*leise hinzufügt* Für ein Silberstück könne man wohl auch eine wohlwollende oder gar heldenhafte Erwähnung bekommen.


*er beginnt die Geschichte eindrucksvoll zu erzählen*

Der Spielmannsfluch (Text: In Extremo)

Es war einmal ein König, an Land und Segen reich
Der saß auf seinem Throne finster und bleich ...

» Hier gibts das ganze Lied «

*sich erhebt und laut sagt* Versunken und vergessen! Das ist des Spielmanns-Fluch!
*eine Pause macht und dann abschliessend meint* ...von dem man nicht erzählt, bleibt unerwähnt! 

[Autor: Sir Levi]

Dienstag, 2. Februar 2021

Das Übel mit den Spinnen



Der Hafen ist ja ein Sammelbecken für alles was Carima so beschäftigt und natürlich hatte sich das Massaker an der Anlegestelle in Elwyne auch schnell herumgesprochen.

*das Thema dominiert das Hafengespräch* ... in Elwyne soll es wieder heiß hergehen!

Eine Gruppe Schwarzhäutiger war sehr unzufrieden, oder anders gesagt sehr erzürnt! Es wäre wohl wieder ein Spinnentier über den Jordan gegangen...

*...mehr wird über diesen Vorfall nicht geplappert wenn man sich dem Redendem nähert...*
 
[Autor: Sir Levi]


Aber nicht nur am Hafen, auch auf dem Marktplatz wurde eifrig darüber debattiert:

Anna Carlberg: Wir haben gestern noch was gefunden!
Canidio Arai sieht aufmerksam zu Anna: Gefunden?
Anna Carlberg schaut sich um und flüstert: Eine tote Spinne mit viel Blut auf dem Grund. Blue, Luba und ich. Später kam auch Sir Primus dazu. Luba hat uns alles gezeigt.

Bildquelle: Blue, die Waldhüterin

Canidio Arai seuftzt kurz: Das wird Nafreda sicher nicht gefallen. Da war mein Eis *hält sich den Mund zu*
Primus Caproni spitzt die Ohren.

Oha, da hatte sich meine Frau auch noch verplappert. Wenn das so weitergeht, dann weiß es bald ganz Carima und damit auch die Drow ... Hoffen wir, dass es nicht soweit kommt!


Anna Carlberg: Ich dachte noch: Vielleicht könnte diese alte Frau vom Hafen, die die leckere Suppe gemacht hat, die Spinne mitnehmen und auch Suppe von machen. Aber ich glaube, Sir Primus hätte das für keine gute Idee gehalten.
Primus Caproni wird wieder grün.


Canidio Arai nickt verstehend: Ja das wäre auch eine Möglichkeit...
Anna Carlberg flüstert zu Cani: Sir Primus ging es gar nicht gut. All sein Essen war wieder herausgekommen.
Primus Caproni: Ich glaube mir wird wieder schlecht ...
Canidio Arai tritt näher zu Anna und Primus, flüstert auch: Ich habe der Suppe nicht getraut.
Primus Caproni würgt: Ich muss dringend ins Schloss.


Anna konnte das einfach nicht verstehen. Dem Statthalter hatte die Suppe doch gut geschmeckt? Warum war ihm denn jetzt so übel? Canidio klärte die Kommandantin auf ...

Canidio Arai: Oh oh, armer Primus! Ob er es schafft ins Schloss zu kommen? Ja stimmt, aber er wusste noch nicht, was in der Suppe war.
Anna Carlberg: Nee, das wusste er nicht. Er wurde gestern erst so krank, als er von der Spinnensuppe hörte.


Canidio Arai: Aber er scheint es jetzt zu wissen *seuftzt*
Anna Carlberg: Ja.
Canidio Arai: Wer hat es denn gesagt? Ich habe deswegen geschwiegen.
Anna Carlberg: Naja, ich hatte allen gesagt: Vielleicht wäre diese Spinne auch was für die Dame am Hafen, um daraus die Suppe zu machen. Und dann wurde er gleich krank. Alles kam raus. 

Da war es Anna also herausgerutscht, also sie die abgeschlachtete Spinne gefunden hatten. Kein Wunder, dass dem armen Statthalter der Mageninhalt aus dem Gesicht sprang!


Canidio Arai nickt verstehend: Es ist nicht schlimm. Er wird es sicher überleben, Anna ... Es wird leider nur etwas dauern.
Anna Carlberg: Stimmt. Vielleicht hilft so eine Behandlung mit diese Bluttieren? Oder wird es dann noch schlimmer?
Canidio Arai: Ich denke, dann wird er sich nur noch übergeben ... Aber ich kann ihm, wenn es gar nicht besser wird, einen Tee aus Kräutern machen. Damit sich sein Magen beruhigt. Sollte das auch nicht helfen, könnte ich ihm noch anders helfen. Aber ob er das zulässt, ist eine Frage...



Anna war begeistert von der Idee mit dem Kräutertee. Sie hatte aber etwas Sorge, dass Sir Lennard vielleicht auch so wie der Statthalter reagieren könnte. Doch Canidio war überzeugt, dass es bei ihm nicht so schlimm werden würde. 

Da muss ich meiner Frau recht geben. Er hatte ja auch schon freiwillig zwei Behandlungen von uns über sich ergehen lassen. Das härtet ab!

Anna Carlberg: Naja, vielleicht hört Prinz Lennard es nicht. 
Canidio Arai: Hoffen wir, dass Sir Primus nichts zu Lennard sagen wird. 
Anna Carlberg: Wir werden es morgen bestimmt hören von diese toten Spinne in der Audienz. 
Canidio Arai nickt erneut: Ja, das befürchte ich auch. Auch dass Nafreda kommen wird. 


Die Kommandantin erzählte doch tatsächlich, dass sie die Spinne fast zur Audienz mitgebracht hätten. Aber was hätte dann die Herzogin dazu gesagt? Schon wegen all dem Blut. Die Situation mit Nargol und Nafreda hätte auch eskalieren können.


Anna Carlberg: Dann habe wir Krieg im Saal.
Canidio Arai: Ja und das sollten wir verhindern. Sollte es dennoch soweit kommen, werd ich zu euch nach vorne kommen, Anna
Anna Carlberg: Gut zu wissen, Lady Canidio.

Die Beiden überlegten noch, ob es nicht besser gewesen wäre, die Spinne zu verbrennen oder zu begraben. Canidio meint, dass mit der Zeit die wilden Tiere sich darum kümmern würden. Doch es wäre besser den Kadaver zu beseitigen.


Canidio Arai: Wenn dann werd ich versuchen dabei zu sein.. Nafreda wird sicher nicht erfreut sein... *leiser sagt* Ich habe die Spinnen damals einfrieren lassen.
Anna Carlberg schaut bewundert zu Lady Canidio:  Für sowas muss man viel Kraft haben.
Canidio Arai: Zum Glück hat es Nafreda nie heraus bekommen *grinst leicht*
Anna Carlberg: Ja und das muss sie auch nicht wissen.
Canidio Arai nickt leicht: Ja das stimmt.. diese Kraft nehme ich aus dem Wasser selbst .. so geschieht der Natur nichts.
Anna Carlberg: Das ist alles so wunderlich, dass man sowas kann.


Canidio schnitt das Thema noch an, dass sie gern mit der Herzogin reden würde und sich wünschen würde, dass Anna dabei wäre. Wahrscheinlich wollte meine Frau beide in ihr kleines Geheimnis einweihen. Aber weil ihre Hoheit Jil eine vielbeschäftige Person ist, wird das wohl noch eine Weile dauern.

Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...