Montag, 12. Oktober 2020

Schreck lass nach!

Die Sonne kletterte bereits über die Baumkronen, als ich mich auf den Weg zu einem morgendlichen Spaziergang machen wollte. Die Hühner waren noch emsig mit ihrem Frühstück beschäftigt und das Schmatzen der Schweine mischte sich mit dem leisen Rauschen des Meeres.

Mein Blick fiel auf die Stelle, wo der Seedrache versiegelt war. Irgendetwas stimmte nicht. Ich wollte eigentlich nur nach dem Rechten sehen ... doch wie so oft, wäre es wohl besser gewesen, sich die Bettdecke über die Ohren zu ziehen!

Als ich die Treppe hinunterstieg, um aufs Wasser zu sehen und die Schaumkrone zu sichten, war diese einer schlammigen Wasserbrühe gewichen. Für einen kurzen Moment schossen mir tausend Szenarien durch den Kopf. Eine schlimmer als die andere.



Unwillkürlich krallte ich meine Finger in das Holz des Geländers. Panik stieg in mir hoch. Das Siegel war bereits gebrochen! Wie konnte das nur so schnell geschehen? Klar, die ersten Anzeichen waren bereits vor einigen Tagen zu sehen, aber damit hatte ich nicht gerechnet!

Wie konnte das nur passieren? Erst mal hieß es: Durchatmen! Der Seedrache war also erwacht und hatte das Siegel aufgelöst. War er vielleicht schon abgehauen? Und was, wenn er noch da war - wie würde er wohl reagieren?



Schnell sprintete ich zum Wasser. Das Ungetüm war noch da! Seine Aura war deutlich zu spüren. Aber was war das? Mit einem Schaudern bemerkte ich, dass der Drache meine Gegenwart genauso wahrgenommen hatte, wie ich die seine. Ein Kraftpaket an Magie und Willensstärke - aber seine Aura war in gewisser Weise merkwürdig. Ich hatte da schon eine Ahnung ...

Starr blieb ich am Ufer stehen und blickte auf das trübe Wasser. So schnell wie die Präsenz sich manifestiert hatte, so rasch flaute sie auch wieder ab. Was hatte sich da Leviathan nur unfreiwillig herangezüchtet? Wie konnte er das Ding nur so lange im Zaum halten? Der Halunke hatte wohl mehr auf dem Kasten, als ich vermutet hatte. Und die Frage nach dem „Warum“ blieb weiterhin unbeantwortet, auch wenn ich noch so sehr darauf brannte die Antwort zu erfahren.


Wenigstens konnte ich bei dem Seedrachen keinen Groll oder Zorn spüren. Immerhin. Ich musste auf jeden Fall schnell handeln. Hatten wir wirklich die Macht das alles zu bewerkstelligen? Mit leichten Zweifeln verließ ich den Ort wieder. Levi zu retten, verlangte nicht nur Mut und magisches Können, sondern einen Meister seines Fachs ...

Eilenden Schrittes ging ich zum Atelier und hatte einen Geistesblitz, wie ich den Drachen für eine Weile bei Laune halten könnte. Nach ein paar Stunden hatte ich endlich genug Zeug gebraut, um meine Idee in die Tat umzusetzen ...



„Canidio und Nichneven werden mich lynchen.“, murmelte ich, als ich mit einem Fass wieder am Ort des Geschehens angelangt war und die gelbliche Brühe in das schlammige Wasser kippte. Das Zeug wirkte eigentlich sofort. Angewidert hielt ich mir die Nase zu. Warum musste das nur immer so stinken?

Mit einem Mal erhob sich ein blaues Etwas aus dem Meer und starrte mich an! Ich hoffte nur, dass genug Drachenminzgebräu in Kontakt mit dem Seedrachen gekommen war und ich nicht als willkommender Happen in seinem Maul enden würde.


Langsam kam sein Kopf näher und näher! Ein Schwall warmer schwefeliger Luft pustete mir entgegen und dann konnte ich es deutlich vernehmen: Ein kehliges Gurren wedelte mir um die Ohren. Ich hatte es geschafft! Die Drachendame hatte einen Narren an mir gefressen ...


Mal sehen, wie lange die Wirkung anhalten würde. Sollten wir das Vereinigungsritual mit Leviathans Seele noch vor dem Abklingen des Vernarrtheit-Trankes abhalten, könnte das bestimmt lustig werden ... oder eher nicht. Levi, dieser alte Spinner, hatte uns ja schon genug aufgehalst.

Ich fragte mich sowieso, wie das alles ausgehen würde ... Aber mit Sicherheit nicht so wie erwartet ...

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Schmugglereien und geheime Pläne - Audienz vom 4. Oktober

Bei dieser Audienz war ich leider nicht anwesend, aber wie die Drow, habe ich auch so meine Spione und konnte ein paar brisante Details erhaschen.

Jil Cuttita: Werte Bürger, Freunde und Gäste von Carima
Jil Cuttita: Ich begrüße Euch zur heutigen Audienz hier im königlichen Schloß zu Carima!

Bildquelle: Luba vom Turm

Die Herzogin eröffnete die Audienz und die Waldhüterin hatte wieder das Vergnügen, als Erste vor den Podest zu stapfen. Leider weiß ich nicht, welche Herbstbrise sie diesmal begleitetete, da mein Spion Schnupfen hatte. Das regnerische Wetter fördert derzeit die Erkältungen. Vielleicht sollte ich noch ein paar Päckchen Salbei- und Thymiantee unters Volk bringen.



Lady Blue war wieder in gewohnter Tracht. Die Sache mit dem Getreidesack und der Jungfer hatte wohl doch die Runde gemacht und ich kann mir gut vorstellen, dass die Ärmste nicht noch mehr Aufsehen erregen wollte.

Lennard vonLemond will die Arme ausbreiten ... stockt aber: ... die Jungfer ... im alten Dress ... *flüstert *
Bluemoon Sweetrain flüstert zu Lennard: Das neue Kleid macht mich so dick.

Zugegeben, der Anblick der burschikosen Waldhüterin in einem derart üppigen Kleid, war schon etwas gewöhnungsbedürftig. Natürlich hat es ihre wohlgeformten Proportionen auf sehr vorteilhafte Weise betont und einigen sind dabei schon fast die Augen herausgefallen. Ich würde es bedauern, wenn sie in Zukunft auf Kleider gänzlich verzichten würde.

Die Jungfer Blue hatte diesmal zu vermelden, dass bei Elwyne wieder der Schmuggel florierte. Ich vermute, die Sperrung des Hafens hat die Leute wieder auf den Geschmack gebracht, den Zoll zu sparen. Über die Ereignisse hat auch der Stadtschreiber einiges Interessantes zu berichten:

» Hier nachzulesen «


Bildquelle: Luba vom Turm

Bluemoon Sweetrain:
Wir waren doch kürzlich in Elwyne an der Anlegestelle, ihr erinnert euch?
Lennard vonLemond nickt: Ja sicher.
Copper.Tomsen: Sie wird doch nun nicht ihr Bündel vermissen *murmelt*
Lennard vonLemond: Nur ein Schiff zu sehen ... wie ihr wisst.
Bluemoon Sweetrain: Nun, ich war gestern dort in der Nähe zur Jagd ...
Lennard vonLemond lauscht.
Bluemoon Sweetrain: Als es dunkel wurde, habe ich dort drei Schiffe vor Anker liegen sehen.
Lennard vonLemond: Drei Schiffe !!! Gestern .. ?? *überlegt*
Bluemoon Sweetrain: Mit Booten wurden Kisten an Land und in die Hütte dort gebracht.
Lennard vonLemond: Aha .... also .... Schmuggelei !!!
Jil Cuttita: Tzz tzz.
Lennard vonLemond schaut zu Primus.
Primus Caproni zuckt mit den Schultern.
Lennard vonLemond: Einfuhrzoll, der uns fehlen wird !! Sir Primus!
Primus Caproni: Ich kann nicht überall sein, Prinz. Wolltet Ihr nicht einen Aufseher benennen?
Lennard vonLemond: Sir Primus ... da muss so einiges bedacht werden .... wir können da nicht einfach jemand hinstellen.
Primus Caproni: Ganz wie ihr es wünscht, Sire


Bildquelle: Canidio Arai

Bluemoon Sweetrain: Dann wurde es zu dunkel und ich habe im herzoglichen Pferdestall übernachtet. Heute morgen waren die Schiffe weg und die Hütte leer....aber nicht, dass ihr denkt, ich wäre neugierig *errötet*
Lennard vonLemond: Jungfer ... das habt ihr gut gemacht .... nur beobachten ... alles andere wär zu gefährlich !!


Die Waldhüterin erzählte noch, dass sie Fuss- und Wagenspuren gefunden hatte, die zum Bibersee führten. Vermutlich transportieren die Schmuggler ihre Waren in die Stadt. Man munkelte kurz, ob auch die Elben involviert wären, aber diesen Gedanken verwarf man schnell wieder. Aber hatten vielleicht die Drow dabei ihre Finger im Spiel? Die Nachfrage nach irgendwelchen Hoheitszeichen konnte die Jungfer leider nicht beantworten. Dafür war es wohl schon zu dunkel gewesen.

Irgendetwas flüsterte die Kommandantin in diesem Zusammenhang der Herzogin zu. Mein Spion schwor, er hätte etwas von „Amazonien “ und „Gold “ gehört, aber mehr konnte er mir auch nicht berichten.

Bildquelle: Luba vom Turm

Lennard vonLemond zu Primus: Sir wir müssen unbedingt herausfinden, was da geschmuggelt und deponiert wird !!
Primus Caproni: Na dann viel Vergnügen Prinz!
Lennard vonLemond: Äähhmmm ... das soll heissen ... wir müssen da jemand hinschicken !! Aber nicht die Jungfer ! Ihr versteht ? Das wär zu gefährlich für sie !
Bluemoon Sweetrain: Alleine gehe ich da nicht hin, bin ja nur eine schwache Frau *schaut Mitleid erregend*
Copper.Tomsen: Aber Seemänner umhaun..jaja *murmelt*

Da hatte Sir Copper recht. Eine Ein-Mann-Frau-Armee, wie die Jungfer, konnte nur mit einem so fadenscheinigem Grund nicht den Kundschafter spielen. Dabei hatte sie es bereits mit Wölfen und Bären aufgenommen, ganz zu schweigen von den besoffenen Matrosen. Sie würde sicher auch mit ein paar Schmugglern fertig werden. Außerdem war sie eine herausragende Meisterin im Heranpirschen. Sicherlich würde sie niemand entdecken können. Das musste also einen anderen Grund haben, warum sie für den Auftrag nicht in Frage kam.

Bildquelle: Jungfer Blue

Primus Caproni
grinst breit: Richtig Prinz, das ist eine Aufgabe für einen Anführer. So wie Ihr einer seid!
Lennard vonLemond: Eine ganze ... Kampferprobte Mannschaft wär da sinnvoll !! Selbstverständlich ... wär ich der Anführer !! *reckt sich*
Primus Caproni nickt: Na dann führt mal!
Elamanu Pastorelli: ... und es endet dann im Chaos, so wie immer *murmelt*
Bluemoon Sweetrain hüstelt leise
Lennard vonLemond: Ja nun ... dann ... würd ich sagen ... das braucht Planung !! Zuverlässige Verbündete .. haben wir ja im Moment nicht ... *zur Herzogin flüstert * ...

Jil Cuttita: Nun wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken verlassen Schwager.

Bildquelle: Canidio Arai

Das klang schon fast nach der ersten Vorbereitung zur Gründung einer Spezialeinheit. Er hielt es wohl für klug, die Idee mal eben so beiläufig einzustreuen. Vielleicht würde die Herzogin ja dafür auch öffentlich ihren Segen geben?

Sir Copper war der nächste, der vor die Hoheiten trat und trug mit einem paar geistigen Ergüssen nachhaltig zum aktuellen Thema bei:

Copper.Tomsen: Wie an unserem Ortstermin gesagt und mit Sicht auf das Schiff unter Piratenflagge, wäre es nach Erfahrung schon so, dass sie nicht näher kamen,  als sie uns am Steg sahen. Das wäre passend zu Lady Blues Ausführungen. 
Lennard vonLemond: Richtig, die sind vorsichtig.
Copper.Tomsen: Ja, die Frage ist nun: Wo bekamen sie Karren und Boote her?
Lennard vonLemond: Ahh sehr gut analysiert, Sir !!
Copper.Tomsen: Diese kann man ja nicht so einfach durch die Stadt rasseln lassen..das käme sicher der Kommandantin zu Gehör 
Lennard vonLemond: Boote und Karren, wo kommen die her ? *schaut durch den Saal *
Lady Nichneven: *zu Boden schaut*
Copper.Tomsen: Folglich würde ich schließen..es muß ein Geheimgang geben und..ich denke, man will damit Carima quasi von innen heraus aushöhlen mit gleichzeitiger Blockade des Hafens. Doppelte Kriegsführung!
Lennard vonLemond: Jawoll, Sir !! So seh ich das auch !! Das habt ihr sehr gut ... bedacht !!

Bildquelle: Luba vom Turm

Copper.Tomsen: Für mich stellt sich das derzeit so dar, dass Piraten gemeinsame Sachen machen mit umwälzerischen Gruppen hier. Nun.. da sich diese einer ...leisen Taktik bedienen, würde ich nie eine offene Konfrontation vorschlagen. Besser wäre, was ich in anderen Ländern gesehen habe, eine Kleingruppentaktik. 
Lennard vonLemond: *zeigt mit der Hand auf Copper und blickt zur Herzogin dabei * .... Er ist halt ein ... Admiral ... ein Stratege ! Bravo Sir!
Copper.Tomsen: Also vorher mit geschulten Spähern, um genau auszuloten, wer denn der Gegner dahinter ist. 
Lady Nichneven: *mault leise vor sich hin * Was ein Schwätzer *hustet dann*
Copper.Tomsen: Es wäre fatal man würde eine falsche Gruppe verdächtigen, die dann ja für ein künftiges Bündnis ausfallen würde. Soweit mein Vorschlag, Sire. 
Elamanu Pastorelli: Lennard sorgt schon dafür, das JEDES Bündnis ausfällt *leise zu Blue*
Bluemoon Sweetrain zwinkert Ela zu und grinst.

Bildquelle: Jungfer Blue

Jil Cuttita: Nun, aber er ist kein Bürger unseres Landes. Das solltet ihr nicht vergessen.
Lennard vonLemond: Richtig Hoheit !! Er ist kein Bürger ! ... Aber ... wir sollten ihn zur Beratung engagieren !!... Findet ihr nicht auch ??
Copper.Tomsen: Ja, ich stehe als Berater gerne zur Verfügung. Ich unterbreite auch nur Vorschläge. 
Lennard vonLemond wartet die Anwort der Hoheit ab.
Jil Cuttita: Ich überlasse das ganz zu euren Händen Prinz
Lennard vonLemond: nickt * danke ... *zu Copper * ... Sir .. der Planungsstab ... Kartenmaterial ... Laufburschen ... kurz gesagt ... die Kommandozentrale ... wird ab sofort im Kaminzimmer etabliert !
Copper.Tomsen: War mir eine Ehre, Sire..

Bildquelle: Waldhüterin Blue

Das da etwas im Busch war, roch man zehn Meilen gegen den Wind. Der Admiral steckte mit Sicherheit mit dem Prinzen unter einer Decke. Kleingruppentaktik - damit hatte sich Sir Copper selbst als Befürworter der Spezialeinheit entlarvt. Das war alles zu offensichtlich.

Die Herzogin gab sich nicht ganz so überzeugt von dem strategischen Geschwafel des Admirals. Ihr Misstrauen war offenkundig. Aber sie ließ den Prinzen gewähren und der brannte nun darauf seine Pläne in die Tat umzusetzen. Die Frage war nun: Was führte er wirklich im Schilde?

Lennard vonLemond atmet tief durch: ... Der Plan gelingt ... *grummelt *
Anna Carlberg schaut misstrauisch. 
Pierre McCloud leise sagt "Wers glaubt"

Bildquelle: Luba vom Turm

Die letzte Person, die auf der Audienz zu Wort kam, hatte ein reges Interesse an dem von mir zerstörtem Tor.

Nyx Nue: Ich habe nur eine Frage an euch  sofern es gestattet wird? Bei euch auf dem Gehöft, Sir, stand doch eines dieser Portale,  richtig?
Lennard vonLemond: Ja, richtig ... da stand eins *neugierig wird*
Nyx Nue: Darf man fragen, wer es zu Fall gebracht hat, da ich heute keines mehr erspähen konnte?
Lennard vonLemond: Hmmm, das dürft ihr gerne fragen ... aber ich fürchte, das ist eine lange Geschichte, die noch offen und ungeklärt scheint.
Nyx Nue: Nun dann nur noch eine Frage: Sind seitdem ungewöhnliche Dinge vorgefallen?
Lennard vonLemond überlegt: Hmmmm ... nicht, dass ich wüsste ... bis jetzt nicht ...
Nyx Nue: Nun gut, so ist mein Wissensdurst gestillt.

Bildquelle: Leutturmwärterin Luba

Warum interessierte sich Lady Nyx nur so stark für dieses Tor? Wie wird es mit der Spezialeinheit weitergehen? Warum verhielt sich Lady Nichneven so merkwürdig auf der Audienz - wollte sie nur ihre angeschlagene Nase verheimlichen oder hatte sie etwas mit den Schmugglereien zu tun? Und warum bestellte die Kommandantin eine falsche Karte bei der Leuchtturmwärterin?

Es bleibt weiterhin spannend.

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Die Spezialeinheit

Ein oder zwei Tage, nach unserem Abenteuer unter Wasser, traf ich auf dem Marktplatz auf Elamanu und Anna. Wir plauderten ein wenig über ein paar Neuigkeiten und da platzte die Kommandantin mit einem Thema heraus, das ihr auf der Seele brannte.

Anna Carlberg schaut sich um, ob Prinz Lennard nicht in der Nähe ist.
A
nna Carlberg flüstert dann: Ich muss was fragen...
Elyion Arai hält ein Ohr hin.
Anna Carlberg: Ich hatte eine geheime Besprechung mit Prinz Lennard. 
Canidio Arai sieht zu Anna und hört ihr aufmerksam zu. 
Anna Carlberg schaut wieder, um ob er nicht da ist.
Elyion Arai: Ach wirklich? *sieht erstaunt drein und etwas lauter sagt*
Anna Carlberg: Ja, er hat mich gefragt, ob ich die Oberkommandantin von einer Spezialgruppe werden will. In dieser Gruppe ist dann Prinz Lennard, sein Sohn und noch ein paar Leute von ihm. Ich habe gesagt, er muss mit der Herzogin darüber reden. 
Elyion Arai: Aha? *kratzt sich fragend die Schläfe* Will er jetzt doch gegen die Drow losziehen?
Canidio Arai hört aufmerksam zu und sagt dann leise: Was hat er nur vor?


Während wir analysierten, was der Prinz mit der Spezialeinheit bezweckte, hatte Anna ganz andere Sorgen.

Anna Carlberg: Aber die Herzogin hat gesagt, ich muss selber wissen, was ich damit tue? Ich weiß gar nicht, was ich damit tun muss? Die könnten dann eingesetzt werden für spezielle Sachen. Aber ich habe doch meine eigenen Wachsoldaten? Aber das wird eine spezielle Gruppe ...

Mir rutschte kurz heraus, dass Sir Lennard mehrere Zauberschwerter hatte, aber zum Glück ging diese Information im Verlauf des Gesprächs einfach unter. Canidio riet Anna, sich bei ihrer Entscheidung Zeit zu lassen und wenn nötig den Prinzen darüber eingehender zu befragen.



Ich konnte mir gut vorstellen, dass sie früher oder später in einen Gewissenskonflikt geraten würde, wenn sie das Angebot annähme. Aber letztendlich konnte ich der Kommandantin die Entscheidung leider auch nicht abnehmen. Sie hatte berechtigte Sorge, dass nur Gefolgsleute von Sir Lennard in der Spezialeinheit waren. Sie selbst traute dem Prinzen nicht über den Weg. In ihren Augen hatte der Prinz viel zu oft fragwürdige Entscheidungen getroffen.

Anna Carlberg: Aber pssstttttttttttt nicht mit anderen darüber reden!

Wir versprachen ihr, die Sache vertraulich zu behandeln. Doch so etwas machte meist schnell die Runde. Ich war gespannt, wann der Prinz seinen Plan offenbaren würde. Wahrscheinlich diente die Spezialeinheit nur dem einzigen Zweck, seine eigenen Ziele durchzusetzen. Lady Anna schwebte für diese Sondertruppe dabei etwas ganz anderes vor. 

Anna Carlberg: Ich hatte gedacht, man macht dann eine Gruppe mit Elben, Menschen und Zwerge, um zusammen zu kämpfen. Aber Ela hat schon zu mir gesagt, das tun die Elben nicht.
Elamanu Pastorelli: Die Einstellung des Prinzen lässt ein Bündnis mit den Elben nicht mehr zu.


Die Kommandantin überlegte angestrengt, wie sie nun weiter vorgehen sollte und scheinbar saß ihr auch eine Frist im Nacken. Sie schwankte zwischen dem Wunsch, lieber abzulehnen, um der Gefahr zu entgehen, der Herzogin in den Rücken zu fallen oder doch zuzusagen, um ein Auge auf die Pläne des Prinzen haben. Eine wirklich schwierige Lage.



Dann hatte sie eine Idee:

Anna Carlberg: Aber ich dachte, vielleicht ist das eine Idee, wenn ich dann doch einverstanden bin mit diesre Gruppe, dass ich auch Leute in der Gruppe haben will, denen ich vertraue. Vielleicht wollt ihr beide dann in die Gruppe kommen als Berater?
Canidio Arai überlegt kurz und sieht zu Elyion: Eigentlich halten wir uns immer zurück und verhalten uns neutral.
Elyion Arai: Ich warte auch erst mal ab, wie er sich beim Schutzzauber schlägt und dann sehen wir weiter.


Canidio war von den Socken, als sie hörte, ich würde mir die Sache vielleicht noch einmal überlegen. Ich hatte die Geduld meiner Frau in letzter Zeit sowieso schon etwas überstrapaziert. Erst das Eingeschleime bei der Torzerstörung, dann die Heldensache und jetzt noch die Aussicht Berater in einer zwielichtigen Truppe zu werden. Das war wohl zuviel des Guten.

Elyion Arai: Also wenn ich unter der Fuchtel des Prinzen in einer Spezialtruppe einsteigen muss, dann nur mit einem ellenlangen Vertrag. *grinst*

Anna wollte sich lieber noch einmal mit der Herzogin darüber beraten. Damit war die Kommandantin erst einmal beruhigt. Im Anschluss kaute sie noch ein paar Merkwürdigkeiten durch - warum ein Fremder den Warenkontrolleur spielte, da sie ja schon einem ihrer Wachmänner die Aufgaben von Jules übergeben hatte und das Verschwinden einiger Leute warf auch Fragen auf.

Was war mit der Hafenmeisterin geschehen und den dunklen Händler hatte man auch schon länger nicht mehr erspäht?! Leider hatte der ja immer noch meinen Kristall ...

Donnerstag, 1. Oktober 2020

„But.. Magier bei die Fische!“ - Teil 2

Da waren wir nun: Umgeben von viel ... sehr viel Wasser! Mir stockte der Atem. Ich war schon einmal in so einer Situation gewesen. Zu dem Zeitpunkt war ich noch von einem Fluch getroffen - ein schwacher alter Sack. Da hatte mich eine Krake vom Schiff geschubst und ich wäre fast ersoffen. Zum Glück hatte mich damals Canidio gerettet.



Auch jetzt war sie bei mir und ich war nicht nass! Noch schwebte ich in einer Zauberblase. Ich versuchte mich zu beruhigen. Es würde schon alles gut gehen und wenn nicht, würde ich diesmal nicht ertrinken und Canidio würde mich sicher wieder retten.

Außerdem war da auch noch Nichneven. Sie würde mich sicherlich auch ret ... Moment mal! Ungläubig sah ich in Richtung der kleinen Lady und schüttelte den Kopf. Schnell schob ich den Zweifel aus meinen Gedanken und konzentrierte mich wieder auf unser Abenteuer.



„Einfach folgen... Die Kugeln steuern dahin, wo man will... “, gab ich frohgemut in der Runde kund. Mit meinem Kompass machte ich die Richtung aus. Da bekam ich einen Schubser von hinten. „Vorsicht!“, knurrte ich in Nichnevens Richtung. Die Lady zappelte wild in ihrer Kugel herum und konnte sie kaum steuern.

Völlig außer Atem meinte sie: „Ich versuchs ja!“, aber so richtig kam sie nicht voran. Spätestens jetzt ereilten sie die ungewollten, gut gemeinten Ratschläge: „Versucht ruhig zu bleiben, Nichneven und stellt euch vor ihr lauft.“ und „Immer schön langsam. Wie eine seichte Welle.“



Sie gab wirklich ihr Bestes. Aber wie ein Kleinkind, das zum ersten Mal laufen wollte, klappte das auch nur sehr unbeholfen. Ab und zu machte sie eine Rolle rückwärts und sauste wie ein tanzender Ball gen Meeresgrund. Sand wirbelte auf und sämtliche Fische machten sich schnell vom Acker.

Mit der Zeit hatte sie den Dreh raus und wir kamen gut vorran. Die Zauberblasen waren wirklich ein Segen! Aber die seichte Angst im Hinterkopf, die wollte nicht wirklich verfliegen. Doch es half alles nichts: Wir mussten da jetzt durch!

„Das muss es sein!“, rief ich plötzlich aus und deutete durch das Pflanzengewirr. Ein dunkelblauer Schleier verdeckte die Sicht vor uns. Als wir näher kamen, erkannten wir was es war: Eine riesige schwarze Wand erhob sich vor unseren Augen!



Wir folgten den schroffen Felsen bis wir etwas mehr Grün entdeckten. Dort war er dann versteckt: Der Eingang!

Elyion Arai: Ach du dickes Ei! *Kopf einzieht bei dem Anblick und sich hinter dem Felsen versteckt*
Lady Nichneven: Na toll ...
Canidio Arai bemerkt den Hai und bleib erst mal stocksteif stehen.
Lady Nichneven: Warum gerate ich immer in sowas?
Elyion Arai: Weil Ihr ein Talent dafür habt? *lacht etwas*
Lady Nichneven: Aber warum?
Canidio Arai langsam zu Elyion läuft: Das kann wirklich noch lustig werden.
Elyion Arai: Schicksal? *hüstelt das Wort leicht aus*
Lady Nichneven: *schaut zu Ely* Danke für euer Mitgefühl! Jetzt weiß ich, warum ich das mit dem Hut gemnacht habe*


Wenigstens hatten wir angesichts der drohenden Gefahr noch nicht ganz unseren Humor verloren. Naja, wenn es auch nur Galgenhumor war ...



„Oh... schaut mal da....!“, tönte es leise zischelnd zwischen den Algen. Neugierig reckten die Damen die Hälse. „Was wo?“, meinte Nichneven stutzend. Ich deutete auf ein kleines blau-rotes Etwas, das an einem Loch im Boden gut zu erkennen war: „Die Abysskoralle!“, flüsterte ich.
„So nah und doch so fern!“, seufzte Canidio. Nichneven machte ein paar Stielaugen bis sie die Koralle endlich entdeckte. Jetzt war es endlich Zeit für einen Schlachtplan!



Elyion Arai geht immer wieder zurück. "Ähm... wie kommen wir da ran... noch haben uns die Haie nicht entdeckt... und riechen uns zum Glück auch nicht ..."
Canidio Arai weiter langsam Richtung Elyion geht: Wir sollten vorsichtig, doch nicht zu zögernd sein!
Elyion Arai nickt: "Sollten Euch die Haie zu nahe kommen, voll auf die Schnauze hauen!"
Canidio Arai nickt verstehend und ballt die Faust: Reicht die auch? *sieht zu dem riesigen Hai, dann zu ihrer mickrigen Faust* Na klasse. Ich hoffe, es geht gut!




Lady Nichneven: *schaut von Weitem das Gewächs an* Wie soll es nun weiter gehn?
Elyion Arai: Ja, soweit hab ich auch nicht geplant ...
Lady Nichneven: Nichts mit Phase drei?
Elyion Arai: Ranpirschen, einsacken, abhauen?!
Lady Nichneven: *es fast empört sagt* Freiwillige vor!
Elyion Arai: Wer sich zuletzt an die Nase fässt, muss gehen! *Nase ganz fix zwischen die Finger  klemmt*
Lady Nichneven: Was?
Canidio Arai klemmt sich die Nase zwischen die Finger.
Elyion Arai näselt: "Nichneven hat verloren!"
Lady Nichneven: *schaut die Beiden an* Och nöö ... schon wieder ich. *schaut in Richtung der Koralle*



Lady Nichneven hatte mal wieder den Kürzeren gezogen. Ich weiß, es war eine fiese Aktion und ich muss zugeben, ich war darüber keineswegs unglücklich. So tollpatschig wie Nichneven war, würde sie sowieso kein Hai in die Zange nehmen können. Sie würde sicher eher in den Abgrund plumsen, als von einem Hai verspeist zu werden. Das war schon fast Gesetz bei ihr. Womöglich ein kleiner Fluch?



Elyion Arai steuert die Kugel direkt auf Nichneven zu, um einen kleinen Ballschubser-Effekt auszulösen.
Lady Nichneven: *zögert aber, wird dann nach vorne gedrängt* Heyy!
Canidio Arai: Das schafft ihr, werte Nichneven *versucht Nichneven Mut zu machen*
Lady Nichneven: *äugt immer wieder auf den Hai*
Elyion Arai sieht den Hai tiefer kommen: "Kopf einziehen!"
Lady Nichneven: Ah der kommt näher, weg da *rumfuchtelt*
Canidio Arai schluckt heftig und bleibt einfach nur stehen: Der Hai.. kann er uns wirklich nicht riechen?




Canidios Sorge war berechtigt! Aber noch wirkte das Zeug. Leider hatte der Hai wohl den Angstschweiß Nichnevens ausgemacht und dagegen ist nun wirklich kein Kraut gewachsen! Immer näher kreiste der Hai heran, drehte und steuerte zielgerichtet auf die in Panik verfallende Lady zu.



Nichneven versuchte verzweifelt einen Zauber zu etablieren, aber so zittrig wie sie war, klappte das einfach nicht. Immer näher kam das Ungetüm und es sah schon so aus, als würde Nichneven als Haihappen enden ...



Elyion Arai macht Boxbewegungen: "Hau ihm eins auf die Schnauze.. immer drauf!!!"
Lady Nichneven: *versucht dem Hai eins auf die Nase zu haun* Da nimm das!!! Weg da! Mimimimi ... *zittert aber wie Espenlau
b*

RUMMMSSS! Ein deftiger Nasenstümper zwang das Ungetüm Leine zu ziehen! Wer hätte das gedacht? Klein aber oho! „Ja so.. jaaaaaaaa! Nichneven, die Haifurie... ja!“, „Jaaaa, ihr habt es geschafft, Nichneven!!!“, Begeisterungsstürme auf den billig ... hinteren Plätzen. So überschwänglich wie das Magierpaar auch war, Nichneven sah aus wie ein begossener Pudel ohne wirklich nass geworden zu sein.



Doch noch war es nicht an der Zeit durchzuatmen! Immerhin trieben sich noch mehr Haie in der Nähe herum. Nichneven nahm all ihren Mut zusammen und rückte weiter Richtung Abysskoralle vor. Canidio und ich schlossen schnell auf, bis wir alle in der Nähe des Abgrunds waren. Ein tiefes schwarzes Loch eröffnete sich uns. Luftblasen stiegen herauf. Das konnte nichts Gutes bedeuten ...


 
Elyion Arai hört plötzlich ein Rumpeln ....
Lady Nichneven: *versucht den kleinen Hang hinauf zu kommen*
Canidio Arai: nanu.. was war den das?
Lady Nichneven: *ganz starr steh bleibt * Was war das?
Elyion Arai: Ähm... *bleibt auch schwitzend stehen*
Canidio Arai: Da war ein Rumpeln... habt ihr den das nicht auch gehört?
Lady Nichneven: Ich will nicht schon wieder in einem Maul enden.
Canidio Arai: Wir ziehen euch wieder heraus... sollte es soweit kommen.

Lady Nichneven sieht das Ungetüm: Neeein!!

Elyion Arai: Achtung!!! *prescht vor und geht zwischen Nichneven und den Kraken*
Lady Nichneven: *beide Hände zu Fäusten ballt und sie nach unten schleudert, murmelt* Ich schaff das, ich schaff das!

Der Krakenarm wand sich um meinen Stab und ein Tauziehen um Tadalafil begann. Nichneven nutzte die Gunst der Stunde und pirschte sich unter den Armen an die Koralle heran.



Canidio folgte mir dicht und versuchte von der anderen Seite, die Aufmerksamkeit des Kraken auf sich zu ziehen. Irgendwann hatte ich genug mit dem Ungetüm gerungen und entflammte dem Stab, um seinen Arm zu brutzeln.



Nichneven jammerte leise, dass ihre Zauber unter Wasser nicht funktionierten. Sie war nur noch eine Handbreit von der Koralle entfernt und wollte sie gerade pflücken. Mit einem beherzten Stoß rammte ich den Stab voll in einen der Saugnäpfe des Kraken. „Da, du Mistvieh! Nimm das und das hier!“, brüllte ich dabei.



Mit einem Schrei löste sich der Kraken und zog den Arm ein. Ein anderer fuhr derweil auf Nichneven zu und packte sie! „Hiiiilfäää!“, krähte das arme Bündel und zappelte wie wild herum. Canidio sah mit Schrecken was geschah und ihre Magie erwachte augenblicklich. 

Im Gegensatz zu mir benutzte sie keinen Fokussierer, was Tadalafil in Wirklichkeit war. Er war die Linse meiner Magie, ein Bruchteil vom dem, was versiegelt war. Das geschah zur reinen Sicherheit sowohl für mich, als auch für andere.

Wie dem auch sei, ich mag diese Floskel ...Tadalafil ... ein Name für einen Stab, der nur einer Lupe glich. Aber alle maßen ihm mehr Bedeutung bei, als ihm wirklich innewohnte. Ich fragte mich, wie die Leute wohl darauf reagieren würden, wenn er plötzlich weg war und die Kraft scheinbar einem inne wohnte, dem man nicht genug Vertrauen schenkte ...

Ein überaus entzückendes Experiment, wie ich fand. Aber warten wir es ab, dachte ich mir. Daraus könnte sich bestimmt etwas Neues noch Verrückteres entwickeln! Ich fand, lassen wir es einfach mal so laufen. Sollte es wirklich aus dem Ruder geraten, würde ich dennoch schnell genug eingreifen können. Ich hoffte es zumindest ...

Natürlich hatte das Gedankenspiel nicht das Geringste mit dem aktuellen Geschehen zu tun! Schnell war ich wieder zurück auf dem Boden der Tatsachen und wagte es todesmutig eine Salve Feuer in der Schlund des Abyss zu schiessen! Das Wasser flirrte unter der Hitze, aber diese fiese Krake gab Nichneven nicht frei.



Ich versuchte erneut den Krakenarm mit einer Feuersalve zu bearbeiten, aber es half nicht! Mit all meinem Elan feuerte ich noch eine dicke Salve Richtung Abyss. Ein tiefes Grollen erfüllte das Wasser. Erst Candios Eingreifen löste den Griff und Nichneven glitt wie ein Stein zu Boden!



Schnell folgte ich Nichneven, aber sie hatte wohl bereits das Bewusstsein verloren. Ich geriet in leichte Panik. Darauf war ich nicht vorbereitet gewesen!

Lady Nichneven: *wird plötzlich losgelassen und fällt wie ein Stein zu Boden, bleibt dort liegen*
Elyion Arai: Alles in Ordnung, Nichneven? *hinterherruft*
Canidio Arai eilt zu Nichneven: Ist alles in Ordnung?
Lady Nichneven:
*sagt keinen Ton*


Nichneven hatte durch den Felsen einen sehr unsanften Nasenstüber bekommen. Eilens versuchten wir ihr wieder aufzuhelfen und benommen tauchte sie mit blutender Nase wieder auf! Das Kraut verbarg zwar den Eigengeruch.... aber Blut, das war etwas völlig anderes ..

Wie jeder weiß - ein Tropfen Blut und die Haie kriegen einen Koller! Schnell reichte ich Nichneven mein altes Tuch. Aber es war eh zu spät! Wie auf Kommando tauchten Dutzende von Haie auf, jeder bereit einen Bissen von uns zu kosten ...


Wir sackten schnell die Koralle ein und in Windeseile machten wir uns vom Acker. Zur Tarnung hüllte uns Canidio in eine Wand aus Luftblasen ein. Mein altes, jetzt blutüberströmtes Taschentuch, sank in den Abgrund hinab. Die Haie folgten dem Blut, man hörte ein gewaltiges Rumpeln, ein Schrei, dann ein merkwürdiges Rülpsen. Aber das war uns egal! Bloß weg!

Wir schwammen so schnell uns die Zauberblasen trugen... man hörte nur noch das tiefe Grummeln des Kraken in der Ferne, der wohl ein anderes Opfer gefunden hatte ...

Ich meinte auf unserem Rückweg, man sollte ein Lied darüber verfassen, aber den Gedanken verwarf ich doch lieber... Wir  hatten es geschafft, es blieb uns nur, unsere Wunden zu lecken. Aber das nächste Grauen ereilt uns gewiss ...


Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...