Samstag, 19. Februar 2022

Mit allen Wassern gewaschen und der Stein des Anstoßes

Rolle Perl: Einige arme Bauern müssen Stunden auf den Knien verbringen, um mit einer Bürste und einem Eimer zu schrubben!

Ein Satz, der mich neugierig machte, was das Grüppchen auf dem Marktplatz nun schon wieder ausheckte ...

Mir gefiel die Vorstellung, dass der Prinz das ganze Schloss schrubben müsste oder wenigstens die Stufen im Schloss?! Eine alte Schülerin musste mal mit einer Zahnbürste die riesige Treppe im Gildenturm säubern. Dabei durfte sie über ihre Fehltritte nachdenken. Ein überaus nutzbringende Strafe kann ich nur versichern! Die Treppe war noch nie so sauber gewesen.

Elyion Arai:
Es roch so nach Neuigkeiten. Und gibt es welche? *grinst*
Leviathan Blackadders: Was Ihr alles riecht ...
Elyion Arai: Wenn es Tratsch gibt ... Der stinkt meilenweit. *lacht*
Elamanu Pastorelli: Lennards Mutter...

Elyion Arai: Ah.. die alte Fregat... äh *hüstelt* ist sie etwa schon angereist?
Leviathan Blackadders: *Ely anguckt*
Elyion Arai beäugt Levi schief von der Seite. Hab ich was an der Nase?
Leviathan Blackadders: *schaut genauer hin und meint* Ja, zwei Löcher! *schaut sich schnell um, ob was geflogen kommt*
Elamanu Pastorelli: Die Löcher? Die sieht man doch, die sind schon da.
Elyion Arai: Aha ... hm... also keiner weiß, ob sie schon da ist und Neuigkeiten haben auch alle vergessen... sehe ich das richtig?
Anna Carlberg: Sie ist noch nicht hier. Ich habe noch nichts gehört.


Die Runde schien diesmal ein harter Brocken zu sein. Dabei wollte ich doch nur den vorangegangenen Gesprächsverlauf erfahren. 

Leviathan Blackadders: Na, das kostet extra. *lacht*
John Blacky: Ohje, du würdest dich wundern. Vor allem, wo du noch net da warst.
Elyion Arai: Ja, deshalb wollte ich ja gern eine Zusammenfassung. *grinst*


Derweil tauchte Canidio auf und lauschte gut versteckt im Hintergrund. Aber John schien einen siebten Sinn zu haben und grüßte sie, ehe sie sich gezeigt hatte.

Elyion Arai lacht zu Canidio: Dich hat man auch gerochen.
Canidio Arai: Ja, sieht fast so aus. Seltsam. *grübelt* Vielleicht sollte ich zweimal am Tag baden gehen.

Da klinkte sich Sir Levi ein und hatte wirklich brisante Neuigkeiten!

Leviathan Blackadders: Ihr wollt eine Neuigkeit? *zeigt nach unten* Der Stein hier ist lose.
Elyion Arai: Also ... lockere Steine und niemand, der angereist ist. Das sind ja wirklich grandiose Neuigkeiten!
Leviathan Blackadders: Ja, stellt Euch nur mal vor, dieser Niemand stolpert über den Stein.
John Blacky: Und noch was: Ihr habt Löcher in der Nase. 
Leviathan Blackadders: Ja, die kommen noch hinzu.


Canidio fühlte sich von Johns Einwurf sofort angestachelt. Sie hegte schon eine ganze Weile einen tiefen Groll gegen den Händler. Er hatte immer noch den Prismenkristall, der uns damals gestohlen wurde und verlangte eine horrende Summe dafür. 

Im Grunde eine klasse Strategie für ein Schlitzohr seines Kalibers: Das Diebesgut für einen exorbitanten Preis an den vorherigen Besitzer verhökern. Leider konnte man ihm das nicht nachweisen, auch wenn es so offensichtlich war.


Wir würden ihm am liebsten den Hals umdrehen, aber es blieb bisher nur beim verbalen Anspucken.

Canidio Arai zieht die Augenbrauen zusammen: Und Eure sind bald verstopft, John *Faust ballt*
Elyion Arai versucht Canidio zu beschwichtigen.
Canidio Arai beruhigt sich langsam wieder und bleib neben Elyion stehen.
John Blacky: Na na mal langsam, Lady Cani, ich habe nur wiederholt, was andere in diesem ehrenwerten Kreis erwähnten. *grinst* Ich hasse gewalttätige Ladys.
Canidio Arai sieht erneut zu John: Und Ihr solltet nicht so frech sein!


Für den gewitzten Mann war Canidios Provokation so reizvoll wie ein Ball für einen Hund ...

John Blacky: Das würdet Ihr vermissen, denke ich.
Canidio Arai: Meint Ihr wirklich, John?
John Blacky: Ja, Ihr würdet mich nicht wieder erkennen und ich müsste mich wehren.
Elyion Arai: Canidio, nun beruhige dich! *etwas harsch sich einmischt*
Canidio Arai: Du hast recht, Elyion *atmet tief durch*
John Blacky: Eben, Ihr solltet öfters auf Euren Gatten hören. Das würde Euch gut tun.
Canidio Arai: *ballt auf Johns Worte hin erneut eine Faust*
John Blacky: Ihr bekommt noch einen Krampf in Eure Faust, Mylady!
Elyion Arai: Sich über einen Halunken aufzuregen, ist genauso sinnlos, wie ein Schwein zu waschen.
Canidio Arai: Was Ihr nicht sagt, John... aber Elyion hat wirklich recht.. Es gibt Schlimmeres über das man sich aufregen müsste.


Damit hatte ich den Grundstein für das nächste Thema gelegt. 

John Blacky: Wen meint Ihr, Sir?
Leviathan Blackadders: Das ist Ansichtssache, werter Elyion *dabei Elyion anschaut bei dem Wort Waschen*
John Blacky: Sir Levi, selbst Cani erwähnte  sie solle sich mal waschen. Sir Ely riecht sie schon.
Elyion Arai: Ach ...? *zu Levi erstaunt meint*
Canidio Arai knurrt auf Johns Worte hin: Und Ihr bestimmt auch, John.


Leviathan Blackadders: Elyion wäscht sich alle drei Jahre mit Sand. *grinst dabei*
John Blacky: Mich hat er nicht gerochen. *lacht laut und geht zu Lady Cani schnüffeln, rümpft die Nase hoch* Wie war das mit dem Schwein, Sir?
Canidio Arai hebt nun doch die Hand: Ihr geht zu weit, John!
John Blacky: Ich wiederhole nur, was Ihr erwähntet. Aber Sir Ely hat recht. 
Elyion Arai: Und ich habe eine ganz besondere Reinigungsmethode. *erstarrt bei Johns Reaktion* Vorsicht ... Sir. Wenn Ihr die Grenze des Halunken überschreitet, dann wird ein Aufreger das Harmloseste sein, was Euch geschieht.


Was zu viel ist, ist zu viel ... aber John schien jetzt erst richtig warm zu werden ...

John Blacky: Ach, man sagt nur, was Ihr selbst sagtet. Dann blüht Euch ja dasselbe oder täusche ich mich da? Es waren Eure Worte.
Elyion Arai kneift die Augen zusammen: Ihr wisst ganz genau wie ich das meinte ... Zügelt Eure Taktlosigkeit und Ihr kommt noch heil nach Hause.
Leviathan Blackadders: *zu Ely meint* Passt auf den losen Stein auf.


John Blacky: Ich weiß, wie Ihr das meintet. Eure Frau wäscht sich nicht! Oder Sir? Haben alle verstanden in dem Kreise. *lacht*
Elyion Arai: Wenn Ihr mir das an den Kopf werft, dann würde ich das verstehen ... aber meine Frau fällt ja schon bei fast jedem unachtsamen Schritt ins Wasser,. Wenn eine mit allen Wassern gewaschen ist, dann Canidio.
Canidio Arai knurrt erneut: Ich wasche mich sicher öfters als Ihr, John!
John Blacky: Woher wisst Ihr das? Beobachtet Ihr mich? Spannt Ihr etwa bei anderen Männern? Das auch noch! Anscheinend wisst Ihr ja wann und wie oft ich mich wasche. *grinst*
Canidio Arai: Pfffff... was sollte es schon bei Euch zu sehen geben Kopf schüttelt* Werdet mal erwachsen, John! *mit Kälte in der Stimme sagt*

Mit etwas Brast versuchte ich das Thema zu beenden und schob noch eine kleine Drohung hinterher. Ein fataler Fehler ...

Elyion Arai: Ich schlage vor, wir beenden dieses Thema. Ihr habt nämlich eine Gabe, Worte im Mund umzudrehen, um Euer Gegenüber zu reizen. Das macht Euch sichtlich Freude. Das kann ich verstehen, aber Vorsicht. Irgendwann könnte dieser lose Stein in Euer loses Mundwerk hüpfen. Das wäre dann aber nicht sehr gesund, kann ich Euch versichern.
John Blacky: Mmh Sir, ich wiederholte nur Eure Worte. Ich drehe weder Worte noch Steine, eher Goldbarren oder Kristalle. Wenn Ihr versteht ...  daher seid etwas gelassener zu mir. *grinst frech*


Canidio Arai schüttelt den Kopf: Er kann es einfach nicht lassen.
Elyion Arai: Ah wie nett verpackt ... *John anblitzt*
John Blacky: Nicht dass der Preis für Kristalle plötzlich sich verteuert ...Das kann schnell gehen in der heutigen Zeit. *frech grinst*
Leviathan Blackadders: Ah die Kristallsteuer! Ja die schwankt derzeit ziemlich hoch und runter.
John Blacky: Sir Levi, Ihr habt es erfasst!
Elyion Arai verschränkt die Arme und sieht nur finster drein.

Ich versuchte krampfhaft das Thema zu wechseln und über irgendwelche Belanglosigkeiten zu schwafeln, aber John fand erneut Gelegenheit, um auf das Vorangegangene zurückzukehren ...

John Blacky wühlt in den Taschen: Fühlt sich an wie ein Kristall. Ich riech auch was, wie Ihr vorhin, Sir Elyion. Kommt aus Eurer Richtung.
Elyion Arai: Ach ...ja? Ich hab Bohnen gegessen.
Canidio Arai senkt leicht den Kopf und sieht kaum hörbar knurrend zu John.
John Blacky: Das sind keine Bohnen, Sir. Das riecht anders. Ihr wisst bestimmt was ich meine. Ihr werdet es wahrscheinlich noch die ganze Nacht riechen.
Elyion Arai: Vielleicht waren es die Zwiebeln.
John Blacky: *schaut zu Cani* Wie ne Zwiebel sieht sie nicht aus.
Canidio Arai lässt John nicht aus den Augen.

Elyion Arai: Ah.. fangt Ihr schon wieder an?
John Blacky: Ich habe nicht angefangen, Sir.
Leviathan Blackadders: *schaut zu Ely* Die Feder Eures Hutes zittert etwas ...

Der Kerl legte es richtig darauf an, sich eine zu fangen ...

Elyion Arai murmelt zu Cani: Gut, mach ruhig ... ich werde dich nicht mehr hindern.
Leviathan Blackadders: *zu Cani meint* Vorsicht der lose Stein.
Canidio Arai sieht kurz zu dem losen Stein, konzentriert sich darauf um diesen Richtung John rechtes Bein zu schleudern.
Elyion Arai glotzt dem Stein hinterher, der leider an einer Kante abdriftet und an Ela vorbei den Wassereimer umwirft.


Elamanu Pastorelli: Sollte der mich treffen?
John Blacky grinst.

Nun war Canidio etwas am rudern ...

Canidio Arai: Nein sicher nicht Lady Ela *Schluckt leicht* Der Stein sollte nicht zu Euch.*seuftzt kurz*
Elyion Arai: Der wollte nur baden... der Stein.

Leviathan Blackadders: *zu Cani schaut* Jetzt ist da ein Loch. Wenn da jemand reintritt, bekommt Elyion noch Ärger.
Canidio Arai: Es war vielleicht besser so.. dass er nicht wirklich getroffen hat *zuckt leicht mit den Schultern*
Elyion Arai sieht entsetzt zu Canidio, weil die Wortwahl etwas unglücklich war.
Elamanu Pastorelli guckt nachdenklich den Stein an.

Wir ließen dann den Abend noch in der Taverne ausklingen und Canidio musste ich dann auf der Schulter nach Hause tragen ... *grinst*



Donnerstag, 17. Februar 2022

Vom Regen in die Traufe


Mächtige Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Man könnte meinen, Carima leide an Schüttelfrost bei all den Geschehnissen, die das Land immer wieder erschütterten. Die verdiente Verschnaufpause blieb bislang aus. Aber vielleicht waren all die Vorgänge ja nur die Ruhe vor dem Sturm ...?!

Zum einen war die Gefahr des Weltenbruchs noch nicht ganz eingedämmt. Anscheinend war Nichneven immer noch eifrig damit beschäftigt, ihre Welten zu reparieren. Sie hatte sich jedenfalls noch nicht blicken lassen. Außerdem bildete sich ab und zu ein neuer Riss im Gefüge und der letzte kam der Hafenmeisterin sehr gelegen ...

Jules Dreki:
*atmet auf und murmelt* Dann wird man wohl diese Nichtigkeit von einem Drachenei vergessen. *grinst breit*

Jules dachte, dass der Trubel um den Prinzen, ihr einen Aufschub gewährte. Eine Sorge weniger, die ihr schlaflose Nächte bereitete. Aber manchmal glaube ich, dass diese kleine Gaunerin im Schoß von Fortuna selbst geboren wurde. Denn sie ahnte selbst nicht einmal, was für ein Glück sie hatte ...

Elyion Arai dreht sich um und sieht Jules, knurrt sie kurz an: Und Ihr seid mal wieder aus dem Schneider.
Canidio Arai dreht sich zu Jules: Doch solltet Ihr Euch nicht zu sicher fühlen!
Jules Dreki: *grinst die Magier breit an und zuckt mit den Schultern* Bei Hochverrrat ist ein einfacher Diebstahl doch total unwichtig!


Canidio Arai: Das sagt Ihr jetzt, doch was sagt Ihr... Sollte die Drachin auf Euch zukommen. Ihr ist sowas gleich.
Elyion Arai: Ach ... Ihr gebt es wirklich zu! Hah... nur ist das wohl alles nicht mehr von Belang. *grimmig dreinsieht und schüttelt den Kopf zu Canidio: Wird sie nicht.
Jules Dreki: *schnauft* Ich gebe gar nix zu!
Canidio Arai: Meinst du wirklich? *Elyion ansieht*
Elyion Arai meint zu Canidio: Die Drachin kennt mich nicht mehr. Sie hat jetzt wieder ein Ei. Irgendwas ist da mächtig schief gelaufen.
Ich muss noch ein paar Messungen vor Ort durchführen. Wer weiß, ob da nicht noch ein Riss ist. *murmelt mehr zu sich*

Vielleicht hätte ich nicht zu laut krähen sollen. Als Canidio und ich vor Ort waren, schlug mein „Sternenauge“ wie vermutet aus. Ich versuchte den Riss zu kitten, so gut es ging. Irgendwas machte es dieses Mal besonders schwer. Das Problem offenbarte sich, als ich mit der Reparatur fertig war: Da hatte der Drache immer noch ein Ei!

Es gab nur eine Erklärung dafür ...

Der Riss hatte einen ungewöhnlichen Nebeneffekt verursacht: Eine Zeitverschiebung! Und nun, wo ich die Spalte im Gefüge geschlossen hatte, waren die Auswirkungen um den Riss herum immer noch sichtbar: Kleine bunte Tupfen zierten die Felsspalten - Blumen ... und das mitten im Winter.

Da fuhr es mir durch Mark und Bein: Der Drache hatte das ganze letzte halbe Jahr vergessen! Leider konnte ich daran nun auch nichts mehr ändern. Unfreiwillig hatte ich Jules damit wohl die Strafe erspart ... Was für ein Glück für sie ...

Doch unsere Hafenmeisterin hatte auch eine Gabe dafür, das nächste Fettnäpfchen in Reichweite zu finden. Um aus der Sache mit dem Attentat herauszukommen, hatte sie irgendeinen Handel mit Nafreda geschlossen. Natürlich nicht ohne Folgen ...

Leviathan Blackadders: *patscht sich auf die Stirn* Ihr seid Eure eigenen Ketten. *schaut Jules an und schüttelt nur den Kopf*
Jules Dreki: *zieht die Brauen zusammen und schaut Sir Levi verständnislos an*


Leviathan Blackadders: Ich bin mir nicht mehr sicher, ob ich Euch gebrauchen kann. *schaut Jules ins Gesicht*
Jules Dreki: *fährt aufgrund der unerwarteten Worte zusammen, presst die Lippen zusammen* Wenn Ihr meint.
Leviathan Blackadders: Ich werde darüber den Rat befragen. 
Jules Dreki: *schaut zu Boden und murmelt leise* Dann muss ich mich wohl mehr auf die Illharess verlassen. 
Leviathan Blackadders: *macht ein grimmiges Gesicht*
Jules Dreki: *stapft wütend davon*


Immerhin waren es jetzt nur noch zwei Sachen, die Jules an der Backe hingen. Fortuna hatte wahrlich alle Hände voll zu tun, um ihr „Glückskind“ erneut aus der Sch ... zu reiten. Die Frage war nur wie ...

Anna Carlberg: Alles in Ordnung am Hafen, Jules?
Jules Dreki: Wer weiß?! Ich bin ja noch suspendiert. Darf mich ja nur geduldeter Weise auf Ehrenwort hier draußen aufhalten.
Anna Carlberg: Hmm ... von mir aus, kannst du hingehen, wo du willst. Aber lass dich nicht von den Drows sehen! Sonst werden die wieder böse ...
Jules Dreki: Der Gildenmeister wird schon alles regeln. Wenn auch dabei sicher weniger Geld in die Schatulle der Krone fließt.  *wird rot und stottert* I.. ic.. ich glaube, ich habe eine Fehler gemacht.
Anna Carlberg: Oh, was denn?
Jules Dreki: *nimmt den Hut in die Hand und knetet ihn* Najaaaa, Sir Primus forderte mich doch auf einen Fürsprecher für die Verhandlung zu suchen ... Nur ich wusste nicht wen. Ich hab niemanden dem ich vertraue. *schaut zu Boden und flüstert* Da hab ich einen Handel mit der Ilharess abgeschlossen.

Keine gute Idee, wenn man einem Pakt mit dem „Teufel“ schließt ... Aber Anna schien Jules wahre Absichten zu erahnen und hatte auch gleich ein paar Ideen parat, um aus der Misere herauszukommen.

Anna Carlberg: Oh, hmm so schlimm ist das nicht. Den Drows kann man nicht vertrauen. Du hast doch sicher ein Spiel mit ihnen gespielt. Und warum fragst du nicht John? Das ist der ideale Mann für solche Sachen.
Jules Dreki: Denn ihr sind die Drachen ein Dorn im Auge, da sie auch ihre Macht schmälern. Ich soll den Magier da was anhängen, indem ich ihm ein Drachenartefakt unterschiebe, das unmoralische Forschungen zum eigenen vorteil belegt. Dann würde sie ihre Anklage fallen lassen. *schaut* John? DEN Vagabunden?!!!
Anna Carlberg: Dann gehst du nach zu dieser Frau im Hafen und fragt nach diesem Steinei und das gibst du der Drow.
Anna Carlberg: Ja warum nicht John? Der redet so viel und so verwirrend, dass selbst die Drow weglaufen!

Sir John sollte die Hafenmeisterin aus der Anklage heraushauen? *lacht lauthals* Die Drow werden Hackfleisch aus ihm machen und wenn nicht, dann ist Jules mit neuer Schuld in den Händen dieses Schlitzohrs gefangen. Und was das Steinei angeht, das hatte ich an mich genommen und lag nun als übergroßer Briefbeschwerer neben dem Bücherregal im Atelier.

Jules Dreki: Ich möchte nicht zu dieser Frau. Denn eigentlich möchte ich diesen Handel gar nicht erfüllen.
Anna Carlberg: Dann sagst du, dass du einen Stein auf den Kopf gekriegt hast und jetzt weiß du gar nichts mehr. Du hast alles vergessen, was du abgesprochen hast.
Jules Dreki: *kichert leise* Ja das könnte klappen. *macht ein trauriges Gesicht* Dann hab ich aber die Verhandlung weiterhin am Hals.
Anna Carlberg: Wirklich ... fragt doch John! John wird dein Verteidiger!
Jules Dreki: *holt tief Luft* Dann wird es wohl nicht anders gehen *nickt* Also gut, der ist wenigstens mit allen Wassern gewaschen. *nickt zaghaft* Oder ob die mich vergessen?
Anna Carlberg: Ach die Drows haben gerade die Augen auf die Elben.

Na, vielleicht war ja bei Jules noch nicht ganz Hopfen und Malz verloren. Um die Verhandlung kam sie aber wohl nicht drum herum.

Jules Dreki: *flüstert* Ich meinte mehr die Herzogin, ob sie mich vergisst.
Anna Carlberg: Die hat auch andere Sorgen mit ihrer Schwester und ihrem Schwager.
Jules Dreki: *grinst mit etwas Hoffnung* Dann kommt es ja eventuell zu gar keiner Verhandlung? *stockt* Hmm, ich verdiene aber auch nichts. Ohne freispruch bekomme ich meine Stelle doch nicht wieder.
Anna Carlberg: Wenn du krank bist, dann bekommsr du bestimmt Lohn von Sir Primus. Tue was um deinen Kopf!
Jules Dreki: Hmm, ach Mist. bei dem Betrug wird der Magier mir sicher nicht helfen.
Anna Carlberg: Man kann nie wissen: Ich würde mir da keine Sorgen machen, Jules.


Jules Dreki: Ach ich weiß nicht. Der hat mich doch mit dem Drachenei im Visier.
Anna Carlberg: Wenn die Herzogin hört, dass du verletzt bist, kriegt sie sicher Mitleid mit dir. Und sie macht sich Sorgen um diese Drows. Niemand mag die Drows.
Jules Dreki: Hmm, naja wenn es paar Binden um den kopf tun, ohne dass ich den Magier brauche ..könnte einen Versuch wert sein *seufzt* Ich glaube, die Anklage muss ich auf mich nehmen, wenn ich denen nicht helfen will. *senkt den Kopf* Die Drows werde ich wohl besser der Armee überlassen.
Anna Carlberg: Du macht dir Sorge um nichts. Geh zu deinem Kontor und tue deine Arbeit da. Ich werde sagen, dass ich Hilfe brauchte und kein Mensch außer dir da war.
Jules Dreki: *fährt bei Lady Annas harten Worten zusammen und steht stramm* Aye Sir ehh Lady ahh ..... *wird rot und rennt schnell weg*
Anna Carlberg: Und so kann ich dich im Auge behalten ...



Freitag, 11. Februar 2022

Das Ende eines Albtraums und der Zapfenstreich! - Audienz vom 6. Februar

Die erste Audienz im alten neuen Land. Eigentlich eine Zeit, um endlich die Hektik hinter sich zu lassen und Blues „Douce brise de nouveaux départs - die sanfte Brise des Neuanfangs“ zu genießen. Aber es blieb kaum Zeit für eine Atempause. Brisante Geheimnisse wurden aufgedeckt! Ein neuer Sündenbock wurde in Carima entlarvt! 

Gut informierte Eingeweihte ließen verlauten: Noch vor Kurzem hatte der Betroffene fleißig seinen » Zapfen « unter jeden Rock gesteckt. Aber damit ist nun Schluss! Seine werte Gattin hat ihm einen ordentlichen „Streich“ verpasst. Also keine Chance mehr auf Zapfenstreicheleinheiten. Was war denn genau passiert?

Um darüber mehr zu erfahren, fangen wir mit der Geschichte ganz von vorne an ...

Die Audienz hatten die Bewohner Carimas schon heiß herbeigesehnt. Die Stimmung war ziemlich ausgelassen. Man teilte fröhlich seine Erlebnisse vom Tagesgeschehen und alle warteten gespannt darauf, mit welchen Worten die Herzogin die Audienz eröffnen würde. Aber es waren nicht alle gut gelaunt: Über dem Podest hing eine bedrohliche Gewitterwolke.

Sharmila vonLemond tippelt mit dem Fuß während sie die Arme verschränkt: Guten Abend ...
Bluemoon Sweetrain: Guten Abend. 
Sharmila vonLemond tippelt weiter mit dem Fuß während sie Blue mit ihrem Blick fixiert.
Bluemoon Sweetrain spürt Sharmilas Bilck und stellt sich hinter Ela.

Bildquelle: Bluemoon Sweetrain

Dann kamen die Herzogin und der Prinz herein.

Jil Cuttita betritt den Saal und schaut sich heute ein wenig länger um als sonst:

Werte Bürger, Freunde und Gäste von Carima! Ich begrüße Euch zur Audienz heute hier im Schloss zu Hills. Ich kann nicht in Worte fassen, was gerade in mir vorgeht, heute hier an dieser Stelle zu stehen und diese Worte an Euch richten zu können. 

Wir haben gemeinsam einen Albtraum erlebt und werden dafür nun belohnt unser Land wie der Phönix aus seiner Asche wieder ersteht. Es erfüllt mich mit großer Freude zu sehen wie nach und nach all unsere Bewohner den Weg zurück ins Land finden aus dem wir alle so unvermittelt vertrieben wurden.


Bevor wir uns den Themen zuwenden, möchte ich Euch allen danken für Eure Gedult, den Glauben an die Sache und die Hilfe die Ihr Primus geleistet habt. Und ich werde alles daran setzen, dass sich so etwas nicht noch einmal in diesem Umfang ereignen kann.  Ich darf zumindest schon mal soviel verraten, dass wir dieses erfolgreiche Unterfangen in bälde mit einem angemessenen Fest feiern werden. Mehr soll aber hier noch nicht verraten sein. 

Nach der begeisternd aufgenommenen Rede, kam Blue vors Podest. Es schien alles wie immer zu sein ...

Bluemoon Sweetrain tritt vor und verströmt einen unwiderstehlichen Duft den sie den Herren dezent zuwedelt.
Lennard vonLemond lächelt der Jungfer zu.
Sharmila vonLemond murmelt leise: Sieh an, sieh an..... die traut sich was.
Bluemoon Sweetrain: Ich habe heute eine erfreuliche Meldung zu machen, Hoheit. Ich habe Tag und *hüstel* Nacht gearbeitet und den Wald gefegt. Alles ist blitzsauber! Außerdem habe ich ein Dutzend Wilderer verjagt, aber das ist nicht der Rede wert. *übertreibt etwas*
Jil Cuttita lächelt: Wie steht es um das Wild, kommt es gut durch den Winter?


Da hatte die Herzogin die passende Vorlage für einen Einwand geliefert ...

Sharmila vonLemond: Schwester, die Frage wäre wohl besser, wie Blue so durch den Winter kommt....
Jil Cuttita schaut erstaunt zu ihrer Schwester: Wie meinst du das?
Sharmila vonLemond: Nun Blue..... wollt Ihr es nicht meiner Schwester, Eurer Herzogin, erklären? *blickt gleichzeitig zu ihrem Gemahl* Oder ... Sir Lennard, wollt Ihr es eventuell meiner Schwester erklären?
Bluemoon Sweetrain: Äh....was soll ich erklären, Lady Sharmila? *setzt spontan ihren Unschuldsblick auf*
Lennard vonLemond: *muss schlucken, setzt sein Oberdiplomatenlächeln auf und ... schweigt*
Jil Cuttita schaut besorgt zur Jungfer: Gibt es da etwas, dass ich wissen sollte?


„Ich warte ...“, knurrte ihre Hoheit Sharmila und winkte die Waldhüterin näher zum Podest, um ihr direkt ins Auge zu blicken. 

Sharmila vonLemond: Tretet vor, es müssen ja nicht alle im Saal von Euren Entgleisungen wissen. 
Bluemoon Sweetrain: Entgleisungen? *Beine zittern* Also ...nur weil ich eine dünne Suppe in der Schlossküche gegessen habe. *brummelt* Das ist doch kein Verbrechen.
Sharmila vonLemond: Nun gut....sehen wir über die Suppe hinweg und gehen wir zu dem Braten, dem Gemüse und den Torten über ... WER hat Euch erlaubt in diesen Massen Euch den Bauch vollzuschlagen?

Selbstportrait der Waldhüterin

Bluemoon Sweetrain: Äh....das war zufällig in die Suppe gefallen. Außerdem hat Sir Lennard persönlich mir eine warme Mahlzeit gestattet, wenn ich Holz liefere. *schaut Lennard hilfesuchend an*
Sharmila vonLemond: Ohhhhh ...Sir Lennard also? *blickt an ihrer Schwester vorbei und sieht den "Prinzen" mit eisigem Blick an*
Lennard vonLemond: *springt jetzt ein* Also Gemahlin ... langsam! Wir haben zwar Fastenzeit! Aber schau sie mal an!! ... Sie fällt ja vom Fleisch!! Die braucht kräftige Nahrung!!

Theatralisch kippte die Jungfer fast um, als hätte sie schon seit Tagen nichts mehr gegessen und wurde vom Prinzen gerade noch rechtzeitig aufgefangen. Die Mimik der Prinzessin verfinsterte sich dabei derart, dass man fast meinte, ein Blitzschlag würde die beiden augenblicklich treffen!

Es war allseits bekannt, dass die Waldhüterin sich gern durchfüttern ließ. Aber dafür brachte sie auch reichlich Wildbret mit ins Schloss und war die gute Seele von Carima. Ein hungriges Maul mehr oder weniger im Schloss war eigentlich nicht der Rede wert ... Irgendwie ahnte man schon, dass die Fresslust der Jungfer nicht der Grund für Sharmilas Argwohn war.

Sharmila vonLemond tritt vor das Podest und verneigt sich vor ihrer Schwester: Ich, Sharmila von Lemond, Gemahlin des Prinzen von Lemond, Schwester Ihrer Majestät der Herzogin von Carima ... Ich klage somit an ... den Ehebruch des Prinzen von Lemond!!! *blickt Lennard abermals eiskalt an*

Bild von der Leutturmwärterin Luba

Silke Horten hebt eine Braue und ist erstmal sprachlos.
canidio Arai schluckt tief als sie Sharmilas Worte hört.
Jil Cuttita ringt nach Luft: Schwager!
Elyion Arai seufzt leise.
Sharmila vonLemond: Ich kann ihm sein Treiben nicht bei allen Damen ...Damen? ... nachweisen ... Ich werde auch keinerlei Namen nennen.
Bluemoon Sweetrain: Ich bin eine ehrsam Jungfer! *ruft empört*
Lennard vonLemond: *hält die Hand an die Stirn* Omg! *grummelt* Na gut ... also ... wenn schon Anklage! Dann bitte genauer! ... Mit wem? Soll ich wen? betrogen haben!!??
Sharmila vonLemond: Jedoch die Magd im Haus Lemond klage ich ebenfalls des Verrats und des Ehebruchs an!


Just in diesem Moment wurden sogar dem Prinzen die Beine schwach ...

Lennard vonLemond: Omg .. sie weiß von Judith ... *haucht* Verdammt nochmal!
Bluemoon Sweetrain: Oh die Magd? *murmelt* Dann bin ich ja fein raus.
Primus Caproni schüttelt unaufällig den Kopf: Das hat er nun davon. Warum lässt er sich auch von seinem Weib erwischen ...?!
Bluemoon Sweetrain verzieht sich unauffällig hinter Silke.
Silke Horten schaut zu Blue und flüstert ... bist ja nochmal mit blauen Auge davon gekommen.
Bluemoon Sweetrain zwinkert Silke zu.


Zum Glück stand nicht auch noch die Ehrbarkeit der Jungfer zur Debatte. Aber ich glaube kaum, dass zwischen dem Prinzen und der Waldhüterin mehr als nur ein Anschmachten stattgefunden hatte. Schließlich hat sie mich und auch ein Einhorn entsteinert und das kann nur eine waschechte Jungfrau!

Rettung des versteinerten Einhorns
von einer echten Jungfrau!

Dafür war es um den Prinzen recht schlimm bestellt ...

Sharmila vonLemond: Ich hab Euch gehört... im Backhaus gleich hinter dem Küchenausgang.
Lennard vonLemond: Jetzt wirds eng ... *flüstert*
Sharmila vonLemond: Was habt Ihr zu Eurer Verteidigung vorzubringen oder räumt Ihr den Ehebruch ein?
Lennard vonLemond: Nicht hier!! Nicht bei einer Audienz!!

Bild von Jungfer Blue

Jil Cuttita schaut entsetzt zwischen ihrer Schwester, der Prinzgemahlin und Prinz Lennard hin und her.
Sharmila vonLemond: Tatsache ist, Ihr habt den Ehebruch begangen ... und ... Ihr habt einen Plan gehabt! Inwieweit dieser gediehen ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Lennard vonLemond: Sharmila von Lemond! Nochmal .... nicht HIER!!
Sharmila vonLemond: Meine zweite ... und noch viel schlimmere Anklage lautet:

Hochverrat am Königshaus von Carima!

Geplant von Euch und Eurer Mutter, Königin Eleonore von Lemond! Ihr und Eure Mutter habt geplant meine Schwester vom Thron zu stürzen ... Ist es nicht so, Sir Lennard???


Prinz Lennard schwitzte Blut und Wasser. Händeringend versuchte er Herr der Lage zu bleiben und seine Gemahlin zum Schweigen zu bringen.

Lennard vonLemond: Das ist eine Sache, die wird im engsten Kreis besprochen!! Nicht vorm Volk!! Geh nach Hause! ... Und nimm deinen Anwalt mit! *zeigt auf Lucius*
Jil Cuttita wirft Lennard einen Blick voll Entsetzen zu: Lennard...
Lennard vonLemond: Hoheit?
Sharmila vonLemond: Kein Anwalt der Welt kann Euren Kopf vor dem Galgen retten! Ich habe nichts weiter zu sagen ...
Jil Cuttita ringt sichtlich um Fassung: Prinz Lennard von Lemond... ich gebe Euch die Chance Euch hier und jetzt zu erklären!
Lennard vonLemond: Das muss ein Missverständnis sein Hoheit! Ich weiß nicht, was in sie gefahren ist! ... Vielleicht hat sie das falsche Parfum gesnieft! *schaut ernst und zuckt mit den Schultern* ... Was zur Hölle soll ich da erklären?? .... Das ist alles wirres Zeug, was sie da vorbringt!! Weiss der Geier was sie getrunken hat!

Redete die Gemahlin des Prinzen wirklich nur dummes Zeug oder waren die Anschuldigungen berechtigt?

Jil Cuttita leise zu Lennard: Ich bin entsetzt über das, was mir hier nun zu Ohren gekommen ist. So leid es mir tut, Prinz, aber diese Punkte sind so schwerwiegend, dass ich darauf bestehen muss, das diese gänzlich und ohne Zweifel aufgeklärt werden! Ihr wisst was das bedeutet?
Sharmila vonLemond: Wirres Zeug ...ich lasse Blue und Luba vortreten und alle Frauen Carimas, denen er schöne Augen gemacht hat, wenn er weiterhin leugnet!
Lennard vonLemond: Ja sicher wird das aufgeklärt, aber nicht hier und heute ... so nebenbei im Schweinsgalopp!! Das braucht Zeit und muss gut bedacht sein!!
Sharmila vonLemond: Sicherlich nicht hier und heute ... sondern vor einem Gericht!
Lennard vonLemond schnaubt: Ja genau!! V o r  GERICHT!!

Bild von Sternenexpertin Luba

Jil Cuttita: Nun ja hier kann ich Euch zustimmen. Diese Vorwürfe machen eine umfassende Aufarbeitung erforderlich. Ich werde deswegen ein Tribunal einberufen vor dem Ihr Euch erklären werdet. Bis dahin seid Ihr von Euren Ämtern entbunden.
Lennard vonLemond: Sehr wohl, Hoheit!  *verneigt sich und geht ins Kaminzimmer *
Sharmila vonLemond blickt in Richtung Blue und Luba wohlwissend, dass Sir Lennard ihnen schöne Augen gemacht hat.
Bluemoon Sweetrain schaut Lennard schmachtend nach.
Sharmila vonLemond entgeht Blues Blick nicht.
Lennard vonLemond: *schaut in die Flammen vom Kamin und grummelt* Was soll ich jetzt noch hier? Ab nach Hause ... Ich muss mit Lucius reden!


Im Saal wurde schon eifrig darüber debattiert, was bei der Gerichtsverhandlung herauskommen würde. Manche hatten sogar schon Ideen für eine angemessene Strafe ...

Elamanu Pastorelli: Silke, weißt du, wo der Galgen steht?
Silke Horten: Nein Ela, aber ich glaube auf dem Marktplatz ist noch Platz *grummelt* Ansonsten ... wir haben starke Bäume auf Avalon ...


Fürstin Silke meldete sich dann noch mit einem Vorschlag zu Wort.

Silke Horten: Aufgrund der Schwere der Vorwürfe gegen Sir Lennard, würde ich empfehlen, ihn bis zur Verhandlung unter Hausarrest zu setzen.
Sharmila vonLemond: Nicht in meinem Haus, nicht unter meinem Dach!
Silke Horten: Nun, ich glaube Lady Anna wüsste schon einen Ort .... *grinst leicht*
Anna Carlberg flüstert zur Herzogin: Vielleicht in Carima Stadt im Schloss?
Jil Cuttita: Kommandantin Anna stellt bitte Wachen ab am Anwesen des Prinzen!
Anna Carlberg: Ja Herzogin.


Prinzessin Sharmila hatte da aber etwas anderes im Sinn ...

Sharmila vonLemond: Wasser, Brot und eine Sünderkutte bis zum Tag der Verhandlung! Zur zwölften Stunde des Tages soll er am Pranger stehen für seine Verfehlungen bis über ihn gerichtet wird!
Jil Cuttita schaut zu ihrer Schwester: Wollen wir nicht warten bis seine Schuld auch bewiesen ist? Ich denke, du wirst ihn schon Mores lehren in der Zeit bis zur Verhandlung.
Sharmila vonLemond: Ich brauche keine weiteren Beweise. Ich habe die beiden gesehen, als sie verschwitzt das Backhaus verließen und die Magd zum Bach lief, den Rock hob und sich rein gewaschen hat!
Jil Cuttita nickt: Ja in der Tat, dies spricht nicht für deinen Gemahl, werte Schwester.

Die Sache mit dem Pranger wäre beim Volk sicher gut angekommen. Soweit ich weiß, hegten einige einen Groll gegen den Prinzen. Aber es blieb leider nur bei der Idee ...

Sharmila vonLemond: Sir Lennard schlüpfte durch die Küchentür wieder ins Haus und verzog sich erst einmal im Keller, wo er seine Kleider ordnete, ehe er mir wieder unter die Augen trat.
Jil Cuttita: So ein Schwerenöter ... tzz tzz. Ich lege es in deine Hände, Schwester, wo dein Gemahl Unterkunft findet bis zur Verhandlung.
Sharmila vonLemond überlegt kurz: Sperrt ihn in eine Kammer des Schlosses. Er ist nach wie vor ein Prinz von Lemond, verdunkelt die Fenster! Er soll sich zumindest vorkommen als würde er im dunklen Verließ sitzen.
Jil Cuttita: So soll es geschehen. Kommandantin Anna, leitet das Nötige in die Wege.


Zum Schluss kam dann noch der Hammer ...

Sharmila vonLemond: In Anbetracht dessen, was mir widerfahren ist, bitte ich Eure Hoheit mir die Freiheit wieder zu schenken und die Ehe zu annullieren.
Jil Cuttita: Ist da Euer Ernst, Schwester? Ich habe damals Euren Bund besiegelt. Nun ich bitte dich als meine Schwester überdenkt dies noch einen Tag. Sollte Euer Urteil dann weiter bestehen, werde ich die Bitte gewähren.
Sharmila vonLemond nickt mit gesenktem Blick: Habt Ihr jemals damit gerechnet, dass ausgerechnet der Prinz von Lemond sich als Schürzenjäger herausstellt, geschweige denn als Hochverräter zusammen mit seiner Mutter ein Komplott gegen Euch schmiedet?
Jil Cuttita überlegt kurz: Nun ja, deiner Schwiegermutter habe ich ehrlich gsagt nie recht getraut. Aber ich dachte immer, du hättest in ihm dein Glück gefunden.
Sharmila vonLemond: Schwester hätte ich damals gewusst, was er dem Königreich Carimas antun will, hätte ich niemals zugestimmt seine Frau zu werden.
Jil Cuttita nickt traurig.

Darauf beendete die Herzogin diese ereignisreiche Audienz ...

Sharmila vonLemond sieht zu Boden um ihre Tränen zu verstecken, die sich langsam den Weg über ihre Wangen bahnen.
Jil Cuttita reicht Sharmila den Arm und geleitet sie aus dem Saal.

Weiter geht es im nächsten Bericht ...


Mittwoch, 2. Februar 2022

Land in Sicht!

Nach abrupten „Land unter“ und kurzzeitigem Atlantis-Feeling hat Jil für uns neues Festland aus dem Meer der Verzweiflung erschlossen und mit Hingabe alles so gestaltet, wie wir es von früher her kannten.

Vielen, vielen Dank dafür, Jil!
Dank Dir haben wir wieder ein neues Zuhause!

» Die Details gibt es hier nachzulesen «

Wie komme ich nach Carima?

» Das hat unser Prinz hier sehr schön beschrieben! «

Wir sehen uns im Rollenspiel ...

Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...