Samstag, 17. Oktober 2020

Merkwürdige Hinterlassenschaften ...


 
Wie erquickend: Die Gerüchteküche brodelte mal wieder und das ausgerechnet wegen Nargol, Canidio und mir. Mißmutig stapfe ich zurück zum Marktplatz und hoffte, dort würde man nicht auch noch mit merkwürdigen Geschichten über mich herfallen.



Am Käsestand entdeckte ich die Jungfer. Sie bot mir einen Käsekringel auf Lubas Kosten an und erzählte mir von ihrer neusten Entdeckung.

Bluemoon Sweetrain: Ich habe eine Entdeckung gemacht.
Elyion Arai mampft einen Käsekringel und nickt zufrieden: Käschewürfel? *schmatzt*


Bluemoon Sweetrain:
Nee, wir warten noch auf Luba. Aber Käsewürfel? Ist ne gute Idee. 
Elyion Arai: Warten auf Luba, ist aber eine merkwürdige Entdeckung? *schmunzelt*
Bluemoon Sweetrain: Hüstel ...


Luba tauchte dann auch wie bestellt auf und Blue rückte endlich damit heraus, was sie entdeckt hatte.



Bluemoon Sweetrain: Ich habe eine Entdeckung in Elwyne gemacht. 
Luba vomTurm: Eine Entdeckung? Welcher Art, sagt an...
Elyion Arai: Käsekringel-Schmuggel? *witzelt etwas herum*
Bluemoon Sweetrain: Da liegt ein Schiffswrack und Spuren eines Kampfes
.

Was war da nur geschehen? Zum Glück konnte Blue mich beruhigen, dass dort kein Schweinemassaker passiert war. Schnell machten wir drei uns auf den Weg ...

Luba vomTurm: Na, viel ist ja nicht zu sehen.
Bluemoon Sweetrain: ... und an der Hütte lauter Pfeile
Elyion Arai greift sich einen Holzpfeil und zieht ihn heraus.
Elyion Arai: Die Sorte Pfeile kenne ich nicht. Sehr seltsam.
Bluemoon Sweetrain: Ja, die Pfeile sind mir auch unbekannt, sehr einfach gemacht *sagt abschätzig*

Hier hatte eindeutig ein Kampf stattgefunden. Die Menge der Pfeile ließ darauf schließen, dass die Auseinandersetzung ziemlich heftig gewesen sein muss. Ein gekentertes Elbenboot lag im seichten Wasser. Waren die Elben etwa darin verwickelt?

Bildquelle: Bluemoon Sweetrain

Luba vomTurm: Und was fehlt mal wieder? ... die Flagge.
Elyion Arai: Aber das Boot dort, das ist eindeutig von Elben gemacht. Das erkenne ich sofort!
Bluemoon Sweetrain: Deswegen hat es wohl auch keine Flagge
Luba vomTurm: Was ist nun mit der Flagge? Ohne Flagge kann ich nicht bestimmen, woher das Schiff kommt.



Bluemoon Sweetrain: So ein Schiff habe ich auch schon mal gesehen, im Elbenland.
Elyion Arai: Ein Schiff ist es jedenfalls nicht. Eher ein Ruderboot mit Segel.
Luba vomTurm: Egal, auch Elbenschiffe brauchen eine Flagge - jedes Schiff braucht eine Flagge!

Schiffe ohne Flagge sind wie Käsebrote ohne Käse....

Eigentlich hätte doch die Information gereicht, dass es ein Elbenschiff war oder eher ein Boot. Aber Luba korrekt wie immer, wollte selbst das kleinste Ruderboot ettikettieren.

Bildquelle: Die Waldhüterin

Wir schauten uns am Ort des Geschehens etwas um und fanden ein paar Stiefelabdrücke, aber nichts Genaueres. Blut war nicht auszumachen, nur eine ordentliche Anzahl Pfeile, die an verschiedenen Stellen verteilt waren. 

Ich nahm mir vor, mal die Elben eingehender zu befragen, ob sie vielleicht ein Boot vermissten oder gar selbst die Schmuggler überrascht hatten.

Auf jeden Fall war die Sache wirklich seltsam. Der Ort des Geschehens warf mehr Fragen auf, als er Antworten preis gab.

Lady Blue erzählte uns, dass sie noch in der Hütte Fässer und Kisten gesehen hatte. Also gingen wir zum Steg und machten dort eine merkwürdige Entdeckung ...

Bildquelle: Jungfer Blue

Bluemoon Sweetrain: Und hier....ist das Blut?
Elyion Arai: Darf ich mal?
Luba vomTurm: Was meint ihr, Sir ?
Elyion Arai lächelt: "Nein kein Blut... dafür ist es zu flüssig..."
Bluemoon Sweetrain schnuppert.
Elyion Arai: Blut wäre schon längst geronnen.
Bluemoon Sweetrain: Hmmm nee kein Blut, das riecht wie Wein
Elyion Arai: Da hat die Expertin recht gesprochen. *zwinkert Blue zu*
Luba vomTurm: dann ist drinnen ein Fass ausgelaufen
Elyion Arai: Da konnten wohl ein paar Schmuggler ihr Zeug nicht abholen.
Bluemoon Sweetrain: Der schöne Wein *seufzt*



Blue schaute durch das Fenster. Niemand war in der Hütte. Als ich die Tür öffnen wollte, war sie verschlossen. Aber das war für mich kein Problem. Der Stab leuchtete kurz auf und die Tür sprang auf.

Bluemoon Sweetrain: Wein und Rum, das müssen wir gleich sicher stellen
Elyion Arai: Weinfässer zu Hauf.
Luba vomTurm: Da haben wir die Bescherung - ein Fass ist undicht.
Bluemoon Sweetrain schaut was für Zeichen auf den Fässern sind
Elyion Arai verzieht die Miene, als er das Zeichen sieht.
Luba vomTurm: Was ist euch, Sir ?
Bluemoon Sweetrain: Was bedeutet der Drachen?
Luba vomTurm: Aso ein Drachen ?
Elyion Arai: Sieht aus wie eine Seeschlange eher. *sieht nicht gerade glücklich drein* Seedrache *korrigiert sich*
Bluemoon Sweetrain schaut erschrocken.

Bildquelle: Waldhüterin Blue

Da gab es nur einen, zu dem dieses Zeichen gehörte und den kannte ich nur allzu gut! Durch die Blume gab ich den Beiden zu verstehen, dass ich das Zeichen kannte. Doch Luba hatte wohl ein Lexikon zum Abend verspachtelt, so dass sie eine Litannei an Bedeutungen des Drachenzeichens zum Besten gab.

Elyion Arai: Es gibt nur einen, der dieses Zeichen benutzt und der ist seit ein paar Monaten verschwunden. Sein Lakei hat die Geschäfte übernommen.
Luba vomTurm: Der Drachen ist das Symbol auf der Flagge eines Landes auf der Insel Inglaterra.
Bluemoon Sweetrain: Hmmm.



Elyion Arai verdreht die Augen und starrt seufzend zur Decke.
Luba vomTurm: Es wird auch von Walfängern (Wales) benutzt. Piraten und andere Spitzbuben verwenden es auch gelegentlich. Es soll furchteinflößend wirken.
Elyion Arai: Na, wenn Ihr es sagt, dann wird das wohl so sein.
Luba vomTurm etwas zurückhaltend: Nunja, ich hab das mal irgendwo gelesen.




Blue verließ dann die Runde. Sie wollte noch Wache halten. Luba und ich sinnierten noch über die weitere Vorgehensweise. Ich hielt es für klug der Kommandantin Bescheid zu geben und die Fässer als Beweismittel zu sichern. Aber die Leuchtturmwärterin schien von diesen Vorschlag nicht sehr begeistert zu sein ...

Luba vomTurm: Nunja, wir sollten aber auch nichts übereilen, Sir.
Elyion Arai: Auf jeden Fall sehe ich nur Pfeile und keine Verletzten oder gar Tote. Das scheint ja schon mal ein positives Zeichen zu sein.
Luba vomTurm: Vorerst könnte es unser Geheimnis bleiben - also, ich meine nur so.
Elyion Arai: Ich werde der Sache wohl mal vorsichtig nachgehen. Eigentlich hat ja Lady Blue den Auftrag nachzuforschen... glaube ich.
Luba vomTurm: Also, "Lady Blue" hat natürlich immer eine etwas spezielle Art, etwas "nachzuforschen" *grinst*
Elyion Arai schnappt sich ein Fass Wein. "Aber das hier nehm ich mit! Das brauch ich, um ein paar Leute zu befragen.", murmelt
Luba vomTurm: Ein guter Gedanke, Sir. Vielleicht sollte ich auch jemanden "befragen"


Elyion Arai sieht Luba etwas schief von der Seite an: "Ich bin mir dessen bewusst. Ihr steckt da auch mitten drin. Ja, das ist mir wohl bekannt. Aber so lange es Carima nicht schadet und die Herzogin nicht ins Unglück stürzt, solls mir recht sein."
Luba vomTurm: Also, Sir, das Wort "drinnstecken" gefällt mir aber gar nicht gut *lacht*
Elyion Arai: Vielleicht gefällt Euch das Wort "mit eingeweiht" besser?
Luba vomTurm: Hmm, ja, ich denke, das würde es eher treffen. Jetzt allerdings entschuldigt mich bitte, ich muss auf den Leuchtturm, wünsch eine gute Nacht *geht*



Luba hatte es plötzlich recht eilig. Mein Verhör schien ihr wohl nicht so sehr geschmeckt zu haben. Ich fand es wirklich seltsam, dass sie die Sache geheim halten wollte. Insgesamt war es ein Abend voller Merkwürdigkeiten und es blieben nur Fragen über Fragen übrig.

Schmuggelten Levis Leute Waren mit gestohlenen Elbenbooten? Hatten die Elben sie dabei vielleicht erwischt? Oder wurden gar Levis Schiffe beklaut? Und wie passte die Leuchtturmwärterin dabei ins Bild?

Canidio kam dann noch unverhofft vorbei und sah mich am Steg stehen. Ich gab ihr einen kurzen Abriss über die Ereignisse und führte sie herum.


Canidio Arai betrachtet das Zeichen genau und sagt leise: Ja ich kenne es auch ... könnte es nicht von Leviathan sein?
Elyion Arai: Ja... pssst... Ich wollte die Kommandantin einschalten. Aber Luba hat mir davon abgeraten. Kannst du dir das vorstellen?
Canidio Arai hält sich schnell den Mund zu: Nein das ist ja seltsam... warum soll denn die Kommandantin nichts davon wissen?
Elyion Arai: Sie hat sogar versucht zu verschleiern, was das für ein Zeichen sein könnte. Ich wurde dann etwas konkreter, dass ich das Zeichen kennen würde ...
Canidio Arai schüttelt entsetzt den Kopf: Ich verstehe Luba gerade nicht mehr.



Elyion Arai:
Darauf hat sie gebeten, dass das vorerst unser Geheimnis bleiben soll.
Canidio Arai nickt leicht: Dann werde ich es auch keinem sagen
Elyion Arai: Ich glaube sie steckt in der Sache mehr drin, als uns lieb ist. Und Blue womöglich auch.
Canidio Arai seuftzt tief: Hoffen wir es nicht
Elyion Arai: Ich habe vorgegeben, erstmal darüber Stillschweigen zu bewahren und ein paar andere Leute zu befragen. Weil ja Blue den Auftrag hätte, nachzuforschen ...
Canidio Arai: Das ist gut... wir sollten sehr vorsichtig sein.


Freitag, 16. Oktober 2020

Fettnäpfchen Nr. 147

Bildquelle: Bluemoon Sweetrain

Kaum hatte ich mir nach der Audienz den Unmut zweier Damen aufgehalst, baute sich hinter mir auch schon Nargol auf und stellte mich wegen meiner übermäßigen Neugierde während der Audienz zur Rede. 

Nargol Garona: *richtet das Wort an Elyion* Mir ist nicht entgangen, dass ihr mich angestarrt habt.  Habt ihr ein Begehr?
Elyion Arai: Ähm... nein.. ich dachte nur, ihr hättet ein kleines kosmetisches Problem. Aber dem war wohl nicht so.
Canidio Arai sieht schweigend zu Nargol.
Lady Nichneven: *verlauten lässt* und wieder ein Fettnäpfchen in der Damenwelt Nummer 147
Nargol Garona: Nein, ein Teil unserer Rasse hat grüne Haut und ein Teil ist so wie eure.
Elyion Arai: Ja.. mir ist nämlich vor ein paar Tagen eine junge Dame unter die Augen getreten, die auch so einen Hautton hatte. Nur leider wollte sie ihre Haut bräunen. Das war leider schief gelaufen. *hüstelt*



Nargol Garona:
Ich verstehe nicht ganz. Ihr macht die Haut von anderen braun? Warum?
Lady Nichneven: *will etwas sagen, tut es aber doch nicht*
Elyion Arai: Oh.. ich nicht. Sie hat sich nur mit einem Öl eingerieben. Sie meinte wohl sie wäre zu blass.
Nargol Garona: Oh.
Canidio Arai fragend zu Elyion sieht, doch weiter schweigt.
Elyion Arai: Man hielt die junge Dame für krank, weil sie so blass war. Das wollte sie ändern und hat sich mit bräunendem Öl eingeschmiert. Doch der gewünschte Farbton kam dabei nicht heraus. Ich habe ihr eine Arznei gegeben, die das Problem wieder behebt.


Meine Frau schaute mich ganz verdutzt an. Ich hatte ihr von dem Unfall der jungen Dame nichts erzählt, weil sie lieber unerkannt bleiben wollte. Der armen Lady war das sichtlich peinlich gewesen. Aber vielleicht könnte uns diese überraschende Erkenntnis, wie Walnusblätteröl wirkt, noch mal recht nützlich sein. Sollten wir uns jemals unter eine Horde Orgs mischen wollen ... 




Wie dem auch sei, durch solche kleinen Mißverständnisse förderte man, oder meistens ich, allerlei Neues und Interessantes an Wissen zutage. Selbst die schlechte Laune vermag ich damit zu vertreiben.

Nargol Garona: Ach so, doch nur noch etwas: Wenn ihr eine Frau der Horde so anseht wie mich eben, könnte euch das als Balzverhalten ausgelegt werden, so dass sie meint, ihr möchtet mit ihr das Lager teilen und Orgfrauen sind da sehr vereinnahmend. Habt ihr eine Gefährtin?
Elyion Arai: Ich hab schon einen Drach... äh ich meine, das ist Canidio, meine Frau. *auf Canidio zeigt*
Lady Nichneven: *muss sich den Mund zu halten und voll zusammenreißen, dass sie nicht laut los lacht*
Canidio Arai kichert leise auf Elyions Worte hin. 
Lady Nichneven: *stellt sich Elyion an der Seite einer Ogerfrau vor und bekommt Tränen in den Augen, will aber nicht laut los lachen*
Canidio Arai nickt Nargol lächelnd zu: So schlimm wie Elyion sagen wollte, bin ich eigentlich nicht wirklich.
Nargol Garona: Nun gut, ich möchte euch ans Herz legen, solche Blicke zu vermeiden. Denn Orgfrauen schrecken nicht davor zurück eure Gefährtin zu beseitigen wenn sie Interesse an euch finden.



Canidio Arai
knurrt nun leise auf Nagols Worte hin.

Elyion Arai: Ich glaube, das Problem werde ich wohl nicht haben. *grinst und sieht Richtung Canidio und Nichneven*
Lady Nichneven beißt sich in den Zeigefinger, um nicht doch noch loszulachen. 
Canidio Arai legt die Hände bewusst ineinander und sieht dabei zu Nargol. 
Nargol Garona: Keine Angst, Gefährtin. Ich lasse es nicht zu, dass der Beginn hier schon so anfängt. 
Lady Nichneven: *zieht die Kapuze etwas tiefer, damit man nicht so sehen kann, was für Gesichtsentgleisungen sie hat*
Canidio Arai leicht nickt: Das ist gut ... so sollte es sicher nicht kommen.
Elyion Arai: Ich werde in Zukunft solche Blicke vermeiden, versprochen.
Lady Nichneven: *ein leises Prusten ist zu hören*




Das war ja gerade noch mal gut gegangen! Die Vorstellung, zappelnd in den Armen einer Org zu hängen, erweckte bei mir nicht gerade Glücksgefühle. Aber darüber brauchte ich mir eigentlich keine Sorgen zu machen: Canidio war mindestens genauso stark wie eine Org und stand denen im Temperament auch nichts nach.

Meine Frau trägt das nicht so sehr nach außen, aber sie kann manchmal zum Drachen mutieren und wehe dem, der ihren Zorn heraufbeschworen hat! Das konnte sich im schlimmsten Fall auch gegen mich richten. Nichneven fand das alles natürlich wieder mal allzu belustigend.

Nargol Garona: Verzeiht aber ich wollte euch nur vorbereiten. Nicht, dass es zu Missverständnissen kommt. 
Elyion Arai: Ich habe mit dem Missverständnis angefangen, weil ich euch für einen Menschen hielt.
Canidio Arai: Wir leben schon ewige Zeiten in diesem Land *atmet tief durch*
Lady Nichneven: *beruhigt sich langsam wieder* pfffff *leise kicker*
Nargol Garona: Ich bin nur zur Hälfte Mensch. So verstehe ich beide Seiten. Deshalb hat mich auch die Horde zum Häuptling gemacht, so dass wir hier leben können und es so zu weniger Missverständnisen kommt.
Elyion Arai: Ähm, also willkommen in Carima. *räuspert sich*
Nargol Garona: Habt Dank. Nun da alles geklärt ist, wünsche ich eine gute Nacht und sichere Wege.
Lady Nichneven: *schaut zu Elyion und meint* Also benehmt euch!




Das eine Standpauke von Nichneven folgen würde, das hatte ich schon irgendwie geahnt und ich machte daraus noch ein Fettnäpfchen Nr. 148 ...

Canidio Arai: Ich danke euch.. habt auch ihr eine gute und erholsame Nachtruhe
Elyion Arai: Natürlich benehme ich mich. Ich wollte nur ein vermeintliches Problem beheben. Es hätte ja auch noch ein armes Opfer des Walnussblätter-Öls sein können ...
Nargol Garona macht zu allen Dreien die Ehrenbezeugung und verläßt den Saal.
Lady Nichneven: *macht eien Knicks*
Elyion Arai neigt den Kopf.




Lady Nichneven: *spöttisch sagt* Passt auf, wo ihr hinseht.
Elyion Arai schaut demonstrativ in Nichnevens Ausschnitt. "So in etwa?"
Lady Nichneven: *nickt ja das gibt am wenigsten Arger.
Canidio Arai bemerkt Elyions Blick und knurrt leise, um dabei den Kopf zu schütteln.
Elyion Arai schielt schnell zu Cani: Ja, mein Herz, du hast die dicksten Din.. ähm.. ich meine, ich habe nur Augen für dich!
Lady Nichneven: Sichere Wege euch beiden *lacht* und viel Spass, werter Elyion *geht hüfte schwingend nach draussen und kichert*
Elyion Arai wagt einen Blick hinterher.
Canidio Arai sieht kurz zu Elyion und geht dann los.

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Wenn Blatt und Hammer fallen - Audienz vom 11. Oktober - Teil 2


Canidio hatte an dem ganzen Abend schon ein kleines Sichtbarkeitsproblem (OOC PC Problemchen). Ich hätte mich in diesem Moment auch gern unsichtbar gemacht, weil ich genau wusste, was uns gleich blühte. Da half nicht mal dumm stellen ...

Jil Cuttita: Ihr habt die Meldung der Jungfer verfolgt ?
Elyion Arai: Öhm... ja die Blätter machen Ärger. *hüstelt*
Canidio Arai nickt leicht: ja das habe ich.
Jil Cuttita hustet: Neinnnn .... ich meinte die Schiffe, die in Carima anlanden oder auch nicht mehr.
Elyion Arai: Ach.. achsooo... wegen der Schiffe? Aber die Schiffrutsche wird doch fleißig genutzt. Naja... nicht übermäßig. Die Leute haben Angst die Schiffe könnten brechen.
Jil Cuttita nickt.
Canidio Arai: Noch scheinen die Seefahrer sehr vorsichtig mit der Rutsche zu sein.
Jil Cuttita: In der Tat, ich habe es selbst gesehen ein beeindruckendes Bauwerk, doch ist es, wie ihr sagt nicht angetan als Ausweg von Dauer. Dieser kann nur einer sein: Dieses Gespinnst vor dem Hafen zu entfernen! Ich frage Euch ... Denkt Ihr, dass es Euch gelingt dieses Ding zu entfernen?



Elyion Arai:
Aber die Drow macht es ziemlich wütend. Laut der Prognose der Lehrerin Isabel werden die Drow das Ding selber wieder einreißen. Ich baue sehr darauf.
Jil Cuttita: Ich weiß nicht, ob meine Geduld so weit reicht und ich will mich auch nicht noch lange von den Drow hinhalten lassen! Das Werk der Drow ist eine Schande und schreit Hohn und Spott auf Carima!
Canidio Arai seuftzt leise: da kann ich euch verstehen, Hoheit.

Die Drow hatten ihr Lolth Banner auf ein Spinnennetz gesetzt. Vor einiger Zeit hatte die Lehrerin Isabel dazu aus ihrem Buch zitiert: „Nun, da steht, das ist das Zeichen Lolths, ihrer höchsten Gottheit. Das kommt einem Gebietsanspruch nahe oder einer Kampfansage. Da bin mir noch nicht sicher.“ Wahrscheinlich beides!



Damit war der sogenannte titelgebende „Hammer“ gefallen! Die Herzogin hatte vor den Drow den nächsten Zug angegeben und ihnen damit öffentlich den Krieg erklärt! Insgeheim hoffte ich, die Spinnenverehrer würden das Gespinst noch vor uns entfernen. Damit wäre die Lage wesentlich entspannter. Doch dafür war es eh zu spät: Die Drow wussten bereits alles!

Aber wenn wir das Ding zerstörten, würde wahrscheinlich auch das schlimmste anzunehmende Übel passieren: Die Riesen-Spinne würde auftauchen, der verliebte Drache mischte sich womöglich dann auch noch in den Kampf ein, ergo Carima läge in Schutt und Asche!



Womit hatte ich den ganzen Ärger nur verdient? Ist es denn zuviel verlangt, gemütlich an einem regnerischen Herbsttag ein Tässchen warmen Rum am Kamin zu schlürfen, am Besten jeden Abend? *die Tinte verschmiert bei einem tiefen Seufzer*

Elyion Arai: Das Ding ist leider feuerfest und laut der Lehrerin, die sich damit sehr auskennt, könnte das die große Spinne hervorlocken. Aber wenn Ihr es wünscht, werde ich ein paar Versuche durchführen, wie man das Netz entfernen kann.
Canidio Arai nickt zu Elyions Worten, um dann etwas leiser zu sagen: Ich werde dir dabei helfen.
Jil Cuttita: Ich möchte Euch natürlich keinesfalls in Gefahr wissen und ebenso wenig möchte ich weiteres Unheil auf unser Land beschwören. Aber so wie es sich zur Zeit verhält, soll es nicht bleiben!



Die Herzogin war sich nicht wirklich bewusst, was sie da von uns verlangte?! Trotz der Erwähnung der großen Spinne, blieb sie bei ihrer Entscheidung. Und es war an uns, eine Lösung für das Problem zu finden. 

Aber wie ich es auch drehte und wendete, so richtig fiel mir auch nichts Konkretes ein. Ich wagte einen kleinen Versuch, doch die Reaktion ließ schon erahnen, dass es keinen anderen Weg geben würde ...

Elyion Arai: Am Besten werde ich mich mit der Lehrerin beraten und wenn nicht, könnte ich ja Lubas Haus wegsprengen und einen neuen Hafeneingang ziehen. *ganz trocken erwidert*
Jil Cuttita: Ähhh ...
Luba vomTurm ruft erschrocken: Waaaaaas?




Canidio Arai
entsetzt zu Elyion sieht: Nein das muss anders gehen!
Jil Cuttita: Ich glaube, das würde Lady Luba nicht gefallen!
Primus Caproni lacht herzlich.
Elyion Arai zieht den Kopf ein: Ähm ... das war nur ein Witz.
Jil Cuttita: So so ...
Canidio Arai sieht kurz zu Primus und grinst.
Jil Cuttita: Ich dachte schon, das wäre euer Ernst.
Luba vomTurm: Das Leuchtturmwärterinnenhäuschen steht unter: ich denke mal: Schutz
Canidio Arai: Ufff *zu Elyion sieht und flüstert* Du hast es wieder geschafft ...


Ich hatte tatsächlich so eine Art Lösung ins Auge gefasst. Der Weg, das Hindernis der Drow zu umschiffen, hielt ich für wesentlich besser als gleich mit der Tür ins Haus zu fallen. Damit schund ich zwar auch nur Zeit, aber immerhin genug Zeit um Kräfte zu sammeln.

Derzeit wuchsen mir all die anstehenden Dinge wieder über den Kopf: Drachen zähmen, Yin Yang Steine für Levis Rettung aus dem Schlangental holen, Zwerge ohne Prinzenplan beschützen, die Drow erzürnen plus Riesenspinne im Nacken ... und nicht zu vergessen: Der Laubbläser ...

Da die Schiffsrutsche den Hoheiten nicht die erhoffte Genugtuung brachte, musste eine andere Lösung her. Luba würde mir die Zerstörung ihrer Behausung natürlich nie verzeihen! Vielleicht fände sich noch irgendwo eine andere Lücke?



Meine strategische Lösung wäre wohl, einfach mal den Leuchtturm samt Felsen 20 Meter in die Höhe zu befördern. Die Leuchtturmwärterin müsste dann zwar eine Weile über eine Leiter krackseln, aber immerhin eine Alternative. Doch ich befürchte, nicht einmal das würde die Hoheiten zufriedenstellen ...

Jil Cuttita: Aber gut, ich wäre euch zutiefst verbunden, wenn Ihr Euch der Sache annehmen könntet. Ich möchte nicht länger auf das Wohlwollen der Drow warten!
Elyion Arai: Wir werden schon eine adäquate Lösung finden. Ich werde mein Bestes geben. *verneigt sich*
Jil Cuttita: Die Zeit der Diplomatie ist vorbei!



Jil Cuttita
nickt freundlich: Habt Dank Magus.
Canidio Arai nickt leicht: Wir werden uns darum kümmern HerzoginJil *macht einen Knicks*
Jil Cuttita: Wenn Ihr kein Anliegen habt dürft Ihr Euch zurück ziehen
Elyion Arai neigt den Kopf erneut und stapft etwas ungelenk zurück zur Ausgangsposition.
Canidio Arai macht einen Knicks und geh an ihren Platz zurück.
Elyion Arai: Wir werden sicher Spinnenfutter. *flüstert zu Canidio*
Canidio Arai sieht seuftzend zu Elyion und flüstert zurück: Einfach werden wir es den Spinnen nicht machen.
Lady Nichneven: *schaut Ely an und meint leise* wegsprengen? *Kopf schüttelt*
Elyion Arai grinst zu Nichneven.

Lady Nichneven: *schaut Ely an und murmelt leise* Nene.



Nach diesem Hammer, landete dann ein ganz anderer Hammer vor dem Thron zu Füßen der Herzogin ...

Anna Carlberg: Lady Nargul, bitte nach vorne komme
Jil Cuttita mustert die fremde Person: Mit wem haben wir die Ehre?
Nargol Garona stellt ihren Kriegshammer mit einem schweren Schlag vor sich auf den Boden und macht eine Ehrenbezeugung, indem sie die rechte Faust vor die Brust hält: Mein Name ist *sagt laut und deutlich* Nargol Garona von der Horde der weissen Wölfe.


Jil seufzte, als sie hörte, dass die Fremde nach einer Heimat für sich und ihre Gefolgsleute suchte. Die Herzogin mutmaßte, dass sie dem Elbenvolk angehöre, doch Nargol berichtigte sie, dass sie ein „Org“ sei.



Mir waren bisher eher die „Orks“ bekannt, aber vielleicht war ihre Art auch eine Mischung aus Ork und Oger. So genau kann ich das leider auch nicht sagen. Ich hatte die Dame ja selbst für das Opfer des aktuellen Schönheitswahns gehalten. Dazu hatte mich die Org nach Ende der Audienz auch eingehend befragt.

Mit dem Schleier vor dem Gesicht konnte man höchstens anhand der Hautfarbe, Ohren und ihrer Größe auf eine andere Rasse schließen. Erst als sie ihn abnahm, zeigte sie ihre imposanten Zähne. Irgendwer hatte mir erzählt, dass Lady Blue die prächtige Idee hatte, dass man daran Würste aufhängen könne. Lady Nichneven wollte die Dame gleich verkuppeln ...

Lady Nichneven
flüstert zu Cani: Die könnte man Leviathan vorstellen *grinst blöde vor sich hin*
Canidio Arai kann ein Lachen gerade noch unterdrücken und flüsternd Nichneven anwortet: Ja da habt ihr recht, Nichneven.

Bildquelle: Luba vom Turm

Die Herzogin hatte da ganz andere Sorgen. Wo sollte sie die Neuankömmlinge nur unterbringen?

Jil Cuttita: Nun ich bin stets guter Dinge, da wir für jedes Volk und jede Art einen passenden Ort finden, aber ... Nargol von den weissen Wölfen, ihr stellt mich hier vor eine große Herausforderung.
Nargol Garona: ich verstehe eure bedenken und ich weiss das es nicht einfach ist unser anliegen den seit dem tot unseres hauptlig führe ich die horde und ich bin nicht von reinem blut daran könnt ihr erkennen das es unserer horde nicht gut geht
Jil Cuttita: Wenn Ihr von Eurer Horde sprecht , von wieveilen der Euren reden wir denn hier ?
Nargol Garona: Wir sind ein knappes Dutzend, die Jungen noch mit eingeschlossen.
Jil Cuttita nickt verstehend: Nun das ist noch überschaubar. Ich denke aber, ihr sucht nicht nach einem Platz in unseren Städten?
Nargol Garona: Nein, wir lieben die Natur und wollen einen kleine Platz in eurem Walde. Wir werden euch weder mit Nahrung noch mit anderen Dingen zur Last fallen, aber um das Recht hier lagern zu dürfen, bitte ich euch für meine Horde.

Bildquelle Luba vom Turm

Jil Cuttita: Mhhh ... Ich denke, am Besten werde ich mich da mit jemandem beraten, der sich gut in den Wäldern und der Natur auskennt.
Jil Cuttita schaut zu Blue: Jungfer!
Bluemoon Sweetrain: Ja Hoheit?
Jil Cuttita: Wir müssen uns noch in dieser Woche besprechen. Ich sende Euch einen Kurier.
Bluemoon Sweetrain: ja Hoheit *schaut erstaunt
Jil Cuttita: Nun Nargol von den weißen Wölfen, ich werde Eure Anliegen prüfen und Euch bis zur nächsten Audienz eine Antwort geben. Bis dahin biete ich Euch einen Lagerplatz auf den Weiden nahe der Stadt vor dem Rathaus an.

Während die Herzogin eine Lösung für die Beherbergung der Orgs zu finden suchte, beichtete ich den Magierdamen zu meiner Rechten und Linken, dass der Seedrache wieder aktiv war und wie ich das Problem in den Griff bekommen hatte ...

Elyion Arai flüstert zu Canidio und Nichneven: "Ach übrigens, der Seedrache ist wieder wach. Hat mir heute Guten Tag gesagt."
Lady Nichneven: *schaut mit großen Augen zu Elyion* Was? *und hält sich den Mund dann zu*
Elyion Arai setzt ein besonders hübsches Grinsen auf.
Lady Nichneven: *schaut Ely böse an und meint leise* Ihr wolltet wieder eine Witz machen?! Nicht lustig, nicht lustig!
Canidio Arai sieht Elyions Grinsen und atmet erleichtert auf, versucht ihm dann einen Klapps auf die Schulter zu geben: Du bist mir einer!




Elyion Arai wechselt mit der Mimik ins Ernste und flüstert: Nein das war kein Witz. Aber ich habe schon eine temoräre Lösung dafür gefunden.
Canidio Arai fragend zu Elyion sieht und flüstert: Und die wäre?
Lady Nichneven: *schaut Richtung Elyion mit offenen Mmund leise von sich gibt* a.. ab ...aber aber ...
Elyion Arai legt die Handflächen aneinander, klemmt die Hände zwischen Schulter und Wange, macht ein anhimmeldes Gesicht. "So ungefähr ist die Lösung.", flüstert.
Canidio Arai schnappt nach Luft als sie Elyions Andeutungen sieht wobei sie leicht den Kopf schüttelt.
Lady Nichneven: *schaut Elyion an als halte sie ihn für verrückt*
Elyion Arai: Ich habs vielleicht etwas zu sehr mit der Drachenminze übertrieben. *flüstert*
Canidio Arai murmelt:. Ma klasse... das kann ja heiter werden.
Lady Nichneven: *zu Elyion leise meint* wenn ich nochmal angesabbert werde mach ich euch einen Knoten in den Hals!



Elyion Arai:
Kann ich nicht versprechen. *zu Nichneven zurückflüstert*
Canidio Arai flüstert so das nur Elyion und nichneven es verstehen: in dem kleinen Haus ist dann nicht mehr viel platz.. da sollte ich wohl im freien schlafen
Lady Nichneven: *Elyion einen Blick zuwirft, der fast tötet*

Elyion Arai zieht etwas den Kopf ein. "Das wird schon alles gut gehen. Sicherlich."
Lady Nichneven: *mit den Händen in die Hüfte gestemmt, leise zu Elyion meint* Das habt ihr schon mal gesagt
Canidio Arai sieht zu Boden und zuckt leicht mit der Schulter. 
Elyion Arai: Öhm... *schweigt* In die Hütte passt der Drache eh nicht rein. Der kuschelt dann mit der Hütte. *flüstert*
Canidio Arai reist entsetzt die Augen auf und flüstert: Das wird ja immer besser... wo schlafen wir dann nur?
Lady Nichneven: *mit einem etwas zornigem Gesicht, Elyion eine abwinkende Geste entgegen bringt* Pff ..

Dienstag, 13. Oktober 2020

Wenn Blatt und Hammer fallen - Audienz vom 11. Oktober - Teil 1

Etwas Schlimmes schien passiert zu sein ... der Prinz war plötzlich auch verschwunden! Hinter vorgehaltener Hand munkelte man etwas von Greueltaten und vom Stadtschreiber hieß es, er hätte insgeheim die » wahre Geschichte « niedergeschrieben. Aber der Bericht war wohl nur in auserwählte Hände geraten.



Jil Cuttita: Wer heute meinen werten Schwager, Prinz Lennard hier erwartet hat, wird enttäuscht sein. Er musste sich auf Reisen begeben.
Bluemoon Sweetrain schaut enttäuscht.

„La joie du noble“, umwehte die Jungfer Blue. Sie hatte den Duft wohl extra für den Prinzen angelegt und dieser glänzte leider mit Abwesenheit. Sehr zur Freude einiger anderer Besucher.

Zur Beruhigung der Bevölkerung tischte die Herzogin den Audienzteilnehmern eine recht amüsante Geschichte über das Verschwinden des Prinzen auf. Da erhebe ich glatt den Becher auf so viel Kreativität. Ich glaube kaum, dass Sir Lennard dafür sein Einverständnis gegeben hat. Zumal die Erzählung nicht gerade förderlich für seinen Ruf ist.

Jil Cuttita: Man munkelt, er musste sich in Exerzitien begeben, auf Wunsch seiner Gattin, meiner geliebten Schwester. Er hat das leichte Leben zu sehr geschätzt....
Primus Caproni grinst breit.
Lady Nichneven: *murmelt *Gott sei dank isser nicht da *grinst etwas vor sich hin*
Canidio Arai holt tief Luft und murmelt: Das ist auch mal schön
Jil Cuttita: Doch da ich wieder im Lande weile, wird es keine Unterbrechung in der Regentschaft geben, auch wenn ich mich in einige Vorgänge erst einarbeiten muss.
Bluemoon Sweetrain grübelt wo das Land Exerz....dings liegt.
Primus Caproni schaut zu Blue und grinst erneut: Die Alte hat ihn ins Kloster geschickt, Jungfer (leise zuruft)



Bluemoon Sweetrain
schaut Primus ungläubig an.
Canidio Arai grinst zu Primus worte und reibt sich die Hände.
Elamanu Pastorelli: Zu den Mönchinnen?
Bluemoon Sweetrain: *flüstert* Ela, ich dachte ins Kloster dürfen nur Jungfrauen?
Primus Caproni: Nein zu den Bendiktinern ins Schweigeklsoter
Jil Cuttita: Nun nachdem uns der werte Statthalter aufgeklärt hat, wollen wir uns nicht noch mit langen Reden aufhalten sondern sogleich beginnen. Primus! Schweigt endlich!
Elyion Arai: Auweia *murmelt*
Primus Caproni steht stramm: Oh ja, natürlich Hoheit.
Elamanu Pastorelli: Sonst gehts ins Kloster *murmelt*
Canidio Arai leise sagt: Ist der Prinz doch selbst schuld.




Die Waldhüterin war wieder die erste mit einer Wortmeldung und bat die Audienzteilnehmer darum, die herabgefallenen Blätter von den Bäumen zu sammeln, damit das Vieh mehr Futter hätte und fragte mich in diesem Zuge, ob ich eine Maschine erfinden könne, die die Blätter von den Wegen bläst. Ich versprach, mir etwas zu überlegen.

Jil Cuttita: Nimmt das Vieh denn keinen Schaden?
Bluemoon Sweetrain: Gemischt mit Heu schadet das nicht, Hoheit.
Jil Cuttita: Ich muss gestehen, dass wusste ich nicht. Es scheint mir aber eine gute Idee, denn niemand weiß, wie hart und lang der Winter wird.



Bluemoon Sweetrain:
Das Heu von Ela wird immer knapp, wenn der Winter lang ist und so müsst ihr nichts kaufen.
Elamanu Pastorelli: Ohja, im Strecken kennt sich Blue ja aus *denkt an ihren Schnaps*
Jil Cuttita: Nun denn, dann weise ich hiermit alle an, dass Laub das zusammengetragen wird, zu sammeln und der Jungfer abzugeben? *schaut fragend zu Blue*
Bluemoon Sweetrain: Es kann am Flussufer in Carima-Wood gelagert werden.
Elamanu Pastorelli: Den ganzen Wald?
Bluemoon Sweetrain: Nein Ela, nur das vor den Häusern und auf den Wegen.
Elamanu Pastorelli: Achso.

Von „im Winter nicht verhungern“, über „Blätterteig“ und „Buchenblattsalat“, ging es dann weiter zu den Schiffen in Elwyne. Die Jungfer erzählte, sie habe schon seit Tagen keine Schiffe mehr gesehen und die Schmuggler hätten sich wohl verflüchtigt. 

Die Herzogin attestierte, dass das doch „gute Nachrichten“ seien, aber Primus warf ein: „Aber es bleibt dann die Frage: Wo legen die Schiffe stattdessen an? Nun die Zufahrt zum Hafen ist immer noch versperrt durch dieses seltsame Ding.“



Jil Cuttita: Nun das ist nicht gut. Wir müssen den Hafen dringend schiffbar machen. Jungfer wisst Ihr wo die Schiffe stattdessen anlegen?
Bluemoon Sweetrain: Vielleicht fahren die alle an Carima vorbei?
Anna Carlberg: Viele gehen nach Carimastadt Herzogin.
Jil Cuttita: Das wäre nicht gut Komandantin.
Anna Carlberg: Und bringen dann die Sachen über Land nach hier.
Jil Cuttita: das habe ich befürchtet Der Weg ist sehr weit und voll Gefahren.




Die Kommandantin warnte noch davor, dass bald der Winter vor der Tür steht und Carima Stadt dann nicht mehr erreichbar wäre. Ihre Hoheit Jil stimmte mit ernster Miene zu und winkte die Jungfer zu sich heran, um ihr etwas zuzuflüstern. Aber jeder konnte sich bereits denken, dass die Waldhüterin nun doch den Auftrag bekommen hatte, mit den der Prinz sie nicht betrauen wollte.

Während die Damen noch im Gespräch vertieft waren, fiel mir eine andere hochgewachsene Lady im Saal auf, die auffällig prächtig gekleidet war, aber auch ihr Gesicht verdeckt hielt. Doch noch ungewöhnlicher war ihr Hautton, der kaum von der Entengrütze auf dem Teich in unserer Nachbarschaft  zu unterscheiden war. Sie hatte sich doch hoffentlich nicht auch die Haut tönen wollen?



Elyion Arai sieht zu Canidio, deutet zu der unbekannten Dame: "Das passiert, wenn man sich mit Walnussblätteröl einreibt. Die Ärmste...", flüstert.
Canidio Arai kurz zu der Fremden sieht, dann wieder zu Elyion flüsternd sagt: Dnn sollte ich es besser nicht machen.
Nargol Garona hebt ihre Augenbraue an, auf den Kommentar des Mannes nebenan.

Ich beobachte neugierig die fremde Lady, um herauszufinden, ob sie ein weiteres Opfer dieses merkwürdigen Schönheitswahns war oder nicht. Derweil gab es keine weiteren Meldungen mehr und die Waldhüterin drapierte sich neben Luba.

Jil Cuttita: Komandantin, weitere Meldungen?
Anna Carlberg: Ich habe keine Meldingen mehr, Herzogin.
Jil Cuttita: Oh das ist überrraschend
Anna Carlberg: Ja jeder ist zufrieden.
Jil Cuttita: Aber es erfreut mich, dann scheint mein Schwager doch ganz ordentlich regiert zu haben.
Bitte ruft mir den Magus und seine Gattin nach vorne.
Elyion Arai schaut erstaunt.

Canidio Arai sieht sprachlos nach vorne.
Anna Carlberg: Lady Canidio und Sir Elyion bitte nach vorne kommen!




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