Donnerstag, 18. März 2021

Der große Held oder doch alles Qua(r)k?

Bild: Luba vom Turm

Am nächsten Tag nach dem Säbelrasseln zwischen Nichneven und Val kamen Anna, Canidio, Luba und John erneut zum Hafen, um dem Nebel endlich zu Leibe zu rücken. Zum Glück waren die beiden feurigen Damen nicht aufgetaucht und die Sache konnte in Ruhe in Angriff genommen werden. Als alle eingetrudelt waren, fackelte Canidio nicht lange und legte los.

Canidio Arai: Heute wird dieser Nebel ein Ende finde. 
Luba vomTurm: Na, da bin ich aber gespannt.
Canidio Arai: Ja ... ich hoffe, dass dann alles wieder ruhig werden wird. Hoffen wir, dass es geht.. *schließt kurz die Augen*



Unterdessen waren Primus und Blue auf dem Weg zu der Anti-Nebel-Einheit. Wegen der Dichte des Nebels erwies sich dies jedoch als schwieriges Unterfangen.

Luba vomTurm: Da kommt Blue, voll durch den Nebel, guten Abend.
Primus Caproni ruft: Hallo?
Anna Carlberg ruft: Sir Primus, wir sind hier.
John Blacky: Dieser  Primus findet hier gar nix, nicht mal den Weg. 
Primus Caproni ruft: Wo ist hier? Ich sehe niemanden, nur diese rote Nebelsuppe!

Bild von Canidio

Canidio Arai
 hebt leicht die Hand, wobei langsam ein Licht erscheint, das sich immer mehr ausbreitet.
Bluemoon Sweetrain ruft: Hier Sir Primus *wedelt mit der Rumflasche*
Canidio Arai: Er hat vielleicht auch Angst ... *langsam scheint sich der erste Nebel aufzulösen*
John Blacky: Primus stellt euch nicht so an!
Anna Carlberg: Oh, es ist weg hier.
Bluemoon Sweetrain: Ohhh. *klatscht*
Luba vomTurm: Oh, Lady Canidio, ihr seid wahrlich eine große Magierin.



Ratzfatz war der erste Teil des Nebels verschwunden. Schnell legte Canidio noch nach:

Canidio Arai leise sagt: Da wird sicher jemand nicht erfreut sein. Lasst uns den anderen Nebel auch noch entfernen. 
Bluemoon Sweetrain schaut Cani gespannt zu: Ja, schnell. 
Canidio Arai schließt erneut die Augen und ein Licht breitet sich immer weiter aus ... bis es den nächsten Nebel auch verdrängt hat. 
Bluemoon Sweetrain: Uii.
Anna Carlberg: Oh, alles ist weg.
John Blacky: Wow.

Bild von Canidio

Routiniert löste Canidio eine Wolke nach der anderen auf und schwups war der Nebel komplett verschwunden! Ihre Magie war wirklich beeindruckend, aber genauso bemerkenswert war es, wie man den Statthalter daraufhin einen Bären aufbinden konnte. 

Primus Caproni: Gott zum Gruße, Komandantin. Ich war ganz besorgt um Euch!
Anna Carlberg: Da ist doch gar nichts zu sehen, Sir Primus. Seht doch mal.
Primus Caproni: Ja in der Tat wie hat sich dies gefügt?
John Blacky: Der Nebel sah euch.

Bild von Luba

Anna Carlberg: Und dann war er weg.
Canidio Arai nickt grinsend zu Annas Worten: Und hat wohl Angst bekommen.
Primus Caproni: Ahhh ...
Anna Carlberg: Sir Primus hat den Nebel weggejagt! So mutig!

John Blacky: Hust, der ist freiwillig gegangen.
Primus Caproni plustert sich auf wie ein Gockel.


Der Statthalter war plötzlich der große Held! Die Lobeshymnen wollten schon gar nicht mehr aufhören ...

Bluemoon Sweetrain: Unser Held!
Canidio Arai: Ja, er ist sehr mutig! *lächelt Primus an und kurz zu John sieht und ihm zuzwinkert*
Primus Caproni: Ja ja ja, da seht ihr es mal wieder. Selbst die unheimlichsten Erscheinungen verziehen sich, wenn ich erscheine.
Anna Carlberg: Wenn die Herzogin das hört ...


Sir Primus aalte sich im Schwall der Huldigungen. Aber genauso schnell kippte seine Stimmung.

Bluemoon Sweetrain: Dann kann ja auf der Bärenjagd nichts schiefgehen.
Primus Caproni schaut dabei etwas verunsichert an der Gruppe vorbei ... wohl fürchtend, dass seine große Klappe ihn ins Verderben führt.
Bluemoon Sweetrain: Und den Drachen fangt ihr doch auch noch!
Primus Caproni schluckt.
Anna Carlberg: Das wird Sir Primus bestimmt tun.
Canidio Arai: Ja, da stimme ich Blue zu.. das wird sicher ein Leichtes für euch, Sir Primus.


Der Statthalter versuchte natürlich, sich galant aus der Affäre zu ziehen und behauptete, dass er der Jungfer den Erfolg lassen wolle. John schlug dann vor, dass Sir Primus lieber am Hafen Wache halten solle, falls der Nebel wieder auftauchen würde.

John Blacky: Anna, wir könnten Primus als Nebelscheuche festbinden.
Primus Caproni murmelt: Ich habe das ungute Gefühl, man will mich foppen.
John Blacky: Ach nee. Wer denn?
Canidio Arai: Nein John.. das wollen wir Sir Primus nicht zumuten.. er würde sicher auch Ärger von der Herzogin bekommen.

Bild von Canidio

Ich glaube, fast wäre die Scharade mit dem Primushelden auch noch aufgeflogen. Zum Glück wechselten Blue und Anna gekonnt das Thema.

Bluemoon Sweetrain: Mich würde ja interessieren, woher der Nebel gekommen ist.
Canidio Arai leise sagt: Ich werde sicher bald merken, wie sie reagiert.
Anna Carlberg: Wo ist eigentlich diese Suppenfrau geblieben? Nach solch guter Arbeit kann Sir Primus sicher eine gute Suppe vertragen.


Man spekulierte wild - bis Blue einfiel, wo die Suppenfrau abgeblieben war.

Bluemoon Sweetrain:
Ich habe sie am See gesehen, Frösche fangen.
Anna Carlberg: Oh Froschsuppe.
Canidio Arai: Ja, das wäre auch möglich. Die letzte Suppe mit den Krabben und Fischen war wirklich lecker. Habt ihr es schon einmal versucht?
Primus Caproni: Frosch? *schüttelt sich* Ich bin doch kein Franzose.


Danach gab es noch einen Nachschlag an Lob. Nur Pech war, dass der Statthalter nicht ganz so doof war, wie man vielleicht annahm.

Anna Carlberg: Wenn die Herzogin hört, was du heute getan hast, wird die Herzogin ganz stolz sein.
Primus Caproni winkt ab: Ach nein, das ist doch meine Pflicht. *tut bescheiden*
Canidio Arai nickt grinsend: Ohja, sie wird euch sicher sehr loben, Sir Primus.
Primus Caproni schaut die Gruppe mit skeptischem Blick an.
John Blacky: Das glaub ich auch. Sowas von.
Anna Carlberg: Blue wird das bestimmt berichten in den Audienz.


Bild von Luba

Primus Caproni erneut ganz leise.. Ich bin mir absolut sicher, die führen etwas im Schilde
Canidio Arai bemerkt Primus Blick und lächelt ihn an: Wer wir? *von einem zum anderen sieht dann wieder zu Primus* Nein.. wir doch nicht.
Bluemoon Sweetrain: Oh ja, Anna.
Primus Caproni steht mittlerweile wie ein begossener Pudel da.
Bluemoon Sweetrain steckt Primus heimlich ein Fläschchen "Medizin" zu
Primus Caproni nickt Blue dankend zu.


Bild von Canidio

Primus Caproni: Also ich kann es immer noch nicht glauben das dieser Nebel einfach so verschwunden ist.
John Blacky: Das habt ihr prima gemacht. Alle Achtung.


Danach lief Sir John zur Höchstform auf und fing an, den Statthalter zu veräppeln. Kein Wunder, dass er so misstrauisch wurde.


Anna Carlberg flüstert zu Canidio: Ob die Herzogin das glauben wird?
Canidio Arai flüstert zu Anna zurück: Ich hoffe es.. wenn wir sagen, es stimmt.. wird sie es sicher glauben.
Anna Carlberg: Hmm ...
John Blacky: Das wird sie glauben müssen. Seinen Mut und seine Selbsthingabe.
Anna Carlberg: Sir Primus hat sein Leben dafür gewagt. Mutig stand er vor dem roten Nebel.
Primus Caproni schüttelt den Kopf: Ich glaube, am besten schreibe ich einen Bericht für die Herzogin.



Mittwoch, 17. März 2021

Nebel des Grauens

Seit der rote Nebel erschienen war, häuften sich die Vorfälle am Hafen. Viele kamen nicht mehr zur Arbeit aus Angst, dem Wahnsinn zu verfallen. Nur der Soldat Karl an der Freihandelszone hielt immer noch tapfer die Stellung. Er war wohl der Einzige, der gegen diesen Dunst anscheinend immun war. Entweder war er nur ohnmächtig oder er schlief einfach nur die ganze Zeit. Dafür hatte die Waldhüterin immer ein wachsames Auge auf den Hafen.


Von Tag zu Tag breitete sich der Nebel immer weiter aus und man befürchtete schon, dass er sich über ganz Carima legen könnte. Der Schwefelgeruch lag wie eine schwere, stinkende Decke über dem Wasser. Die Leute, die wandernden Dunst schon von Weitem sahen, hielten respektvoll Abstand. Denn die Geräusche, die aus dem Nebel drangen, schienen nicht von dieser Welt.

RP-Sprecher: Ab und an ertönt Geschrei aus dem Nebel. Dann wieder ein lauter Schrei „Nicht mit der Schaufel! Nein!“. Nach einer Weile: „HILFE“, dann wieder Ruhe ...

Zum Glück gab es einige mutige Bewohner Carimas, die sich der Gefahr stellten:

Bluemoon Sweetrain: Da ruft jemand Hilfe, geht doch mal rein, Sir Primus.
Primus Caproni: Ich bin doch nicht verrückt! Also ich geh da nicht rein.
Anna Carlberg ruft: Wie bist du?
Primus Caproni ruft: Hallo? Ist das jemand? Ich höre nix. Da ist niemand.
Bluemoon Sweetrain: oder alle im Nebel erstickt *bekreuzigt sich*
Anna Carlberg: Lassen uns mal gucken gehen ...

RP-Sprecher: *plötzlich* Nein, ich will nicht!
Anna Carlberg: Gestern ist doch auch nichts passiert.
Primus Caproni: Ja, geht mal gucken Kommandantin!
Anna Carlberg: Kommt doch alle mit
Bluemoon Sweetrain: Ich muss schnell in den Wald zurück. Ihr schafft das alleine!


Doch ehe sich die furchtlosen Leute in den Nebel stürzen konnten, um die armen Verwirrten zu retten, tauchte eine verdächtige Gestalt aus dem Nebel auf ...

Primus Caproni: Ach sieh mal da! *deutet in den Nebel* Gleiche Farbe. Wer hätte das gedacht! Grüße Lady Val, ist das Euer Werk ? *deutet auf die Wolke*

Doch die rote Dame verneinte. Aber laut ihrer Ansicht war eine verlorene Seele in diesem Nebel gefangen. Dann erschien auch noch Nichneven auf der Bildfläche auf und eine Diskussion entbrannte darüber, wer nun an dem Nebel schuld sei. Primus wurde das schnell zu viel und er machte sich fix vom Acker.

Firehand Val: Diese verlorene Seele leidet, sonst würde sie nicht diesen Weg wählen. *sieht zu Nichneven hin* Das sollte ihr ja merken oder nährt ihr euch etwa daran?
Lady Nichneven: *die Hand auf die Brust legt* Ich? Was sollte damit zu tun haben?
Firehand Val: Weil ihr versucht, es denen in die Schuhe zu schieben, die am offensichtlichsten etwas damit zutun haben könnten, es aber nicht sind, die verursacht haben.
Lady Nichneven: Man kann nie wissen, wenn man *schaut auf den Boden* Waren das nicht Hufe ?
Firehand Val schlägt mit ihren Hufen auf den Hafenboden, der Stein klackert* Immerhin verberge ich nichts wie andere *grins zu Nichneven hin*


Lady Nichneven: Ich weiß nicht, worauf ihr hinaus wollt. Aber ihr müsst zugeben, dass es nicht abwegig ist euch zu verdächtigen ...
Firehand Val: Ja, ja macht euch einfach. Gebt der gehörnten Tiefling die Schuld.
Lady Nichneven: *etwas schnippisch sagt* Ist ja niemand anderes da. *zeigt auf Anna* unsere Kommandantin kann es ja wohl schlecht gewesen sein.
Anna Carlberg: So ist es Lady Nicheven.
Firehand Val: Das habe ich auch nicht gesagt.

Wenn zwei feurige Damen sich zoffen, dann kann das wahrscheinlich nicht gut ausgehen. Es ging noch um irgendeinen Stab im Zusammenhang mit dieser geschundenen Seele im Nebel.

Firehand Val: Das Wesen ruft: "Meine Seele ... der Stab, der Stab!", das ist, was ich hören kann.

Zwischenzeitlich hatte mein Spion am Hafen ein Klingeln in den Ohren und er verstand leider nicht mehr genau, was zwischen den Dreien vor sich ging.

Firehand Val: Nicht so laut *sagt mit donnerhallender Stimme, während sie zu den leuchtenden Augen sieht*
Lady Nichneven: *sich kurz die Ohren zu hält*

Die Kommandantin machte sich dann schnell aus dem Staub, um die Herzogin über den Vorfall zu informieren. Die beiden Höllenbräute hielten sich danach nicht mehr zurück. Mein Spion war selbst drauf und dran, die Kurve zu kratzen ...

Lady Nichneven: *ihre Augen etwas zukneift* Ihr solltet nicht so viel plaudern,  Schlammblut
Firehand Val: Ich sage, was ich will und wo ich will und ich sagte euch, dass ich nicht klein beigebe nur weil ihr den Legionen angehört. Denn sonst bekomme ich vielleicht Ärger mit meinem Vater. Woll ihr das?
Lady Nichneven: *grinst* der eine Fürst legt sich mit dem anderen an. Das ist doch nichts neues. Etwas Zwietracht - ein paar kommen unter die Räder und ich freu mich.


Firehand Val: Ja, das stimmt. Aber vielleicht seid ihr es, die unter die Räder geratet. Wer weiß ... *grinst süffisant zu Nichneven hin*
Lady Nichneven: *schaut Val an, lacht kurz* Vielleicht seid ihr schon kurz davor und wisst es nur nicht. Außerdem solange man dem großen Übel nicht im Wege steht, hat man freie Bahn. Das solltet ihr doch wissen.
Firehand Val: Und woher wisst ihr, dass ihr nicht dem Übel im Weg steht? Es mag sein, dass es bereits hinter eurem Rücken anrollt!
LadyNichneven: Weil ich den Auftrag habe, etwas zu besorgen... aber was geht euch das an?
Firehand Val: Vom Fürsten, was ich bezweifle?
Lady Nichneven: Aus euch spricht doch bloß der blanke Neid *lächelt Val ins Gesicht*

Danach war mein Spion getürmt. Die Rede vom Fürsten hatte ihm wohl den Rest gegeben. Leider weiß ich nicht, wie die Sache ausgegangen war. Den Gerüchten am Hafen zufolge war jemand arg mies gelaunt. Also gehe ich mal davon aus, dass sich die zwei Kontrahentinnen nicht im Guten getrennt hatten.

*man munkelt hinter vorgehaltener Hand* ...da wäre jetzt jemand schlecht gelaunt! Doch den Namen spricht man nicht aus. *es geht die Angst um* ...wenn man den Namen ausspricht sucht sie einen heim...

[Autor: Sir Levi]



Freitag, 12. März 2021

Tanz in den Frühling!

Halb Carima sehnte sich schon nach dem Frühling. Man merkte es zum einen daran, dass die Schneeglöckchen die Wiesen im Sturm eroberten und die ersten Frühlingsblüher ihr Grün aus dem Boden reckten. Zum anderen turtelten Mensch und Tier ausgiebig herum und die Bösewichte wurden wieder umtriebig.

Neben den ganzen Katastrophen wünschte sich die Herzogin auch einen Gruß vom Frühling und hatte Lust auf weiteres Gehampel, wie beim letzten Funkensonntag, nur diesmal Hand in Hand um den Waldsee.

Jil Cuttita: Jungfer, würdet Ihr weiter Ausschau halten nach den Boten des Frühlings?
Bluemoon Sweetrain: Ja, ich pflücke einen schönen Blumenstrauss für euch
Jil Cuttita: Sobald es warm genug ist, möchte ich den Frühling mit einem Fest begrüßen. Vielleicht ein Reigen am Waldsee..
Bluemoon Sweetrain: Oh fein *klatscht in die Hände*
Jil Cuttita: Dann erwarten wir voll Spannung Eure Berichte aus dem Wald.
Jules Dreki: *reibt sich die Nase und versucht sich Elyion im Tütü vorzustellen*

Um der lieben Jules den Wunsch zu erfüllen, habe ich mich mal in Schale geworfen.
Ich hoffe, sie hat schöne Träume davon.

Es wird also wieder bunt. Nicht nur durch die Frühlingsblüher, sondern auch durch das bunte Treiben in Carima. Der Stadtschreiber will sogar gehört haben, dass wir Magier quer durch die Bude gehopst sind. Das ist natürlich auch kein Wunder! Wir üben schon Leeeinn-Däänz für den Frühlingsreigen.

Ach ja, kurz was aus der Reihe: Das mit dem Abacus-Bild war doch nur eine Hommage an dieses wunderbare Kunstwerk „debian 10“. Besser habe ich es leider auch nicht hinrotz ... äh ... zaubern können. Aber vielen Dank für das neue, außergewöhnliche, fantastische Machwerk. Ein Lob dabei an die Casting-Kandidatin!

» Hier zum reinhören «

Es hat mir wirklich sehr weitergeholfen. Ich nutze das Lied als Untermalung für meine Übungen. Das sorgt für ganz neue Zuckungen im Korpus.

Das geht dann so:


Also auf ... auf - fleißig mitgemacht! Wann der Frühlingsreigen stattfinden wird, weiß ich leider noch nicht. Aber bis dahin werde ich die Zeit ausgiebig nutzen, um zu üben (natürlich nicht im Tütü)!

Was ist da am Hafen nun wieder los?

Seit der Auflösung der Hafensperre und mit Beginn des neuen Jahres herrschte am Hafen Carimas seitdem wieder reges Treiben. Die Sorgen vergangener Tage waren vergessen. Man sang, trank sich die Hucke voll und stellte den hübschen Mädchen nach. Der Stadtschreiber hat seine Liebe zu Carima hier so schön kundgetan:

» Hier nachzusingen «

Das ist Lola, die kecke Praline vom Hafen

Immer mehr Schiffe luden seltsame Besucher ab. Erst war es eine rote feurige Dame und dann eine frisch aus dem eisigen Norden. Und wäre das schon nicht merkwürdig genug: Seit neuerdings machte sich ein eigenartiger roter Nebel breit.

*man wird teilweise panisch* ... roter Nebel steigt auf und es riecht seltsam! Er breitet sich langsam aus...*  Manchmal rasten die Leute ohne Grund einfach aus und gehen mit allerlei Werkzeug auf einander los!

*einer beklagt sich* Das Chaos wird schlimmer! Die Arbeiten bleiben zum Teil liegen! Andere kommen nicht zur Arbeit... *Angst macht sich breit*

[Autor: Sir Levi]

Bild von Sir Levi

Einige besorgte Bürger trafen sich zusammen mit der Kommandantin am Hafen, um sich das Phänomen einmal genauer anzusehen. Luba schickte sogar ihren Raben los, um Canidio herzulotsen.

Anna Carlberg: Was kann das sein, Lady Canidio, dieser fremde rote Nebel?
Canidio Arai: Seltsam ... dieser Nebel. Wir sollten vorsichtig sein. Es ist bestimmt kein normaler Nebel.


Noch hatten die Leute aber ihren Humor nicht verloren. Oder war so etwas wie Galgenhumor?

Luba vomTurm: ...und gibts den auch in grün, oder blau ?
John Blacky: Dann passt er ja zu uns.
Canidio Arai sieht zu Luba: Normalerweise ist er immer weiß, so wie wir ihn kennen.
Luba vomTurm: Genau, blau, wie der Bürger Blau, äh.....Blacky.
John Blacky: hust


Aber die Hafenarbeiter hatten doch zeitweise den Verstand verloren? War der Nebel daran nun schuld oder nicht?

John Blacky: Anna steht auch drin. Da passiert nix.
Anna Carlberg geht schnell aus diesen Nebel.
Canidio Arai: Doch dieser hier ... *schüttelt leicht den Kopf* auch wenn er wohl nichts tut.. soll er vielleicht eine Warnung sein.

Sir Blacky hatte dazu seine ganz eigene Theorie, was der Hafendunst für eine Wirkung haben könnte:

John Blacky: Ja, manche bekommen ihre Tage, hehe. Also nicht ich, wohlgemerkt!
Canidio Arai schüttelt den Kopf Richtung John: Nein, damit hat er sicher nichts zu tun.
John Blacky: Nein?  Na dann ...
Canidio Arai: An was Ihr nur schon wieder zu denken scheint.
Elamanu Pastorelli: Du hast keine Tage, du bist in den Jahren.....
John Blacky: Ich bin nur besorgt. *gibt Ela einen Schubs*
Elamanu Pastorelli: Aua.

Bluemoon Sweetrain: Vielleicht hat ein Drache Feuer gespuckt?

Die Waldhüterin biss sich an ihrer Drachentheorie ja ganz schön fest. Wennschon, dennschon, dann würde ich auf Drachenpups plädieren. Vor allem bei dem Gestank!

Natürlich passten diese Vorfälle mit den Hafenarbeitern nicht zu den Ausdünstungen eines Drachen. Sie wären höchstens in Ohnmacht gefallen. 

Vielleicht beeinträchtigte dieser Nebel auch den gesunden Menschenverstand und machte aus einer vernunftbegabten Person zeitweise einen Idioten? Hier und da zeigten sich diese Symptome sogar in der Gruppe, obwohl sie noch nicht lange dem Nebel ausgesetzt waren. 

Canidio hatte da schon eine Idee, wer daran Schuld sein könnte:

Canidio Arai: Ich habe schon einen Verdacht, von wem er sein könnte, doch bin ich mir da noch nicht ganz sicher. Ich werde auf jeden Fall Elyion davon berichten und ich bin gespannt, was er dazu sagen wird.
John Blacky:
Ich auch.

Anna Carlberg
: Ja, Sir Elyion 
muss auch danach gucken.


Luba vomTurm: Wenn man wenigstens die Farbe ändern könnte.
Anna Carlberg: Hat es was zu tun mit den Drows?

Canidio Arai sieht zu Anna: Nein, das glaube ich nicht. Eher mit einer, die uns gerade versucht zu behindern. Z
um Glück regnet es diesmal keine Steine, was Elyion und ich auch schon hatten.
Anna Carlberg: Lady Nichneven?
Luba vomTurm: Wenn es Steine regnet, dann hilft nur noch der Steinbeisser!
Anna Carlberg: Ist die schuld daran?
John Blacky: Oh, ist die auch noch da?
Canidio Arai nickt seuftzend : Ja richtig, Anna.  

Die Kommandantin hatte schon von einigen Eskapaden Nichnevens gehört und machte sich nun große Sorgen um Land und Leute.

Anna Carlberg:
Die Leute werden Angst bekommen, wenn das so bleibt. Dann kommen die Schiffe nicht mehr und die Herzogin bekommt keine Steuern. Dann müssen die Bewohner mehr Steuern bezahlen. 
Canidio Arai nickt leicht: Was ich sehr gut verstehen kann. Elyion und ich werden uns darum kümmern... oder auch ich alleine!
Luba vomTurm: Also ich bin mir sicher, dass Sir Elyion eine Lösung für das Problem hat.


Ja, ja, ... die Magier werden die Karre schon aus dem Dreck ziehen ... Ich meine, Nichnevens Schindluder wieder geradezubiegen. 

Anna Carlberg: Ich sehe schon die Leute schnell von hier weglaufen.
Canidio Arai nickt leicht: Ja, das wird er bestimmt haben. Iich bin auch schon am überlegen. Wir schauen so schnell wie möglich dannach.
Anna Carlberg: Sehr gut.


Anna Carlberg: Naja, wir müssen sehen wie es weiter geht. Ich bin schon froh, dass es nicht diese Drows sind. 
Canidio Arai nickt leicht: Ja, es bleibt uns nichts anderes übrig... ich auch. Dieser Nebel.. kann nur von der kleinen Göre sein *hält sich schnell den Mund zu und grinst*
Anna Carlberg: Es wird bestimmt in Ordnung kommen. Ich habe Vertrauen. 
Canidio Arai: Wir danken Euch, Lady Anna *lächelt* Viele hätten schon aufgegeben nach alle dem, was hier schon geschehen ist.
Anna Carlberg: Wir geben nicht auf.

Unmerklich, aber immer weiter breitete sich der rote Nebel aus:

*es ist ein fauliger Geruch in der Luft der Nebel hat sich merklich ausgebreitet und nimmt den Pier ein!* ...Seht dort hinten... ... schnell lauft!


*es scheint, als ob ein Augenpaar im Nebel zu sehen ist, die Leute laufen panisch Richtung Marktplatz* 

[Autor: Sir Levi]

Und war Nichneven nun wirklich schuld? Sie hatte es jedenfalls auf der Audienz eindeutig zugegeben:

Lady Nichneven: *grinst fast bösartig den beiden ins Gesicht als sie sich wieder auf ihren Platz begeben*
Canidio Arai sieht Nichneven an, leise sagt: Ihr solltet ruhig bleiben. 
Lady Nichneven: *leise meint * Ich bin ruhig, sehr ruhig *lacht dann leise*
Canidio Arai murmelt: Ja, das seid Ihr... fast schon zu ruhig.
Lady Nichneven: Tja, werte Arai's ein ruhiges Gemüt hat Vorteile.


Canidio Arai grinst leicht: Wie wahr.. wie wahr.. Nichneven.
Lady Nichneven: Und ich kann es mir leisten, ruhig zu bleiben. Wie das mit euch wird, wird man noch sehen *alles flüstert*
Canidio Arai grinst leicht zu Nichneven und flüstert: Ja das ist nur die Frage... wie lange Ihr ruhig bleiben könnt oder wollt. 
Lady Nichneven:
*flüstert* Wer weiß, was die am Hafen dazu sagen *leise anfügt* Sie sind sicher sehr erfreut, wenn Ihr ruhig bleibt* lacht hämisch*

Ein Gruß aus dem hohen Norden

Eigentlich dachten wir mit dem Feuer am Funkensonntag (und unserem Gehampel) hätten wir den Winter endlich in die Flucht geschlagen.

Jil Cuttita: Auf das der Winter nun erkennt, dass er bis zum Ende des Jahres hin sich in seine kalte Höhle weit im Norden zurückziehen mag.

Aber falsch gedacht: Vor ein paar Tagen kam doch noch ein letzter Gruß aus dem hohen Norden hereingeschneit. Blue sorgte noch schnell vor, damit die Kamine nicht kalt wurden. Dank an denjenigen, der die Kiefer in Elwyne umgehauen hatte.

Bild von Blue

Jil Cuttita: Nun ich hatte ursprünglich noch vor unseren Gast kurz nach Vorne einzuladen. Nun ist die Frage an Lady Luna, ob sie dies heute noch tun möchte oder ob sie erwägt bei einer der nächsten Audienzen zu früherer Zeit sich uns vorstellen zu wollen. *schaut gespannt zu der Dame mit dem hellen Haar*
Luna Ventus: Wenn es Eure Zeit erlaubt, würde ich es gerne heute tun. *sage ich gut hörbar*
Jil Cuttita nickt höflich.


Luna Ventus: Mein Name ist Luna Ventus. Ich stamme aus dem Orden Vador, wie auch der gleichnamige Ort genannt wird.
Jil Cuttita deutet eine höfliche Verbeugung an: Seid uns gegrüßt, Lady Luna.
Luna Ventus: Es ist im hohen Norden, wo es Monate dunkel ist und eisig kalt.
Jil Cuttita: Dann habt Ihr eine lange Reise hinter Euch?
Luna Ventus: Eine sehr lange und interessante Reise.


Jil Cuttita nickt ... früher habe ich auch gerne lange Reisen gemacht.
Luna Ventus: Ich kannte nur die tanzenden Lichter, die in allen Farben schillern und hier sah ich Sachen die nur aus den Büchern der Alten kannte.
Jil Cuttita: Gibt es denn einen bestimmten Grund, der Euch zu uns führt oder war es ein Zufall das Eure Reise Euch hier hergeführt hat?

Luna Ventus: Nein mein Reise beinhaltet einen Zweck. Man sandte mich aus um jemanden zu suchen.
 Eine, die uns sehr bekannt ist und welche hier im Land leben soll. Ja, da sich meine Suche schwierig gestaltet und ich es erst weiß, wenn ich vor jener stehe.
Jil Cuttita: Das hört sich spannend an.
Luna Ventus: Mit Eurer Erlaubnis würde ich gerne im ganzen Lande umsehen und vielen Leuten sprechen, um jene zu finden.

Hoheit Jil hielt daraufhin ihre Standardrede, dass Lady Luna als Besucherin die Gesetze des Landes zu halten hätte und keinem Schaden zufügen dürfe. Die weiße Lady bejahte dies und somit stand ihrer Suche nach der Unbekannten nichts mehr im Wege ...

Also willkommen, werte Schneekönigin!

Donnerstag, 11. März 2021

Die versteinerte Spinne


Vor einiger Zeit fand die Waldhüterin eine Spinne aus Stein. Es war aber keine von Menschenhand gemeißelte Statue. 

Bluemoon Sweetrain: Hinter der Pferdekoppel in Hills habe ich eine versteinerte Spinne entdeckt. Sie wollte wohl die Pferde fressen und wurde vorher versteinert.

Aber wer hatte die Spinne an ihrer Mahlzeit gehindert? Ein Pferd wird es wohl nicht gewesen sein und der Stallmeister war zu diesem Zeitpunkt in der Taverne.



Um das Rätsel zu lösen, kam ich nun ins Spiel:

Elyion Arai: Ich habe etwas sehr Wichtiges über diese Spinne herausgefunden! Das hier ist die Spinne, die mich versteinert hatte.. Das kann man auf der Unterseite sehr gut erkennen.. sie trug ein Auge auf dem Rücken.

Bild von Blue

Jil Cuttita wird blass beim nächsten Bild.
Jules Dreki: *schaut verwirrt* Von der Unterseite aus kann man das Auge auf dem Rücken gut sehen? *kratzt sich am Kopf*
Elyion Arai: Die Spinne liegt auf dem Rücken. *kurz sich umdreht und Richtung Jules sagt*
Jules Dreki: *wird rot und schaut beschämt zu Boden*

Die Spinne, die soviel Unheil verursacht hatte, war nun selbst ein Opfer geworden. Sie hatte wohl versucht, jemand anzugreifen und war daraufhin durch wen auch immer selbst versteinert worden. Aber wer war der große Held?

Elyion Arai: Und noch etwas ... Ich habe den Helden gefunden, der dieser Spinne den Garaus gemacht hat.
Jil Cuttita: In der Tat? Das ist eine großartige Neuigkeit! Wer ist es?
Elyion Arai: Das hier ist Greta, die Suppenfrau vom Hafen.


Die Reaktionen der Anwesenden sprachen Bände. 

Canidio Arai nach hinten sieht und schaut, wer sich meldet, um dann erstaunt zu der alten Frau zu sehn. 
Greta Hahn nickt etwas schüchtern.
Bluemoon Sweetrain schnuppert und denkt das Allerschlimmste.
Primus Caproni schaut das Weib an und wird bleich. 
Jules Dreki: *brummelt* bestimmt mit ihren Eintopf.

Die Herzogin wollte natürlich wissen, ob dies wirklich der Wahrheit entsprach. Leider hatte es der guten Greta die Sprache verschlagen und ich musste kurz erklären, was passiert war.

Greta Hahn: Ähh.... *bekommt Schluckauf und sieht hilflos zum Magier*
Elyion Arai: Verzeiht, sie ist es wohl nicht gewohnt ins Schloß zu kommen.
Jil Cuttita: Seid ohne Furcht Greta. Wir wollen Euch kein Leid zufügen.
Elyion Arai: Den eigentlichen Helden hält sie in der Hand! *deutet auf den Topf*
Jil Cuttita schaut zu Elyion: Ich verstehe nicht?

Bild von Blue, der Waldhüterin

Doch langsam aber sicher löste sich die Zunge der Suppenfrau:

Greta Hahn: Ja... *krächzt etwas leise* ich war am See meine Töpfe putzen... da da da....
Elyion Arai: Sie hat übrigens ein Putzmittel aus meiner Kollektion benutzt! *ganz stolz zwischenbrabbelt*
Jules Dreki: *kichert leise*
Greta Hahn: Ja, das stimmt. *nickt* Also, wo ich da so putzen war... da hörte ich ein Geräusch!
Jil Cuttita: Ja, am See?
Greta Hahn: Ja, an der Pferdekoppel in der Nähe. Also da war dieses Geräusch .... Ja... und .. krächz.. da stand sie plötzlich...!!! Die Spinne!! *Augen aufreißt*
Jil Cuttita schaut das alte Weib nachdenklich an: Und dann?

Greta Hahn: Ich hab geschrien und hab den Topfdeckel vor mich gehalten... und dann ..die.. die .. die Spinne hat den Hinterleib gehoben... ich hatte solche Angst!

Hoheit Jil klebte förmlich an den Lippen der Alten und man merkte, wie die Anwesenden den Atem anhielten. Alle wollten wissen, wie die dramatische Geschichte ausging.

Greta Hahn: Dann rummste es und plötzlich war die Spinne tot! *ausatmet*



Nur das Ende der Geschichte fiel irgendwie nicht ganz so aus, wie man sich das vorgestellt hatte. Ratlosigkeit machte sich in den Gesichtern breit.

Jil Cuttita: Ihr habt die Spinne erlegt?
Greta Hahn: Ich... ich ... weiß nicht.. ich glaub schon...
Jules Dreki: *schaut verständnislos*
Primus Caproni schüttelt ungläubig den Kopf.
Bluemoon Sweetrain schaut zweifelnd.
Jil Cuttita: Aber wie?

Es wurde an der Zeit, Licht ins Dunkel zu bringen:

Elyion Arai: Vielleicht kann ich die Sache etwas erläutern.. die Spinne hat wohl ihr Spiegelbild im Topfdeckel erblickt und sich dann selber versteinert ...
Jil Cuttita: Mit dem Suppentopf ?
Greta Hahn nickt nur.
Jil Cuttita´s Gesicht erhellt sich: Ahh so.
Elyion Arai: Ich weiß nicht, ob euch die Geschichte von Medusa bekannt ist... das war hier wohl so ähnlich.. nur durch einen Topfdeckel...



Jules Dreki:
*runzelt die Stirn, da ihr die Geschichte irgendwie bekannt vorkommt*
Jil Cuttita: Welch ein glücklicher Umstand ..
Elyion Arai: Ja, und hoffen wir, dass es diese Spinne nur einmal gab.
Jil Cuttita: Greta, das Schicksal war Euch an diesem Tag wohlgesonnen... wenngleich man glauben mag, dass Ihr es sonst nicht leicht im Leben hattet.
Greta Hahn wiegt mit dem Kopf hin und her.

Die Alte hatte dann noch eine Überraschung parat: Hummer-Thunfischsuppe für die Herzogin! Als Belohnung wünschte sie sich von ihrer Hoheit noch, regelmäßig Suppen an die Schloßküche liefern zu dürfen. Nun kamen auch die Hoheiten in den Genuss der Mittagsküche vom Hafen und Greta war stolze Bürgerin Carimas geworden!

Natürlich blieb das Getratsche auch nicht aus ...

*man erzählt unter großem Gelächter* ...eine alte Schachtel soll eine Spinne versteinert haben! Mit einem Topf! *ein anderer meint* Hat sie sie umgetopft oder was? *es wird gelacht und aus der Ecke hallt es* ...schickt die Alte los! Der Magier ist wertlos geworden... und lasst Töpfe verteilen! *weiteres gemeines Gelächter erhallt*

Und über den Magier lästerte man:

... der Meistermagier hat die Versteinerungsspinne gefunden. Vielleicht sollte man ihm mal den  spiegelnden Topf vors Gesicht halten. Mal sehn was mit den Topf passiert... *Gelächter macht sich breit*

[Autor: Sir Levi]

Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...