Mittwoch, 22. Juli 2020

Ein Abend voller Merkwürdigkeiten

Am Dienstag schauten sich Anna und Blue die ausgestellten Bilder von der Audienz an. Sie sinnierten über die Gefahr, die von dieser wunderlichen Kiste ausging und ob der Sack von Jules auch wirklich Gold enthielt.



„Da könnten auch Steine drin sein?“, warf die Kommandantin ein. „Oder auch nur Kupfergeld.“, meinte Blue, da tauchte noch ein merkwürdiger Gesell in fremdländischer Kleidung auf. Er sprach zwar in Landessprache, aber wahrscheinlich beherrschte er sie nicht so gut, denn sein Begehren war nicht leicht herauszufinden. Mit ein paar Hummeln im Hintern konnte der junge Bursche nicht allzu lange still stehen und hüpfte fröhlich über den Marktplatz.

Jules marschierte dann aus Richtung Hafen an, sichtlich schlecht gelaunt und brummelte etwas von „Unzuverlässigem Adelsgezücht“.

Elyion Arai: Ihr seht etwas verstimmt aus, Lady Jules? Wieder der Magen?
Jules Dreki schaut Elyion an und schüttelt den Kopf* Nein nein, nur diese fremdländische Prinzessin wollte die Schiffsgebühren bezahlen und hat sich unbekannterweise verdrückt. Meinem Magen geht es gut. *grinst*
Elyion Arai: Ah.. na hoffentlich ist sie nicht ins Wasser gefallen. *leicht besorgt zu Jules meint*
Jules Dreki: *brummelt* soll sie doch in ihre Kiste steigen, wenn sie keine Steuern und Gebühren zahlen will.



Da war die Terminabsprache auf der letzten Audienz wohl auch ins Wasser gefallen. Aber wie man bekanntlich sagt: Es gibt zwei Sachen, die meist nicht wegrennen: Arbeit und Steuern. Na so ein Käse! Wahrscheinlich einer von Blues Sorte.

Der Geruch zog mal wieder über den Marktplatz, als wenn jemand seine Stiefel ausgezogen hätte. Hätte der Käse noch eine Weile herumgelegen, wäre er wahrscheinlich von allein davongelaufen ...



Jules Dreki: *zieht die Brauen hoch als sie Blue schon wieder Käse mapfen sieht, und rümpft die Nase
Bluemoon Sweetrain: Möchte jemand ein Stück Käse?
Elyion Arai schüttelt zu Blue den Kopf. "Mein Abendessen war sehr üppig."
Luba vomTurm: Und ich hab schon eine Brezel, danke.
Jules Dreki: *streckt die Hände aus und lehnt vehement den Käse ab* Bloss nicht.
Bluemoon Sweetrain: Prima, dann hab ich mehr für mich *mampft*

Kamira, die Wirtin, gesellte sich daraufhin zu uns und der sprunghafte Gast, war auch wieder von seinem Rundgang zurück. Er wollte gern wissen, wo das stille Örtchen wäre und hatte dann Appetit auf ein belegtes Fladenbrot. Aber es gab nur Blues Käse im Angebot.

Scheinbar kam der gute Mann aus einer Stadt namens Hamburg und das Wetter wäre dort sehr regnerisch. Seinem seltsamen Dialekt nach, kam er sicher von weit her.

Bluemoon Sweetrain: ist ein Schiff angekommen?
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: !!! *~ nö ~* !!!
Bluemoon Sweetrain: sicher kommt er von weit her *schaut neugierig*
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: flüstert: in Hamburg regnet es, das finde ich toll!
Luba vomTurm leise zu Blue: Ich muß unbedingt nachlesen, wo dieses "Hamburg" ist
Bluemoon Sweetrain: Hamburg? ist das weit übers Meer?
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ -.-  Jaa -.- Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ



Zugegeben er war wirklich etwas merkwürdig. Die Tradition, auf dem Lokus eine Maske zu tragen, konnte ich dennoch nachvollziehen - bei dem Gestank, der dort oft herrschte?! Maske oder nicht Maske - das war hier die Frage:

Basil.Sosides @hg.osgrid.org: in Hamburg müssen wir auf Klo keine Maske tragen....das ist doch super oder? Ich trage meine Maske meist im Gesicht, selten untenrum
Luba vomTurm: Wie seht ihr denn ohne Maske aus, Fremder?
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: Ohne Maske sehe ich schlimm aus
Luba vomTurm: ...noch schlimmer?
Bluemoon Sweetrain: vielleicht solltet ihr mal unseren Heiler aufsuchen
Kamira Gruenwald muss lachen und dreht sich zur Seite
Elyion Arai: Da kann man leider nichts machen.
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: das Problem ist ja gar nicht das Problem, sondern das Problem ist das Problem.
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: damals hatte ich meinen Teddy, heute hab ich meine Maske
Luba vomTurm: irgendwie hab ich das Gefühl, ihr habt ein Problem, Fremder
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: Nee, ich bin bloß doof.



Die Kommandantin empfahl ihm dann noch landestypische Kleidung, aber er wollte lieber weiterreisen und woanders sein Glück versuchen. Mit einem großen Repertoire an Sprachen, verabschiedete er sich schnell.

Basil.Sosides @hg.osgrid.org: Ich danke euch, ihr seid gut

Basil.Sosides @hg.osgrid.org: ...::: ✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: ...::: ✱  Goodbye .. وداعا .. Au Revoir .. Arrivederci 
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: ...::: ✱  さようなら ... Auf Wiedersehen ... 안녕       
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: ...::: ✱  Adeus ... Ciao ... прощай ... Adiós ... 再見   
Basil.Sosides @hg.osgrid.org: ...::: ✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱✱

Jules und Blue verliessen danach auch die Runde und wurden von Prinz Lennard und Canidio abgelöst. Wir resümierten noch etwas über den ungewöhnlichen Besuch und kamen dann auf das Thema „Lennards Nase“ zu sprechen:

Luba vomTurm: Der kam aus irgendeiner Burg, sagte er, aus der "Hamburg"
Lennard vonLemond: Sehr verdächtig.
Elyion Arai: Ich glaub, ich hab davon schon mal gehört.
Kamira Gruenwald: *lacht leise* muss aber ein Zauberer sein, der wusste meinen Namen
Elyion Arai winkt ab. "Der hat den Namen bestimmt nur gehört."
Luba vomTurm zu Kamira: Merkwürdig, dein Name steht dir doch nicht über dem Kopf geschrieben?



Lennard vonLemond: es gab mal einen .... Boxkämpfer, der nannte sich Prinz von Homburg .... ein Schelm war das ... hatte auch richtig dicke Nase.
Kamira Gruenwald: Und war er ein Prinz?
Lennard vonLemond: Natürlich nicht! Er war grundbürgerlich.
Kamira Gruenwald: Darf sich so einer denn Prinz nennen ?
Lennard vonLemond: Ich sagte ja schon .. ein Schelm ... der hoch gestapelt hat.

Ausgegangen von dieser Geschichte, stellte Kamira eine ziemlich heikle Frage. Das war für die anderen natürlich ein gefundenes Fressen. Aber Lennard führte eindeutige Beweise ins Feld, an denen man natürlich eindeutig seine Herkunft bestimmen konnte!

Kamira Gruenwald schaut Lennard sinnierend an " Aber ihr seit ein ....natürlich seit ihr...oder ?"
Elyion Arai schaut Lennard von der Seite schief an.



Lennard vonLemond macht eine herablassende Geste: Schaut auf mein Profil .... das ist uralter Adel ... *schaut beiseite damit man die Hakennase sieht *
Kamira Gruenwald schaut ihn genauer an "und woran seh ich das ? also das mit dem adel ?"
Elyion Arai hält den Daumen in Lennards Richtung, dreht hin und her und murmelt: "Hmmmm"
Kamira Gruenwald: Kein Wappen auf der Nase oder so.
Luba vomTurm betrachtet Sir Lennard im Profil, sieht nichts Auffälliges.



Lennard vonLemond: Und vor allem der Blick des Adlers zeigt es ... Schaut mir in die Augen!
Canidio Arai sieht kurz zu Lennard und muss grinsen.
Kamira Gruenwald: Nuja ...zwei Augen.*zuckt leicht mit den Schultern*

Ich hatte daraufhin eine grandiose Idee, wie man zweifelsfrei die Herkunft des Prinzen bestimmen könne, aber leider gefiel einigen mein Vorschlag nicht. Vor allem dem Prinzen war sehr daran gelegen, die Truhe für immer verschlossen zu halten. Steckte da ein Geheimnis dahinter oder war es nur die Angst vor dem Preis, den die Kiste für einen Wunsch einforderte? Irgendwie seltsam ...

Elyion Arai: Oh.. das wäre doch ein interessanter Wunsch für die Kiste: Ein Nachweis, ob der Prinz eine echte Prinzenrolle ist. *grinst*
Canidio Arai: Hoffentlich bleibt diese seltsame Truhe für immer geschlossen *leise sagt*
Lennard vonLemond lacht den Magier an: Nix da ... die Kiste bleibt zu ... und den Schlüssel bekommt der Primus!



Kamira Gruenwald schaut fragend in die Runde: Truhe? Was für eine Truhe?
Lennard vonLemond: Die arabische Truhe ... beste Wirtin ... das Geschenk der Prinzessin Petra.
Kamira Gruenwald: Tut mir leid, ich war einige Zeit nicht anwesend. Dadurch hab ich sicher einiges verpasst.
Kamira Gruenwald zuckt erneut mit den Schultern: Pech.
Lennard vonLemond: Nun macht euch keine Sorgen ..... die Kiste ist gut verwahrt. Es kann niemand damit einen Unfug anstellen.
Kamira Gruenwald: Da ich nicht weiß, was es mit der Truhe auf sich hat...,  mach ich mir keine Sorgen 
Elyion Arai: Ach das Ding ist so ähnlich wie ein Wunschbrunnen, nur mit Haken.
Kamira Gruenwald: Wunschbrunnen mit Haken, interessant.



Lennard vonLemond: Ich sag nur soviel .. eine Wunsch-Kiste, die nicht mal in der Lage ist eine Blinde zu heilen, die kann nicht viel wert sein und bleibt besser im Keller verschlossen.
Anna Carlberg: Man kann sich etwas wünschen, muss dafür was bezahlen und man weiß nicht was?
Elyion Arai: Ich glaube, die Truhe ist eine Falle. *kratzt sich die Schläfe*
Anna Carlberg: Das denke ich auch, Sir Elyion
Lennard vonLemond: nickt zustimmend.
Canidio Arai: Ja irgend etwas stimmt mit der Truhe nicht.
Elyion Arai: Und die arme Prinzessin wurde hinters Licht geführt.


Kamira Gruenwald: Geben und nehmen, das muss genau überlegt werden.
Anna Carlberg: Aber Prinzessin Petra ist sehr nett.
Lennard vonLemond: Im wahrsten Sinne des Wortes hinters Licht.
Canidio Arai: Ja da habt ihr recht, Lady Anna
Elyion Arai zuckt mit den Schultern.
Anna Carlberg: Aber ich wünsche mir nichts.
Canidio Arai nickt leicht: Ich sicher auch nicht... ich wüsste auch nicht was.
Kamira Gruenwald: Man sollte sich nichts wünschen, was man nicht selber erreichen kann, aus eigener Kraft.

Die Kommandantin wollte die Truhe am liebsten in einem Sumpf versenken, Kamira schlug das Meer vor. Doch der Prinz hatte da so seine Bedenken. Sümpfe könne man trocken legen und mit Sicherheit würde das Ding wieder auftauchen.


Elyion Arai: Ich befürchte mit Verbrennen ist das nicht so leicht abgetan...
Anna Carlberg: Jetzt bleibe es eine Gefahr
Lennard vonLemond: verbrennen ... hmmm auch nicht gut, beste Magierin ... wer weiß, welche Geister dann frei gesetzt werden
Anna Carlberg: Wenn es bekannt wird, dass wir sowas haben, dann könnten Diebe kommen.
Kamira Gruenwald: Kann Elyion keinen Bann über die Truhe legen und dann mit magischen Feuer verbrennen?
Lennard vonLemond: Eine Kette mit Schloss drumherum ist noch das Beste ..
Canidio Arai grinst leicht und flüster: Geister gibt es sicher sehr viele
Elyion Arai: Aber Sir Lennard ist ja ein guter Wächter des Schlüssels. *grinst*
Anna Carlberg: Ach Prinz Lennard muss gut darauf aufpassen. Diebe wollen vielleicht den Schlüssel haben.
Lennard vonLemond nickt: Ein wahres Wort, Sir! Die Schlüssel sind bei mir immer gut aufgehoben. *zwinkert*
Elyion Arai: Ich befürchte, dass die Truhe mit der Lebenskraft der Prinzessin verbunden ist. Da wäre Zerstören keine gute Idee.
Lennard vonLemond: Seht ihr .. was da alles zu bedenken ist?!
Kamira Gruenwald: könntet ihr das nicht herausfinden, Sir Elyion? oder ihr lady canidio ?
Elyion Arai: Na, mal schauen. Aber ob die Prinzessin das gut heißt? Hmmm ...
Anna Carlberg: Ich werde Jules beauftragen, dass sie auf fremde Schiffe acht gibt. Ich werde auch mehr Wachen zum Hafen senden und die Schlosswachen verstärken.


Anna sponn den Faden noch weiter, dass man auch auf die Kinder acht geben müsse, damit sie nicht entführt würden, um die Herausgabe des Schlüssels zu erpressen. Aber ich hielt das für sehr weit hergeholt.

Kamira war eindeutig dafür die Truhe zu vernichten und drang darauf, dass wir die Prinzessin diesbezüglich befragen sollten. Ich versprach das in nächster Zeit zu tun. Sie bot sogar ihre Hilfe an. Aber wie sie beim Truhe vernichten helfen wollte, ließ sie leider offen ...


Dienstag, 21. Juli 2020

Hau-den-Lukas, Wünsch-dir-was und die goldene Jules - Audienz vom 12. Juni


Die Audienz am Sonntag, den 12. Juni, nahte heran, und der Saal war gut gefüllt. „Guten Abend“, „Grüße“, „Salem Aleikum“ und „Grias Good“ schwirrten durch die Reihen.


Ich entdeckte die Hafenmeisterin, der ich noch ein Schriftstück überreichen wollte.

Jules Dreki: *nickt den Arais mit einem Lächeln zu und mustert die Fremde.
Elyion Arai: Oh.. die Hafenmeisterin... *dreht sich um*
Jules Dreki: *lüftet lässig ihren Hut und zwinkert Elyion mit einem Lächeln  zu*
Elyion Arai: Ich hab da noch was für Euch. *zu Jules flüstert*
Jules Dreki: *schaut erstaunt Elyion an*
Petra Andreo dreht sich in die ungefähre Richtung, wo sie die Hafenmeisterin  vermutet bis sie ihre Aura sieht.
Elyion Arai kramt eine Rolle hervor und reicht sie unauffällig zu Jules.
Petra Andreo: Hmmmm.....*hört man von ihr*
Jules Dreki: Autsch und wehrt leicht Petras Stock ab*
Elyion Arai sieht besorgt zu Jules.
Petra Andreo: Oh Verzeihung, das war keine Absicht.
Jules Dreki: *flüstert zu Lady Petra* war nicht schlimm.
Jules Dreki: *zieht die Schriftrolle Elyions hervor und überfliegt sie, steckt die Schriftrolle wieder weg und hebt den Kopf um der Audienz zu folgen*

Na, mal sehen, was sich daraus ergibt. Ich hoffe, Jules meistert das auch ohne einen Rechenschieber. Auf das Ergebnis bin ich wahrlich gespannt.



Nach der Eröffnung der Audienz kam die Jungfer Blue ganz entrüstet vor den Podest und erzählte von ihrer nächtlichen Kampfeinlage mit zwei Handvoll Matrosen, die auf der Suche nach dem Hospital waren. Ihrem Wunsch nach einer Spezialbehandlung, kam die Waldhüterin auch gleich nach und gerbte ihnen gehörig das Fell! Am Ende mussten sie, um eine schlagkräftige Erfahrung reicher, von dannen ziehen und versuchten ihr Glück im Dunklen Schloss...


Nachdem die Kunde von der mutigen Waldhüterin durchs Land ging, hörte man bald darauf ein neues Trinklied in der Taverne:

10 kleine Matroselein, die johlten durch den Wald,
da war dìe Jungfer angepisst und stellte einen kalt.

9 kleine Matroselein, die soffen zu viel Rum,
der Leichtmatrose vertrug nur nichts, so haute es ihn um.

8 kleine Matroselein, die wollten einen Kuss,
da gab die Junfer einem gleich, eins deftig auf die Nuss!

7 kleine Matroselein, die wollten schnackseln gehn,
da haute Blue den Rest zu Brei, nur einer konnt' noch stehn.

1 kleines Matroselein, lief schnell zum Dunklen Schloss,
doch weil's da so gruselig war, ging alles in die Hos'!


Die Anwesenden waren natürlich alle erstaunt, dass so eine zierliche Gestalt gleich Zehn auf einen Streich erledigt hatte. Aber drahtig und beherzt genug, war sie ja allemal und reichlich Erfahrung schien sie auch schon mitzubringen - jedenfalls war ihr das kurz herausgerutscht.



Prinzessin Petra war die Nächste, die vortreten durfte. Sie erzählte kurz von ihrer Lehre als Magierin und einem Wunsch, den ihr der Lehrmeister gewährte, da wurde sie vom Prinzen unterbrochen.


„Aber Prinzessin ... erlaubt mir eine Frage .. Ich seh euch mit Stock ... und ... sagt mir was ist euch widerfahren?“, da erzählte sie, dass die Fähigkeit magisch zu sehen, sie das Augenlicht gekostet hatte. Jules wurde ganz blass, als sie schnallte, was es mit dem abgewehrten Stock auf sich hatte.

Petra Andreo: Mein Wunsch an meinen Lehrmeister war ein nützliches Geschenk für die Menschen in Carima.


Mit Schlag zwei ihres Blindenstabes erschien eine große Kiste und alle Anwesenden platzten vor Neugierde, was es wohl damit auf sich hätte.


Es wurde daraufhin wild spekuliert:

Bluemoon Sweetrain: *flüstert* hoffentlich ist da was Leckeres drin
Elyion Arai: Da ist bestimmt ein Kamel drin. *flüstert zu Canidio grinsend*
Jules Dreki: *hebt den dicken daumen und versucht abzuschätzen wieviel Gold darin sein mag*
Lady Nichneven: *schaut Ely an unbd flüstert* ein Hammel?
Canidio Arai flüstert zu Elyion zurück: Hoffen wir es.. es sollten keine Juwelen darin sein
Luba vomTurm leise zu Blue: Vielleicht sind da Käsebrote drin.



Prinzessin Petra lüftete dann das Geheimis: Eine Wunschkiste! Aber wie das meistens so ist, alle scheinbar guten Dinge haben immer einen Haken. Für jeden Wunsch musste man also einen Preis bezahlen: Die selbstlosen waren wohl die am preiswertesten, aber jeder egoistische, niederträchtige Wunsch fiel umso härter auf den Wünscher zurück.



Im Grunde war diese Kiste auch sowas wie ein weißer Elefant. Scheinbar nützlich, doch nicht wirklich brauchbar und eher ein Klotz am Bein, als eine Bereicherung. Vielleicht sogar eine Gefahr: Es könnte  kühne Banditen aus ihren Verstecken herauslocken, die ohne mit der Wimper zu zucken, ahnungslose Opfer mit der Kiste ins Verderben stürzten. Sollte das Ding je in die falschen Hände geraten und ob sie in den Händen des Prinzen an der richtigen Stelle war, würde sich auch noch zeigen.



Zum Glück gab es da noch eine Aufhebungsschriftrolle, laut der Aussage der Prinzessin und als die Hafenmeisterin einen fetten Sack Gold nach Vorne schaffte, da übergab sie uns auch noch etwas Kleines:

Petra Andreo sagt leise zu Elyion und Cani: „Ich habe für euch auch etwas. Ich hoffe, dass ihr nie gebrauchen müsst  - eine zweite Kiste, mit der ihr das Unheil der ersten richten könnt, ohne dass euch ein Preis abverlangt wird.“
Elyion Arai: Ah.. so so... *murmelt erstaunt in Petras Richtung*
Petra Andreo wirft Elyion einen gleichen Schlüssel zu wie Lennard.
Canidio Arai spitzt ihre Ohren und sieht zu Petra, lächelt kurz und flüstert: Ja, wir hoffen auch, dass nichts passiert 
Elyion Arai krallt sich schnell den Schlüssel. „Danke sehr.“


Jules mit ihrem dicken Goldsack mit den angeblichen Steuern, kam mir auch sehr verdächtig vor. Erst jammerte sie die Wochen zuvor, dass sie kaum Einnahmen hätte und dann brach plötzlich der Geldsegen aus. Irgendetwas stimmte da hinten und vorne nicht! 

 Zumal Lady Nichneven sich auch äußerst merkwürdig verhielt, als würde sie mehr darüber wissen. Wir sollten die Sache auf jeden Fall im Auge behalten!



Der Letzte vor dem Podest war der Schmied, der frisch fröhlich in seinem Dialekt von seiner Arbeit erzählte und dem Prinzen war ganz daran gelegen, den strammen Bursch mit einer hübschen Dame zu verkuppeln.



Unter den Anwesenden wurden derweil noch einige Dinge besprochen:

Erdmute Rebemvon geht mal näher zu Luba und flüstert: Blue sagte vorhin du kannst schön malen...und Primus interessiert sich für Kunst...könnstest du mich auf ein Bild malen?
Luba vomTurm verlässt leise den Saal.



Da wurde das Ansinnen der Schäferin wohl auf ein anderes Mal vertagt. Die Leuchtturmwärterin hatte es entweder nicht mehr gehört oder schnell die Kurve gekratzt. Das konnte ich leider auch nicht mehr so genau sagen.



Die Prinzessin machte dann noch einen Termin mit der Hafenmeisterin:

Petra Andreo stellt sich vor Jules hin: „Verzeiht, ich muss was fragen?“
Jules Dreki: *wendet sich der Prinzessin zu* Natürlich Hoheit. Wie kann ich helfen?
Petra Andreo spricht leise, um die Audienz nicht zu stören: „Die Schiffe meines Vaters liegen im Hafen und Gebühren wurden laut des Zahlmeisters noch nicht entrichtet. Ich würde es begrüssen, wenn Ihr in das Zelt meinesVaters kommt, um die Schuld begleichen zu können.“
Jules Dreki: *verneigt sich vor der Prinzessin* Natürlich Hoheit. Wann darf ich erscheinen?
Petra Andreo wieder leise sagt: „Ihr nennt uns eine Zeit, so werden wir euch Willkommen heissen.“
Jules Dreki: *flüstert* ist euch morgen in der Abendstunde recht?
Petra Andreo nickt, sagt leise: „Gut so seid zur neunten Stund willkommen.“
Benno Westmark: *wischt sich über die stirn und sagt leise zu sich* oiwei dea kriag do vorn
Jules Dreki: *flüstert* Aye Prinzessin. Es ist mir eine Ehre. 
Petra Andreo: So wie für mich *lächelt*


Sonntag, 19. Juli 2020

Die blinde Prinzessin, die sehen konnte

Nach Canidios überschwenglichen Willkommenheißen, brach der Abend herein und ich machte mich auf den Weg, um nach Prinzessin Petra zu suchen.

Elyion Arai weicht zurück als er jemand auf sich zustapfen sieht.
Petra Andreo rennt gegen den Stab von Elyion: Oh was war das?
Elyion Arai: Verzeihung... *schnell erwidert* Euer Stab hat Euch wohl erkannt. *grinsend meint*
Petra Andreo: Oh ihr seid es, Sir Elyion. Welchen Stab meint ihr? Ich sehe nur die Aura von euch und die ist sehr hell.
Elyion Arai versucht Petra den Stab zu reichen. "Ihr habt mich doch um einen gebeten.. oder nicht?"



Seit mich die Prinzessin am Hafen um eine Blindenhilfe gebeten hatte, machte ich mich schnell ans Werk und schnitzte ihr einen langen Stab - Einfach, aber zweckmäßig. Nun war Lady Petra wirklich gut ausgestattet mit Hut ... Hund, Stock und Aurasicht.

Lady Tali kam dann unverhofft des Weges geritten und war sichtlich überrascht, dass ich wieder von meiner Reise zurückgekehrt war. „Ah, einen guten Abend. Ihr seid wieder im Lande? Ich hoffe, ihr hattet eine gute Reise, Herr Elyion.“, „Naja.. gut ist übertrieben. Ich habe meinen ältesten Freund zur letzten Ruhe gebettet.. das ist weniger erfreulich ...“, warf ich betrübt ein. „Oh, davon wusste ich nichts. Eure Gemahlin sagte nur, dass ihr auf Reisen seid.“, erwiderte die junge Lady betroffen. Die Prinzessin resümierte noch leise: „Das ist der Kreis des Lebens.“

Lady Petra grüsste Tali mit einem freundlichen „Salem Aleikum“ und ich versuchte der Prinzessin, den Stab etwas ruppig in die Hand zu drücken. Während Tali zu uns gestossen war, hatte sie immer noch nicht den Stab an sich genommen. Schnell zog ich die Hand wieder zurück, als sie diese berührte.



Petra Andreo umfasst den Stab und weicht etwas zurück, da die Übergabe sehr kaftvoll erfolgte: "Oh ihr seid schnell, Sir Elyion."
Talibuk Shellman betrachtet die Fremde neugierig und überlegt, ob sie die Worte, die vermutich ein Gruß waren, schon einmal irgendwo gehört hat. Dann wird sie abgelenkt und richtet ihre Aufmerksamkeit auf den Stab, da sie meint ein mit den Ohren nicht zu hörendes Geräusch mit ihrem Sinn aufzufangen.
Elyion Arai zieht die Hand schnell zurück,
Petra Andreo: Er hat was - einfach und doch fühlt sich das Holz sanft an. ... Was habt ihr? Ängstigt euch meine Berührung? *natürlich weiss ich, dass ich Elyion ich besser sehen könnte durch eine Berührung* Ruhig Älbasar ganz ruhig, er tut mir nichts.
Elyion Arai: Verzeiht.. ich bin noch etwas aufs Schiff geeicht.. *hüstelt* ich meine... ich war wohl zu lange isoliert
Petra Andreo: Ihr braucht euch nicht zu entschuldigen. Ich weiß, wie die meisten auf eine magische Seherin reagieren. Es macht den meisten Angst, ich könnte .....*breche den Satz ab da, noch Tali da ist  aber ich denke jeder weiß, was ich noch sagen wollte*
Elyion Arai sieht Petra schief an. "Das ist es nicht..."

Ich versuchte mich damit herauszureden, dass ich längere Zeit unter dem Einfluss der raubeinigen Seeleute gestanden hätte und damit auch meine Manieren gelitten hätten, aber in Wirklichkeit wollte ich keinen falschen Eindruck riskieren. Meine übertriebene Fürsorglichkeit am Hafen war von den Begleitpersonen schon etwas seltsam aufgenommen worden. Früher hatte ich mal eine blinde Schülerin und, auch wenn sie sehr selbständig war, begleitete sie doch ständig meine Sorge.



Talibuk Shellman betrachtet die kleine Frau nun noch neugieriger, aber mit offenem und freundlichem Blick. "Ihr seid eine Seherin? .... Verzeiht, ich habe mich gar nicht vorgestellt. Man nennt mich Tali."
Petra Andreo nickt.
Elyion Arai: Ihr könnt übrigens frei reden.. die hier anwesende Dame ist genauso magisch wie ich.
Petra Andreo: Oh ihr müsst mir verzeihen! Bei Allah, wo sind den meine Manieren? Ich bin Prinzessin Petra, Tochter und Botschafterin des Königs von Persien  Seherin und Hofmagierin meines Vater des Königs.
Talibuk Shellman: "Persien.", wiederholt den Namen des Landes mit leicht verträumter Miene. "Da habt ihr einen weiten Weg hinter Euch. Es ist mir eine Ehre, Euch kennen zu lernen."
Elyion Arai: Das war mir auch neu... *murmelt*

Da hatte die Prinzessin wirklich eine lange Reise hinter sich! Ich schaute in meinen Karten nach und rechnete neugieriger Weise aus, wie weit sie wohl an Wegstrecke überwinden musste.



Ich nahm als Ausgangspunkt Persepolis und Reiseziel Colonia Agrippin, oder auch Coelln, genannt. Wäre die Prinzessin ein Zugvogel, so hätte sie 4.438,77 km zurückgelegt und über den Landweg 5.646,72 km. Also wirklich Respekt!



Canidio gesellte sich etwas später zu unserer Runde und Prinzessin Petra erkannte sie sofort. Es schien, als wäre die Seherin von meiner Frau besonders beeindruckt. Ich war an diesem Abend einfach zu müde und verabschiedete mich alsbald von den Damen.

Petra Andreo neigt ihren Kopf zum Grusse "Salem Aleikum Lady Canidio"
Canidio Arai lächelt Petra zu und lässt sie es spüren: Ich hoffe, ich störe euch nicht bei eurer Unterhaltung.
Petra Andreo fässt sich an ihr Herz und lächelt: "Eure Aura erfreut mein Herz."
Canidio Arai lächelt erneut zu Petra und sagtleise: Auch unsere Herzen können sehen.. wenn wir dies zulassen.
Petra Andreo zeigt an, dass sie das nicht als selbst verständlich erachtet: "Euer Mut  ehrt euch,  mich das sehen zulassen."
Talibuk Shellman aktiviert auf die Worte Petras hin ihren magischen Sinn. Sie summt kaum hörbar vor sich hin und versucht, die Auren wahrzunehmen. Sie kann sie nicht sehen, aber als Melodie hören. Da sie aber noch nicht sehr darin geübt ist, kann sie die Auren der drei nicht auseinander haltn, sondern nimmt sie nur als scheinbar harmonischen Klang war. Sie lächelt gedankenverloren vor sich hin..
Petra Andreo wendet sich Tali  zu und schätzt ihre Aura ein.
Canidio Arai: Es ist seltsam.. doch irgend etwas sagt mir, dass ich euch vertrauen kann...
Petra Andreo: Als Seherin bin für das, was ich sehe verantwortlich und vor allem für das was andere dadurch über mich erfahren könnten, wenn ich nicht vorsichtig bin, bei dem was ich sehe.
Canidio Arai nickt leicht: Es ist nicht immer einfach das Richtige zu sagen, besonders  da die Menschen sehr seltsam reagieren.
Petra Andreo wendet sich zu Tali: "Eure Aura ist freundlich"
Talibuk Shellman lächelt die Prinzessin an. "Danke sehr."

Freitag, 17. Juli 2020

Der Frühling im Sommer


Frische Pärchen bilden sich zur Zeit in Carima, der verspätete Frühling zieht ein. Da wird dann geschnackselt ... ich meine natürlich geschnackt (umgangssprachlich: plaudern, reden) miteinander.


Nach meiner fast vierwöchigen Abwesenheit, hatte ich natürlich auch das Bedürfnis mit meiner Frau mehr ... Zeit zu verbringen. Da sieht man, dass wir auch nach fast zwölf Jahren immer noch wie ein jung verliebtes Pärchen sind.

Elyion Arai: Piep, piiiiiieeeep! *aus dem Versteck ruft*
Canidio Arai: Hmm seltsam.
Elyion Arai huscht schnell um den Baum herum.
Canidio Arai seh mich aufmerksam um und such weiter: Was war das nur für ein Piepsen?
Elyion Arai: Tschieep! *grinst in sich hinein und robbt sich an der Rinde entlang, immer im Sichtschatten Canidios.
Canidio Arai sieht auf den Boden und geht langsam weiter: Nicht das ein verletztes Tier am Boden liegt und ich darauf trete.



Elyion Arai huscht eine halbe Runde um den Baum und versucht Canidio mit dem Stab etwas zu streifen, zuckt dann schnell wieder zurück.
Canidio Arai zuckt zusammen und dreht sich schnell um: Irgend etwas hat mich berührt
Elyion Arai lacht leise.
Canidio Arai: Seltsam.. so blind kann ich doch nicht sein.
Elyion Arai wartet bis Canidio wegschaut und pustet mit ein bisschen Magie einen gezielten Windhauch gen Nacken, dass die Haare sich teilen und nach vorne rutschen.
Canidio Arai bekommt nun eine Gänsehaut und sieht sich um: Wo kommt nur der Wind auf einmal her? *überlegt und dann leise dann fragt: Ist da wer?

Elyion Arai gibt unverhofft einen lachenden Grunzer von sich mit einem kichernden Unterton, verschwindet dabei schnell wieder hinter dem Baum.
Canidio Arai horcht auf: Hmmm das kenne ich eigentlich doch *läuft dann zwei Schritte um den Baum herum*
Elyion Arai merkt, dass Canidio etwas weitergeht und huscht um den Baum wieder rum. Mist nur, dass da der Baum sich genau teilt.. für den Bruchteil einer Sekunde sieht man seinen Kopf. Schnell hinter den anderen Baum eilt.
Canidio Arai kneift kurz die Augen zu, meint etwas gesehen zu haben: Gleich wer da ist.. meldet euch! Ich werde euch nichts tun!
Elyion Arai schleicht derweil Canidio durch die Baumgabel schaut hinter Canidio und versucht ihr auf die Schulter zu tippen.


Canidio Arai zuckt zusammen als jemand auf ihre Schulter tippt und wirbelt angriffsbereit herum: Huch!
Elyion Arai setzt das breiteste Lächeln auf.
Canidio Arai legt den Kopf leicht schief und lächelt kurz:Ich hoffe ich hab dich nicht von irgend etwas Wichtigem abgehalten
Elyion Arai: Ja, eine ganz wichtige Sache ... meine Frau zu necken. *lacht*


Canidio Arai: Oh.. dann mach *bleibt der Mund offen stehen und fängt dann zu kichern an*
Elyion Arai versucht Canidio an den Baum zu drücken und ihr einen ... 

Ups ..., da ist mir die Tinte ausgegangen. Na so ein Pech ...


 

Donnerstag, 16. Juli 2020

Endlich wieder im Lande!


Der Mond leuchtete seicht hinter den Wolken, als das Schiff die Anker lichtete, um die Heimreise nach Carima anzutreten. Eine triste Stimmung lag in der Luft. Mein Schiff war voll beladen, aber der Anlass war ein trauriger -  Arnvin, ein alter vertrauter Freund, war von uns gegangen.

Mit schwerem Herzen hatte ich Abschied genommen und seinen letzten Wunsch erfüllt. Nun war ich wieder auf der Heimreise. Das Schiff lag tief im Wasser unter der Last der vielen Fracht unter Deck. Ich hoffte nur heil wieder zurückzukehren, samt meiner neuen Habseeligkeiten.


Was wohl in all der Zeit geschehen war? Wie es Canidio wohl ergangen war? Es waren nun mehr als drei Wochen ins Land gegangen. Fragen über Fragen durchfluteten meinen Kopf und umso ungeduldiger wurde ich, endlich wieder die Küstenlinien meiner Heimat zu sehen.

Wir kamen auf dem Weg Richtung Norden nur langsam voran. Ab und zu flaute der Wind ab und Einsamkeit lag über der leise rauschenden See. Die Nächte schienen immer länger zu werden, während ich darauf wartete, endlich mein Ziel zu erreichen.



Dann als der vierte Morgen anbrach, hörte ich das laute Geschrei der Möwen. Für mich war es wie ein Willkommensgruß. Endlich war ich wieder zu Hause! Schnell eilte ich zum Bug des Schiffes und genoß den frischen Fahrtwind, als wir kurz davor waren, den Hafeneingang zu passieren.


Es war wahrscheinlich eines der höchsten Schiffe, die diesen Hafen wohl jemals befahren hatten. Die Spitze des Kähennestes überragte sogar noch die des Leuchtturms. Zugegeben, es war schon ein beeindruckendes Schiff.

Offene Münder blickten uns entgegen und selbst die Wache auf dem Leuchtturm grüßte uns mit einem überschwenglichen Wink, als plötzlich die Segel der Ilmarë von etwas Seltsamen gestriffen wurden ...



Ein schnelles Surren durchfuhr die Luft, dann polterte es blechernd zwischen Mast und Vordersegel! Irgend etwas fiel wohl mit schepperndem Gruß vom Himmel ...


„Umpf!“, der darauf folgende Ausruf ließ erahnen, wo der überraschende Himmelsbote hingefallen war. Zum Glück war das UFO (Unbekannte Flug-Objekt) nicht befüllt. Das hätte selbst den stärksten Magier umgehauen!

Leicht verstimmt wedelte ich mit dem Stock zum Leuchtturm hoch und krähte dem diensthabenden Wachmann zu: „Hey, ladet Euren Müll gefälligst woanders ab!“ Aber von dem war weit und breit keine Spur mehr zu sehen.

Wahrscheinlich hatte er eilens die Kurve gekratzt, als er merkte, wen da das merkwürdige Ding getroffen hatte. Wie dem auch sei, ich nahm mir vor, es dabei zu belassen und konfiszierte das seltsame Gefäß.

Etwas später traf ich dann auf die Kommandantin. Mir juckte es noch etwas in den Fingern, sie auf diesen Vorfall anzusprechen, aber ich wollte bei meiner Ankunft nicht noch mehr Unmut verbreiten. Also schwieg ich und war erst mal froh wieder festen Boden unter den Füssen zu haben.



Lady Anna war auf dem Mittelsteg auf der Suche nach der Prinzessin Petra. Aber begegnet war ich ihr da noch nicht. „Ihr seid wieder zurück? Wie geht es Euch?“, fragte mich die Kommandantin auf dem Weg zum Eingang der Freihandelszone. „Es geht ...“, gab ich knapp zur Antwort.

Hinter dem Zaun erwarteten uns die Prinzessin, die Leuchtturmwärterin und die Waldhüterin. „Mein Begleiter heißt Albasar.“, erklärte Lady Petra, als ich zu der Runde stieß. Alle empfingen mich herzlich und drückten mir ihr Beileid aus. Die Waldhüterin verabschiedete sich dann schnell und ehe man sich versah, war sie auch schon verschwunden.


„Wie war die Reise, Sir Elyion?“, wollte Anna gern wissen, aber da hatte ich gerade die seltsamen Augen der Prinzessin entdeckt und mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. Die Frage der Kommandantin hatte ich dabei völlig überhört.

Elyion Arai schaut Petra an, sieht die Augen, erschrickt und wird etwas blass um die Nase. "Was.. ist mit Euch?", erschrocken gen Petra fragt. "Eure Augen leuchten im Licht der Sterne!", ganz entsetzt meint."Sowas geschieht nur, wenn man....", stockt.
Petra Andreo hört den entsetzen Ton: "Nun ihr wisst sicher, dass alles seinen Preis hat, besonders wenn man Magie anwendet ..." 

Die Prinzessin war blind! In diesem Augenblick kamen zwei weitere Personen in unsere Nähe. Canidio hatte mich am Hafen entdeckt und der Sohn von Prinz Lennard lauschte in der Nähe. Ich war immer noch völlig geschockt über den Schicksalsschlag der Prinzessin.

Ungläubig wedelte ich mit der Hand vor den Augen der blinden Lady hin und her. Sie spürte den leichten Windhauch auf ihrem Gesicht und streckte die Hand nach mir aus. Unwillkürlich griff ich danach und strich ihr tröstend über den Handrücken. „E.. es tut mir leid.“, entfuhr es stockend meiner Kehle. „Keine Angst, ich komme mit der Situation ganz gut zu recht. Grämt euch nicht, ich habe ein größeres Geschenk erhalten, als dass, was ich geben musste“, erwiderte die Prinzessin.

„Braucht Ihr etwas... ?“, fragte ich vorsichtig, löste dabei wieder die Berührung. „Nun Sir Elyion, wenn ihr mich so fragt - ein Stock wär schön. So könnte ich mich absichern, wenn ich alleine durch die Stadt gehe.“, „Ah.. ja... wenn das so ist, den werde ich für Euch fertigen.. keine Sorge...“, gab ich beflissen zurück.



Die Prinzessin bedankte sich mit einem kleinen Knicks. „Habt Dank ihr seid ein Mann mit großem Herz, aber ich sehe auch, dass das euer Verhängnis werden könnte, bitte seht euch vor.“, meinte Lady Pretra besorgt. Ich bemühte mich um eine zweckoptimistische Antwort: „Ich habe gute Kameraden an der Seite, die passen schon auf.“  Das klang fast so, als würde mein Großmut eines Tages wie ein Damokles-Schwert auf mich herabfallen. Irgendwie behagte mir der Gedanke überhaupt nicht.

Unterdessen hatte die Prinzessin auch den heimlichen Lauscher ausgemacht und Luba winkte ihn eifrig heran. Der junge Mann war ganz verblüfft, wie man ihn nur so schnell entdecken konnte. Die Leuchtturmwärterin verabschiedete sich daraufhin. Langsam kam er aus seinem Versteck und stellte sich neben Canidio.

Petra Andreo: Eure linke Sohle hat ein kleines leises Quicken und rechts schlurft ihr etwas. 
Anna Carlberg: Prinzessin Petra, das ist Prinz Edward, der Sohn von Prinz Lennard
Edward Lennard: Oh .. wer ist Prinzessin Petra ?? *verneigt sich *
Petra Andreo: Alles gut Albasar, er tut mir nichts
Edward Lennard: *schaut den Hund an * Ist der Hund krank ?
Petra Andreo: Master Edward kommt nur näher, der Wolf ist nicht krank.
Edward Lennard ist skeptisch, aber er geht näher.
Petra Andreo: Master Edward, der Wolf heißt Albasar in eurer Sprache, bedeutet: Das Augenlicht und er begleitet mich von nun überall hin.
Edward Lennard beobachtet und muss schlucken: *Omg .. ist die hübsch ... *murmelt ganz leise *
Petra Andreo dreht ihren Kopf, in Richtung aus der Edward sprach: "Danke für euer Kompliment", lächelt
Elyion Arai entfleucht ein lachender Grunzer.
Edward Lennard: *hält schnell die Hand vor den Mund * Oh sie hat das gehört ... wie peinlich ...
Petra Andreo: Ja, Albasar ist nun mein treuer Begleiter, er sieht zu das mir nichts passiert, aber dennoch bin ich Botschafterin meines Landes und in die funktion werde weiterarbeiten. Ich habe einen Weg gefunden die Dokumente weiter zu bearbeiten.


Der junge Prinz schien ein sehr vorsichtiger Bursche zu sein, wenn auch etwas unbedacht in seinen Worten. Noch etwas rot um die Nase, erblickte Edward meine Wenigkeit:

Edward Lennard leise zu Canidio: Ist das der große Magier ? *zeigt auf Elyion *
Canidio Arai leise zu Edward sagt: Ja das ist Elyion
Edward Lennard nickt: Danke ... mein Papa hat mir schon viel erzählt von ihm.
Edward Lennard: *schaut wieder gebannt nach vorne *
 Elyion Arai sieht fragend drein, wechselt mit diesem Gesichtsausdruck zu Canidio und dem Rest der Gruppe.
Canidio Arai bleibt weiter stehen und wartet erst einmal ab, dabei immer wieder umhersieht
Edward Lennard: *ist schwer beeindruckt von der Gestalt des Magiers * ... dem könnt ich vermutlich nichts vor machen ... * zu sich selbst grummelt *
Canidio Arai überlegt einen Schritt näher zu gehen, macht dies dann doch nicht.. da sie nicht stören will
Petra Andreo spührt eine starke Aura: Kommt doch bitte näher *zu Cani sagt*
Canidio Arai geht zwei Schritte näher, kurz dabei zu Petra lächelt, macht einen Knicks: Guten Abend Prinzessin Petra

Mir war das seltsame Gebaren des jungen Prinzen schon aufgefallen, aber dass er von mir beeindruckt war, das berichtete mir Canidio erst später. Irgendwas beschäftigte Edward auch, weil sein Blick öfter Richtung Freihandelszone schweifte und die Kommandantin auffällig oft beobachtete. Meine Frau hatte in diesen Dingen schon immer ein gutes Auge.

„Wo ist eigentlich die Hafenmeisterin Jules?“, flüsterte ich zu Anna, doch die Kommandantin wußte auch nicht, wo sie war. Das erregte die Aufmerksamkeit des jungen Prinzen und er bot sich an, nach ihr zu schauen. Aber ich war froh, dass die Hafenmeisterin in diesem Moment nicht zugegen war. „Und darf man erfahren, warum ihr das gut findet, Sir Elyion?“, fragte Prinzessin Petra. Ich erklärte den Anwesenden, dass ich einiges zu verzollen hätte und Jules gerne einer Prüfung unterziehen wolle.



Mit Überreichen der Ladeliste, bat ich die Kommandantin von Luba die Steuer berechnen zu lassen und gab meine Absicht kund auch Jules die Liste mit dem gleichen Ziel zu überreichen. Dann würden wir genau wissen, ob Jules alles korrekt verzollte und wieviel sie davon in die eigene Tasche beförderte. Vielleicht war sie aber auch schlau genug, um meine Absichten herauszufinden ...

Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...