Freitag, 14. Januar 2022

Die Nacht- und Nebelaktion

Eine geheimnisvolle Geschichte verbreitete sich wie in Windeseile in Carima. Man munkelte in der einen Ecke was von „großer Gefahr, die in der Nacht über Carima hereinbrach“ und andere flüsterten sogar, dass ein „Dämon“ im Lande verweilen würde. Meinten sie damit etwa Nichneven? Nun, lauscht der Erzählung Panterrains und Ihr werdet es vielleicht erfahren ...

Mysteriöse Vorgänge zwischen Hafen und Schloss

In dunkler Nacht, heimlich und leise, damit niemand in Carima erwachte, verrichteten sie ihr Werk. Ein Gefährt, das so schwer war, dass die Steine des Kais und die Straßen Carimas unter dessen Gewicht ächzten.

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Schwitzende Männer, die das Gefährt zogen und schoben und dennoch keinen Laut von sich geben durften. Was sich auch immer in dem Gefährt befand, sie versuchten es heil zum Schloss zu bringen. Die Männer sprachen hinter vorgehaltener Hand, es sei ein Dämon unter der Plane und wenn jemand den Dämon ansähe, würde er zu Stein erstarren.

Vor dem Schloss angekommen, wichen selbst die Wachen zurück, nachdem man ihnen ein Pergament vorgezeigte hatte. Ein Passierschein oder ein Befehl? Keiner sagte etwas!

Nur eine Handbewegung der Wachen wies sie an, den Weg zum Schloss fortzusetzen. Die Brücke zum Schloss knirschte unter dem Gewicht, aber sie hielt ihm grade so noch stand. Selbst der Schlosshof schien unter dem Gewicht zu stöhnen.

An der Treppe angekommen, versuchten die Männer nicht zu stolpern oder gar unter das Gefährt zu kommen. Treppensteine barsten und splitterten unter dem Gewicht. Dennoch schafften es die Männer irgendwie, dieses Gefährt über die Treppe zu schaffen und in den Thronsaal, wo sie dann auch vor Erschöpfung zusammensackten.


Auch den Wachen im Thronsaal wurde das Pergament unter die Nase gehalten und fügten sich den Weisungen des Geistlichen und dem, den sie Paul nannten. Berta, die gute Seele aus der Schlossküche, und der Küchenjunge brachte den Männern Speis und Trank. Doch manche von ihnen waren so müde, dass nicht mal zu essen vermochten.

Nach etwas Ruhe rafften sich die Männer wieder auf! Die Wachen und die Männer, die das Gefährt verfrachteten hatten, bewachten nun dieses mit Argusaugen. Niemand sollte sehen, was sich unter der Plane befand. Auch Paul und der Pastor waren darauf bedacht, dass sich keiner am Gefährt zu schaffen machte.

Man hörte unter den Männern munkeln, dass der Pastor und die Nonne den Tross begleitet hatten, um sie mit ihren Gebeten vor was auch immer zu beschützen. Geflüster machte sich breit, dass sie auch am Tage des Herren zwischen der achten und der neunten Stunde auf der herzöglichen Audienz zugegen sein würden.

Was es auch immer sich unter der Plane verbarg ... es würde auf der Audienz enthüllt werden. Vielleicht war es ja ein Wesen, dass andere zu Stein erstarren konnte oder ein Dämon, der mit nur einem Blick zu töten vermochte? Man würde es erfahren ...

Donnerstag, 13. Januar 2022

Schnitzeljagd, um die Welt zu retten ...

Die einen gingen baden, die anderen grasten Carima ab, um die Welt zu retten. Jeder war also emsig mit irgendwas beschäftigt. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mit der Unterwassergruppe auch nicht tauschen wollen, aller Wunder zum Trotz. Ich hasse Wasser ..., nicht nur weil es nass ist, sondern auch dank der unliebsamen Erfahrungen ...

Drum stapfte ich lieber mit meinem „Sternenauge“ durch Carima, um auch noch die restlichen zwei Anomalien aufzuspüren. Aber es war wie verhext! Das Gerät zeigte mir zwar zwei Risse im Gefüge an, nur nicht wo. Stundenlang irrte ich querfeldein und fand nichts! Die magische Armillarsphäre war hoffentlich nicht kaputt?!

Irgendwann, so ungefähr am späten Vormittag, da fing mein „Sternenauge“ auf einmal zu glühen an! Es war wohl ein wandernder Riss? Ich war zugegebenermaßen überrascht. Neugierig folgte ich der Bewegung und da tauchte es plötzlich vor mir auf ...

„Canidio?!“, rief ich aus und meine Kinnlade klappte gen Boden! Sie wusste ungefähr, wo sie mich finden würde und hatte mir eine Brotzeit mitgebracht. Aber ein Lebewesen, das eine Anomalie in sich trug? So was hatte ich mein Lebtag noch nicht gesehen! Und wieso ausgerechnet Canidio?!

Ich brauchte tatsächlich ein paar Minuten um mich wieder zu fangen. Canidio hielt mich schon für völlig verrückt, als ich mit meinem Gerät prüfend um sie herumtigerte. Warum war mir das denn nicht gleich aufgefallen?

Zwei verschiedene „Ichs“ aus zwei Welten waren zu einer Person verschmolzen, und da sich die beiden Canidios nur durch ein paar Kleinigkeiten voneinander unterschieden, hatte ich mir nicht weiter den Kopf darüber zerbrochen.

Die erste Sache, die mir aufgefallen war, lag schon ein paar Tage zurück. Es geschah an dem Abend, als wir uns ein paar Glühweine hinter die Kehle gekippt hatten. Canidio mied sonst jegliches berauschendes Getränk. Aber an diesem Abend becherte sie einen nach dem anderen und zu meinem großen Erstaunen musste ich sie nicht einmal nach Hause tragen.

Dann war da noch etwas anders: Mein Barfuß-Fetischistin trug auf einmal Stiefel! Unter den bodenlangen Kleidern war mir das nie aufgefallen. Ich wagte es nicht, noch mehr Diskrepanzen zu ermitteln. Canidio musste schleunigst wieder die Alte werden! Sonst würde sie und ihr anderes „Ich“ in Kürze das Zeitliche segnen. Das konnte ich natürlich nicht zulassen.

Doch wie trennt man zwei miteinander verschmolzene Persönlichkeiten? „Mit Feuer!“, würde der Schmied jetzt krähen. Natürlich war Canidio mein Goldstück. Aber die Persönlichkeiten wie Schlacke vom Gold zu trennen, war eine blöde Idee. Ich wollte Canidio ja nicht braten! Eine andere Lösung musste her. Ich musste irgendwie die Resonanz der beiden unterbrechen. Aber wie? Gegen Abend kam mir dann die zündende Idee ...

Fasern der Samenkapseln von Hagebutten in den Stiefeln! Manch einem mag jetzt ein goldenes „Hä?!“ über dem Kopf leuchten, also nenne ich mal den umgangssprachlichen Namen: Juckpulver! Um ganz sicher zu gehen, dass ihr altes „Ich“ zum Vorschein kam, bereitete ich noch einen kleinen Umtrunk mit einem Magnesiumsalz vor, umgangssprachlich auch Bittersalz genannt. Schmeckt scheußlich und fördert den ausgiebigen Besuch des Lokus.

Die Details der Geschichte lasse ich mal lieber außen vor. Das darf Canidio gern selbst erzählen. Das Ergebnis war, wie zu erwarten, spektakulär: Meine Frau wurde sich wieder ihrer selbst bewusst und mithilfe des Gerätes schickte ich ihr anderes „Ich“ in die parallele Welt zurück. 

Es blieb also nur noch eine Anomalie übrig und die prangte doch tatsächlich über dem Eingang des Schlosses! Schon wieder so ein dämliches Schild. Moment mal ... das hatte ich doch bei unserer Reise durch die Welten gesehen?! Ein Schauer lief mir über den Rücken. Das Wappen kam aus dem Carima in der Lennard und Nafreda die Herrschaft an sich gerissen hatten! Nicht auszudenken, wenn diese Welt mit der unsrigen verschmolz ... Es würde das dunkle Zeitalter anbrechen!

Ich gab mir also alle Mühe, diese Anomalie zu beseitigen. Es erwies sich jedoch schwieriger als gedacht. Dieses Wappen hatte sich wie eine kleine Zecke in unserer Welt festgebissen. Ein stetiger Energiewechsel innerhalb des Risses sorgte dafür, dass sich beide Welten regelrecht aneinander klammerten.

Erst ein gezielter Schnitt der Energieströme löste das Inanderfließen beider Realitäten und der Riss konnte danach erfolgreich geschlossen werden. Leider gab es ein paar kleine Erschütterungen und ich hoffe inständig, dass die Teller in der Schlossküche heil geblieben sind.

Innerlich stellte ich mir vor, Levi wegen dem ganzen Ärger zu vierteilen. Es verschaffte mir tatsächlich eine gewisse Genugtuung. Ich sollte ihm auf alle Fälle mal die Levi-ten lesen.

Elyion Arai wendet sich zu Levi, flüstert: Und was ist nun mit dem Gefüge ...hm?
Leviathan Blackadders: Im Moment scheint es wieder stabil zu sein. Wenn wir Glück haben, passiert nichts mehr außer...
Elyion Arai hebt die Faust drohend: Mit Euch hat man nur Ärger an der Backe.
Canidio Arai verengt die Augen: Außer was?
Leviathan Blackadders: Die Göre kann nichts. Dann könnte noch was kommen oder zu wenig, aber das soll uns heute nicht den Abend stören.
Elyion Arai sieht Levi fragend an: Was..?
Leviathan Blackadders: So ein verschwundener See oder ein verschwundener Dieb... Kleinigkeiten.


Waren meine Bemühungen, die Risse zu verschließen, vielleicht umsonst gewesen?

Elyion Arai sieht Levi knurrig an: Und was ist mit Euch? Könnt Ihr da nichts machen?
Leviathan Blackadders: Ich bin doch schon lange tätig geworden.
Elyion Arai: Ja... das Gefüge zu zerbröseln.. sehr gute Arbeit. Wirklich. *knurrt*
Leviathan Blackadders: Und solange Ihr noch Euren Hut habt, wird schon nichts passieren. Wie gesagt, ich kann es arrangieren Euch wieder da hin zurückzubringen, wo wir waren. Aber ich werde da nicht mitkommen und knieend vor der Megäre mein Leben fristen!

Elyion Arai: Ihr wisst schon, dass ich momentan nicht über die geballte Kraft verfüge. *leise rüberknurrt*
Canidio Arai knurrt nun: Da geht keiner von Euch beiden mehr hin oder ich folge Euch einfach. 
Leviathan Blackadders: Sicher,  aber Ihr seid es, der mich rügt, dass ich Euch aus der Situation geholt habe. *schaut Ely an* Alles hat einen Preis!

Ich hatte natürlich keine Lust erneut auf den Knien vor Nichneven zu rutschen. Aber hätte es nicht eine andere Lösung geben können?

Elyion Arai: Ihr solltet wenigstens einen Plan B haben ... wenn die Vase zerbricht, dann auch ordentlich Leim haben, um sie wieder zu kleben.
Leviathan Blackadders: Plan B? *lacht leise* Erst muss Plan A abgearbeitet werden und dann reden wir über Plan B.

Elyion Arai: Die Welt geht den Bach runter, aber wir leben. Das sind ja wirklich tolle Aussichten.
Leviathan Blackadders: So hoch war der Preis auch nicht. Sonst wären wir nicht mehr hier.
Canidio Arai schüttelt den Kopf: Nein, das müsst Ihr Euch nicht gefallen lassen... Nur schade, dass sie gerade ihre Wunden zu pflegen scheint. 
Elyion Arai: Aber das Weltengefüge wegen uns zwei so zu schaden. Das ist ein zu hoher Preis in meinen Augen.
Leviathan Blackadders: Ich hoffe sehr, dass die große Wunden hat *knurrt* Ein Fehlen von Elyion in dieser Welt wäre verheerend. Dann spielt ein zerbrochenes Gefüge keine Rolle mehr.

In Levis Augen war die Welt wohl verloren, wenn ich nicht mehr da wäre. Also war der „Weltenbruch“ doch gar keine so üble Lösung. Oder?

Elyion Arai: Was ist, wenn Nichneven es wieder versucht ... erneut? Wollt Ihr dann das Leben vieler Welten opfern? Aber ich habe ja noch den Stab von Val, der könnte uns wenigstens zu was nütze sein.
Leviathan Blackadders: Das nächste Mal! *sein Ton wird frostig kalt und es beginnt Nebel um ihn herum zu entstehen* Das nächste Mal wird kein Zuckerschlecken werden!
Canidio Arai: Das nächste Mal hoffe ich, das ich dabei bin.. ich könnte Euch vielleicht behilflich sein.

Elyion Arai: Ich glaube nicht, dass ich eine so bedeutende Rolle spiele. Ich bin nur ein kleines Licht unter vielen. Früher vielleicht mal, aber heute ... *schüttelt den Kopf*

Ich hielt Leviathan zugegeben für ein bisschen verrückt. Warum maß er mir so viel Bedeutung bei?

Leviathan Blackadders: Und wenn Ihr *zeigt auf Cani* mit von der Partie seid, wird es gelingen *schaut zu Ely* und was Euch angeht ... *mault fast* Euer Schutz ... Wenn die Megäre sich diesen einverleibt, will ich weit weg sein. Denn ich habe zu viel riskiert und verloren um solche eine Möglichkeit zu verhindern. Denn nun sind es zwei, dessen Interesse bei ihr geweckt ist. Ich bin fast zu alt für diese Machtprobe. Aber mit meinem neuen Körper wird es gehen.
Elyion Arai kratzt sich am Hinterkopf: Mich will sie doch nur, um zu spielen.. tzz..

Leviathan Blackadders: Nein irgendetwas scheint sie von Euch abzuhalten, ich weiß nur noch nicht was. Aber ich werde es herausfinden. Ihr habt keine Ahnung was passiert wenn sie spielt ... *zeigt dann auf Elyion* ... und wenn Ihr Euer Licht noch einmal so unter den Scheffel stellt ... *droht Ely mit der Drachenklaue*


Mittwoch, 12. Januar 2022

Expedition ins Wasserreich

Katastrophen und Abenteuer - nirgends gab es so viel Trubel wie in Carima. Das Land schien ein Magnet für alles Außergewöhnliche zu sein. Letzte Woche war noch der Alkoholgehalt des Glühweins in aller Munde und dieses Mal rief man die Fischwoche aus.

Selbstportrait der Meerjungfrau

Eine Meerjungfrau hatte sich im Hafen verirrt und jeder Seemann leckte sich alle Finger danach, die Schönheit in sein Netz zu bekommen. Aber zum Glück war sie zuerst auf unser unerschrockenes Quartett gestoßen und nicht auf irgendeinen besoffenen Klabautermann.

Bild von Luba

Primus, Anna, Blue und Luba hatten sich als Botschafter von ihrer besten Seite gezeigt und nun war es an der Zeit, in dieser Funktion Hawaniis Einladung ins Meeresreich zu folgen.

Hawanii: Ich habe Euch ja eingeladen in meine Welt zu kommen. Seid Ihr bereit?
Bluemoon Sweetrain: Ja, ich bin gleich soweit, kleinen Moment noch.

Bild von der Waldhüterin

Mitten in den Vorbereitungen für den Tauchgang traf Luba ein.

Luba vomTurm kommt mit ihrem Boot: Haltet durch unbekanntes Wasserwesen, Hilfe ist schon zur Stelle! Fasst das Seil! Blue, hilf mir, sie ins Boot zu ziehen!
Bluemoon Sweetrain: Nee Luba, ich glaube, sie fühlt sich im Wasser wohler.
Hawanii: *mit einem riesen Satz über Lubas Boot springt* Ich bin keine Landbewohnerin!
Luba vomTurm: Nix da, hier wird jeder gerettet, ob er will oder nicht!
Bluemoon Sweetrain: Luba ist bei der Carima-Rettungsgesellschaft müsst Ihr wissen. 
Hawanii: Ich verstehe.

Bild von Jungfer Blue

Lubas Enthusiasmus als Retterin von Wesen in scheinbaren Nöten kannte wohl kaum eine Grenze. Aber die Waldhüterin schaffte es, ihre Tatkraft zu dämpfen.

Bluemoon Sweetrain: Hawanii wird an Land vertrocknen, Luba!
Luba vomTurm zu Blue: Wir gießen sie regelmäßig, wie Blumen, dann vertrocknet sie nicht.
Bluemoon Sweetrain: Luba! *schüttelt den Kopf*

Bild von Luba vom Turm

Anna und Blue wurden von den Delfinen per Boot aus dem Hafen gezogen und um die Leuchtturmwärterin kümmerte sich Hawanii persönlich.

Hawanii schnappt sich die Leine von Lubas Boot und zieht sie Richung Ausgang Hafen.

Bild von Bluemoon

Damit war die Gruppe vollständig und die Reise konnte beginnen. Mit einem durchdringenden Delfinlaut setzten sich Meeressäuger in Bewegung und machten dann irgendwann an der Stelle für den Tauchgang Halt.

Bild von Sternenfrau Luba

Blue und Anna legten ihre Waffen ab und folgten prompt den Anweisungen der Meerjungfrau.

Hawanii: Setzt bitte die Helme auf und folgt mir!
Anna Carlberg: Oh was ist das? Ich kann ganz normal atmen!
Hawanii: Ja diese Blasen ermöglichen Euch zu atmen Unterwasser. Der Helm hält auch Eure Körper warm.
Bluemoon Sweetrain: Und wir hören uns sogar!
Anna Carlberg: Das ist doch wunderbar!

Bild von Luba

Die beiden waren sichtlich begeistert. Nur Luba tat sich noch etwas schwer.

Anna Carlberg: Kommt Luba nicht? Oder sie hat Angst?
Bluemoon Sweetrain ruft: Luba spring einfach ins Wasser!

Irgendwann fasste sie sich doch ein Herz und hüpfte ins kühle Nass.

Bildquelle: Luba vom Turm

Hawanii: Folgt mir. Das ist meine Welt!
Bluemoon Sweetrain: Schau Anna, eine alte Stadt! Wer hier wohl gelebt hat?
Anna Carlberg: Ja *schaut verwundert*
Hawanii: Unsere Vorfahren. Es ist ein Teil von Atlantis.
Anna Carlberg: Oh, die versunkene Stadt Atlantis! Das müssen wir gut untersuchen.
Hawanii: Nur ein Teil davon. Wir waren mal wie Ihr vor langer langer Zeit. Leider wurde vieles zerstört. Das hier sind noch die Ruinen davon.


Je tiefer die Landratten unter Wasser tauchten, desto unwohler schien sich eine von ihnen zu fühlen.

Luba vomTurm: Ich hab eine nasse Hose und ich hab Wasser im Schuh!
Bluemoon Sweetrain: Besser als Sand, Luba. *lacht*
Hawanii: Wie geht es Euch? Könnt Ihr gut atmen?
Anna Carlberg: Ja so weit geht es gut.
Luba vomTurm: Ich muss mal...
Bluemoon Sweetrain: Such dir einen Algenbusch, Luba. *flüstert*

Bild von Jungfer Blue

So eine Unterwasserwelt hat ihre Tücken. Ob es die Leutturmwärterin wohl geschafft hat, ihr kleines Problem zu bewältigen? Dazu sollte man sie mal vielleicht einmal persönlich befragen ... Wer weiß, wie der Statthalter sich auf dieser Expedition wohl benommen hätte?

Anna Carlberg: Sir Primus wird bestimmt nicht glauben, dass wir hier Unterwasser waren.
Bluemoon Sweetrain: Der hätte bestimmt Angst!
Anna Carlberg: Bestimmt.

Bild von der Waldhüterin

Nach einer Weile, als die mutigen Schwimmer die Korallenwälder und Seewiesen hinter sich gelassen hatten, war von den Unterwasserbewohnern immer noch keine Spur zu sehen.

Bluemoon Sweetrain: Gibt es hier noch mehr Wassermenschen?
Hawanii: Ja, aber sie haben noch nie Luftatmer gesehen. Deshalb verstecken sie sich.

Aber es traute sich dafür ein anderes Wesen aus seinem Versteck ...

Hawanii: Kommt, ich möchte Euch einen meiner Freunde vorstellen.
Bluemoon Sweetrain: Ein Monster! *ruft erschrocken*
Hawanii: Hallo mein Freund *zu dem Kraken* Er tut Euch nichts.

Bild von Sternenfrau Luba

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase beruhigten sich die Unterwassergäste wieder und freundeten sich kurzerhand mit dem Kraken an.

Hawanii: Kommt her, Ihr könnt ihn streicheln.
Bluemoon Sweetrain: Äh ...*berührt vorsichtig einen Tentakel*


Wie sich heraustellte, hatte Hawanii den Kraken von Hand aufgezogen als seine Mutter ihn verstoßen hatte. Kein Wunder, dass er so zutraulich war. Die Kennlernphase wurde jedoch durch einen lauten Ruf je unterbrochen. Poseidon höchstpersönlich hatte die Gäste zu sich zitiert.

Poseidon: Kind, wer sind diese Luftatmer? *tönt es laut herüber*
Bluemoon Sweetrain: Wer ruft da?
Anna Carlberg: Oh, wer hat das gesagt? *schaut verwundert*
Hawanii: Mein Vater.
Bluemoon Sweetrain: Vater? Hat der auch einen Fischschwanz?
Hawanii: Nein das hat er nicht. Kommt mit, ich stelle Euch vor.

Wenn man sich recht erinnert, hatte Poseidon am Hafen schon mal seine Aufwartung gemacht. Damals war er den Leuten dort nicht ganz so wohlgesonnen. (» Rückblick gibt es hier «) Wie würde er wohl mit Gästen umgehen, die in sein Reich eingedrungen waren?

Poseidon: Seid mir willkommen. *deutet eine Willkommensgeste an*

Bild von der Meerjungfrau

Glück gehabt, der Meeresgott hatte wohl gute Laune. Er begrüßte die Luftatmer freundlich. Die Kommandantin nutzte die Gelegenheit, ihrer neuen Rolle als Botschafterin gerecht zu werden.

Anna Carlberg: Es freut uns hier zu sein. Es ist eine große Ehre Euch alle kennenzulernen.
Poseidon: Verzeiht meine raue Art, aber wir sind es nicht gewohnt Luftatmer zu begrüssen.

Anna Carlberg: Das kann ich gut verstehen. Für uns ist es auch sehr fremd. Wir können auch nicht so lange im Wasser bleiben. Ihr seid es gewohnt. Aber wir nicht. Zum Glück haben wir so einen Helm von Eurer Tochter bekommen, damit wir Luft kriegen.
Poseidon: Nun sie war schon immer neugierig aber Ihr seid so gar nicht wie die anderen Luftatmer.


Darauf schaltete sich noch Hawaniis Schwester Melodie in das Gespräch ein.

Melodie: Stimmt Vater. Sie sind nett und freundlich. Nicht wie diese auf dieser komischen Insel.

Anna bemühte sich, einen guten Eindruck zu hinterlassen und die Vorbehalte, die durch diese Inselbewohner entstanden waren, wieder aus der Welt zu schaffen. Aber es war gut, auch den Rückhalt Hawaniis zu spüren. Der Weg für einen weiteren Besuch war geebnet.

Bild von Prinzessin Hawanii

Anna Carlberg: Ich weiß sicher, dass die anderen gerne diese Welt sehen wollen. Schade, dass Sir Primus nicht dabei ist. Er wollte es auch gerne sehen. Aber er hatte schwere Kopfschmerzen.
Poseidon: Oh der arme. Ich hoffe nichts ernstes? Nun wir zeigen es aus gutem Grund nicht jedem. Aber meine Tochter versicherte mir, dass Ihr anders seid.

Die Kommandantin nahm auch kein Blatt vor dem Mund, dass es in der Menschenwelt eine Menge Banditen gab und daher auch allerlei Gefahren außerhalb des Wassers lauerten. Ihr Vortrag endete mit dem Vorschlag, die Herzogin einmal mitzubringen. Überraschenderweise wurde er sogar freudig angekommen.

Anna Carlberg: Vielleicht kann mal die Herzogin zu Besuch kommen.
Poseidon: Nun ja das wäre erfreulich.
Melodie: Aujaaa und machen wir ein Fest. *grinst*
Poseidon: Das könnten wir.

Bild von dem Wassermenschen Hawanii

Lady Anna hatte noch etwas Sorge, ob der Helm lange genug halten würde. Nicht auszudenken, wenn die Herzogin ersticken würde! Aber dafür bestand wohl kein Grund. Solange immer ein Meeresbewohner in der Nähe war, konnte gar nichts passieren. Somit stand dem Besuch nichts mehr im Wege.

Als krönenden Abschluss der Unterwasser-Audienz gab es noch eine Führung durch die atemberaubende Wasserlandschaft.

Hawanii: Das hier ist unsere alte Stadt.
Anna Carlberg: Ja es sieht sehr alt aus.
Hawanii: Ja sie ist sehr alt.
Anna Carlberg: Das muss früher eine sehr schöne Stadt gewesen sein. *schaut sich um*

Nicht weit von den Ruinen gab es noch eine neue Stadt voller Wunder. Die Kommandantin konnte sich gar nicht genug satt sehen an all der Pracht.

Anna Carlberg: Unglaublich wie es alles aussieht. Eine sehr schöne Welt. Eine riesige Welt unter Wasser. Es ist wirklich unglaublich, wie das alles aussieht.

Nach diesem Abenteuer fuhren unsere durchnässten Botschafter wieder glücklich nach Hause und hofften auf ein baldiges Wiedersehen.

Dienstag, 11. Januar 2022

Der Neujahresempfang vom 02. Januar

„Neues Jahr, neues Glück“, sagt man so schön. Wollen wir das mal hoffen! Man kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft Carima im letzten Jahr an einem Unglück nach dem anderen vorbeigeschrammt ist. Momentan baumelte der „Weltenbruch“ wie ein Damoklesschwert über den Landen. Aber wir werden uns alle Mühe geben, dass uns der Himmel nicht auf den Kopf fällt!

Elyion Arai: Das schaffen wir! Wir haben schon Schlimmeres durchgemacht!
Canidio Arai: Haben wir nicht!
Elyion Arai: Doch haben wir. Wie oft sind wir dem Tod schon von der Schippe gehopst?
Canidio Arai: Haben wir nicht! *Stirn in Falten zieht* Noch nie stand das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel!
Elyion Arai: Äh, doch ... *zählt murmelnd vor sich hin und legt einen Finger nach der anderen in die Faust*
Canidio Arai: Wiiieee bitteee?! *ein schriller Ton in der Stimme*


Elyion Arai schluckt und wedelt mit den Händen beschwörend: Äh ... Scherz! War nur ein Scherz! Du kennst doch meinen Galgenhumor!
Canidio Arai sieht Elyion scharf an.
Elyion Arai bekommt Schweißperlen auf der Stirn: Du hast ja recht. Was habe ich mir nur dabei gedacht?
Canidio Arai verschränkt die Arme und schaut Elyion weiterhin durchdringend an.
Elyion Arai legt eine beschwichtigende Mimik auf: Du hast vollkommen recht! Bitte entschuldige. Ähm ... lassen wir das. Ich ... äh ... wollte ja noch Avalon überprüfen. Zum Abendessen bin ich wieder da! *aus der Tür sprintet, danach innehält und seufzend auf die Finger der Faust blickt*

Neben diesem Ereignis wirkten die Geschehnisse der letzten Wochen fast wie Lappalien. Obwohl sie natürlich genauso bedeutsam waren und das Schicksal Carimas nachhaltig beeinflussten. Das geklaute Drachenei hätte den Steinbeißer fast dazu bewogen die Stadt in Schutt und Asche zu legen und das Attentat auf die Illharess Nafreda wurde beinahe zum Grund für einen Krieg. Wie das Ganze nun ausgehen wird, wird sich wohl demnächst zeigen ...

Doch lassen wir uns von all dem nicht unterkriegen und genießen die kleinen Dinge, wie sie z. B. die Audienz bereithält. Es gab da zum einen Tauben, die durchs Schlossfenster hereinflatterten.

Panterain Silberhaar: *fliegt durchs offene Fenster und stellt sich auf die Brüstung*
Bluemoon Sweetrain hört was Flattern und schaut nach oben: Immer diese Tauben, die schei... alles voll *brummelt*
Panterain Silberhaar: *schaut böse zu Blue hinab und denkt sich* Eine Taube bah!


Ja, das klang wirklich nach einer sehr großen Taube. Nur das Gurren fehlte und die Sitzmöbel waren zum Glück auch noch nicht beschi ... War wohl eine sehr wohlerzogene Taube. *grinst*

Bevor es mit der Audienz losging, hielt Herzogin Jil noch eine kleine Empfangsrede.

Jil Cuttita: Guten Abend, liebe Freunde, ich begrüße Euch alle aufs Herzlichste zu unserer ersten Audienz in diesem neuen Jahr. Ich wünsche Euch allen das Beste für das kommende Jahr, Gesundheit, Glück, Erfolg und die Chance, dieses auch genießen zu können. Bevor wir beginnen, möchte ich an dieser Stelle Danke an Euch sagen. An alle, die hier sind und auch an jene, die heute nicht hier sein können.


Ihr habt im vergangenen Jahr Carima erneut zu einem ganz besonderen Ort gemacht. Zu einem Ort, an dem man Spaß und Ablenkung finden konnte. Sich einfach nur mal ausruhen oder entspannen konnte oder ein Gespräch unter Freunden gefunden hat. Dies alles konnte es nur dank Euch geben und dafür möchte ich Euch hier und heute aufrichtig Danke sagen. Und ich hoffe, dass wir diese gute Tradition auch in dem neuen Jahr so weiterführen werden. Ich werde versuchen alles was in meiner Macht steht dazu beizutragen, dass Carima auch zukünftig dafür den sicheren Hafen bietet.


Dann kam Blue wieder vors Podest mit einem Duft, der ganze Scharen in Ohnmacht versetzen konnte. Es war glatt ein Wunder, dass die Wachen in Rüstung nicht reihenweise wie Dominosteine nacheinander umkippten.

Bluemoon Sweetrain tritt vor und verströmt wie immer einen unwiderstehlichen Duft namens "Magie de la nouvelle année - Neujahrszauber", den sie den Herren dezent zuwedelt.


Jil Cuttita hüstelt.
Lennard vonLemond: *zückt schnell sein Nasentuch*
Primus Caproni schnüffelt: Mhhh ....
Copper Tomsen holt Taschentuch raus und wischt Tränen ab vom Geruch.

Bild von Waldhüterin Blue

Kaum hatte man gerade wieder Luft bekommen, stockte einem erneut der Atem, als die Jungfer mit ihrem Sensationsbericht herausrückte.

Bluemoon Sweetrain: Sir Primus hat vielleicht schon erzählt, was wir vorgestern am Hafen gesehen haben ...  äh...vor Tagen meine ich.
Primus Caproni deutet auf sich: ICH? Die Herzogin würde mir das nie glauben. *schüttelt den Kopf*


Bluemoon Sweetrain: Habt Ihr nichts von der Fischfrau berichtet, Sir Primus?
Primus Caproni: Neee neee! Nachher heißt es, ich sei wieder besoffen gewesen!
Jil Cuttita: War es etwa ausnahmsweise nicht so, Statthalter?
Bluemoon Sweetrain: Also....wir haben im Hafenbecken eine Frau mit einem Fischschwanz gesehen.
Jil Cuttita: Eine Frau mit einem Fischschwanz??? Ein Meereswesen? Mhhh und Ihr seid sicher, dass es nicht die Folge von etwas viel Neujahrspunsch war?
Bluemoon Sweetrain: Ja, Anna und Luba waren auch dabei.
Anna Carlberg: Ja ich habe es gesehen! Und noch mit diese Meerjungfrau gesprochen!


Jil Cuttita: Also Ihr Jungfer, die Kommandantin und die Leuchtturmwärterin?

Für die Herzogin glich diese Begegnung wieder einem Wunder. Dabei hatten wir doch in den letzten Jahren ein ganzes Sammelsurium an den merkwürdigsten Kreaturen erlebt. Aber vielleicht wollte ihre Hoheit mit ihrer Verwunderung ihre Untergebenen nur auf die Schippe nehmen? So was wie eine Art lieb gewonnene Tradition. Nun ja, wer weiß ...

Selbstportrait der Jungfer Blue

Diesmal konnte man keine Zweifel an der Geschichte hegen. Schließlich gab es vier Augenzeugen. Wie sich herausstellte, hieß die Meerjungfrau Hawanii und war mit ihrem Walfischfreund ins Hafenbecken geschwommen, um sich ein paar Menschen anzuschauen. Die Waldhüterin hatte von der Begegnung ein Bild mitgebracht.

Kaum hatte die Herzogin ihre Augengläser herausgeholt, hörte man durch das geöffnete Fenster einen lieblichen Sirenengesang.

Kunstwerk von der Leuchtturmwärterin

Bei einigen Anwesenden krochen dabei ein paar Ängste hoch. Man kannte die alten Geschichten und welche Rolle die Sirenen darin spielten. Die Waldhüterin und die Kommandantin versicherten, dass von der neuen Bekanntschaft keine Gefahr ausging, doch ihre Hoheit Jil blieb skeptisch.

Lennard vonLemond: *zeigt auf das Bild* Die Meerjungfrau scheint nicht die Gefahr zu sein, wohl eher ... der Killerwal, der da zu sehen ist!
Jil Cuttita flüstert: Schwager, ich würde eher zu dem Wal ins Wasser steigen, denn zu der Meeresfrau.
Lennard vonLemond lacht laut: Hoheit, Ihr beliebt zu scherzen.

Jungfer Blue hatte dann noch eine kleine Neuigkeit zu berichten, dass der kleine Drache flügge geworden sei und die Hoheiten hatten natürlich Sorge, was er für einen Unfug alles anstellen würde. Aber laut der Amme gab es keinen Grund zur Sorge. 

Panterain Silberhaar:
*sagt in dragonianisch* Seine Mutter hat ihn zu sich befohlen, um sich zu den Drachen zu gesellen, die bei ihren Eltern sind.

Bildquelle: Luba vom Turm

Im alten Drachenbuch stand ja, dass viele Arten nur zum Brüten an einem bestimmten Ort zurückkehren und dann mit ihren Jungtieren im flugfähigen Alter ihn wieder verließen. Drachen verfügen im Allgemeinen meist über eine geringe Fortpflanzungsrate. So kommt es oft dazu, dass sie nur alle paar Jahrhunderte ein Ei legen. Aber da es sich um intelligente Wesen handelt, pflanzen sie sich auch entsprechend ihrem Kinderwunsch fort. Kleine Drachen vermehren sich dabei öfter als die ganz Großen. Das wird auch durch das Futterangebot und die Population reguliert.


Ich glaube, wenn ich das der Herzogin berichte, fällt ihr sicher ein Stein vom Herzen. In jüngster Vergangenheit hatte man was von einer Drachenschwemme gemunkelt. Doch die Tatsachen sprechen eine andere Sprache.

Der Steinbeißerdrache hatte auch nur ein Ei gelegt. Das Junge war in der Nacht des Jahreswechsels geschlüpft.

Obwohl es ganze Gebirge an Futter gab, gab es nur ein Ei. Somit wird es in absehbarer Zeit wahrscheinlich keine neuen Drachen mehr geben.

Jil Cuttita: Drachenjunge ... Schwager, Schwester, wir sind verdammt ...
Lennard vonLemond: *kratzt sich am Kinn* Meerjungfrauen, Walfische und jetzt noch ne Drachenplage. Das neue Jahr fängt gut an ...
Jil Cuttita leise zu Lennard: Nach dieser Audienz brauche ich einen Schnaps!

Bild von Jungfer Blue

Aber wenn die Herzogin nur wüsste ...

Leviathan Blackadders: *murmelt vor sich hin* Wenn die wüssten was sonst noch rumläuft... oje.

... dann würde eine Flasche wohl nicht ausreichen.

Jil Cuttita: Könnt Ihr uns etwas zu diesem Drachenjungen sagen?
Elyion Arai: Wir haben doch schon die ganze Zeit darauf gewartet, dass etwas aus dem ehemalig gestohlene Ei schlüpfen würde. Warum seid Ihr denn so überrascht? Viel kann ich über das Drachenjunge nicht sagen. Es ist wohl ein Steinbeißer Junior und putzmunter.
Jil Cuttita: Nun ja, sicher aber irgendwie hatte ich gehofft, dass ein Ei taub sei.


Kaum hatte die Herzogin ihre Gedanken ausgesprochen, kam die Drachenamme heruntergeflattert und Canidio übersetzte ihre Worte. 

Panterain Silberhaar: Ihr seid gesegnet, wenn Drachen Euch als Heimstätte erwählen.
Jil Cuttita steht mit offenem Mund da.
Elyion Arai: Was mir mehr Sorge macht, die Steinbeißer-Mutter forderte den Dieb. Sie wird sich sicher bald bei uns melden.
Panterain Silberhaar: Ich sagte es Euch doch, dass sie nicht ruhen wird. Dennoch ist ein Segen Drachen im Lande zu haben. Sie sind die mächtigsten magischen Wesen, die Ihr Euch vorstellen könnt.
Jil Cuttita nickt: Diese leidige Geschichte ja.

Bild von Sternenfrau Luba

Danach ließ ich die Bombe platzen ...

Elyion Arai: Ich weiß, wer der Dieb ist. *trocken in die Runde wirft*
Jil Cuttita: Ihr wisst es?
Elyion Arai nickt nur.
Jil Cuttita macht eine Handbewegung in Richtung Elyion nicht weiter zu sprechen.
Elyion Arai: Die Person muss es nur selbst noch offen eingestehn. Aber ...*hält inne*
Jil Cuttita: Nicht hier! Nicht jetzt Magus. 
Elyion Arai: Ich weiß. *murmelt*
Jil Cuttita: Was Euren Verdacht angeht, das besprechen wir anderenortes unter vier Augen.

*klimper, klimper*

Wenn der Dieb persönlich anwesend gewesen wäre, wäre ihm wohl das Herz in die Hose gerutscht. Die Herzogin wollte natürlich ein Lynchkommando verhindern und auch dem Unglück zuvorzukommen, dass der Drache sich die Person persönlich vorknöpfte. Meine Absicht war es, jene gewisse Person reichlich ins Schwitzen zu bringen. Die Nachricht würde sicherlich früher oder später bei ihr ankommen ...

Zum Schluss kam noch die Leutturmwärterin vors Podest ...

Luba vomTurm tritt langsam vor: Ich hätte da noch eine etwas unangebehme Nachricht. Aso, sie betrifft den hellen Stern.
Jil Cuttita: Jenen der sich zur Weihnachtszeit am Firmament zeigt?

Was war nur passiert?

Leviathan Blackadders: *scherzt leise* Er ist ins Wasser gefallen.

Nein, zum Glück nicht. Es handelte sich um etwas völlig bana ... äh lobenswertes.

Luba vomTurm: Meister Kopernikus ließ mir durch Rabe Rudi mitteilen, diesen Stern zu finden sei ja nun keine große Kunst. Ich solle mir mal etwas mehr Mühe geben...


Jil Cuttita: Aber?
Luba vomTurm: Kein "aber". Ich werde im kommenden Jahr alles in meiner Macht stehende tun, um zu Ehren Carimas neue Sterne zu entdecken.


Damit war ihr Vorsatz fürs neue Jahr kundgetan und alle konnten nach Hause gehen. Doch die Drachenamme hielt Canidio und mich noch auf ...

Panterain Silberhaar: *sagt in dragonianisch* Ihr wisst schon, was dem Eierdieb blüht oder nicht?
Canidio Arai: Ja wir wissen, was dem Eierdieb blüht. Er hat es selbst verschuldet *leise spricht*
Elyion Arai sieht die Drachenlady vor sich an: Er wird zerhackt, gevierteilt und über dem Feuer gebraten. *sachlich erwidert, als wäre das ganz normal*


Panterain Silberhaar: *sagt in dragonianisch* Dann wisst Ihr auch sicher, dass Drachen in den wenigsten Fällen Gnade walten lassen, wenn es um ihren Nachwuchs geht!
Elyion Arai: Ich habe ja nicht erwähnt, wer es ist. *grinst*
Canidio Arai: Ja auch das wissen wir. Sollte es soweit kommen, wird sich keiner von uns einmischen *in drakonisch spricht*
Panterain Silberhaar: *sagt in dragonianisch* Ich könnte als einzige um Gnade bitten, wenn ich bereit bin einen Teil der Strafe auf mich zu nehmen. Denn der Dieb würde dies Torturen wohl kaum überleben oder?
Elyion Arai: Wahrscheinlich nicht.


Auch wenn meine Worte in den Ohren anderer barbarisch klangen, ich war mir sicher, selbst für den Eierdieb gab es gewiss noch eine Rettung. Carima war schließlich ein Ort der Wunder und wenn das Glück mal stockte, gab es Möglichkeiten, ihm auf die Sprünge zu helfen ...

Canidio Arai schüttelt den Kopf: Nein das braucht Ihr nicht. Wenn dann sollte der Dieb seine Strafe selbst abgelten.
Elyion Arai: Ich wollte der Herzogin ja auch nur mitteilen, dass ich am Ende meiner Recherchen angekommen bin.
Panterain Silberhaar: *sagt in dragonianisch* Wie Ihr wünscht. Solltet Ihr es Euch anders überlegen, Ihr wisst wie Ihr mich finden könnt.
Elyion Arai nickt: Sobald ich die Unterredung mit der Herzogin geführt habe.
Panterain Silberhaar: Nun gut, so sei es. *erhebt sich ohne ein weiteres Wort und fliegt aus dem offenen Fenster*




Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...