Sir Lennard stellte uns seinen kürzlich angereisten Freund Yerk vor, der mit einem höflichen Lächeln sagte: „Der Weg war beschwerlich, aber die Gastfreundschaft hier ist unvergleichlich.“ Doch bald nahm das Gespräch eine andere Wendung, als Greta, das zänkische Weib vom Hafen, in die Taverne stürmte.
„Potzblitz! Hier sind ja immer noch die Suffköppe!“ rief sie und schwenkte drohend ihren Besen. „Wehe, Ihr kotzt mir wieder auf die Steine! Diese Tavernenklöße sind ja nicht auszuhalten!“
Sir Georg ließ sich von ihrem Auftritt nicht beeindrucken. „Hier kotzt keiner hin!“ erwiderte er trocken. Doch Greta funkelte ihn mit kleinen, bösen Augen an. „Sagt der, der am meisten röhrt!“ fauchte sie zurück.
„Sag mir doch bitte, Greta, wo deine Freundin ohne die viele Kleidung wohnt,“ konterte Georg mit einem spöttischen Lächeln.
Greta blieb kurz stehen, runzelte die Stirn und erwiderte mit einem scharfen Ton: „Häh? Du willst doch nicht schon wieder so einen Steh-auf-Trank? Du Wicht?“
Georg lachte laut und fragte schlagfertig: „Wen meinst du, Greta?“ Doch Greta zeigte mit ihrem Besen direkt auf ihn: „Und du ... du ... Schmied! Ich putz dir die Wangen rot, wenn du nochmal Ärger machst!“
Der Schlagabtausch wurde noch durch Prinz Lennard gewürzt, der Greta mit einem amüsierten Blick ansah. „Man sollte ihr ein Bier geben... das beruhigt... den Frontal Lappen... und macht sie schläfrig,“ sagte er mit einem nachdenklichen Nicken in ihre Richtung.
Elamanu, der Lennards Worte aufgriff, setzte mit einem schelmischen Grinsen nach: „Herr Lennard, ... Frontal Lappen... wie redet Ihr von Gretas Brüsten?“
„Wie bittttäääääääääääää?“ fuhr Greta dazwischen und sah drohend zum Prinzen hinüber. Lennard hob hastig die Hände und erklärte: „Nein, nein! Ich meine damit den präfrontalen Cortex!“ Er deutete mit der Hand auf seine Stirn. „Das Hirn vorne, wie die Bayern sagen!“ Er lachte, doch die Runde schmunzelte nur halb erleichtert.
Georg, der die Gelegenheit nicht ungenutzt lassen konnte, fügte lachend hinzu: „Ich nehme auch noch so einen... wie heißt das? Präfon tex, oder so!“
Schließlich brachte Primus Caproni den Gedanken der gesamten Runde auf den Punkt: „Oh Weh, wo sind wir hier nur hingeraten...“ Die Taverne war von Lachen und bissigen Kommentaren erfüllt, doch trotz aller Neckereien blieb die Stimmung ausgelassen.
Greta verabschiedete sich schließlich mit ihrer üblichen Drohung: „Nächstes Mal gibt’s für jeden eine Schelle mit dem Besen! Also wehe euch!“
So endete der Abend, wie er begonnen hatte – mit einem Schlagabtausch scharfer Worte und viel Gelächter. Die Taverne am Markt bleibt ein Ort, an dem das Leben in all seinen Facetten gefeiert wird – sei es mit Wein, Geplänkel oder dem unvermeidlichen Besen von Greta.
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