Donnerstag, 14. Mai 2020

Jetzt knallt's ...


Ich spürte es schon in meinen Knochen, der nächste Tag würde nichts Gutes mit sich bringen. Ein Schrei von Lady Blue ließ mich zum Marktplatz stürmen. Das Drowtor war verschwunden!

Aber als ich zu der verwirrten Runde stieß, da stand es ganz in alter Pracht wieder auf dem Marktplatz, als ob nie etwas geschehen wäre. Nur der Totenkopf grinste, als hätte er etwas ausgefressen.

Ein bisschen OOC:  
Ein kopierfreudiger Besucher hatte wohl entdeckt, dass das Tor auf „Orginal einpacken (mein Fehler) gestellt war und machte sie freudestrahlend damit aus dem Staub. In Eile stellte ich das falsche Tor mit aktivierten Spezialeffekten hin. Also nochmal einpacken, Richtiges aufstellen. Das blieb natürlich nicht unbemerkt ...

Langsam kam ich näher. Jules merkte nicht einmal, dass ich mich auf leisen Sohlen an die Gruppe heranschlich und ließ dabei kein gutes Haar an mir:

Jules Dreki: Frag mich nur was der Magier hier verzapft hat.
Elyion Arai guckt schief drein.
Jules Dreki: *ignoriert alles* der ist auch nur immer am probieren. wirklich Ahnung hat der auch nicht.

Anna Carlberg: Grüsse, Sir Elyion
Elyion Arai versucht Jules auf die Schulter zu tippen.
Jules Dreki: *fährt zusammen als Anna jemanden hinter ihr anspricht und wendet sich um*
Jules Dreki: *wird blass* ahh ... ehhhh... ihr seid es Sir



Der in der Luft wabernde Argwohn war nicht zu übersehen. Aber schlimmer war die Tatsache, dass mit dem Tor irgendetwas nicht stimmte:

Anna Carlberg: Fremde Sachen passieren hier, Sir Elyion
Bluemoon Sweetrain: da ist was explodiert vorhin
Anna Carlberg: Ja, was Blue sagt, stimmt

Elyion Arai: Hm... für mich sieht hier alles normal aus.
Anna Carlberg: Aber so hat es nicht ausgeeshen
Elyion Arai: Es sei denn da hat jemand versucht das Tor zu benutzen.. das geht momentan nicht. Die Schutzbarriere verhindert das.
Anna Carlberg: Ela, Blue, Jules und ich haben es gesehen
Bluemoon Sweetrain: Wir haben nix gemacht *sagt schnell*
Elyion Arai: Vielleicht ein Besucher aus einer anderen Welt? Aber bei einem Drowtor weiß man nie.
Jules Dreki: *schaut den Magier misstrauisch an* als ob ein Tor einfach so verschwindet, damit habt ihr doch was zu tun!
Elyion Arai: Ich... ? Wie das Tor ist verschwunden?
Anna Carlberg: Ja es war weg
Jules Dreki: *nickt Anna zu* erzählt ihr es ihr ward näher am Tor.
Anna Carlberg: Es ist explodiert! Und dann war es weg und jetzt ist es wieder da. Das muss Magie sein?
Elyion Arai: Ja, das Tor ist durch und durch magisch. Aber eigentlich dürfte nichts weiter passieren... der Schutzzauber ist sehr stark. 




Ich untersuchte die Schutzbarriere und konnte dabei ein paar Veränderungen im Magiegitter entdecken. Wahrscheinlich hatte irgendetwas versucht, durch das Tor zu gelangen, es aber Dank der Barriere nicht geschafft. Ich vermutete, dass das Portal über irgendeine Sicherung verfügte, mit der es sich vollständig wiederherstellen konnte. Das waren keine guten Neuigkeiten!



„Wenn wir das Ding zerstören wollen, dann müssen wir wohl ziemlich viel Kraft aufwenden.“, diagnostizierte ich. Aber Canidio munterte mich wieder auf: „Ich kann dir ja dabei helfen, Elyion.“ Schon bei der Vorstellung, dass das Drowtor einen Mucks von sich gab, stellten sich bei mir alle Nackenhaare auf.



Irgendwie war ich leicht auf Krawall gebürstet. Gestern wollte mir Jules das Verschwinden des Händlers in die Schuhe schieben und an diesem Tag, die merkwürdigen Vorkommnisse mit dem Tor. Ich kam auf die glorreiche Idee, den Spieß einmal umzudrehen. Aber ich hatte nicht mit der Gewitztheit dieser frechen Göre gerechnet. 


Elamanu versuchte noch mit einem kleinen Witz, die Schuldfrage zu klären: „Der Zwerg war es.“, aber das ging leider in dem hitzigen Wortgefecht zwischen Jules und mir irgendwie unter. Außerdem ist der Zwerg eindeutig ein Pazifist, der würde niemals Ärger verursachen. Der hätte unserem Zwist eher lautstark Einhalt geboten, wenn er denn gekonnt hätte ...


Elyion Arai äugt zu Jules. "Oder jemand hat versucht sich am Tor zu schaffen zu machen? Mit einem Kristall?"
Jules Dreki: *schnauft* wie dem auch sei. Habt eine Auge auf das Tor. *stipst dabei mit geraden Finger auf Elyions Brust*
Jules Dreki: *reisst entrüstet die Augen auf* Pahh. ich hab nicht vergessen das ihr sagtet der Kristall wäre entladen und nur ihr habt die Anleitung!
Elyion Arai hebt den Brustkorb stolz. "Ich pass schon auf, keine Sorge. Aber wenn da was rauskommt, dann stell ich mich hinter Euch. Monster mögen junges Frischfleisch."
Jules Dreki: Ja und über alte trockene Knochen trampeln sie gern hinweg.



Elyion Arai: Und ich habe nicht vergessen, dass Ihr Euch schon einige Male um Kopf und Kragen geredet habt ... darauf komm ich auch noch beizeiten zurück....
Jules Dreki: *grinst ihn frech an* macht nur. Behaupten kann jeder jeden Mist. Beweist es! *lacht* Was auch immer ihr meintet.
Elyion Arai patscht Canidio auf die Schulter. "Hier ist mein Elefantengedächtnis!"
Jules Dreki: *nickt* Ja ein eigenes habt ihr wohl auch nicht

Da hatte sie mich am Kragen. Mir war zwar hin- und wieder aufgefallen, dass manche Themen Jules ziemlich ins Schwitzen brachten, aber ich hatte bisher nicht lange genug nachgebohrt, um etwas Brauchbares in der Hand zu haben. Rein mit Behauptungen kam ich da auch nicht weiter. Ich überlegte, wie ich meiner Behauptung mehr Nachdruck verleihen könne. Aber einen kleinen Skorpion zu reizen - ob das so eine gute Idee ist?

Elyion Arai: Mein Gedächtnis mag nicht ganz das Beste sein, aber hinter Euren Löffeln ragen schon die Tomaten hervor.
Jules Dreki: *fässt sich verstört an die Ohren* Was meint ihr?*befühlt alles* da sind keine Tomaten!
Elyion Arai lacht. "Och mit einem bisschen Stockwedeln kein Problem.", hebt den Stab und deutet leicht in Richtung Jules
Elyion Arai: Ich kenn da einen Zauber der macht Lügen sichtbar. Da wachsen dann Tomaten hinter den Ohren. *grinst breit*



Jules Dreki: *springt erschrocken einen Schritt zurück und legt die Hand auf ihr Schwert* das wagt ihr nicht!
Jules Dreki: *bleibt in Bereitschaft und mustert Elyion aus zusammengeknffenen Augen* 
Elyion Arai verkleinert die Augen, geht schlagartig in die Knie und brüllt überraschend mit dem Stock leicht fuchtelnd: "Haaaaaahhhhhhh!", um für eine Schrecksekunde zu sorgen.
Jules Dreki: *reagiert verdattert und reisst dabei den Dolch aus der Scheide, der sirrend im Boden steckend vor Elyions Füssen landet*
Jules Dreki: *schaut verweirrt dem teuren Dolch hinterher*
Canidio Arai geht nun entschlossen dazwischen: was ist den hier nur gerade los
Elyion Arai äugt auf Jules Dolch. "Wollt Ihr mir die Fußnägel säubern oder was?"
Jules Dreki: *wird kreidebleich* ich ... ehh... keinen Schimmer wie das passieren konnte. Ich wollte den nicht werfen.

Das hätte auch ins Auge gehen können. Ich sollte mir vielleicht beim nächsten Mal besser überlegen ob ich die Kleine nochmal reize. Aber es hatte wirklich Spass gemacht. Das kann ich nicht leugnen. Anna und Canidio hielten sofort ihre Strandpauke:
 
Anna Carlberg: Lady Jules sowas machen wir hier nicht. Sir Elyion tut garnichts. Sonst muss ich dich ins Gefängenis stecken!
Canidio Arai: nehmt euren dolch zu euch Jules.. solange es ihn noch gibt *ernst spricht*
Jules Dreki: *deutet wieder auf Elyion* das ist eure Schuld. Ihr Zauberlehrling. *graptscht nach den Dolch und steckt ihn völlig durcheinander wieder ein*
Canidio Arai verengt die Augen das es mir langsam reicht: Ihr solltet euch besser überlegen, was ihr sagt, Jules
Jules Dreki: *beisst die Zähne aufeinander und hält lieber die Klappe*

Jules hatte damit schon mal ihr Fett weg bekommen. Dann richtete sich Canidios belehrende Laune gegen mich und plötzlich in einem merkwürdigen Moment trat sie in meine Fußstapfen. Warum, das kann ich beim besten Willen nicht sagen. Wir hatten an dem Abend beide einen Pilzauflauf gegessen. Ob der daran Schuld war? Jedenfalls passte es Canidio ganz und gar nicht, dass Jules sich einer Unterhaltung unter vier Augen verweigerte.

Elyion Arai grinst nur breit und versucht Canidio mit einer Handbewegung zu beruhigen.
Canidio Arai dreht sich überraschend zu Elyion um: was ist den zur Zeit nur mit dir los?
Elyion Arai: Was denn? *zuckt mit den Schultern zu Canidio*
Jules Dreki: *verschränkt die Arme vor der Brust und stellt sich breitbeinig hin*
Canidio Arai: Erst plauderst du einfach Dinge über dich aus und nun ärgerst du Jules und da ist so einiges 
Elyion Arai: Sie hat doch angefangen. *deutet mit dem Finger zu Jules*
Canidio Arai: und wer ist eigentlich der ältere... sie oder du?
Jules Dreki: *grinst Elyion schief an*
Elyion Arai sieht Canidio verbissen an.
Canidio Arai: Ach ja.. Jules.. wir beide wollten uns doch einmal zusammen unterhalten
Jules Dreki: *wird nun sehr nervös und ihre Hände zittern* Ach wollten wir das?
Canidio Arai lächelt Ely wieder an: wir sollten versuchen ruhig zu bleiben *dreht sich in Jules Richtung* ja das wollten wir
Jules Dreki: Phhh *zieht ein Schnute* Ihr eventuell. Ich nicht.


Canidio Arai: naja ich frage da nicht lange, ob ihr wollt.. oder nicht *grinst leicht und sieht direkt zu Jules*
Elyion Arai klemmt den Arm unter die Achsel und starrt ohne ein Wort zu sagen von Canidio zu Jules.
Jules Dreki: und was macht ihr, wenn ich nichtt will? *legt den Kopf schief und schaut Canidio an*
Elyion Arai: Darf ich... darf ich? *der Stab britzelt kurz auf, fletscht die Zähne wie ein Fiesling*
Canidio Arai leise sagt fast schon drohend sagt: ich hätte andere Möglichkeiten um mit euch zu reden, auch wenn ihr nicht wollt
Jules Dreki: *wird blass, lässt die Arme hängen und flüstert* Was wollt ihr?
Elyion Arai sieht Canidio nun selbst geschockt an.
Canidio Arai: nein nicht doch Elyion *zwinkert Elyion über die Schulter zu*
Elyion Arai: Wie war das nochmal mit Ärgern von Jules? *zischelt zu Canidio*
Canidio Arai: was denkt ihr nur von mir ... nein ich nehme keinem das Leben.. doch ich werde es euch nicht sagen ,wie ich das machen kann * hält abrupt den Mund als sie Ely leise hört, was er sagt*
Elyion Arai zieht die Braue hoch."Vielleicht sollten wir ins Bett gehen.. hm? *versucht Canidio mit dem Ellenbogen zu stupsen*
Canidio Arai zuckt kurz zusammen als sie den Stupser von Elyion bemerkt: ja da hast du recht
Jules Dreki: *stellt sich auf die Zehenspitzen und beginnt fortzuschleichen*

Na das war ja dann nochmal gut gegangen. Jules kam wieder ungeschoren davon und ihre wohlgehüteten Geheimnisse hatten eine weitere Nacht ihren wohlverdienten Schlaf.

Ein Katapult und ein verschwundener Händler


Zwei Tage nach der Audienz war ich auf der Suche nach der Kommandantin, um ihr endlich den versprochenen Entwurf des Katapults zu zeigen. Ein Modell hatte ich mit etwas Leim auch schon zusammengezimmert.

Anna, Blue, Jules und Luba unterhielten sich gerade auf dem Marktplatz, als ich dazu kam. Jules verhielt sich wieder äußerst seltsam mir gegenüber. Ich konnte mir absolut keinen Reim darauf machen. Da köderte mich die Leuchtturmwärterin wieder mit einem neugierig machenden Satz:

Luba vomTurm: oh, da ist ja Sir Elyion, kommt zu uns Sir, wir sprachen eben über Euch
Elyion Arai sieht erstaunt drein: "Über mich?!"

Doch bevor ich nachhaken konnte, wollte sie genau wissen, worum es sich bei meinem Modell handelte. Dadurch werde ich wohl nie erfahren, worüber sich die vier Damen unterhalten hatten.

Luba vomTurm: Darf ich fragen, was ihr da habt, Sir ?
Elyion Arai: Ach das.. das ist nur ein Spielzeug. *grinst*
Bluemoon Sweetrain: Oh
Elyion Arai lächelt breiter: "Gut, ich verrate es Euch."
Anna Carlberg: Oh
Luba vomTurm: Aber Sir, ihr seid nicht der Mann, der sich mit Kinderspielzeug beschäftigt

Elyion Arai: Es ist ein Modell des Katapults.
Anna Carlberg: Oh das hört sich gut an
Luba vomTurm: Also doch kein Spielzeug, ein Katapult ist ja eher was zum Schiessen

Elyion Arai: Ja, das ist es. Einfach aber effektiv.
Jules Dreki: *wirft ein Blick aus der Ferne drauf* dachte das ist ein Pfeifenstopfer
Bluemoon Sweetrain: Das baut ihr dann in gross?
Elyion Arai: Das wird dann sooo groß. *deutet ca 1,30 m Höhe an*
Bluemoon Sweetrain: Da bin ich aber gespannt

Elyion Arai sieht zu Anna. "Wir hatten uns doch mal unterhalten über einen Plan ..."
Anna Carlberg: Ja das stimmt Sir Elyion. Es freut mir sehr das zu sehen.


Anna hatte wieder dieses Funkeln in den Augen. Sie sah bestimmt schon eine große Flotte Katapulte vor ihrem geistigen Auge stehen und machte deshalb eifrig Vorschläge, wer denn alles helfen könne:

Anna Carlberg: Wenn Sir Elyion so einen gebaut hat und es tut was, es tun muss, dann könnte man vielleicht viel mehr von diesen bauen?
Elyion Arai: Ja, wir können auch mehrere davon bauen.
Anna Carlberg: Sir Elyion kann bestimmt Hilfe gebrauchen. Luba ist gut im Rechnen.
Anna Carlberg sieht schon vor sich wie Luba alles dokumentiert auf Pergamenten.

Anna Carlberg: Sir Elyion braucht natürlich auch viel Holz, da kann bestimmt Blue dabei helfen. 
Elyion Arai nickt zu Anna und Luba. "Ich werde sicher Hilfe brauchen beim Bauen."


Vor Jules wollte ich nicht näher darauf eingehen, zu welchem Zweck das Katapult genau gebaut war. Ich traute ihr nicht. Sie verkehrte eindeutig in zwielichtigen Kreisen und könnte womöglich unserem Plan noch sehr schaden. Außerdem war sie sehr ausfallend mir gegenüber und das machte sie auch nicht gerade vertrauenswürdig.

Luba vomTurm: Vielleicht könnten wir das Katapult oben am Leuchtturm aufstellen, Sir?
Elyion Arai: Das Modell? Das ist aber ein bisschen klein.
Luba vomTurm: Nein, nein, wenn ihr es vergrößert habt
Jules Dreki brummt: von wegen grösser bauen. Blöde Magie.
Elyion Arai: Achso. Ja.. also nein. Das hier kann ich nicht vergrößern

Luba vomTurm: Nunja, ich dachte nur, wegen der "Maggi" und so... da ginge das
Elyion Arai: Das ist nur ein Modell. Das grosse Katapult muss ich schon genauer ausmessen und zusammenbauen.
Jules Dreki: Ist der Vergrösserer abgebrochen oder was?
Elyion Arai kneift die Augen leicht zusammen und fixiert Jules. "Was für eine Laus ist Euch denn über die Leber gelaufen?" 




Jules Dreki: *schaut Elyion böse an* was habt ihr mit John gemacht? Der wollte euch den Kristall bringen, den er versprochen hatte. Seitdem ist er verschwunden!
Elyion Arai sieht Jules fragend an. "Ich weiß nicht wo Sir John ist. Er wollte sich mit jemanden auf einem geheimen Markt treffen. Scheinbar kannte er die Person, die den Kristall hat oder jemand der ihn kennt." 
Jules Dreki: *schaut Elyion misstrauisch an* davon hat er mir nichts erzählt!
Elyion Arai: Ihr könnt Canidio fragen. Die war dabei. Und Mithrandir kann die Geschichte auch bestätigen.
Jules Dreki: *seufzt* das werde ich auf alle Fälle tun. Auch wenn das nicht viel Sinn hat, denn die steckt ja mit euch unter einer Decke!
Elyion Arai: Ach? Warum sollte ich den Händler denn verschwinden lassen? Ich warte immer noch sehnsüchtig auf seine Ankunft.

Jules Dreki: Ja ja *schaut zu Elyion* wir werden ja sehen.

Da war die Katze aus dem Sack! Jules gab mir die Schuld, dass Sir John unauffindbar war und auf Magier war sie sowieso nicht gut zu sprechen. In mir sah sie also den Sündenbock für das rätselhasfte Verschwinden. Luba warf dann plötzlich ein: „Ihr sagtet doch, Bürger John hätte den Kristall schon, Jules Dreki?“ Jules winkte schnell ab: „Ach was weiss ich. Der erzählt viel wenn der Tag lang ist oder meist gar nichts.“

Das war doch eindeutig das Zeichen, dass der Händler inzwischen wieder zurück war! Aber sich das Gold nicht abzuholen, war wirklich schon sehr merkwürdig. Inzwischen kam Canidio zu unserer kleinen Runde und ich nutzte die Gelegenheit, um mit ihrer Hilfe meine Unschuld zu untermauern:

Elyion Arai: Canidio... die werte Jules möchte gern wissen, wo Sir John ist. Hast du ihn vielleicht gesehen?
Canidio Arai: John *überlegt kurz* Hmmmm nein den habe ich nicht gesehen.
Elyion Arai: Und was hat er das letzte Mal erzählt wo er hin ist?
Jules Dreki: *zuckt hilflos mit den Schultern* ihr scheint da mehr zu wissen als ich
Elyion Arai sieht zu Canidio.
Canidio Arai: Es ist schon einige Tage her, dass ich John gesehen habe. Er war doch hier auf dem Marktplatz und meinte zu mir, er hätte den Kristall kaufen können.
Jules Dreki: *schaut unsicher von Canidio zu Elyion und wieder zurück* aber hier habt keinen Frosch aus ihm gemacht oder?
Elyion Arai: Ach... war er schon zurück? Oh.. Canidio, das hast du mir gar nicht erzählt! *ganz überrascht*
Canidio Arai seh Jules mit offen stehend Mund kurz an und hol luft: Nein das haben wir sicher nicht gemacht!
Jules Dreki kneift die Augen zusammen und schaut skeptisch drein
Canidio Arai sieht zu Elyion: Ja das habe ich wohl vergessen... bei all dem was uns gerade beschäftigt
Canidio Arai geht näher zu Jules: Das würde wir nicht einmal unseren Feinden antun!



Jules Dreki: *wedelt mit den Händen als Lady Canidio näher kommt* Rückt mir nicht so auf die Pelle
Canidio Arai zieht eine Augenbraue hoch: Was habt ihr den nun auf einmal? Sonst verhaltet ihr euch ganz anders.
Elyion Arai sieht Canidio stirnrunzelnd hinterher.
Jules Dreki: *schnieft* ich mache mir halt Sorgen um John. Er ist ein Mistkerl, aber er bezahlt mein Essen.
Anna Carlberg: John werden bestimmt wieder kommen.
Canidio Arai lächelt leicht: er wird sicher wieder kommen.. dessen solltet ihr euch keine Sorgen machen *geht wieder zu Elyion zurück*
Jules Dreki: *knetet ihre Finger, senkt den Kopf und tut sehr verlegen*
Elyion Arai atmet erleichtert auf.
Canidio Arai: John ist vielleicht mit dem Schiff unterwegs und hat vergessen, es euch zu sagen

Jules Dreki: *nickt nur und hält lieber den Mund*

Wie gut, dass ich so eine Frau an meiner Seite hatte! Mit einem Mal war die ganze Sache mit dem „John in einen Frosch verwandelt“ vom Tisch. Es war jedenfalls jetzt amtlich: John war wieder zurück gekehrt und hatte einen Kristall mitgebracht. Die Frage war nur: Wo war er bloß abgeblieben? Anna hatte eine interessante Idee für seinen Aufenhaltsort: 

Anna Carlberg: Oder er besucht mal  Lady Nafreda. Er tut doch handeln mit den Drows?
Elyion Arai: Ach? *wird hellhörig auf Annas Kommentar*
Jules Dreki: *reisst erschrocken die Augen auf* Was? Nein, wie kommt ihr denn da darauf, Kommandantin?!
Canidio Arai legt den Kopf leicht schief legt: Ich würde die Drows an Jules Stelle besser nicht besuchen.
Anna Carlberg: Weisst du das sicher, Lady Jules?
Canidio Arai: John ist ein meinen Augen ein Halunke *platzt es herraus*
Elyion Arai schaut Canidio entsetzt an.
Jules Dreki: *nickt heftig* das würde ich doch wissen wenn der was mit denen zu tun hat* bekommt beim Lügen einen roten Kopf und schaut entgeistert zu Canidio* wieso sollte ich nicht?
Canidio Arai atmet tief ein und aus: ich kann mich noch erinnern das nafreda euch wohl mit nehmen wollte um etwas zu fragen
Jules Dreki: *kratzt sich am Kopf* ja stimmt. die wollte irgendwas. *winkt ab* ich hab nix was für die von Interesse sein könnte.
Canidio Arai: ihr vielleicht nicht Jules... vielleicht hat John etwas... *seh dann zu Elyion*


Die Kommandantin erwähnte dann noch Lady Laisa, die wohl John eingeladen hätte und irgendetwas von einem Kleinen Hafen. Da wurde Jules mit einem Male blass und machte sich schnell aus dem Staub mit der Begründung: Es läge zuviel Neugier in der Luft.

Wir waren uns aber einig, sie würde mit Sicherheit bald wieder auftauchen. Jedenfalls war das eine Spur, die wir unbedingt weiterverfolgen sollten ...

Mittwoch, 13. Mai 2020

So wird ein Stiefel draus ...


Die Audienz vom 10.05. verlief diesmal recht ungewöhnlich. Die Waldhüterin beschwerte sich lautstark über eine männliche Person, die im Wald herumgeirrt war und der armen Jungfer wohl einen Schrecken eingejagt hatte. In des „Kaisers neuen Kleidern“ hatte sie sich auf einer Lichtung eine kleine Pause gegönnt.

Bluemoon Sweetrain: Ich habe Stiefelspuren gefunden, von teuren Stiefeln *schielt auf die Stiefel der Herren*




Es war klar, dass die Anwesenden mit einer Stiefelschau beginnen würden und mich gleich mit unter Tatverdacht stellten. Sir Primus sah man aber schon am Grinsen an, dass er mehr wusste, als er bereit zuzugeben war. Jules und Blue hatten da eher den Prinzen im Auge. Die Schuldfrage wurde an diesem Abend aber leider nicht geklärt. Der Verdacht fiel am Ende auf einen Künstler namens Leonardo, der in Carima wohl sein Unwesen trieb, immer auf der Suche nach einem guten Motiv.

Der Prinz versuchte noch auf seine Weise, die Waldhüterin zu bestechen, um ein paar Schmugglernamen aus ihr herauszukitzeln. Auch eine fruchtbare Strategie, um mit wenig Personal Umtriebe einzudämmen. Aber ob die Jungfer sich wirklich nur mit ein paar Delikatesshappen aus der Küche abspeisen ließ?

Unterdessen hatte Nafreda ein besonders reges Interesse an der Schwester von Laisa und bestätigte damit meinen bisherigen Verdacht:

Nafreda Nadal sieht sich die Frau in Schwarz vor ihr genau an.


Nafreda Nadal sagt zu ihren Leuten auf drowisch nur ein Wort "Sanguine" (Nachgänger-Vampir)
Nafreda Nadal sagt auf drowisch "nicht was uns Sorgen machen müsste, unser Blut ist für sie giftig"

Irgendetwas planten diese langohrigen Höhlenbewohner, was mit Canidio und mir in Zusammenhang stand. Zum Glück hat Canidio ihre Ohren überall. Meine waren an diesem Abend ausnahmsweise nur nach vorne gerichet.

Nafreda Nadal sagt auf drowisch "Mir scheint der Magier wird faul, es mangelt ihm an Motivation"
Nura Yathrin: *nickt sagt auf drowisch "ja das ist so aber das kann man ändern"
Nafreda Nadal sagt auf drowisch "dann tue es es wird zeit"
Canidio Arai verengt die Augen als  sie Nafredas worte hört.. da kaum einer weiß das sie ihre Sprache versteht
Nafreda Nadal dreht den Kopf 
Ouar: *git der Illharess ein Zeichen und deutet zu cani hinüber*
Nafreda Nadal wechselt zu Zeichensprache, die die Drows verwenden, wenn sie das Gefühl haben jemand hört ihnen zu oder versteht sie gar
Ouar: *sieht zu cani, macht in drow-zeichensprache* (dürfen wir sie denn töten)
Nafreda Nadal deutet in Drow-Zeichensprache (nicht solange sie uns von Nutzen sind)
Nura Yathrin: *beobachtet Elyion und Cani, schnippst mit dem Finger also ob sie etwas auslöst das den Beiden folgen soll*
Nafreda Nadal nickt zufrieden zu Nura


An diesem Abend blieben die Drow überraschenderweise ziemlich ruhig. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich mich rechtzeitig aus dem Staub gemacht hatte. Aber ich hatte da noch etwas Wichtiges zu erledigen.

Dafür erzählte mir Canidio noch von einem kleinen Aneinanderrasseln von Jules und Lady Nichneven. Da wäre ich zu gern dabei gewesen.

Jules Dreki: *tritt auf sie zu und flüstert* ghr könnt nicht allein nach Haus. Kann ich euch einen Platz im Kontor anbieten?
Canidio Arai
flüstert: ich danke euch, Jules

Jules Dreki flüstert: Dann kommt, die Gelegeheit ist günstig.* nickt Lady Nichneven zu* Ihr könnt auf euch selbst aufpassen
Lady Nichneven: *schaut Jules an * hm in eure Hände wollte ich nicht meine Sicherheit legen
Jules Dreki: *brummt* umso besser. dann geht aus dem Weg
Canidio Arai zwinkert Nichneven leicht zu
Lady Nichneven: *ihr dann noch schnippisch sagt* ich will ja nicht sterben auf dem Weg nach Hause
Jules Dreki: *lacht gekünstelt* wie ihr meint. Setzt euch irgendwohin und wartet bis euch ein Bart wächst.
Lady Nichneven: und bei euch wäre ich mir da nicht so sicher ob ihr eine so große Bürde stemmen könnt *Jules ansieht*
Jules Dreki: *mustert die kräftige Gestalt Nichnevens und nickt* ja da könntet ihr recht haben
Lady Nichneven: ein Schwert am Halfter ist noch kein gewonnener Kampf*spöttisch sagt*
Jules Dreki: *verengt die Augen* das könnt ihr nicht beurteilen. Ihr habt mich nicht im Kampf gegen die Skrälinge daheim gesehen
Canidio Arai sieht zwischen den Beiden hin und her und sagt: Eines Tages.. werdet ihr zusammen halten müssen.. auch wenn ihr dies noch nicht glauben werdet






Jules Dreki: *schaut Cani entrüstet an* Niemals, eher friert die Hölle zu!
Lady Nichneven: vielleicht ist das auch besser so *Canis Worte völlig ignoriert und dann zu Jules* das ist sie schon mal .. nur so zur Information
Canidio Arai: wartet ab Jules... ich habe zuviel schon erleben und durchleben müssen ...es kommt oft anders, als man es sich vorgestellt hat
Lady Nichneven: sie soll ihren Knauf festhalten, damit sie nicht stolpert
Jules Dreki: *schaut verstört und nicht verstehend Lady Nichneven an und zuckt mit den Schultern, verbeugt sich* sichere Wege und eine geruhsame Nacht. ich muss jetzt leider los.
Lady Nichneven: Sichere wege *grinst dabei*
Jules Dreki: *hält die offenen Hand hin um Cani schnell mitzuzerren*
Canidio Arai nickt leicht: Dann lasst uns jetzt gehen, auf bald werte Nichneven
Jules Dreki: Auf bald

Dienstag, 12. Mai 2020

Unterredung am Hafen

Ob Lady Nichneven vielleicht doch mit Sir Levi verwandt ist? Jedenfalls trug sie genauso den Schalk im Nacken wie dieser Halunke.

Lady Nichneven: *bleibt etwas weiter von ihm entfernt stehen und erlaubt sich einen Spass und stupst seine Hut mit Magie an*
Elyion Arai: Huch? Wer hat das Licht ausgemacht?
Lady Nichneven: *kommt dann bis über beide Ohren grinsend näher* Grüße Sir Elyion
Elyion Arai zieht den Hut wieder in den Nacken und brüllt: "Ahhh!", als er plötzlich Lady Nichneven vor sich stehen sieht.


Lady Nichneven: *streift ihr Haar übers rechte Ohr, legt den Kopf etwas schief* Schlechtes Gewissen?
Elyion Arai: Wie bitte? *entrüstet meint* Ihr wart das also! Noch so einen Streich und ich schubse Euch ins Wasser! *Kinn in die Höhe reckt*
Lady Nichneven: Nanana Sir Elyion, geziemt es sich als Großmagier auf Zahn um Zahn zurückzugreifen?
Elyion Arai fletscht die Zähne und zieht den Getreidehalm aus dem Mund. "Wenn dann, nur mit Worten. Ich kann das doch nicht einfach so stehen lassen!"
Lady Nichneven: Oh, der feine Herr versteht keine aufmunternden Späße! *etwas sarkatisch rüber kommt* Schade  eigentlich. 
Elyion Arai lacht. "Ich bin vielleicht schon durch die Späße von Sir Levi etwas angekratzt."
Lady Nichneven: *den rechten Zeigefinger an den ihren Mund legt* das wäre natürlich ein gewichtiges Argument. Das ist nicht zu widerlegen.

Wir unterhielten uns kurz über den Zaun und seine Gewichtigkeit für die Stadt. Lady Nichneven war ganz meiner Meinung: Die große Veränderung fand allein in den Köpfen der Bewohner statt, in Wirklichkeit war er absolut kein Hindernis für einen gewitzten Händler wie Levi. Da war definitiv mehr Personal vonnöten.

Ich ergriff die Gelegenheit beim Schopf und zeigte Lady Nichneven den Hilferuf von Sir Leviathan. Wir sinnierten darüber, warum der Händler ihn wohl in der Schublade versteckt hatte. Aber wir kamen zu diesem Zeitpunkt noch zu keinem schlüssigen Ergebnis.

Beim Vorlesen des Briefes gab es auch eine kleine Ablenkung: „Weich wie Wolken am blauen Himmel“, meinte ich gedankenverloren und kam nicht umhin die Dame für ihr gutes Aussehen zu loben.


„Ähm... Euer Kleid ist wirklich hübsch.. so blau.. äh ja blau... passend zu den ... den Augen!“ Die Lady wusste ganz genau, wie man Frau sich ansprechend präsentiert.

Ich erzählte Lady Nichneven von dem Zauber auf der ersten Seite des Schwarzen Buches, der nicht so schrecklich war, wie wir am Anfang vermutet hatten, sondern nur ein Spezialiät von Sir Levi. Wir kamen auf die Idee, dass das Versteck in der Schublade eine Notmaßnahme war, um den Brief genau zur richtigen Zeit zu finden.

Mit ein paar leisen Worten und Funkenregen errichtete ich eine abhörsichere Barriere um uns herum, damit am Hafen niemand lauschen konnte. Ich erzählte daraufhin die Details der zwei Ritualmöglichkeiten:

Zutaten bei getötetem Tier oder erstes Mal:
  • Eine Tiere der Wahl (vorzugsweise das welches am besten passt / ACHTUNG! Sollte das Tier noch leben muss es wieder eingefangen werden! Andere Vorgehensweise!)
  • Die Seele des Betreffenden
  • Ein Bruchstück des "Yin" des Betreffenden (meist ein Mondstein / muss zu Lebzeiten angelegt worden sein)
  • Ein Bruchstück des "Yang" des Betreffenden (meist ein schwarzer Diamant / muss zu Lebzeiten angelegt worden sein)
Zutaten bei lebenden Tier:
  • Das Tier muss eingefangen werden und neu prepariert werden
  • Die freigegebene Seele des Betreffenden, muss gefunden werden
  • Ein Bruchstück des "Yin" des Betreffenden (meist ein Mondstein / muss zu Lebzeiten angelegt worden sein)
  • Ein Bruchstück des "Yang" des Betreffenden (meist ein schwarzer Diamant / muss zu Lebzeiten angelegt worden sein)
  • Ein Obsidian von einem Vulkan (muss frisch von einem Schlot sein)

Das Yin und Yang muss auf den Kopf des Tiere einglassen werden, die Seelen müssen in den Obsidian. Hierbei ist mit äußester Vorsicht zu handeln. Da sonst der Obsidian schon bei dem Zermoniel zerbersten wird. 


Alles muss mit ein ander verbunden werden. Der so neu ins Leben geholte fängt allerdings von vorne an und muss alles erlente neu lernen. ACHTUNG! Sollte diese Vorgehensweise verwendet werden und das Tier lebt noch ist die Seele verloren!

„Wie soll es weitergehn mit ihm? Für welchen Weg habt ihr euch entschieden?“, fragte mich die Lady und ich erklärte, dass mir der Zweite wohl als der sinnvollste erschien. Die Randnotizen von Sir Levi waren auf jeden Fall nicht gerade von beruhigender Natur.

Neuanfang 
  • 1. Lauf - Weibliche Seeschlange genommen *schlecht zu lesen* (ob das ein gute Idee war?? ) Welch Ehre - Auszeichung: Kampfmagier  Rang: Veteran Stufe: A  (alles von der Pike auf neu gelernt! Das war es nicht Wert Aussehen geändert ertrage es nicht mein altes Gesicht zu sehen.)
  • 2. Lauf - zu viel Magie im Spiel, Obsidian geborsten, drei Magier bei der Ausführung gestorben
  • 3. Lauf - Seele gerade noch rechtzeitig gefunden (einen Monat gebraucht um zu Käften zu kommen)
  • Nr. 4 fehlte wohl ...
  • 5. Lauf - Obsidian war nicht frisch vom Vulkanschlot (nur drei Tage gehalten)
  • 6. Lauf - Vorsicht beim einfangen des Tieres / Jedesmal wenn der Obsidian verbricht addiert sich die magische Kraft zum Tier dazu - mehrere Magier schwer verletzt drei habens nicht geschaft. Welcher Wahnsinn, wie soll es weiter gehen. (Tier ist nun ein Seedrache mit enormen Kraftpotenzial)
  • 7. Lauf - Magier zu schwach für die Zermonie - zwei zusammen gebrochen / eine musste alleine fertig machen, hoffentlich hält alles zusammen!  *etwas verwischt aber noch lesbar* Wenn nicht??  Wer sollt den 8. Lauf führen können??

Mir war auf jeden Fall klar, dass das kein Spaziergang werden würde. Vielleicht wären wir auch die nächsten Magier, die ins Gras beissen würden, bei dem Versuch diesen Halunken zu retten. Wer konnte das schon ahnen?

Lady Nichneven: Zumindestens weiß man schon, wer den 8. Lauf bewerkstellingen soll. *versucht es etwas aufmunternd rüberzubringen* 
Elyion Arai wischt sich über die Stirn. "Aber ich habe bereits einen Obsidian besorgt..."
Lady Nichneven: oh hört sich vielversprechend an und ich traue mich kaum zu fragen was noch fehlt.
Elyion Arai: Aber frisch ist er und das wird er auch bleiben. Solange niemand meinen kleinen Vulkan in eine Regentonne wirft. Naja... *überlegt* das Tier, die Bruchstücke und die Seelen.
Lady Nichneven: Oh! *es ihr entfleucht* Es hatte sich erst etwas einfacher angehört. *einweiteres* Oh! *ertönt* seine Seele noch hoffentlich ist die nicht rastlos
Elyion Arai: Das ist so eine Sache, wo ich Hilfe brauchen könnte ...
Lady Nichneven: wie genau kann ich euch helfen?
Elyion Arai: Und ich mir ist bei dem Tier noch nicht klar, ob damit damit das Monster im See gemeint ist oder vielleicht ein Huhn? Und wenn diese Steine im Bauch dieser vermutlichen Seeschlange sind .... wie kriegen wir sie da raus? Und im Seelen fangen habe ich auch noch nicht so recht Erfahrung.
Lady Nichneven: Nach dem, was ihr da gerade gesagt habt braucht ihr Levis Seele *weiter zusammen fast* das Tier in dem er war! *kurz eine Pause macht* den Obsidian, zwei bestimmte Steine, die warscheinlich irgendwo sind.


Sieben Mal war das Ritual schon durchgeführt worden! Das war schon mal eine gewaltige Hausnummer. Sir Leviathan war ein Magier, der mit Sicherheit alle Geschütze aufgefahren hatte, um dieses Ritual zu einem krönenden Abschluss zu bringen. Aber jedes Mal war trotzdem etwas schief gelaufen. Davor galt es auch noch eine Drachenschlange zu fangen. Wie sollten wir das bloss alles schaffen? Da war die Idee mit einem anderen Tier gerade zu verlockend:

Elyion Arai: Ein Huhn hätte ich jedenfalls. *kleinen Scherz sich erlaubt und ein zahaftes Grinsen auf dem Gesicht zeigt*Aber einen eierlegenden Levi will sicher auch keiner haben.
Lady Nichneven: Warum sollte es einfach sein? Dann wärt ihr ja schon längst fertig damit *hält sich die Hand vor dem Mund und kichert*
Elyion Arai: Mit meiner Erna hätte ich mir das vielleicht noch überlegt. Die konnte goldene Eier legen, wenn auch mit Kohl als Inhalt. Aber immerhin ...



Lady Nichneven: Also zu der Seele ... da gibt es zwei Möglichkeiten. Eine gute Nachricht und eine schlechte - welche zuerst?
Elyion Arai: Die schlechte zuerst.
Lady Nichneven: Ist die Seele rastlos, dann ist Carima verdammt groß und es ist schwierig zu sagen wo sie ist. Das wäre die schlechte Nachricht.
Elyion Arai: Da hab ich schon eine Idee. Aber da muss ich noch was vorbereiten. Das kann ich nicht so einfach bewerkstelligen.
Lady Nichneven: Die gute wäre ,wenn sie nicht ratlos ist, dann verweilt sie meiner Meinung nach noch in Avalon an einem besonderm Platz. Dort gibt es doch verschiedenen Momumente.
Elyion Arai: Dann werden wir uns möglichst bald auf den Weg machen, sie zu suchen. Canidio brauchen wir unbedingt dafür. Sie ist fast wie ein Kompass.
Lady Nichneven: ja das wäre sicher nicht schlecht
Elyion Arai: Schliesslich war sie ja schon mal to.. ich meine dem Tode nahe. *hüstelt*
Lady Nichneven: und etwas Magie aber das sollte ja dann vorhanden sein
Elyion Arai nickt.
Lady Nichneven: Oh naja da bin ich immer drumm herum gekommen


Olala... da hatte ich mich auch fast verplappert. Fast wäre mir eins der wohlgehütesten Geheimnisse entfleucht. In letzter Zeit schienen mir sowieso fast ständig geheime Sachen über die Lippen zu kommen. Ob das eine Nachwirkung der Versteinerung war?

Ich werde das auf jeden Fall im Auge behalten und was die Sache mit Levis Seele anging: Na, das konnte noch ein Spass werden. Ich sah mich schon mit einem Schmetterlingsnetz durch den Wald hüpfen, um eine Seele einzufangen. Aber so einfach war die Angelegenheit nun wirklich nicht.

Lady Nichneven war in den Randnotizen noch eine wichtige Sache auf gefallen. Ich konnte mir aber nicht vorstellen, dass das wirklich von Belang war. Die Zeit wird es wohl zeigen.

Lady Nichneven: ich will nicht wissen was da sir levi erzählen kann in anbetracht der lage der er kampfmagier ist im Rang Veteran A. Veteran wird man doch nur *etwas stutzt*
Elyion Arai: Den Eindruck macht er aber nicht. So wie der gehüpft ist, als ihm Canidio fast den Bürzel versengt hat..  Das ist bestimmt nur einer seiner übertriebenen Selbsteinschätzungen.

Die gute Frau gab mir noch eine merkwürdige Antwort, aber die war von einem Ohr zum anderen hinausgeflattert. Wir versuchten uns noch gegenseitig Mut zu machen und ich erzählte noch von meinem allerletzten Trumpf. Aber das musste wirklich noch mein Geheimnis bleiben ...

Samstag, 9. Mai 2020

Sind noch alle Latten am Zaun?

Ich machte mich mit Canidio auf den Weg zum Hafen, um dort mal einen kleinen Blick auf das aktuelle Treiben zu werfen. Schließlich war die Grenze zur Freihandelszone gerade DAS Stadtgespräch schlechthin und wie zu erwarten, tummelte sich die halbe Einwohnerschaft am Ort des Geschehens.


Das Drama um die Drowspinnen schlug augenscheinlich nicht so große Wellen wie die Errichtung eines hüfthohen Zaunes. Es hätte nur noch gefehlt, dass der Prinz die hölznere Gerätschaft mit einer Flasche besten Schluckes auf den Namen »Wunder Carimas« tauft.

Elyion Arai: Das ist also der berühmte Zaun?
Lennard vonLemond: Schaut auf den Zaun, Sir !! Man möchte direkt sagen .... Völker der Welt ! Schaut auf Carima !! *euphorisch wird *

Einige aus der Gruppe waren, im Gegensatz zu Sir Lennard, nicht ganz so überzeugt von dem Zaun und genauso grimmig schaute auch der Wachmann drein.

Ehrlich gesagt, tat mir der arme Mann leid. Gefangen wie in einer eisernen Jungfrau, Stunde um Stunde wachend, verdammt dazu, sich nicht von der Stelle zu rühren und dann auch noch von einer so prachtvollen Jungfer angeflirtet zu werden. Da musste man einfach Mitleid haben!


Wie dem auch sei ... dem Schatzmeister war nicht entgangen, dass ich von einer Reise zurückgekehrt war und unterstellte mir unterschwellig, ich würde meine Waren nicht verzollen. Sir Lennard spitzte dabei erwartungsgemäß die Ohren.

Primus Caproni: Ah der steuerfreie Magier? Und seine ebenso steuerfreie wunderhübsche Gattin ..
Primus Caproni verneigt sich.
Lennard vonLemond: *bereitet die Arme weit aus * Frau Magier ... seid auch ihr willkommen
Canidio Arai macht lächelnd einen Knicks zu Sir primus:; guten abend werter sir primus
Elyion Arai: Natürlich bin ich steuerfrei. Alles was ich einführe, sind wertlose Gesteinsproben.
Lennard vonLemond wird neugierig: Gestein ? ... Edelgestein ??
Canidio Arai: Guten Abend, Prinz Lennard *sieht auf seine weit ausgebreiteten Arme*
Elyion Arai: Nein, daran ist nichts edel. *zieht einen Basalt aus dem Gürtel* Hier, wenn Ihr Euch überzeugen wollt ...
Lennard vonLemond schaut skeptisch * danke danke ... ich glaubs euch ... sieht sehr gewöhnlich aus ...

Aber um mein Geheimnis zu wahren, wartete ich mit einer albernen Geschichte auf. Die einfachsten Ideen, sind meist die Besten, sagte ich mir immer. Unterdessen erkundigte sich noch Lady Laisa nach meinem Genesen von der Versteinerung.

Laisa Miller: Wie ich sehe, seid ihr wieder genesen und habt euch von der Versteinerung gut erholt
Elyion Arai: Zum Glück. Aber manchmal knackt es noch merkwürdig in den Knochen. *reckt den Kopf seitlich bis es laut knirscht*
Canidio Arai grinst leicht und sagt leise zu Elyion: Hmm vielleicht würde es der Prinz gerne auch mal so etwas Ähnliches haben
Laisa Miller: darf ich mal *zu Elyion, deutet an ihn anfassen zu wollen an den Stellen* 
Lennard vonLemond: *grummelt * zu gerne ... dann erspart mir das vieleicht die Kaktusnadeln ...
Elyion Arai: Ich studiere die Kunde der Steine. Dazu muss ich möglichst viele Arten sammeln. Flusssteine machen sich hervorragend, um sie zu erhitzen und auf den Rücken zu legen... *sieht Laisa dabei schief an* Ähm.. was .. nein, nein.. alles gut! 
Elyion Arai schleicht sich schnell hinter den Zaun um Laisas Griffeln zu entgehen.

Die gute Frau löste bei mir jedes Mal eine wahre Gänsehaut aus. In der Vergangenheit waren mir schon oft diese geheimnisvollen, dunkel angehauchten, zart wirkenden Damen über den Weg gelaufen, die mit ihrem Säuseln nichts Gutes im Schilde führten und ein Vorhang im ... verschleiertes Antlitz ließ bei mir alle Alarmglocken läuten. Aber mit Vergnügen empfehle ich dem Prinzen gern eine Behandlung bei dieser entzückenden Lady!

Erdmute, die Schwester von Lady Laisa, trug ziemlich unverblümt ihr Herz auf der Zunge und ließ kein gutes Haar an ihrer Namensvetterin. Die Schäferin wusste dabei gar nicht wie ihr geschah. Ich würde wahrscheinlich einer der Beiden eine Namensänderung vorschlagen, rein um des Friedens Willen.

„Carima wird reich durch diesen Zaun! Ein beruhigendes Gefühl“, meinte der Prinz noch zu Sir Primus, bevor dieser gen Schloss verschwand. Meiner Ansicht nach, war dieses kleine Gatter einfach unzureichend. Was der Schatzmeister davon hielt, blieb aber leider allein sein Geheimnis. Lady Laisa hatte wegen diesem Zaun auch so ihre Zweifel: „Sir Lennard, erklärt mir bitte noch mal,  zu welchem Zweck ihr das ganze errichten ließt?“ Leider blieb seine Antwort aus. Wahrscheinlich hatte er sie überhört. Er ist schließlich auch nicht mehr der Jüngste.

Anna, die Kommandantin, wechselte gekonnt das Thema. „Noch was gehört von John, Sir Elyion? Über der Stein?“ Ich erklärte, dass ich leider knapp über eine Woche nicht im Lande verweilte und genauso neugierig auf eine gute Nachricht wäre. Bisher hatte Canidio auch nichts mehr von ihm gehört.

Sir Lennard dramatisierte natürlich die Angelegenheit und fand es sehr verdächtig, dass gleich zwei Händler verschollen wären. Ich warf ein, dass es bestimmt nur Zufall gewesen war und Lady Laisa schloss die Sache mit dem diplomatischen Kommentar ab: „Vielleicht sehen die beiden Herren auch nur Schatten, wo gar keine sind ...“

Der Prinz hob dann zu seiner Triumphrede an, die in einer theoretischen Übernahme meines Stabes endete. Aber Lady Laisa hatte sich da wohl zuviel einen Kopf gemacht und ich war wohl zu blöd gewesen, dabei ein paar zu diskrete Details zu verraten ...

Lennard vonLemond atmet tief durch: ... wir warten einfach ab wie sich das ... entwickelt ... ich mach mir da .. keine Sorge ... im Falle eines Falles .. haben wir ja etwas das hilft gegen alles .... TADALAFIL ! *zwinkert *
Elyion Arai: Ich kann ihn Euch gern mal leihen. *grinst*
Canidio Arai schüttelt erstaunt den Kopf auf Lennards Worte und auf Elyions Anwort hin und leise spricht: nein besser nicht Elyion.. wer weiß was der Prinz damit machen wird
Lennard vonLemond: hebt beide Hände abwehrend * danke danke Magier ... das ist euer Stab ! ... wenn meine Gemahlin den bei mir finden würde ... *redet nicht weiter *
Laisa Miller schaue den Magier etwas geschockt an und frage dann "seit ihr sicher das sir Lennard damit auch umgehen kann?"
Elyion Arai lacht: Keine Sorge. In anderen Händen hat der Stab keine Wirkung. Er ist im Grunde nur sowas wie eine Lupe, mit der man Feuer machen will. Bei Sir Lennard wäre dann sowas wie eine Lupe bei Nacht
Canidio Arai reist die Hand vor den mund und lacht fast schon glucksend los... kurz dannach sagt: es würde vielleicht dunkel herrum um den prinzen werden
Lennard vonLemond: hört die Turmglocken schlagen * ohje so spät schon !! .... ich muss ins Schloss ! .. *verneigt sich leicht * wünsche euch allen ... noch eine ganz zauberhafte Nacht ... *fügt leise hinzu * ob mit oder ohne Tada ...

Wer weiß, was Sir Lennard da alles wieder zwischen den Zeilen gelesen hat?! (Mehr Hintergrundinfos hier) Der Stab mit dem merkwürdigen Namen in des Prinzen Hand verursache laut Canidio also geistige Umnachtung. Ob er ihn vieleicht schon einmal heimlich ausprobiert hat? Das könnte man jedenfalls denken, wenn man manchmal die seltsamen Anwandlungen seiner Hoheit beobachtete.


Den Stab zu verleihen, sorgte bei Lady Laisa für großes Unbehagen. Sie berichtete von einer schrecklichen Erinnerung aus früheren Tagen. Aber zum Glück war der Stab alleine keine Wunderwaffe - die gabs nur mit mir zusammen als Gesamtpaket. Dennoch war es wohl nicht klug gewesen, zu verraten, dass ich die Kraftquelle war. Das könnte vielleicht noch ins Auge gehen ...

Laisa Miller: Ich hoffe, dass ihr euch dessen sicher seid *erinnert sich nur ungern an das was in Ägypten geschah als ein Magier etwas Ahnliches tat*
Elyion Arai: Da bin ich mir sehr sicher. Den Stab habe ich selbst angefertigt und den Kristall darin unter größter Sorgfalt wachsen lassen. Er ist nur für mich von wert. Das macht ihn auch so besonders.
Laisa Miller: das hoffe ich *und lass den magier kurz sehen was damals in ägypten geschah*
Canidio Arai nickt leicht: ja da hast du recht.. es war auch nicht einfach
Elyion Arai schluckt kurz. "Nein, nein. Der Stab dieses Magiers war wohl ein Behältnis für magische Kraft... mein Stab ist ein Linse, kein Behälter. Aber ...", hält inne.
Erdmute Rebenvom hört genau zu...dieser Stab interessiert sie sehr.


Canidio Arai sieht kurz zu Laisa und Erdmute um dann wieder nach Vorne zu sehen und Elyion leicht anzustupsen: Psssst
Laisa Miller: nun das mussten wir dann auch tun , aber der pharao konnte ihn nicht mehr loslassen und so mussten wir ......*ich beende den satz nicht da der magier sicher weiss wie die geschichte aus ging*
Elyion Arai wird etwas blass um die Nase bei Laisas Worten.
Canidio Arai nickt leicht: ich kann sie verstehen.. doch ist sie nicht alleine.. sollte etwas sein.. werden wir ihr zur seite stehen
Elyion Arai sieht zu Laisa und meint mit trockenem Hals: "So einen Stab würde ich niemals aus der Hand geben. Solche Stäbe sperrt man in ein Verliess!"
Canidio Arai stupst Elyion etwas stärker an und flüstert: Vieleicht ist es besser nicht mehr über deinen Stab zu erzählen
Elyion Arai zuckt zusammen: "Mhm? Ah.. mhm.", nickt zu Canidio.

Der Abend ging langsam seinem Ende entgegen. Kurz hörten wir noch ein Lebenszeichen von der Elbenkönigin als sich Canidio nach ihrem Befinden erkundigte. „Wie geht es der Elbenkönigin?“, „Der geht es inzwischen wieder gut, sie macht sich aber grosse Sorgen wegen der Drow und der Sympathie, die Lennard für die Drow empfindet.“, erwiderte Elamanu.

Die Suche nach Sir Levis Kreatur


Der nächste Tag stand ganz im Zeichen des akribischen Auskundschaftens. Als wir am Ufer in Avalon ankamen, deutete  nichts darauf hin, dass die Kreatur in der Nähe wäre. Wir vermuteten, das Tier würde sich nicht zu weit vom letzten Geschehen entfernen. Alles war unauffällig ...

Aber wenn ich eins gelernt hatte - der Schein trügt oft! Wir setzen unsere Suche den Flusslauf entlang fort. Ein Grunzen, dumpfes Trampeln schreckte uns auf. Wir waren wie erstarrt! Ein Moment der Stille. Aber dann ... ein seltsames Knurpsen ...

Eine Herde hatte sich eine Lichtung zum Grasen ausgesucht. Was für ein Debakel! Aber wir gaben nicht auf - unsere Pirsch war noch nicht beendet. Wer hätte gedacht, dass so viele Tiere in einem Wald so merkwürdige Geräusche von sich gaben?



Dann.. mitten im Dickicht... grünlich leuchtende Augen ... die Drachenschlange?! Auf meiner Stirn standen plötzlich Schweißperlen, aber ich war bereit! Jedenfalls sagte ich mir das immer wieder.

Mit geschlitztem Blick fixierte sie uns! Ein grelles Zischen! Wir hielten den Atem an. Wenn dann war dies der Moment um anzugreifen - jetzt oder nie!



Ich stürmte vor..., aber falsch gedacht! Es war nur eine normale Schlange, die offensichtlich leicht angepisst das Weite suchte. Somit war die Monstersuche in Wirklichkeit nur ein harmloser Spaziergang im Wald. Aber Vorsicht! Die Drachenschlange lauert immer noch irgendwo da draußen ...



Mittwoch, 6. Mai 2020

Es brodelt der Vulkan ...



Kurz vor der Audienz Ende April erreichte mich ein überraschender, wenn auch sehr schwermütig stimmender Brief. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet! Sir Leviathan bat mich um Hilfe! Aber dass der Brief mich so spät erreichte, bereitete mir Sorge. Wer versteckt auch einen Brief in seiner Schreibtischschublade, wenn er Hilfe braucht?!

Canidio war noch einmal zum Kontor gegangen, um mit Mithrandir zu sprechen. Kurze Zeit später kam sie mit einem Brief zurück. Mithrandir hatte ihn in der Schreibstube gefunden. Der Brief verwies mich auf das versiegelte Buch und einen hilfreichen Lesezauber.

Werter Elyion,

Wenn Ihr diesen Brief in Händen haltet, werde ich wohl nicht mehr behilflich sein können. Ich möchte mich schon im Vorraus bei Euch entschuldigen, dass ich Euch mit solch Dingen belästige.

Doch Ihr seid der Einzige, der ansatzweise verstehen kann, worum es geht. Mir ist bewusst, das Ihr mit schwarzer Magie nichts zu tun haben wollt. Dennoch bitte ich Euch mir zu helfen! Mein treuer Freund Mithrandir wird Euch sicher ein Buch "Die innere Seele" gegeben haben, denn sonst wärt Ihr nicht hier. Auf der ersten Seite ist ein Zauber der nur für Euch gemacht ist, jeden anderen könnte er übelst schaden.

Dieser Zauber soll Euch die Möglichkeit geben das Buch nicht lesen zu müssen und mit Eurer Magie das Ganze bewerkstelligen zu können. Somit würdet Ihr jeglicher Gefahr, die in dem Buch enthalten ist, nicht ausgesetzt sein.

Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen und mir eine weitere Zeit auf der Erde zu wandeln.

gez.
Leviathan Blackadders

Mit einem mulmigen Gefühl in der Magengrube nahm ich das Buch zur Hand und löste den Zauber aus, der auf der ersten Seite enthalten war. Was ich da erfuhr, ließ mich erschaudern! Sir Leviathan hatte das Ritual anscheinend schon einige Male durchgeführt und von einem zum anderen Male, wurde es nur noch schlimmer. Außerdem hatte das Ritual wohl schon einigen das Leben gekostet. Warum Leviathan das Ritual immer wieder durchführen musste, erschloß sich mir leider nicht so ganz.

Zwei Wege wurden mir offenbart, um das Ritual durchzuführen. Der erstere schien mir für einen kurzen Moment verlockend, zumal die Aussicht bestand, dass Leviathan sein ganzes Wissen verlöre und alles von Grund auf neu lernen müßte. Dann wäre er wenigstens eine Weile vom Schurkendasein erlöst. Aber die Kehrseite der Medaillie wäre: Wer weiß, was Levi nicht noch alles versteckt hielt, das binnen Kurzem für uns alle zu einer Gefahr werden könnte! Das Risiko wollte ich nicht eingehen. Also blieb nur die schwerere Variante.

Schnelles Handeln war erforderlich - ich machte mich auf den Weg, um alles Nötige zu besorgen. Eine Schiffsreise war unerlässlich. Ich ließ alles stehen und liegen, damit nicht noch mehr Unglück passierte ...


Mit ein paar kleinen Tricks beschleunigte ich die Reise und kam heil wieder zu Hause an. Ich hatte zum Glück gefunden, was ich gesucht hatte.

In den Notizen von Levi hieß es, dass man einen sehr frischen Obsidian brauchte, damit kein Unglück geschähe. Das hatte mich auf eine besondere Idee gebracht. Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg zum Propheten kommen, heißt es doch so schön. Oder war es anders herum? Wie auch immer ... ich brachte meinen eigenen kleinen Ber... Vulkan mit. Also frischer geht es wohl kaum!

Zum Glück war die Audienz gen Aprilende von eher belangloser Natur, wie mir meine Frau berichtete, wenn auch sehr amüsant. Kabbeleien zum Thema »Hafen« interessierten mich momentan eher weniger. Aber die Entrüstung der einzelnen Parteien von Canidio nachgespielt zu bekommen, war mal echt ein Highlight!















Zur Audienz Anfang Mai war ich dann wieder zurück und war gespannt, was diesmal alles passieren würde:


Die Audienz hatte noch nicht einmal begonnen, da gab mir Lady Nichneven schon Rätsel auf.

Lady Nichneven: *singt leise aber fröhlich vor sich hin*
Elyion Arai schielt zu Nichneven mit offenem Mund rüber.
Lady Nichneven: *bemerkt nicht das außer ihr schon jemand da ist*
Canidio Arai erstaunt zu Ely sieht und ihn versucht anzustupsen
Elyion Arai: Uff... *schnell wegschaut und sich einen Punkt an der Säule sucht*
Elyion Arai hüstelt: "Guten Abend.!" 
Lady Nichneven: *deht sich kurz um* oh seid gegrüßt cani und ely
Canidio Arai sieht zu Elyion und murmelt was vor sich hin das keiner verstehen kann

Elyion Arai wechselt den Blick zu Ela und wieder zu Nichneven, flüstert: "Ich hab nur auf die Kleider geschaut.... der Stoff ist wirklich von feinster Qualität...und die Farben.", sich gegenüber Canidio zu rechtfertigen versucht.
Elamanu Pastorelli: *guckt unauffällig ob irgendwo ein Haussegen schief rumhängt*
Canidio Arai zu Ely zurück flüstert: ach ja und das soll ich dir glauben... es sah vor mich ganz anderst aus
Elyion Arai: Ja, ja, du hast mich erwischt... *zischelt zu Cani* Aber hast du Lady Nichneven schon mal in dieser Aufmachung gesehen? *flüstert*
Canidio Arai erneut zu Elyion flüstert: ja ich habe sie schon einmal so gesehen... vielleicht hat sie ja etwas vor *grinst leicht*


Vielleicht hatte sie sich ja wegen des beginnenden Maimonats so schön herausgeputzt - nichts mehr zu sehen von der schwarzen Tracht. Ich hoffe, sie wird uns in den nächsten Tagen noch helfen, wenn wir beginnen die einzelnen Punkte des Rituals durchzugehen ...

Der Prinz hat also Angst vor Krabbelviechern. Das war ja mal eine interessante banale Information. Für Canidio war die Sache wohl nicht ganz so trivial. Der Maikäfer musste das Zeitliche segnen und Canidio wäre dem Prinzen deswegen fast an die Gurgel gesprungen. Zum Glück war sie bisher noch nicht in der Nähe, wenn ich unsere Hühner von ihrem Kopf trennte.



Blues Gesang auf dieser Audienz ließ mich dieses Mal kalt. Meine Ohren waren vom Getöse des Vulkans immer noch leicht angegriffen und die hohen Töne kamen dabei nur dumpf bei mir an. Welch ein Glück! Blue dürfte sich auf alle Fälle noch als Wunderwaffe gegen das Monster erweisen. Mit meiner Alraune konnte sie es allemal aufnehmen.


Wie sie erzählte, hatte sie Spuren des Monsters gesehen und brannte richtig darauf dem Ungetüm den Garaus zu machen. Da fiel es mir auch wieder wie Schuppen von den Augen. Der Bauplan für den Katapult hatte ich auch noch nicht fertig. Bevor ich mich aber weiter in diese Gedanken vertiefen konnte, holte mich der Prinz schon vors Podest.

Das war wieder einer dieser besonders schwierigen Momente, wo mir die Ohren glühten, um mich nicht gleich zu verplappern. Das Ziel meiner Reise konnte ich genauso wenig preisgeben wie die Tatsache, dass Sir Levi ziemlichen Mist verzapft hatte. Solange wir Leviathan nicht gerettet hatten, sollte die ganze Angelegenheit möglichst nicht an die große Glocke gehängt werden und da war mir jedes Mittel recht:






Elyion Arai: Aber Avalon ist wieder frei von diesem magischen Blut! Wahrscheinlich ist dort eine der Drowspinnen ertrunken.. aber jetzt ist alles wieder sicher! Unsere magische Barriere hat alles abgehalten! *rote Ohren bekommt*
Lennard vonLemond: stutzt * ..... ihr meint diese .... Spinnen ... mit dem Wachstumsdefekt ??
Elyion Arai: Ja... wahrscheinlich war es eins dieser Monster...
Lennard vonLemond: und ihr sagt das sind Drow Spinnen ??? Ist das sicher ??
Elyion Arai: Womöglich... mir ist sonst nichts Magisches bekannt, dass das auslösen könnte. *Ohren glühen schon*
Nafreda Nadal sagt auf drowisch "bah Wachstumsdefekt , du hast noch nie die Mutter aller Knder Loths (Spinnen) gesehen Magier"
Lennard vonLemond: *schaut gespannt zu Nafreda * das heisst Sie wäre dafür verantwortlich ... für diese Greueltaten !!
Canidio Arai grinst nur leicht als sie Nafredas Worte auf drowisch hört
Lennard vonLemond: *stemmt die Arme in die Seiten *
Elyion Arai: Das weiß ich leider nicht, aber wer solche Tiere beherbergt, ist wohl für einiges verantwortlich...
Lennard vonLemond: hoch interessant ... sag ich da nur ... wer hätte das gedacht ..... wie undiplomatisch .... Lady Anna ! Ruft bitte Nafreda nach vorne !!
Elyion Arai: Ich darf mich zurückziehen? *schnell zischt*
Anna Carlberg: Lady Nafreda bitte nach vorne komme
Elyion Arai wirkt wie auf der Flucht.
Lennard vonLemond: bleibt Magier ! Lasst uns gemeinsam hören was sie zu sagen hat
Elyion Arai bleibt wie angewurzelt stehen.
Canidio Arai kommt auch nach vorne und stell mich neben elyion
Nafreda Nadal: geht nicht zu weit magier .... sonst landet ihr im Magen eines dieser schönen Tier *es klang mehr als Drohung als eine Warnung*
Nafreda Nadal wendet sich zu lennard dann
Elyion Arai kneift die Augen zusammen, schielt zu Nafreda feindseelig herüber.

Dass ich mir keine Freunde damit machen würde, Nafreda zu beschuldigen, das war mir von Anfang an klar. Der Zusammenprall war unvermeidlich. Die Kabbelei, die vor dem Podest begonnen hatte, erreichte ihren Höhepunkt als jeder wieder auf seinem Platz stand.

Nura Yathrin: regt ihre Hand aus und ein ungewöhnliches Sirren ertönt
Elyion Arai lauscht.
Canidio Arai zuckt zusammen und versucht Elyions Arm zu greifen leise sagt: kannst du auch das Sirren hören?
RP-Sprecher: die Tiere verstummen und ein ungewöhnliches Rascheln ist zu hören
Elyion Arai nickt nur verstört zu Cani 
Nura Yathrin: *grinst zu cani und elyion hinüber*
Elyion Arai ignoriert den Verlauf der Audienz und konzentriert sich auf die Drows
Canidio Arai sieht wütend zu Nura hinüber und wendet sich ihnen zu.
Elyion Arai deutet mit dem Stab provozierend zu den Drow: "Was habt Ihr angestellt?"


Nafreda Nadal: *beobachtet was der Magier tut, nickt dann zu Nura und fordere sie auf weiter zu machen*
Elyion Arai sieht verärgert drein, beäugt die Drows als wolle er sie gleich rösten
Primus Caproni schaut sich verstohlen um und schiebt sich langsam zum Seitenausgang hin aus dem Saal
Canidio Arai grinst leicht und sagt fast schon spöttisch: Wollt ihr uns so etwa reizen *schüttelt leicht den Kopf* 
Ouar: *spannt den Bogen und zielt*
Elyion Arai setzt das Schild um sich herum.


Nafreda Nadal: nau *zu quar sagt* ich will spielen *und grinst diapolisch*
Lennard vonLemond: *schaut hoch * ... was ist denn hier los ???Canidio Arai: lasst es nafreda.. nicht hier und nicht jetzt 
Elyion Arai: Wagt es ruhig.. und Ihr werdet es bereuen! *gen Drow meint*
Nura Yathrin: nettes Spielzeug Magier
Elyion Arai hört mal wieder nicht auf seine Frau.
Lennard vonLemond: *schaut dann gespannt in den Saal *
Canidio Arai legt ihre Hand auf  Elyions Arm: nicht hier mein Herz, es könnte zuviel kaputt gehen
Ouar: sie sind feige rivvil verbergen sich hiter einem magischen schild
Elyion Arai zischt zu Canidio. "Egal... ich röste sie... dann ist dieses Theater ein für alle mal vom Tisch!"
Lennard vonLemond: was soll das werden *grummelt und schaut gespannt *
Canidio Arai wütend zu Elyion seh: gerade das ist es was sie wollen.. sie wollen uns in einem schlechten Öicht da stehen lassen ... bitte beruhige dich
Elyion Arai knurrt zu Canidio.
Canidio Arai ruhig zu Elyion sieht und dann Grinsen muss: du weist das kann ich auch ... beruhige dich endlich
Nafreda Nadal: *grinst breit* seht her seht ihr wer hier der Schuldige ist aber man geht immer gegen uns vor *sagt gut hörbar*
Lennard vonLemond: *macht eine beschwichtigende Geste Richtung Magier und sagt im lauten Bühnenflüsterton *... Lasst es gut sein Sir !! nicht hier ... und nicht heute ... wir kriegen sie ... verlasst euch drauf ...lasst euch nicht provozieren
Elyion Arai gibt ein Grunzen von sich, wenn eine Erfolg hat, dann die eigene Frau. Dann löst er den Schild und steht wieder ruhig da, als wäre nie etwas passert.
Nafreda Nadal wirft Lennard ein blick zu der Vieles sagt und doch nichts
Lennard vonLemond: *klatscht laut in die Hände * Gäste und Bewohner von Carima !! die Audienz ist beendet für heute !!

Wann wird das Waffenklirren wohl ein Ende haben? Nafreda ist für mich wie ein Dorn in meinem Schuh. Oft trifft sie genau den Nerv, der die Flamme zum Lodern bringt. Wann der große Knall kommt, kann ich leider noch nicht sagen. Ich hoffe vorher ist noch die Sache mit Levi in Sack und Tüten. Mehrere Monster zu erlegen, übersteigt sogar meine Fähigkeiten.




Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...