Montag, 25. Januar 2021

Ein schöner Gruß vom Nudelholz

Gut zwei Tage vor der Audienz machte ich einen kleinen Spaziergang am Hafen. Da bot sich mir ein jammervoller Anblick. Kurz zuvor hatte wohl eine Massenprügelei stattgefunden. Etliche Leute leckten noch ihre Wunden. Sogar das Instrument des Tavernensängers hatte dran glauben müssen. Ich weiß nicht, wer mir mehr leidtat - die Laute oder die Ohren des Barden?!

Erst bei mehrmaligem Nachfragen erklärte man mir hinter vor gehaltener Hand, dass die Jungfer wohl ziemlich angesäuert ihr Nudelholz geschwungen hatte. Also, entgegen aller Gerüchte: Die Waldhüterin ist definitiv in Form!

Bildquelle: Die Waldhüterin

Wer läuft schäumend vor Wut durchs Land,
hetzt einem Barden hinterher ...
Mit einem Nudelholz in der Hand,
wer ist das nur? Ja, wer?

Die Jungfer schnell wie der Wind,
bei ihr die Fetzen fliegen,
Rennt, bevor der Ärger beginnt,
und lasst euch ja nicht kriegen!

Jammeri, jammera, jammer rum,
die Waldhüterin haut alle um!

[Urtext von Levi, umgedichtet vom Blogschreiber]


Sonntag, 24. Januar 2021

Das allseits beliebte Thema „Drow“

Auf der letzten Audienz war Canidio ein Detail aufgefallen, dem ich zuerst viel zu wenig Bedeutung beigemessen hatte:

Nafreda Nadal stellt sich provokativ neben den Postboten.



Der Mann, der eine Woche zuvor das ominöse Päckchen an den Prinzen abgeliefert hatte, stand dicht bei den Drow ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Sie schienen miteinander vertraut zu sein. Das zeigte sich durch ihre Interaktion im weiteren Verlauf der Audienz.

Das Päckchen enthielt also keine Pralinen ... aber was war es dann?


Apropos Drow ...

Eines Abends zu später Stunde klopfte jemand kräftig an die Tür ... Er war ein recht hartnäckiger Besucher, wie es schien. Canidio war gerade alleine im Atelier.

Pierre McCloud: Ich klopfte schon ein paar Mal an und nichts geschah. 
Canidio Arai: Oh, das tut mir leid.. ich hoffe es war nichts Schlimmes.. *atmet kurz durch* Wie kann ich euch helfen?
Pierre McCloud: Nein, nichts Schlimmes. Könntet Ihr eine Nachricht an euren Gatten weiterleiten?

Eine Nachricht wollte er nicht direkt übermitteln. Aber er meinte, es sei sehr dringend und ich würde ihn in der Taverne finden. 

Pierre McCloud: Ich muss mit ihm von Magier zu Magier sprechen.
Canidio Arai grinst leicht: Ja, ich richte es ihm aus .. *sieht erstaunt zu Pierre * Ihr seid auch Magier?
Pierre McCloud: Ihr wärt noch erstaunter, wenn Ihr mein wahres Ich kennen würdet.

Was hatte er wohl zu verbergen? Ich kannte diesen Spruch bereits von Canidio. Den führte sie meist ins Feld, wenn irgendwer mit der Fähigkeit prahlte, uns Magier locker in die Tasche stecken zu können.

Der gute Mann war jedenfalls sehr redselig:

Pierre McCloud: Ich glaube, jeder hat so seine Kanten und Ecken. Aber mein Lebenswandel wäre wohl für eine Gefährtin zu gefährlich, da mir einige nach dem Leben trachten. 

Canidio kam nicht umhin, ihm unsere Hilfe anzubieten. 

Pierre McCloud: Nun wie gesagt, Ihr seid klug. Bewahrt euch das. Es wird euch schützen und helfen. Aber sagt, so wie hörte, treiben hier eine Horde Drow ihr Unwesen?
Canidio Arai: Dies werde ich bestimmt. Es hat schon oft, Elyion und mich geschützt.  *atmet kurz durch und seh mich um * Ja, da habt Ihr richtig gehört. Es sind Drows in diesem Land. Ich mag sie nicht wirklich... aber das beruht wohl auf Gegenseitigkeit. 
Pierre McCloud: Nun, ich denke, die wenigsten haben was für sie übrig. Aber nicht alle sind gleich. Eine meiner engsten Verbündeten ist ein ausgestoßene Drow. Ihre Umgangsformen lassen zuweilen zu wünschen übrig, aber im Kampf ist sie dafür um so gewandter.


Als mir Canidio von dem Gespräch erzählte, da keimte in mir ein Verdacht hoch: Womöglich war er selbst ein Drow?! 

Pierre McCloud: Nun, ich muss eine Verbündeten und Freunde sehr genau wählen, sonst würde ich schon unter den Toten wandeln. 

Mit der ausgestoßenen Drow-Verbündeten hatte ich vor einiger Zeit bereits Bekanntschaft geschlossen. Ich war jedenfalls davon überzeugt, dass sie es nur gewesen sein konnte. Ihr Name war Emma und sie hatte zum damaligen Zeitpunkt jemand gesucht. Offensichtlich hatte sie ihn auch gefunden. 

Den Namen des Mannes hatte ich bisher noch nicht herausgefunden. Canidio meinte, sie hätte sein Gesicht bereits auf einer der Audienzen gesehen. Aber wenn er sich nur als Mensch getarnt hatte, dann wusste ich, wer da auf mich wartete.

Es war zwar schon über ein Jahr her. Aber ich erinnerte mich noch dunkel, wo ich es in meinen Aufzeichnungen finden würde. Mein Kopf brauchte nur einen kleinen Denkanstoß und dank meiner Notizen sprang die innere Schublade auf.

Und tatsächlich: Nach der Beschreibung Canidios konnte er nur der Erzmagier aus Sshamath sein.

Pierre McCloud: Nun will ich mich euch ebenso vorstellen: Khaliizi a sariya, hoher E'spdon der Stadt Sshamath. Aber nennt mich Pierre. Das für eure Zungen einfacher.

Irgendwie erinnerte er mich an meine jüngeren Jahre. Damals redete ich auch immer so geschwollen daher wie ein alter Guru, der noch halb in anderen Sphären schwebt.

Sein Anliegen an mich betraf offensichtlich die Drow. Vielleicht wusste er etwas darüber, was Nafreda plante? Eigentlich kannten wir ja ihren Plan: Sie beanspruchte das Elbenland für sich. Nur die Umsetzung war uns noch nicht ganz so klar. 

Den Prinzen schien sie ja schon mal mit irgendetwas in der Mangel zu haben, und laut Canidio, hatte sie auch ein Auge auf die frisch eingetroffene Fürstin geworfen. Aber das konnte ich mir auch fast selber denken.

Hoffentlich finde ich Pierre bald ...

Donnerstag, 21. Januar 2021

Die Waldhüterin und der Rabe

Von der Audienz gab es natürlich noch mehr Neuigkeiten und die Meldung der Waldhüterin war keineswegs so belanglos, wie ich im vorherigen Artikel behauptet habe. Ich hatte da wohl was verwechselt ... *zwinker* Eigentlich war ja das Anliegen der Jungfer von essenzieller Bedeutung!

Was Canidio mir vom Sonntagabend erzählte, ließ mir wirklich die Haare zu Berge stehen: Nichneven hatte sich wieder dreist blicken lassen!

Ich glaube, wenn ich ihr persönlich gegenüber gestanden hätte, dann hätte ich ihr jeden Gesteinsbrocken einzeln um die Ohren gehauen. Man erinnere sich: Der letzte » Meteoritenschauer « war ein „kleines, liebenswürdiges Andenken“ von der dunklen Lady an uns.


Noch bevor die Audienz begann, legte sich die kleine Lady mit Canidio an:

Lady Nichneven:
*stellt sich rotzfrech neben Canidio hin und grinst ihr ins Gesicht für einen kurzen Augenblick scheint etwas mit ihren Augen zu sein* Grüße, werte Cani *es kommt eher kalt rüber*
Canidio Arai sieht erstaunt zu Nichneven und ein Knurren unterdrückt, mehr als gereizt antwortet: Seid gegrüßt Nichneven.
Lady Nichneven: *auf den zweiten Blick ist alles wieder normal*
Canidio Arai sieht erneut zu Nichneven und überlegt kurz... leise flüstert: Mir kam es so vor als würdet ihr anders aussehen,  Nichneven.
Lady Nichneven: *bissig meint* Im Alter können einem die Augen einen Streich spielen *leise zu Cani sagt*


Canidio Arai knurrt leise zu Nichneven: Die Augen sind noch sehr gut.. darum solltet ihr euch keine Sorgen machen.
Lady Nichneven: *grinst frech und flüstert* dann ist ja gut *kichert etwas gruselig vor sich hin*
Canidio Arai spitzt die Ohren und sieht dann zu Nichneven, erneut flüstert: Ihr solltet bei mir besser mehr als vorsichtig sein.
Lady Nichneven: *eine Augenbraue hebt* Seid vorsichtig, man weiß nie was einen erwartet... *noch anfügt* Vielleicht solltet ihr ein paar Karotten essen *kann sich ein Lachen nicht verkneifen* soll gut für die Augen sein, habe ich mir sagen lassen.


Irgendwie schien Nichnevens Zustand immer schlimmer zu werden. Canidio erzählte mir, dass ihre Augäpfel für einen Moment rotschwarz geworden waren, als wären sie in geronnenem Blut versenkt worden. Das war nun wirklich schon auffällig! Ich muss der Sache auf jeden Fall noch akribischer nachgehen!

Die Meldung der Jungfer und Nichnevens Reaktion darauf waren auch sehr verdächtig ...

Lady Nichneven: *irgendwas von rennendes Übel murmelt*
Bluemoon Sweetrain: Gestern haben wir in Avalon eine weitere Bärenfalle gefunden und eine verdächtige Person verfolgt. Sie hatte einen dunklen Umhang an und flüchtete.
Lady Nichneven: *zieht ihre Kapuze etwas tiefer ins Gesicht, dass man nicht sehen kann, wo sie hinschaut*
Jil Cuttita: Eine verdächtige Person?


Bildquelle: Blue, die Waldhüterin

Bluemoon Sweetrain: Um ein Haar hätten wir sie im Gebüsch erwischt, aber wir sahen nur einen schwarzen Raben wegfliegen.
Lady Nichneven: *murmelt ganz leise* Wenn ich die alleine erwische...
Jil Cuttita: Das ist sehr bedauerlich und überraschend. Ich hätte nicht gedacht, dass Euch in diesen Wäldern jemand entkommen könnte.
Bluemoon Sweetrain: Normalerweise fange ich jeden Wilderer *übertreibt etwas* aber dieser war zu schnell. Anna wollte ihm den Weg abschneiden, aber plötzlich war er verschwunden.
Jil Cuttita: Wollt Ihr mir weismachen, er hat sich in Luft aufgelöst?

 
Ab diesem Punkt hielt man die Waldhüterin für nicht mehr ganz zurechnungsfähig und ihre Rechtfertigungen wirkten in den Augen der Hoheiten irgendwie fadenscheinig. Die neuangekommene Fürstin und der Statthalter behaupteten sogar, die Jungfer wäre betrunken gewesen!

Bildquelle: Canidio Arai

Die Einwürfe der Kommandantin konnten daran leider auch nichts mehr ändern, obwohl sie ja die unbekannte Person mit verfolgt hatte. Man hielt es jedenfalls für sehr absurd, dass sich der Flüchtling so einfach in Luft aufgelöst hatte. Es zählte nur eins: Fakten!

Eine Personenbeschreibung konnten Anna und Blue auch nicht ausreichend liefern, weil es bereits schon dunkel geworden war.

Bluemoon Sweetrain: Also die Person war groß und schlank und hatte einen dunklen Umhang mit Kaputze an.
Anna Carlberg: Aber er war zu schnell, um zu sehen, ob es ein Mann oder eine Frau war.

Bildquelle: Luba vom Turm

Die Waldhüterin hatte am nächsten Tag sogar noch einmal die Stelle untersucht, wo die flüchtende Person abrupt verschwunden war.

Bluemoon Sweetrain: Nicht mal Spuren habe ich heute bei Tageslicht gefunden
Jil Cuttita horcht auf: Hat es seither geregnet?
Bluemoon Sweetrain: Nein Hoheit
Jil Cuttita: Oder gab es anders das die Spur hätte verhüllen können?
Bluemoon Sweetrain: Es gab auch keinen starken Wind, das ist ja das Merkwürdige.

Bildquelle: Canidio, die Magierin

Jil Cuttita: Zu Schade, dass der Magus heute nicht zugegen sein kann. Also Jungfer, Ihr sagt der Fallensteller hat sich sozusagen in Luft aufgelöst und keine Spuren hinterlassen, seit Ihr ihn aus den Augen verloren habt?
Bluemoon Sweetrain: Ich nehme an, dass es der Fallensteller war, der Köder war ganz frisch.
Lady Nichneven: *murmelt* Der kann wohl fliegen *grinst sich eins*
Jil Cuttita winkt Lennard näher zu sich:  Da gehen Dinge vor sich, die nicht normal sind ...


Wenigstens war die Herzogin der Meinung, dass die Jungfer nicht betrunken gewesen sein konnte. Zumal die Kommandantin mit dabei gewesen war. Mit einem Fingerzeig holte ihre Hoheit Jil die Jungfer zu sich heran:
 
Jil Cuttita: Ich will euch nicht zu nahe treten aber man hat mir zugetragen ihr seid auch gewand im Fallen stellen ?
Bluemoon Sweetrain: ich bin Jägerin, das gehört das dazu, Hoheit.
Jil Cuttita: Sicher könnt Ihr auch eine Vogel fangen so Ihr euch geschickt anstellt ?
Bluemoon Sweetrain nickt.

Bildquelle: Canidio

Jil Cuttita: Bringt mir den Raben, den Ihr dort gesehen habt.
Bluemoon Sweetrain: Ich werde mein Bestes tun Hoheit *flüstert* sofern es mit rechten Dingen zugeht mit dem Raben.
Jil Cuttita nickt: Ja gut gesprochen. Seht Euch vor .. ich habe da so einen Verdacht. Achtet darauf, dass Ihr dem Vogel nicht den Hals umdreht
Bluemoon Sweetrain: Ich werde mich bemühen *schmunzelt*
Jil Cuttita: Wobei Ihr ihm gerne ein paar Federn ausrufen dürft ^^

 
Für die Waldhüterin war die Sache der unbekannten Person nachzustellen, definitiv ein Reinfall. Sie konnte weder die Belohnung einheimsen, noch anderweitig brauchbare Beweise vorlegen und zu allem Überfluss erntete sie durch ihr Versagen auch noch Spott und Hohn.


Der Auftrag und die Vermutung der Herzogin waren auch nur an die aufmerksamen Ohren Canidos herangedrungen. Somit hatte wahrscheinlich der Rest der Audienzteilnehmer gar keine Ahnung, was wirklich geschehen war.

Am Hafen zerissen sich die Leute schon das Maul über die Waldhüterin.

...man will gehört haben, dass die Waldhüterin außer Form sei! Sie prahlt ja sonst, was sie mit Piraten macht und kann nicht mal einen daher... oh davongelaufenen stellen. Alles heiße Luft... was sie da sagt! Sogar ein Schmutzpoet hat ein Liedlein für die Wildhüterin gemacht.


Wer läuft mit Freud und Wonn,
hetzt einem Schatten hinterher.
Durch den Wald von Avalon,
wer ist das nur? Ja wer?

Dunkle Gestalt schnell wie der Wind,
ein schwarzer Vogel fliegt,
der Schatten war schneller mein Kind
entflieht unerkannt mit einem Sieg!

Auf der Audienz da kam der Tadel
man sagte ihr, sie hätt' gepennt
sehr unzufrieden war der Adel
durch den Wald sie weiter rennt!

Faleri falera falerin, die Wald... *hust*



[Autor: Leviathan Blackadders]

(Ohrenschmaus dazu)

Für mich machten die Aussagen der Waldhüterin durchaus Sinn. Die Reaktionen Nichnevens sprachen dabei Bände und ein Kommentar Annas rundete das Bild noch ab:

Anna Carlberg: Wir hatten die ganze Zeit das Gefühl, als ob uns jemand beobachtet.


Die gesuchte Person war definitiv Nichneven! Das Ganze war wahrscheinlich so abgelaufen: Sie hatte Anna und Blue, auf der Suche nach Fallen durch den Wald stapfen sehen. Und neugierig wie sie war, war sie ihnen gefolgt. 

Aber da die dunkle Lady manchmal etwas trottelig ist, war sie womöglich auf irgend einen Zweig gelatscht und hatte damit die Aufmerksamkeit der zwei auf sich gezogen. Da war Flucht die einzige Rettung! Es wäre auch schwierig zu erklären, was sie da gemacht hatte.

Also hat sie sich im Affenzahn durch die Büsche geschlagen und gehofft, dadurch ihren Verfolgern zu entwischen. Aber Pech gehabt! Ihr letzter Trumpf war es, sich in einen Vogel zu verwandeln und durch die Luft zu entkommen. Aber ein Rabe? Das war neu.


Ich glaube nicht, dass Nichneven für die Fallen verantwortlich war. Mit den Ork hatte sie nichts am Hut und die Drow hatten ja schon halb zugegeben, dass die Idee auf ihren Mist gewachsen war.

Canidio Arai murmelt zu Nichneven: Habt ihr mit diesen Fallen etwas zu tun?
Lady Nichneven: *schaut Cani an und flüstert* Für was bräuchte ich Fallen?


Es gab da andere wichtigere Dinge zu klären: Laut der Behauptung eines arg durstigen Hafenarbeiters breitete sich in Avalon die Dunkelheit aus und das am hellerlichten Tage! Andere Waldläufer hatten von schauerlichen Stimmen berichtet, die durch den Wald hallten. Das konnte nur dieses Höllentor sein! Und Nichneven hatte definitiv damit zu tun ...


Mittwoch, 20. Januar 2021

Das Geheimnis des dritten Thronstuhls

Auf der letzten Audienz konnte ich leider nicht dabei sein. Aber Candio war für mich Auge und Ohr und so konnte ich ihren Bericht mit den Aufzeichnungen des Stadtschreibers abgleichen. Die Zusammenfassung des Schreiberlings war natürlich genauso kurz wie die Audienz selbst.

» Hier nachzulesen «

Es gab eigentlich auch nicht viel zu berichten, weil nur eine Sache wirklich interessant war:

Wem gehörte der dritte Thronstuhl?

Elamanu Pastorelli: Oh, haben die etwa für mich einen 3. Stuhl hingestellt? Das wäre doch net nötig gewesen
Anna Carlberg: Die ist doch nicht für dich, Ela.
Elamanu Pastorelli: Nein?
Lady Nichneven: Für wen dann?

Es wurden wilde Vermutungen angestellt, man rätselte hin und her und in China fiel ein Sack Reis um. Aber der Statthalter konnte trotz aller Mühe das Geheimnis nicht für sich behalten und löste die Sache ganz schnell auf:

Primus Caproni: Der ist für die Fürstin.


Es schien als hätte sich die ominöse Fürstin schon selbst angekündigt, ohne großartig etwas sagen zu müssen und das nur alleine mit ihrem Geruch ...

Bildquelle: Jungfer Blue

Jil Cuttita leise zu Lennard: Ich glaub die Jungfer hat was vor, es riecht so streng.
Lennard vonLemond: Aha .. achso ... ich dacht schon ... Primus hat ne Fahne .... scotish beafeater ... whisky ...
Primus Caproni: Tzzz


Die Herzogin lenkte dann auch schnell, gleich nach der Begrüßung, die Aufmerksamkeit auf die wandelnde Dunstwolke Marke „Frischer Misthaufen“.

Jil Cuttita: Wer ist diese ungehobelte Person da neben der Frau des Magus? Verdreckt, zerlumpt und riecht wie der Sumpf nach einem heißen Sommertag? Wenn ich es nicht besser wüsste ...



Silke Horten:
Naja ich dachte ich wollte euch teilhaben lassen am Geruch der Natur, Herzogin ... *grinst*
Jil Cuttita: Aber also doch !
Silke Horten: Die Zeit des Reisen hat wohl erstmal ein Ende, Herzogin.
Jil Cuttita: Willkommen zurück, Fürstin
Silke Horten: Habt Dank Herzogin ... *lächelt*
Jil Cuttita: Ihr hättet uns Eure Rückkehr ankündigen können. Dann hätte ich Euch einen gebührenden Empfang bereitet. Ich wusste, dass Ihr eines Tages zurück kommt. Aber ich hatte nicht geahnt, dass Ihr so wild aussehen würdet.

Was das wohl für Carima zu bedeuten hatte? Noch mehr geruchsintensive Audienzen? In dem Fall tat mir die Jungfer fast schon leid.

Ihre Duftkreationen kamen dann ja gar nicht mehr zur Geltung ... Zum Glück ließ die Herzogin gleich anordnen, dass die duftende Dame nach der Audienz in den Waschzuber gesteckt werden sollte. Mein Mitleid ist der Fürstin jedenfalls gewiss. Wer badet denn schon gern?!

Bildquelle: Waldhüterin Blue

Die Herzogin wollte natürlich alles wissen - wo sie gewesen war und wie es ihr so ergangen sei. Das war nach der langen Abwesenheit auch nur allzu verständlich.

Dem Äußeren der Fürstin nach zu urteilen, hatte sie sich wahrscheinlich in jedem Drecksloch herumgetrieben, das diesseits und jenseits der Landkarte zu finden war. Zudem schien sie auch sehr trinkfest zu sein: ein untrügliches Zeichen für ihren bisherigen Umgang. Dazu hatte sie noch gestanden, dass „Vernunft“ für sie ein Fremdwort sei.

Ich sollte die Fürstin auf jeden Fall im Auge behalten! Vor allem, weil Canidio an ihr erneut einen ziemlichen Narren gefressen hatte. Aber war diese Frau wirklich noch diejenige, die uns damals verlassen hatte?

Auf der Audienz gab es von der Jungfer nur eine Meldung über die Bärenfallen und irgendwas über schwarze Katzen, oder waren es Raben? Wie dem auch sei: Der Prinz hatte den Bericht der Waldhüterin so schön zusammengefasst:

Lennard vonLemond setzt nach: ... aber Jungfer .. das ist euch eine Meldung wert heute ?? .... sollte man das nicht .... geheim und intern besprechen ... zumal ... nix genaues weiss man nicht ... so wie es aussieht ...

Bildquelle: Canidio

Denn jeden interessiert ja: Was hat es nun wirklich mit dem titelgebenden Geheimnis des dritten Thronstuhls auf sich? 

Dazu muss ich noch einmal zur Begrüßung der Fürstin zurückspringen:

Jil Cuttita: Setzt Euch doch bitte.
Primus Caproni eilt zum Thron und legt ein Sacktuch auf das Polster: Das geht sonst nie mehr raus ^^
Jil Cuttita: Ihr habt ja gesehen der gute Primus hat Euch extra einen Platz bereitet.
Silke Horten: Habt dank ... *grinst dann Primus an* ... vorsorglch wie eh und je.
Primus Caproni: Das Sacktuch kann ich nachher wegwefen ...
Silke Horten: Wegwerfen? Hebt es lieber für nöchste Woche auf ... *grinst*


Die Lösung lautet also:

Der Thronstuhl braucht nicht zu baden!!!

(Hat der es gut)

Damit möchte ich die Fürstin Silke in Carima Herzlich Willkommen heißen!


Mittwoch, 13. Januar 2021

Die Fallensteller - Audienz vom 10. Januar

Nach den Ereignissen im Schlangental war ich immer noch nicht ganz bei der Sache. Mir schwirrten tausend Gedanken im Kopf herum und ich brütete tagelang über etlichen Büchern. Irgendwie war die Audienz an mir wie ein unverständliches Gemurmel vorbeigerauscht, obwohl ich körperlich anwesend war.

Sie war natürlich keineswegs langweilig! Das wollte ich damit nicht gesagt haben. Ich glaube eher, die Sache mit Levi und Nichneven nahm mich doch etwas mehr mit, als ich mir selbst eingestehen wollte.

Die Brisanz der Audienz ließ sich schon anhand der Gerüchteküche beweisen. Es gab kaum ein anderes Thema als die Belohnung für das Dingfestmachen der Wilderer!

Bärenfalle

Die Waldhüterin hat Bärenfallen in der Nähe des kürzlich errichtetem Orklagers gefunden! Sie hätte mit der Orkfrau zusammen noch mehrere gefunden. Will man uns einen Bären aufbinden?


Belohnung

Zu den Bärenfallen wurde von der Herzogin persönlich eine Belohnung ausgesprochen! 10 Goldstücke! *erstaunt und aufwieglerisch zugleich gleich* ...ein Träne für Primus den Statthalter...

[Autor: Sir Levi]


Der Stadtschreiber hatte zwar seine Notizen unglücklicherweise vernichtet, aber seine Zusammenfassung aus dem Gedächtnis heraus konnte sich wirklich sehen lassen:

» Hier nachzulesen «

Den ungeduldigen Paketboten hatte ich leider nicht gesehen, aber meine Frau hatte ihn sich genau gemerkt. Nafreda schien wohl reges Interesse an der Übergabe zu hegen. Aber wer weiß, was da drin war? Vielleicht nur ein Lunchpaket von der werten Gattin mit Pralinen oder ähnlichem?! So ungewöhnlich fand ich das gar nicht.

Bildquelle: Canidio Arai

Da hätte mich schon mehr interessiert, was den Prinzen beim Neujahrsempfang so aus dem Konzept gebracht hatte, als ich nach der werten Famlie fragte. Da war etwas passiert. Es stank schon fast wie nach einem guten Bohneneintopf.

Aber aus Höflichkeit wollte ich da nicht weiter nachhaken. Wenn er das für sich behalten will, dann wird er schon seine Gründe dafür haben. Die Herzogin war sicherlich in die Situation mit eingeweiht. Dafür sprach die abrupte Bitte an dem einen Abend um ein persönliches Gespräch.

Ich kann zwar nur spekulieren, aber womöglich war es ein Nachschlag von den Ereignissen, die ihn wochenlang von Carima fernhielten. Die die Herzogin als „Exercitzien“ bezeichnet hatte und im Grunde ein Tarnname für den » Kampf um Haus und Heim « waren. Also eine rein familieninterne Angelegenheit. Damit hatte sich die Sache für mich erledigt und ich konnte getrost darauf vertrauen, dass sie die Sache selber regeln würden.

Aber kommen wir zum eigentlichen Thema: Die Stammgäste waren auch im neuen Jahr wieder auf der Audienz erschienen.

Zum Glück hatten sich alle warm angezogen, denn die Jungfer hatte erst kurz vor Beginn noch einmal Holz nachgelegt und bei der frostigen Atmosphäre, wegen der Drow, hatte man die Wärme bitter nötig.

Wie gewohnt eröffnete ihre Hoheit Jil die Audienz:

Jil Cuttita: Nach den Feiertagen ist es nun an der Zeit sich wieder den Anliegen und Nöten unserer Bewohner zuzuwenden. 

Ich freue mich das mein werter Herr Schwager auch heute wieder hier an meiner Seite ist. Ich hoffe, dass mich Prinz Lennard auch weiter hin so treu und redlich vertreten wird wie er es in der Vergangenheit schon getan hat.

Elamanu Pastorelli: Ohjeh.

Und wie üblich, war die Waldhüterin die Erste, die wieder aufgerufen wurde. Sie war bei der Kälte natürlich auch gut gepolstert, wie dem Statthalter bereits vor der Audienz aufgefallen war:

Primus Caproni schaut auf den stramm gespannten Wams der Jungfer ^^
Bluemoon Sweetrain bemerkt Primus Blick und zieht den Bauch ein.


Bluemoon Sweetrain: Oh ich darf mal zuerst heute? *springt nach vorne*
Primus Caproni mustert Blue ...
Bluemoon Sweetrain tritt vor und verströmt wie immer einen unwiderstehlichen Duft, den sie den Herren dezent zuwedelt
Lennard vonLemond lächelt sie an: Jungfer Blue
Jil Cuttita: Oh das ist wohl eher ein Fall für den werten Herrn Schwager ^^

Sie war wohl diesmal selbst in Extase, dem Namen ihres Duftes nach zu urteilen. Der Grund war wohl das Verbrechen, dass sie zu vermelden hatte.

Bluemoon Sweetrain: Hier ist das Corpus...äh....delicati.
Primus Caproni bekommt große Augen: Was für ein Mordsdrum^^
Jil Cuttita leise zu Lennard: Was ist das für ein Ding, Schwager?
Lennard vonLemond schulterzuckt: Was zur Hölle ...... habt ihr da ?
Bluemoon Sweetrain: Das ist keine Hasenfalle. Das mit kann man Bären oder *sagt leise* große Wölfe fangen, wie die Ork haben.
Lennard vonLemond nickt nachdenklich: Gut aber ... ihr wollt sagen damit .... Wir haben Wilderer ?


Vielleicht suchten ja die ehemaligen Suppenlieferanten einen Ausweg? An die Spinnen trauten sie sich offensichtlich nicht mehr heran. Primus hatte zwar auch einen Schuldigen im Visier, aber Blues Verdacht war in meinen Augen eindeutig überzeugender.

Bluemoon Sweetrain: *weiter leise* Das sind bestimmt keine normalen Wilderer.
Jil Cuttita steht schnell auf: Wilderer?
Lennard vonLemond: Keine normalen .?.. Jungfer ... erklärt euch!
Primus Caproni murmelt das ist bestimmt Ihr eigenes Fangeisen ...
Bluemoon Sweetrain zeigt mit den Augen hinter sich Richtung Drow und schweigt lieber
Jil Cuttita folgt Blues Blick: Ihr meint ?
Lennard vonLemond blickt von der Jungfer zu den Drow und zurück.



Bluemoon Sweetrain
zuckt die Schultern: Wer sonst würde es wagen in Avalon Fallen aufzustellen?
Lennard vonLemond: zu Jil * .. Was will sie uns sagen ? .. Die Drow jagen Bären und essen sie ? ... Ich dachte, dass seien alles Lichtenergetiker...die essen nichts .. *leise flüstert *

Also das war selbst mir neu - Drow ernähren sich von Licht?! Und Elben werden von Luft und Liebe satt?! Also wenn, dann hat Nafreda dem Prinzen da wirklich einen mächtigen Bären aufgebunden. Und selbst wenn sie nur Licht essen würden: Die Theorie, dass die Drow den Ork schaden wollten, war nicht von der Hand zu weisen.



Irgendwas wollte Lennard noch von der Jungfer, das war schon sehr merkwürdig ...

Lennard vonLemond winkt die Jungfer näher: Moment noch bitte. Kommt zu mir.  *flüstert zur Jungfer * Was würdet ihr denken ... wenn die Drow jemanden ... verstecken würde ... wo würden die das tun ?? ... habt ihr ne Idee ??
Bluemoon Sweetrain: Hmmm *flüstert* in Elwyne gibt es alte Höhlen.
Lennard vonLemond nickt kurz: Gut ...danke Jungfer.

Die Herzogin machte sich um die Waldhüterin große Sorgen ...

Jil Cuttita: Ich muss sagen, ich bin aufs höchste besorgt Euch alleine in den Wäldern unterwegs zu wissen.
Bluemoon Sweetrain: Ich habe doch keine Angst alleine Hoheit *tut mutig* Allerdings.....*schaut zu Primus*
Primus Caproni schaut in die Luft und wispert: Bitte nicht mich, bitte nicht mich ..


Jil Cuttita: Also mir wäre es lieber, wenn Euch zum Schutz zwei Wachen begleiten. Nur ... damit Euch nichts geschieht.
Nargol Garona: HOHEIT *ruft drein*
Jil Cuttita hebt die Hand in Richtung Nargol, ihr anzudeuten, sie möge noch etwas warten.
Nargol Garona: Ich werde Blue begleiten.

Jil Cuttita: Ihr ?
Nargol Garona: Schließlich wurde unsere Wölfin von dem Ding verletzt.


Auch wenn die Herzogin etwas unsicher wegen dieses Vorschlags war, die Waldhüterin hielt es für eine grandiose Idee. Am Ende musste ihre Hoheit klein beigeben. Sie konnte Blue ja nicht zu ihrem Glück zwingen.

Jil Cuttita: Ich erwarte sofort Nachricht wenn weitere Fallen gefunden werden oder jemand durch die Falle zuschaden kommt!
Canidio Arai zu Elyion flüstert: Diese Fallen sollten vernichtet werden, die armen Tiere.
Jil Cuttita: Jungfer, Ihr bringt bitte eine Falle zum Magus.

Jil Cuttita: Sir Elyion, bitte seht euch doch mal so eine Falle gründlich an.
Elyion Arai nickt: "Sehr wohl, Euer Hoheit!"
Jil Cuttita: Vielleicht könnt ihr uns etwas zu der Herkunft sagen
Nafreda Nadal kann sich ein  Grinsen nicht mehr verkneifen: Welch eine Lapalie.
Nargol Garona: Ich zeige euch gleich eine Lapalie wenn ich euren Schädel spalte!

Es sah schon fast danach aus, dass es im Saal zu einer Auseinandersetzung kommen würde. Aber zum Glück blieb es nur bei ein paar harschen Drohungen. Die Orkdame hatte eine wirklich gute Selbstbeherrschung.

Jil Cuttita: Ich setze eine Belohnung aus. Wer uns den Fallensteller bringt oder uns den entscheidenden Hinweis geben kann ihn dingfest zu machen, kommt aus der königlichen Schatulle ganze 10 Gold Taler!

Lennard lud die Orkdame noch auf sein Anwesen ein und die Herzogin erkundigte sich nach Nargols Wohlergehen.

Jil Cuttita schaut Nargol an: Konntet Ihr und die Euren sich schon in dem neuen Lager einrichten?
Nargol Garona: Ja, meine Horde ist teilweise schon eingetroffen. Habt dank für eur Gastfreundschaft und euer Vertrauen in uns.
Jil Cuttita nickt: Nun gut dann hoffe ich Ihr werdet Euch dort wohlfühlen.
Nargol Garona: Mit sicherheit und die Leute hier sind sehr freundlich zu uns, mehr als wir erhofften.
Jil Cuttita nickt freundlich lächelnd.


Danach waren wir alle nicht mehr bei der Sache. Luba und Blue tuschelten über ihre Pläne, wie sie sich die Goldtaler verdienen könnten. Nargol und Nafreda übten sich immer noch im Säbelrasseln und ich neckte Canidio, dass ich ihr von den zehn Goldtalern Schuhe kaufen wolle. Der Rest hüllte sich in Schweigen. Vielleicht waren einige noch wegen der Belohnung in Gedanken oder hatten andere Gelüste:

Benno Westmark: *dreht sich mit den leisen Worten um * i hob durschd *und verlässt den Saal.



Montag, 11. Januar 2021

Das Tal der Schlangen

Es war bereits die Sonne untergegangen, als wir am Kontor auftauchten. Es musste wirklich ein merkwürdiges Bild abgegeben haben: Zwei sonst so friedlich wirkende Magier standen nun in voller Rüstung und bis an die Zähne bewaffnet mit einem finster dreinblickenden Hünen in der Gegend herum. 

Jeder, der uns gesehen hatte, fragte sich bestimmt, was dieses seltsame Trio wohl auszuhecken gedachte...

Elyion Arai: Ihr freut Euch sicher schon? Da könnt Ihr Euch dann nach Herzenslust satt trinken.
Mithrandir: *schaut auf sein Schwert und man könnte meinen, er ist am überlegen, ob er es an Elyion ausprobieren soll* Ich warne euch! Ich lege seit 5 Jahren das erste Mal wieder ein Amulett ab nur wegen euch!
Elyion Arai hebt die Braue: "Ich hielt das eigentlich für eine gute Idee. Schlange habe ich zwar schon mal probiert, aber das Fleisch ist sehr sehnig. Nicht so meins. Wie deren Blut schmeckt, wäre doch mal testenswert. Was denn für ein Amulett?"
Canidio Arai lauscht den beiden aufmerksam.
Mithrandir: *schaut Elyion mit großen Augen an* Ist es nicht sehr ungewöhnlich - eine Vampir am helllichten Tage bei Sonnenschein?! *schweigt dann*

Elyion Arai: Achso... ja achso! Aber ist das nicht egal... ? Im Tal soll doch eh nichts gehen.. also warum ablegen?
Mithrandir: Unser Freund geht viele und seltsame Wege und das Tal ist eines davon. 
Elyion Arai: Ach... es könnte sich entladen oder sowas? *schief guckt*
Mithrandir: Jegliche magische Aktionen werden durch ein Bannfeld sofort absorbiert!
Canidio Arai nickt verstehend: Das ist schlecht
Mithrandir: *nickt* So ist es und ich möchte ihn nicht darum bitten müssen, ein Geschenk neu zu machen. 
Elyion Arai: Aha... na dann. Dann kriegt die Stelle auch mal Luft, hat also auch was Gutes für sich.
Mithrandir: Er saß 7 Tage an dem guten Stück!

Nach unserem kurzen Aufbruchsschwatz und dem Check, ob wir alles dabei hatten (Taschentücher, Zahnpasta ... Unterwäsche extra), ging es endlich los.

Am Portal angekommen, löste ich ohne Umschweife den Schutzzauber. Ich seufzte erleichtert was von: „Damit hat das Haarwuchsproblem endlich ausgedient!“ Canidio, mit ihren guten Ohren, schaute mich empört an.

Mithrandir: Gut und nun?
Elyion Arai: Aber dieses Ding von Nichneven ... letztes Mal hatte mich ein Blitz fast geschmort.
Mithrandir: Ah hm... ich glaube, ich habe da was. *sucht irgendetwas in seinem Umhang, platziert sich und meint* Geht zur Seite!

Schnell hechteten wir ein paar Meter weiter. Wer weiß, was Mithrandir da nur vorhatte? Mithrandir klopfte auf die Barriere. Sie war hart wie Stein. Er lüftete daraufhin seinen Mantel und drei Fläschchen kamen zum Vorschein ...

Er nahm sich die mit der roten Flüssigkeit und leerte sie über dem magischen Schild aus. Nichts passierte. Mit einem leisen Maulen versuchte er das andere Fläschchen mit grünem Inhalt.

Kaum hatte der Trank die Barriere berührt, nahm das Unheil auch schon seinen Lauf: Ein rotglühende Energie griff auf die grüne Substanz über. Augenblicklich zerbröselten Inhalt samt Flasche! Und hätte Mithrandir nicht rechtzeitig losgelassen, wäre es wahrscheinlich um ihn geschehen ...

Wütend starrte er auf das rote Gebilde und stieß einen Fluch gegen Nichneven aus: „Man sollte euch vierteilen, den Kopf abschlagen und euer vergossenes Blut trinken...!“ Sein Knurren ließ die Luft vibrieren.

Er holte wortlos das letzte Fläschchen unter seinem Mantel hervor, träufelte das blaufarbenes Öl auf die Schneide seines Schwertes und wartete ab. Es schien, als wäre er zu einer verwitterten Friedhofsstatue erstarrt. Ohne Bewegung verharrte er in seiner Pose. Minutenlang geschah nichts. Er fixierte einfach nur sein Schwert.

Plötzlich machte Mithrandir einen riesigen Satz, riss das Schwert hoch und verpasste der Barriere einen gewaltigen Hieb! Ein hoher metallischer Ton durchdrang die Nacht. Wir hielten den Atem an. Stille. Selbst die Bäume hörten auf zu knarren.

Eine Zeitlang verweilte Mithrandir in seiner Stellung, als wäre er bereit, noch einmal zuzuschlagen. Dann knirschte es leise, gefolgt von einem lauten Knall, dass einem die Ohren gellten! Die Barriere zersprang und löste sich auf.

Mithrandir ballte die Faust und drohte in die Luft: Nichneven, ihr seid ein Miststück!
Elyion Arai bohrt sich im Ohr.. "Holla die Waldfee!"
Mithrandir: So ist es besser oder? Was man mit magischem Schwertöl alles machen kann  wenn man ein uraltes Schwert hat. *grinst* Dann wollen wir mal nachsehn ...


Noch einmal kurz durchatmen und schon waren wir im Tal der Schlangen angekommen. Ein steinernder Wächter empfing uns mit den warnenden Worten:

 Da Ihr nun vor mir steht, seht
 euch um! Die Hüter des Tals sind
 euch nicht gut gesonnen! TÖTLICH,
 für alles Leben!


 
 Nur die Toten kennen den Weg!
 Und nur das Erwähnen des Namens 
 des Meisters, wird euch wieder
 gehen lassen.
 
 Lasst euch nicht beißen! Sonst
 gehört ihr auch zu den Toten. 
 Jede Magie ist nutzlos hier!

Elyion Arai: Sieht doch einladend aus... Blümchen, wohin das Auge schaut. 
Canidio Arai: Ja das stimmt.. hier könnte ich mich sehr wohl fühlen *leise sagt*
Mithrandir: *versucht Elyion mit den Knauf seines Schwertes eine Kopfnuss zu gaben*
Elyion Arai: Hey! *richtet seinen Hut wieder zurecht*
Mithrandir: Zurück in die Realität, Meister Lampe! Das ist verflucht nochmal kein Erholungsausflug! Blümchen ... *schnaubt*


Mithrandir war wahrscheinlich mit dem falschen Fuß aufgestanden. Harsch forderte uns auf, dass wir gefälligst den Brunnen suchen sollten. In seinen Augen gingen wir definitiv zu flapsig an die Sache heran.

Mithrandir: Ihr solltet euch mit jemanden auseinandersetzten, dem nur seine Seele blieb!
Elyion Arai: Meint Ihr, ich gehe nicht mit genug Ernst an die Sache heran oder was?
Mithrandir: *nickt mit grimmigen Blick und sagt eindringlich* Die Seele und der Stab sind die Überreste eines angefangenen Angriffes. Mehr blieb von ihn nicht übrig
Canidio Arai: Elyion hat sich so manche Nacht deswegen um die Ohren geschlagen!
Mithrandir: Ich habe die Knochenreste selbst aus dem Schlachtfeld geholt ...


Elyion Arai: So was nennt man Zweckoptimismus! Im Auge der Gefahr muss man sich auf ein bisschen Humor besinnen, damit einem das Herz nicht zu sehr in die Hose rutscht. Bei mir hat sich das jedenfalls bewährt. Tut mir leid, aber damit müsst Ihr wohl klarkommen. *Mithrandir anraunzt*
Mithrandir: *knufft ihn an die Schulter und grinst* Ihr seid bereit. 
Elyion Arai wirbelt einen Kreis mit dem Zeigefinger in der Luft und versucht Mithrandir auf die Brust zu pochen: "Und ich wäre nicht hier, wenn mir nichts an ihm läge!"
Canidio Arai hört denn beiden zu und seufzt leise. 
Elyion Arai entfleucht ein "Ufff", beim Knuffen.


Den ominösen Brunnen zu finden, würde sicher nicht einfach werden. Überall lauerten die Schlangen im Gebüsch und wir mussten den Mechanismus für die Geheimtür finden. In der Hinsicht war Leviathan ziemlich ausgefuchst. Im Tarnen und Verstecken war er wahrlich ein Meister. 

Elyion Arai: Irgendwas hat der Steinknabe doch gefaselt?
Canidio Arai brummelt leise: Na klasse.. das heißt auch noch suchen in diesem Tal. 
Mithrandir: *nickt* Ja genau. Ich hasse suchen. Ja, die Toten kennen den Weg.

Wenigstens einen Hinweis hatten wir. Sonst hätten wir jeden Stein in diesem verfluchten Tal antatschen müssen. Mit Magie konnten wir ja nichts erreichen. Aber ich hatte schon eine Idee, was ich als Belohnung mitnehmen würde ...

Elyion Arai: Als Aufwandsentschädigung nehmen wir ein paar Schlangen mit. Die sind im Grunde Gold wert.
Mithrandir: *mit dem Schwert eine vorsichtig in Richtung Elyion hebt* So eine?
Elyion Arai: Hey... hey...! *kloppt instinktiv mit der eisernen Fackel dem Vieh auf den Kopf*
Mithrandir: Nein? *lacht* Mal sehn, ob man das trinken kann!
Elyion Arai: Ach... jetzt versucht Ihr es also auch mit Zweckoptimismus? Interessant.
Mithrandir: *verzieht etwas das Gesicht* etwas altbacken fast schon abgelaufen...

Elyion Arai: Kann ich den Rest haben?
Mithrandir: Ich lerne schnell. *zwinkert und reicht ihn Elyion* Hier.
Elyion Arai packt das Vieh und verstaut es im Rucksack, als wäre das völlig normal. "Danke"

Canidio witzelte darüber, aus den Schlangen Mittag zu machen. Aber ehrlich gesagt, war die Sorte ziemlich zäh und ich hatte wirklich keine Lust auf eine Kostprobe. Ich würde lieber Medizin daraus herstellen.

Wir arbeiteten uns langsam ins Innere des Tals vor. Unsere mit Metall beschlagenen Stiefel waren wahrlich ein Segen. Da blieb kein Schlangenzahn heil. Einer Schlange nach der anderen machten wir den Garaus. Eins von den Viechern schaffte es aber dennoch Mithrandir zu beißen. Aber als Vampir machte ihm das zum Glück nichts aus und ich konnte an Salbe sparen.

Beim Hinweis auf die Toten musterte ich Mithrandir. War er vielleicht der Schlüssel? Aber sein Knurren gab mir unmissverständlich zu verstehen, dass ich mit meiner Annahme auf dem Holzweg war. 

Canidio Arai: Ob damit die Statuen gemeint sind?
Elyion Arai: Das sieht hier aus wie ein Lustgarten... oder ist es der Garten Eden.. voller Schlangen?
Mithrandir: Lust?
Elyion Arai deutet im Schein der Fackel auf die Statue vor sich.
Mithrandir: *nickt*
Elyion Arai stiefelt zu der Statue hoch und drückt auf die Nippel.
Canidio Arai zieht die Augenbrauen hoch, als sie sieht was Elyion macht.

Die Idee mit den Statuen war leider auch ein Fehlschlag. Zu den Füßen der steinernden Damen lag ein Totenschädel. Vielleicht war er die Lösung? Wir versuchten unser Glück, aber nichts passierte. Das wäre natürlich auch zu leicht gewesen! Also sahen wir uns weiter um. 


Elyion Arai schielt nach unten... als ein Lichtreflex zwischen den Steinen aufblitzt. Ich seh was da.. daaaaaaaaaa! *Arm ausstreckt* Was blinkt denn da?
Mithrandir: *schaut in die Richtung* Das Ding da? *runterhüpft*
Elyion Arai kraxelt langsam runter und hält die Fackel vor sich.
Canidio Arai hüpft hinunter als die Schlangen hinter ihr auf einmal mehr werden.

Eine kleine goldene Statue war in einer Nische im Felsen versteckt. Was die dort wohl zu suchen hatte?

Mithrandir: Hm ... klein.. filigran... aus Gold. Das hier?
Elyion Arai: Wer packt denn sowas in die Ecke?
Mithrandir: Soll ich mal?
Elyion Arai: Macht mal...
Canidio Arai sieht in die Richtung, wo beide schauen: Ohh, dass man so was einfach in einer Ecke versteckt? Ja macht bitte, Mithrandir.
Elyion Arai flüstert zu Cani: "Nachher hat es den Midasfluch ..."
Mithrandir: *geht unverfroren hin und greift mit seiner Klaue nach dem Ding und verbiegt es fast*
Canidio Arai sieht erschrocken zu Elyion: Da bin ich nicht scharf drauf. 

Aber keine Sorge! Nichts geschah, weder Midasfluch, noch sonst irgend etwas. Also probierte ich mein Glück. Wieder nichts. Aber für irgendwas musste diese Statuette doch gut sein? Diesmal hatte Mithrandir den richtigen Riecher. 

Mithrandir: Lasst mal eure Frau ran die kann das mit mehr Gefühl
Elyion Arai: Achso?
Canidio Arai sieht zu Mithrandir: Was ich?
Mithrandir: *nickt* Ja, sonst ist keine Frau da *lacht*
Goldene Satuette: *Als Canidio die Statuette anfasst, überkommt sie ein seltsames Gefühl und sie zieht ihre Hand schnell wieder weg! Es ist was passiert, aber was...?*
Mithrandir: Ich habe was knirschen gehört.

Das konnte sich nur Levi ausgedacht haben. Sollte ich ihn je wieder hinbekommen, greif ich ihn mir am Schlawittchen und schüttel ihn mal kräftig durch!

Wir gingen der Ursache des Geräuschs nach und siehe da: Für gut eine Sekunde öffnete sich eine Steinplatte in der Nähe einer grünen Statue. Wir mussten Canidio ein paar Mal bitten, die Figur anzufassen, bis wir endlich zum Ziel kamen. 

Canidio Arai berührt sie erneut.
Goldene Satuete: *Als Canidio die Statuette anfasst, überkommt sie ein seltsames Gefühl und sie zieht ihre Hand schnell wieder weg! Es ist was passiert, aber was...?*
Knochenschaedel: *Das Klopfen auf den Schädel scheint etwas bewirkt zu haben!*


Elyion Arai rupft die Hand ganz fix zurück. "Du meine Güte..."
Canidio Arai: Passiert etwas?
Mithrandir: *schaut sich um*
Elyion Arai: Muss ja wohl...

Ein Pfad wurde oberhalb am Fels sichtbar. Die Frage war nur: Wie kamen wir dort hinauf? Mithrandir hatte eine Idee. Der Schädel von vorhin!  Kaum hatte er ihn berührt, erschien ein Zugang nach oben.

Im Gänsemarsch stapften wir über das hölzerne Gerüst - ich allen voran, gefolgt von Mithrandir und Canidio. Weiter oben entdeckte ich dann einen Schädel, in dessen Augenhöhlen offensichtlich ein Schalter war.


Augenblicklich öffnete sich eine geheime Tür zu einer verborgenen Kammer mit dem gesuchten Brunnen.

Mithrandir: Das müssen die Steine sein.
Elyion Arai: Sieht aus wie was Kristallartiges... hm... Vermutlich mit Falle.
Canidio Arai: Es sieht geheimnissvoll aus.
Mithrandir: Wie man unseren Freund kennt...

Elyion Arai: Ich hätte da eine Idee ... Canidio, komm mal her...
Canidio Arai geht zu Elyion: Ja?
Mithrandir: *beobachtet was die beiden da treiben*
Elyion Arai: Wenn das vorhin schon so verzwickt war mit der Statue... dann wird das vielleicht auch so sein. Yin und Yang.. zwei Hälften... hm.


Ich bat Canidio zu dem leuchtenden Kristall zu gehen, während ich bei dem Dunklen blieb. Auf „drei“ berührten wir sie gleichzeitig und hielten dann jeweils ein Stück davon in der Hand.

Yin-Kristall:
*...ihr brecht vorsichtig ein kleines Stück vom Yin-Kristall ab! Ihr habt ein komisches Gefühl dabei! Es ist als ob ihr einem guten Freund etwas wegnehmen würdet.*
Yang-Kristall: *...ihr brecht vorsichtig ein kleines Stück vom Yang-Kristall ab! Wobei euch ziemlich unwohl ist, die dunkle Seite von Sir Leviathan scheint sehr stark zu sein!*

Mithrandir: Und ? *schaut beide fragend an*
Elyion Arai: Puh... *murmelt*
Canidio Arai: Ufff... hast du es auch gespürt? *flüstert*
Elyion Arai hält das Kristallstück hoch: Mir ist schlecht.


Mit mulmigen Gefühl in der Magengrube beäugten wir die Kristallstücke. Ich fragte mich, wie die uns wohl helfen würden, Sir Levi zu retten. Wir unterhielten uns noch darüber, wo wir die Stücke verstecken sollten.

Mithrandir: Wir sollten das Ganze wieder verstecken. Wer weiß, was man daraus noch alles machen kann und wer weiß, was passiert wenn Nichneven es findet.
Elyion Arai: Aber ich würde vorschlagen.. Canidio und ich tragen das jeweilige Stück gut verborgen am Körper ...
Mithrandir: Verliert es bloß nicht!
Canidio Arai nickt leicht: Ja das ist eine sehr gute Idee
Mithrandir: Wer weiß, ob wir nochmal zurückkehren können?


Ja, wer weiß, wer weiß ... Mithrandir wirkte plötzlich, als wäre ihm selbst das Herz in die Hose gerutscht.

Canidio Arai zieht eine Augenbraue hoch: Ihr scheint mir nicht zu vertrauen, Mithrandir.
Mithrandir: Die meisten sind auf Vampiere nicht so gut zu sprechen *schaut zu Cani*
Canidio Arai flüstert: Es gibt sicher ein paar Leute, die mir nicht vertrauen. Bei mir habt ihr da wohl Glück... solange ihr mich in Ruhe lasst!
Elyion Arai: Der ist Vegetarier Cani! Und leuch... äh hat ein sonniges Gemüt!

Canidio Arai: Das ist gut... auch wenn er ein wenig brummig ist immer wieder *grinst leicht*
Mithrandir: Ihr wisst wie es ist... solange ihr mich nicht hintergeht, seid ihr Freunde der Gilde und von Sir Leviathan und die lasse ich in Ruhe
Canidio Arai nickt leicht: Hoffen wir das es immer so bleiben wird.
Elyion Arai: Aber die armen Schweine am Strand.. *pfeift zwischen den Zähnen*
Mithrandir: De lehnten sich gegen mich auf. *etwas witzelnd sagt*

Schnell nahm ich noch ein paar Proben aus der Umgebung mit und vom Wasser mit. Laut Mithrandir hatte das kühle Nass sehr erfrischende Wirkung und Sir Levi kam öfter hierher, um sich zu stärken. Kaum nahm ich einen Schluck, da fing der Brunnen an zu versiegen. Hatte ich das ausgelöst? Oder weil wir die Kristalle mitgenommen hatten?


Uns war klar, dass das Verschwinden des Wassers nur der Anfang war. Schnell machten wir uns auf den Weg zum Ausgang. Natürlich wusste nur ich das geheime Wort, um das Portal zu benutzen. Ganz nach meiner Manier ließ ich die beiden anderen aber für einen kleinen Moment schwitzen.

Elyion Arai: So.. hm.. Sesam öffne dich!!
Mithrandir: Werter Genius ...
Elyion Arai: *kloppt mit der Fackel gegen den Stein*  Abrarhabarber! *nochmal klopft*
Canidio Arai: Hoffentlich kommen wir wieder hinaus.
Elyion Arai dreht sich um und grinst zu den Beiden.
Mithrandir: *auf seinem Schwertknauf herumtrommelt*
Elyion Arai: Jaaaa? Ist was?



Canidio Arai:
Warum grinst du denn? Ich will wieder zurück in die Stadt. *wird langsam ungeduldig*
Elyion Arai: Wir können doch hier nächtigen? Die schönen Blumen, der Nervenkitzel!
Canidio Arai: ELYYIONNNN *fängt zu knurren an*
Mithrandir: *zieht sein Schwert halb aus der Schwertscheide und zeigt mit der Zunge auf einen seiner Eckzähne*

Der Steinknabe am Eingang hatte ja gesagt, dass nur der Name des Meisters den Weg frei machen würde. Dass das meine Name war, war selbst für mich damals eine Überraschung. Doch die Aufzeichnungen Leviathans logen nicht.


Elyion Arai
sieht Canidio ernst an: Wie heiße ich?
Canidio Arai:
Elyion Arai
Elyion Arai: Aha.. der Weg ist frei ...
Mithrandir: Ah der Name des Meisters. Ihr seid das.

Hurtig gingen wir durch das Portal zurück und waren erleichtert, als wir wieder vertrauten Boden unter den Füßen hatten. Hinter uns fing es plötzlich an zu rumpeln, die Steine zerfielen mit einem Mal und lösten sich nach und nach auf. Nichts blieb mehr von dem einstigen Portal zurück. Damit war das Tal für immer verloren.

Elyion Arai: Nichneven weißt doch wohl noch nicht, dass wir hier waren oder?
Mithrandir: Ja sie wird sich wahrscheinlich freuen, das die Steine weg sind.
Elyion Arai: Was ist wenn wir, den zerbröselten Haufen wieder in Form bringen... so dass es aussieht, als wenn ihr Zauber Erfolg hatte und wir nicht durchs Portal konnten?

Mithrandir: Ihr meint, wir legen etwas Steine mehr hin?
Canidio Arai: Ja das ist eine gute Idee.
Elyion Arai: Ja... mit ein bisschen Illusion ala Leviathan ist das kein Problem..
Mithrandir: Das könnte gar nicht mal so schlecht sein. Würde sie vielleicht davon abhalten Neues zu veranlassen.

Gesagt, getan! Mit einem bisschen Erdmagie und Illusion stand wieder das Portal. Mit der Zeit würde es sich dann noch auflösen ... Wir hofften, das würde die dunkle Lady eine Weile in die Irre führen.

Mithrandir: Es wäre ein weiteres Detail geschafft. Ich hoffe, wir bekommen auch noch den Rest hin. Ich werde den Ort vorbereiten lassen.
Canidio Arai: Macht dies Sir Mithrandir.
Elyion Arai nickt.
Mithrandir: Die Sonne geht auf *macht ein dummes Gesicht als er ins Leere an der Brust greift* Gehabt euch wohl *und weg ist er als ob er nie da war*


Elyion Arai: Hm... wusch... und weg.
Canidio Arai: Hmm, er ist auf einmal sehr schnell weg gewesen.
Elyion Arai: Und wir machen jetzt auch ein Nickerchen ...

Auf dem Nachhauseweg klärten wir dann noch das kleine Problem mit dem „Geheimnisse für sich behalten“ ...

Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...