Freitag, 18. Juni 2021

Ärger um die Jungfer und eine überraschende Ankündigung - Audienz vom 13. Juni

Was war auf der letzten Audienz so los? Ohne lange Vorrede lassen wir mal den Hafenbarden zu Wort kommen ...

Die Jungfer ist gekränkt
schaut nur hin und seht
hätt sie nur eingelenkt
als dass sie im Wege steht

Die Himmel werden fallen
der Hafen wird zerstört
keiner wird mehr lallen
weil keiner mehr was hört

Der Siegfried, ganz ein lauter
der auf des Talers Kisten hockt
ein ganz fein versauter
hat uns die Sache eingebrockt


Der Statthalter, er will springen
vom aller höchsten Brett
dann hört er sie nicht singen
find ich ganz adrett

Auch soll das Essen ziemlich mies
Am Hofe von Carima sein
was sichres weiß ma ned gwies
Ein Moritz schaut ganz traurig drein

Zum Schluß da sag ich laut
*fängt plötzlich das Brüllen an*
soll die grüne ZUCHTEL singen
mal sehn wer sie dann haut
wer soll da noch die Steuern bringen

*der Barde brüllt noch immer stinkig rum
und wirft seinen Muffin voll Zorn zu Boden*


...und weil vier Zeilen hier nicht reichen
ja leck mich doch im Ar...
ich werd von diesem Platz nich weichen
zerfall ich auch zu Asche...

*hebt seine zu Boden gegangenen Muffin
wieder auf und klatscht sich diesen wütend
aufs Haupt*

...das das klar is...

[Autor: Sir Levi]

Ei, da war der Sangeskünstler doch mächtig angefressen. Er wird doch nicht Angst haben, dass ihm die Jungfer den Platz streitig macht?!

Jil Cuttita betritt den Thronsaal und schaut sich sogleich um: Wie Ihr sehen könnt, steht Prinz Lennard mir heute nicht zur Seite.
Jules Dreki: *brummt* Bestimmt in seinem eigenen Schleim ausgerutscht.

Bild von Blue

Jil Cuttita: Die Fresslust und die Spielsucht sind ihm wohl wichtiger als die Audienz für unsere Bürger. Aber gut, das schont die Schlossküche, da wir den Prinzen nicht verköstigen müssen. ((Hinweis: ist nur RP, es sei ihm von Herzen gegönnt))
Jules Dreki: Ja, so braucht man weniger von des Magiers Papierrollen *grinst*

Die Waldhüterin hatte mit ihrem zauberhaften Waldfeeduft (Eau de la fée de la forêt) das Glück wieder die Erste vorm Podest zu sein. 

Siegfried von Boraz: *schüffelt etwas, überlegt was das sein könnte und murmelt* Hm... fée de la poisson..?

Bild von Blue

Ich glaube, wenn sie das gehört hätte, wäre es schon früher zu Krawall gekommen. Zum Glück duldete die Herzogin keine Schlägereien im Thronsaal. 

Bluemoon Sweetrain: Also ... ich war zufällig am Hafen und wollte da nur Guten Tag sagen. Nicht dass Ihr denkt, ich sei neugierig ...
Jil Cuttita nickt: Ja und was habt Ihr dort gesehen?
Bluemoon Sweetrain: Das große Gilden-Schiff ist zurück gekommen. Als ich mal gucken wollte, schrie mich der Wachmatrose nur an "Hau bloß ab olle Waldschlampe". Stellt Euch das nur vor! *sagt empört* ich fordere 100 Jahre Kerker für den Rüpel!

Bild von Canidio

Jil Cuttita nickt: Also das ist ja in der Tat eine Frechheit!
Siegfried von Boraz: *ruft ungehalten rein* Ihr solltet die Leute nicht vom arbeiten abhalten, dann sind sie auch ruhig!
Jil Cuttita: RUHE!
Bluemoon Sweetrain: Pfff, ich wollte nur höflich sein *brummt*

Es gab ein kurzes Hin und Her. Auf jeden Fall war nun klar, dass der Matrose zur Levis Gilde gehörte und Dank des Rums ein ziemlich loses Mundwerk hatte. Mich wunderte, dass die Jungfer das nicht selbst geregelt hatte. Die verirrten zehn Matrosen, die nach dem Freudenhaus gesucht hatten, konnten davon noch ein Liedchen singen und der, der ein Liedchen freiwillig sang, kannte auch bereits Blues Nudelholz.

Jil Cuttita: Kommandantin Anna, wird sich mit Euch in den Hafen begeben und Ihr zeigt ihr den unverschämten Seemann. Dann werden wir auf eine geeignete Strafe drängen.
Siegfried von Boraz: *leise sagt* Diese neugierige Schrabnelle ...
Jil Cuttita: Sir Primus kann Euch zur Verstärkung eskortieren. Sofern nötig soll die Wache auch mitkommen.
Bluemoon Sweetrain: Das trifft sich gut, er soll sich eh bei Frau Lola melden, soll ich ausrichten.
Jil Cuttita hüstelt: Davon will ich hier im Schloss nichts mehr hören!
Primus Caproni versucht der Jungfer mit Zeichen zu deuten, sie solle den Mund halten.

Zur Erinnerung: Die Hafenpraline Lola

Da hatte die Jungfer offenbar einen Nerv bei der Herzogin getroffen und dann berichtete sie noch von dem Gemaule der Wachen in Avalon, das das Fass zum überlaufen brachte ...

Bluemoon Sweetrain: Die Wachen Max und Mortiz, die das Haus der Kräuterfrau bewachen, beschweren sich, dass sie jeden Tag nur Haferbrei und Wasser bekommen. Mehr würde der Finanzverantwortliche des Schlosses nicht genehmigen *schielt Primus an*
Jil Cuttita seufzt: Bin ich jetzt also auch noch für die Verköstigung der Soldaten zuständig?! Wollen die Herren eine Order bei mir aufgeben? *mit äußerst giftige genervtem Unterton*


Na wenigstens hatte die Waldhüterin Mitleid mit den beiden Burschen und besorgte ihnen was zu essen. Der Statthalter treibt es aber auch immer bunter mit den Leuten. Ich muss der Herzogin wirklich mal ein Mittelchen zur Beruhigung vorbeibringen, sondern macht ihr armes Herz das nicht mehr lange mit.

Primus Caproni tut mal wieder so, als bekomme er nichts mit.
Jil Cuttita: Bevor ich Euch heute entlasse, Jungfer ... eine Frage: Hatte der Stadthalter Euch bereits mit ins Elbenland begleitet?
Primus Caproni seufzt laut.
Bluemoon Sweetrain: Nein bisher noch nicht, er hatte wohl viele andere Termine.
Jil Cuttita: So soo ... *wendet sich zu Primus* Wir haben dann noch ein Hühnchen zu rupfen!
Primus Caproni schluckt.

Siegfried von Boraz kam als nächster vor ihre Hoheit Jil. 

Jil Cuttita mustert den Herren: Ihr seid?
Jules Dreki: *murmelt* Ein Bastard!
Siegfried von Boraz: Ich bin Siegfried von Boraz, Schatzmeister der Gilde des Leviathanen. Werte Herzogin auf Grund des Vorbringens der Waldhüterin, möchte ich eine Beschwerde vorbringen. 
Jil Cuttita: Ja?

Bild von der Jungfer

Siegfried von Boraz: Es ist zwar nichts verwerfliches, wenn man am Pier herumlungert, aber man sollte den arbeitenden Leuten nicht immer im Wege stehen. Außerdem ist es schon vorgekommen, dass sie sich hinter Kisten versteckt und mitten in der Nacht lauscht!
Bluemoon Sweetrain: Ich und rumlungern? *ruft empört*
Jil Cuttita steht auf um Ihrer Entrüstung nachdruck zu verleihen: Sir, Ihr vergreift Euch im Ton!
Bluemoon Sweetrain: So ein Rüpel! *brummt*
Siegfried von Boraz: Unsere Leute sind sehr beschäftigt mit dem Reinigen und wieder Herrichten des Gildenschiffes.
Jil Cuttita: Die ehrenwerte Jungfer steht seit Jahren in unseren Diensten. Zu ihren Aufgaben gehört es auch sich mit unserem nachdrücklichen Einverständnis an allen Orten in unseren Ländereien um zu tun, damit Recht und Ordnung in Carima allgegenwärtig ist.

Die Situation wurde langsam hitzig. Während Blue die Arbeitsmoral der Seemänner anzweifelte, hielt Siegfried dagegen, dass die Jungfer die Arbeiter behindern würde und schon für einigen Ärger gesorgt hätte.

Bild von Canidio

Bluemoon Sweetrain läuft rot an vor Wut.
Siegfried von Boraz: Fragt den Barden *flüstert* nur weil er gesungen hat.
Bluemoon Sweetrain: Ich bin die Sanftmut in Person *ballt die Faust*

Jede Partei versuchte glaubhaft darzulegen, dass sie das Opfer sei. Der Herzogin wurde die Sache langsam zu bunt. 

Jil Cuttita: Ich nehme Eure Beschwerde zur Kenntnis aber mit Verlaub, es ist mir egal! *beobachtet Siegfried genau*
Siegfried von Boraz: Nun dann kann ich nicht garantieren, dass sie beim nächsten Mal nur ein böses Wort vernimmt. Am Hafen geht es schnell rund. Das sollte bekannt sein.
Jil Cuttita: Jungfer *schaut zu Blue* Wenn Ihr Euch das nächste Mal zum Hafen begebt,  werden Euch Soldaten der königlichen Wache begleiten!
Bluemoon Sweetrain: Ja, Hoheit *brummt*
Jil Cuttita: Sollte auch nur ein unangemessenes Wort fallen, wird der Redner in Eisen gelegt und in den Kerker geworfen!
Bluemoon Sweetrain nickt heftig.
Siegfried von Boraz: Wenn Ihr Eurerseits die Waldhüterin bestraft, soll es mir recht sein.
Bluemoon Sweetrain bläht die Backen auf.
Jil Cuttita: Wenn ich dies für nötig halte,  werde ich das tun. Das muss jedoch nicht Eure Sorge sein.


Herzogin Jil hakte noch nach, ob das das einzige Anliegen wäre. Da erklärte Siegfried, dass er sich nach dem Wohlergehen des Waisenhauses erkundigen wolle. Die Gilde würde jährlich 30 Goldtaler dafür aufwenden, damit es den Kinder gut gehe. Ihre Hoheit Jil zeigte recht deutlich in ihrer Mimik, wie sie über Siegfrieds Taktik dachte. Damit kam dieser Halunke nicht weit.

Jil Cuttita: Ihr könnt tun was immer Euch beliebt, solange Ihr die Gesetze unseres Landes achtet und vor allem unsere Bürger!
Siegfried von Boraz: Das war bis jetzt immer unser Anstreben, werte Herzogin. Doch Ihr werdet verstehen, dass ein Barde der ein Nudelholz aufs Haupt bekommt, weil er singt, nicht ein gute Aushängeschild für diesen edlen Hof ist.
Jil Cuttita schaut kurz mit fragendem Blick zur Jungfer.
Bluemoon Sweetrain: Dann soll er anständige Lieder singen *brummelt.
Siegfried von Boraz: Wir mussten eine neue Laute kaufen.

Jil Cuttita: Wisst Ihr was? Ich habe eine hervoragende Idee! Zum Ausgleich wird die Jungfer am Pier ihre wundervolle und kräftige Stimme erklingen lassen und Euch und Eure Leute mit ihren Liedern erfreuen.

Sämtliche Anwesende wurden bleich. Nur die Waldhüterin war von der Idee ganz verzückt.

Jil Cuttita: Verlasst Euch darauf, die Jungfer weiß zu begeistern. 
Siegfried von Boraz: Dann hoffe ich, dass es nicht zum Eklat kommt. Euer Wort in Gottes Ohr.

Bild von Canidio

Zum Schluss hatte Primus noch eine Ankündigung zu machen ...

Primus Caproni: Hoheit, in Anbetracht der Tatsache, dass es Euch gelüstet,  mich von der höchsten Brücke zu stoßen ...
Jil Cuttita hüstelt.
Primus Caproni: Also, um dem zuvor zu kommen, verkünde ich hier und heute, dass ich mich als Beweis meiner Treu vom höchsten Turm des Schlosses in die Tiefe stürzen werde!


Jules Dreki: *kichert und flüstert Sir Siegfried zu* Es ist schon ein Fluch Sir Elyions Experimental Objekt zu sein.
Siegfried von Boraz: *schaut zu Jules* Wie bitte?
Primus Caproni fährt herum: Und zwar ohne Hilfe des Magus, du rothaarige Hexe! *wirft Jules einen vernichtenden Blick zu*Jules Dreki: *schaut links und rechts von sich* ehh was? *tut unschuldig*
Jil Cuttita: Statthalter, ich hoffe Ihr wisst, was Ihr da tut?
Primus Caproni nickt nachdrücklich: Ihr könnt Euch darauf verlassen! Ich werde vom höchsten Turm hinabspringen!
Jil Cuttita: Nun gut. Ihr müsst wissen, was Ihr da tut.

Der Sturkopf war nicht davon abzubringen. Blue wollte noch Stroh und Heu besorgen und selbst Canidio machte sich Sorgen um den verrückten Statthalter.

Bild von der Waldhüterin

Jil Cuttita: Lady Canidio, ich bitte Euch bei diesem Tun in der Nähe zu sein, damit Ihr gegebenfalls die Wunden dieses Narren versorgen könnt.
Canidio Arai nickt leicht: Ja, das werde ich sein Herzogin Jil... Ich werde alles versuchen.
Primus Caproni winkt ab: Ich versichere Euch, es wird mir nichts geschehen! Den genauen Zeitpunkt lasse ich noch bekannt geben, wenn es recht ist.
Jil Cuttita: Gut, wie Ihr wollt, Statthalter. Ich werde mir das nicht entgehen lassen und ich denke alle Leute in Carima auch nicht. 


Dienstag, 15. Juni 2021

Die Verschwiegenheit am Hafen



Auf die Ereignisse am Hafen hatte ich, Dank Canidio und anderer Seeleute, immer wieder ein wachsames Auge. Irgendetwas Besorgniserregendes tat sich da anscheinend an der Freihandelszone. Aber nicht einmal ein guter Obolus oder ein Fläschchen Rum, lösten die Zungen der Involvierten. 

Der Hafen schien fast wie ein Sumpf dunkler Geheimnisse zu sein. Da war des Statthalters Laster noch banal dagegen. 

Steuern sind ein notweniges Übel... Solange der Statthalter sie nicht verhurt oder versäuft, könne man damit leben.


Doch man sollte sich die Frage stellen, was am Hafen so passiert? Es ist merkwürdig, seit dieser Meister der Gilde verschwunden ist, wird es immer rauer am Pier der Freihandelszone. Fast so als ob er großen Einfluß auf den Hafen hat welcher nun langsam bröckelt. 

Auch hört man wieder öfters eine Namen! Die Schwarze Viper... doch keiner hat je ein Gesicht dazu gesehen. Geschweige denn eine Gestalt, die man fassen kann... *man schweigt, als ob man Angst hätte*

[Autor: Sir Levi]


Der Einfluss von Piraten schien sich auch maßgeblich auf den Handel am Hafen auszuwirken. Einer der königlichen Wachmänner war verschwunden. Hatte man ihn entführt? Sein Schicksal war bisher  ungewiss. 

Im Fall der Rettung Levis schien sich auch etwas zu regen. Mithrandir setzte wohl alle Hebel in Bewegung, um die Sache endlich voranzutreiben.


*Man diskutiert über ein Schiff* ... so ausgestattet sah es gar nicht mehr wie ein Handelsschiff aus! Es glich eher einer Angrifffregatte! *man tratscht über die Bewaffnung* Zehn große schwere Geschützkanonen! 40 Seeleute bis an die Zähne bewaffnet! Der Keulengunar, ein noch nie gesehener Kapitän und... *es scheint dem Redner ein Schauer über den Rücken zu laufen* ... Mithrandir persönlich befehligt das Schiff!

Plötzlich war das Schiff verschwunden ... Jules hatte sich sogar auf der Audienz darüber noch beklagt, dass es ohne Genehmigung ausgelaufen war. Aber so schnell wie die Aqua Moneta verschwunden war, so fix tauchte sie auch wieder auf.


*aufgeregt wird erzählt* ... Heute Nacht lief das Gildenschiff wieder in den Hafen ein! Leise und ohne großes Aufsehen wurde es wieder an ihrem Platz geankert. Sie putzen und reparieren sie, fast als ob es einen Kampf gegeben hätte...

*man flüstert leise* Aber Mithrandir! Er ist nicht von Bord gegangen! Niemand will erzählen, warum er nicht wieder kam...

[Autor: Sir Levi]


Etwas Klarheit verschaffte uns dann ein Bote, der am Freitagabend zu Canidio eilte. „Hier eine Nachricht von Adira. Ich soll sie Euch unverzüglich bringen.“ Der Inhalt der Nachricht ließ einen Hoffen und Bangen.

Werte Canidio,

wir sind fast fertig! Mithrandir besorgt noch einen Gegenstand, ein Artefakt. Ich hoffe, er findet es! Dann wären wir soweit.

Gezeichet

Adira


Was das wohl für ein Artefakt war? Aber das dürften wir in Kürze schon bald erfahren ...



Samstag, 12. Juni 2021

Ein seltsamer Rabe, die Sache mit der Steuer und andere Kleinigkeiten - Audienz vom 6. Juni

Was war auf der letzten Audienz passiert? Ja, eine gute Frage! Ich war ja leider verhindert. Aber zum Glück hatte ich meinen Spion ... äh meine Frau, die mir wieder ausführlich von den Ereignissen berichtete. Was würde ich nur ohne diese Ohren ... äh Perle machen? *grinst*


Zusammenfassend sei gesagt: Jules kam wie der Weihnachtsmann bepackt in den Saal gestiefelt und nicht nur der schwere Sack brachte sie ins Schwitzen. An der Waldhüterin hing noch der Elbenduft (Rêve elfique - vielleicht war es auch Fisch?). Die Fischlieferung war jedenfalls für die Katz und ach ja, da war noch was mit einem alten Hut. Und hoffentlich wird keiner geteert und gefedert ...

Aber lassen wir die Zusammenfassung lieber vom Hafenbarden besingen:

Die Meisterin des Hafens
steckt wohl in der Klemm
trotz ihres großen Schaffens
läuft es ned so schenn.

Doch, so wie es wirklich scheint
Der Statthalter hat auch noch Zoff
ist sie nicht die einzige die weint
die Herzogin wird schroff.

Ganz ungewohnte Worte
warf sie ihm ans Haupt
man wartete auf die Kohorte
was hat er sich erlaubt?

Es geht mal wieder um die Taler
was haben wir gedacht
man hört jedoch nur Gelaber
was wird denn nun gemacht?

Auch vögelt es mal wieder
schwarz und ziemlich schnell
Nebel fällt dann mal nieder
einem geht es an das Fell



Zu guter letzt da seis gepfiffen
an Brautag ziemlich wichtig
soll man nicht ins Wasser schiffen
sonst schmeckt das Bier nicht richtig!

[Autor: Sir Levi]

Jules Dreki: *kommt schwer schleppend angeschnauft und stellt einen riesigen Sack vor sich ab* Ufff.

Damit hatte sie die Aufmerksamkeit der Anwesenden erregt. Man konnte sich ja fast schon ausmalen, was da drin war.

Canidio Arai sieht zu Jules und grinst, leise sagt: Seid gegrüßt, Jules.... wie Ihr tragt auch mal etwas Schweres?

Bild von Canidio

Bluemoon Sweetrain betrachtet neugierig Jules Sack.
Jules Dreki: *schaut misstrauisch in Richung Blues
Bluemoon Sweetrain schaut unschuldig durch die Gegend.


Das erinnerte mich auch an ein Verslein ...

Denkt euch, ich habe das Christkind die Hafenmeisterin gesehen!
Sie kam aus dem Walde Kontor, ...

Die kleinen Hände taten ihr weh,
Denn sie trug einen Sack, der war gar schwer,
Schleppte und polterte hinter ihr her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihr Naseweise, ihr Schelmenpack -
Denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!

Bild von der Waldhüterin

Einen Hinweis auf den Inhalt konnte Jules uns selbst geben:

Jules Dreki: *schaut grimmig zu Lady Firehand und schiebt sicherheitshalber den Sack weg*
Firehand Val: *hatte gehört, was drin war durch das Schieben, aber ist von wenig Interesse, da Gold oder Geld keinen Wert für mich haben*

Was sie damit wohl auf der Audienz wollte? Leider nahm sie den Sack wieder mit und niemand wusste, wo sie ihn verbuddelt hat. *grinst*

Bild von Blue

Aber kommen wir zu den Meldungen. Die Waldhüterin war wie immer die Erste vorm Podest. 

Bluemoon Sweetrain: Ihr könnt Euch an den Hut erinnern, den ich bei dem Haus der Kräuterhex....äh...frau gefunden habe?
Jil Cuttita: Einen Hut?
Bluemoon Sweetrain: Also, ich war gestern auf dem Weg ins Elbenland um die königliche Katze zu füttern und plötzlich hörte ich ein Rauschen und ein riesiger schwarzer Rabe flog auf mich zu und riss mir den Hut vom Kopf!


Da war sie also wieder aus der Versenkung aufgetaucht: Nichneven! Daran bestand kein Zweifel!

Bluemoon Sweetrain: Er war so groß *breitet die Arme weit auseinander*
Jil Cuttita nickt: Das ist aber sehr groß für einen Raben.
Bluemoon Sweetrain: und.....*sagt leise* er hat beim davonfliegen laut gelacht!

Die Sache mit dem merkwürdigen Vogel hatten wir schon Ende Januar durchgekaut. Da hatte Nichneven vor Anna und Blue die Kurve gekratzt und sich in einen Raben verwandelt.


Schon zu diesem Zeitpunkt hatte man ja vermutet, dass die Waldhüterin nicht mehr ganz nüchtern war. Die Kommandantin ließ man als Zeugin völlig außer acht. Auch diesmal war es wieder soweit ...

Jil Cuttita legt den Kopf etwas zur Seite: 
Jungfer sagt ... hattet Ihr vielleicht vorher eine Rast in der Taverne?
Lennard vonLemond lacht.
Bluemoon Sweetrain: Ach, ich wusste ja,  dass Ihr mir nicht glaubt. Ich habe genau gesehen, dass er Richtung Avalon geflogen ist!
Jil Cuttita macht eine beschwichtigende Handbewegung: Aber nein, Jungfer. Aber Ihr müsst zugeben, dass sich Euer Bericht sehr ... mhhh ja sagen wir ungewöhnlich anhört.

Bild von Canidio

Die meisten Leute im Saal hielten die Geschichte jedenfalls für absurd.

Lennard vonLemond: Trotz ihres Hutes ^^ Sie hat wieder ihren alten Strohut auf ^^ Sehr erfreulich ^^.... Bei dem neuen letztens konnte man denken, er hätte Auswirkungen auf ihr Denkver... *bricht schnell ab*

Primus Caproni grinst und flüstert: Sicher, die Jungfer hat einen großen Vogel ^^

Zum Glück bestätigte die Kommandantin, dass ein großer Rabe in Avalon existierte. Somit wurde beschlossen, ein Preisgeld auszusetzen und den Vogel möglichst lebendig mit einem Netz zu fangen.


Lennard vonLemond: Ihr braucht einen Köder!
Anna Carlberg: Sie setzt wieder so einen Hut auf den Kopf dann kommt der Vogel bestimmt. 
Bluemoon Sweetrain: Gute Idee, Anna und Sir Primus muss dann das Netz werfen.
Jil Cuttita nickt.
Primus Caproni: Ich? Ich bin doch kein Fischer! Geschweige denn einer für Vögel!
Anna Carlberg: Ohja, das muss Sir Primus tun. Er ist der starke Mann!
Lennard vonLemond lacht zu Primus: Fischers Fritze!
Jil Cuttita: Primus... Ihr solltet den Mund nicht so weit auftun! Ich habe noch nichts von Eurem Flugversuch gehört ...
Primus Caproni presst die Lippen zusammen: Selbstredend werde ich die Jungfer unterstützen.
Jil Cuttita: Na bitte. Junfer. Ihr könnt auf des Stadthalters Hilfe bauen.

Bild von der Jungfer

Na, da bin ich gespannt, ob sie den Raben kriegen ... aber wohl eher nicht. Es könnte aber passieren, dass ein Unglück geschieht, sollten sie der dunklen Lady zu nahe kommen. Ich vertraue mal darauf, dass sie wohl nur ihren Schabernack mit der Jagdgruppe treiben wird.

Primus, Blue und Luba - das wird ein interessantes Unterfangen werden. Der Statthalter spielt wieder den Aufscheucher, Blue hastet mit dem Netz zu dem vermeintlichen Feind und fängt dabei nur einen Baumstumpf ein. Ach und Luba malt dann ein Bild davon. *grinst*


Der Kommandantin fiel jedenfalls auf, dass sich Primus zu den Flugversuchen noch nicht geäußert hatte.

Anna Carlberg: Blue muss doch auch noch was ausprobieren mit Sir Primus auf der Brücke im Elbenland? Ist das schon passiert?
Primus Caproni brummelt und wirft Anna einen strengen Blick zu.
Bluemoon Sweetrain: Neee Anna, aber ich habe eine schöne Brücke gefunden.
Jil Cuttita: Nun Primus, ich sehe Ihr seid ein gefragter Mann.
Primus Caproni: Ja ja (maulig) ich freu mich wie verrückt.


Hoffentlich bekomme ich diesen grandiosen Moment auch mit, wenn der Statthalter schreiend von der Brücke fällt und dann mit einem Riesenplatscher im Wasser landet! Dieser Augenblick wäre dann wirklich ein Bild wert!


Der Kater im Elbenland wurde laut Blues Aussage auch gut versorgt. Als Botschafter leistete Sir Saki bestimmt gute Arbeit. Die Herzogin versprach der Waldhüterin sie auch großzügig zu entlohnen. Sir Primus fand das natürlich nicht so prickelnd.

Primus Caproni: Das wird wieder sündhaft teuer und das alles für eine Katz..

Tja, hätte der Statthalter nicht so viel gemault, wäre er vielleicht auch sein Pferd nicht losgeworden. Die Jungfer brauchte schließlich für den langen Weg ein kräftiges Pferd und da ihr eigenes zu alt war, das Leihpferd aus dem Schloss nicht immer verfügbar ...

Jil Cuttita: Primus haben wir nicht noch ein Roß für die Jungfer?
Primus Caproni: Ein Esel würde es auch tun ... grml
Jil Cuttita: Ich bin es langsam leid Stadthalter! Wisst Ihr was ...? Da Ihr ja eh nur auf Schleichwegen zum Hafen eilt, überlassen wir doch Eurer Ross der Jungfer!
Primus Caproni: WASSSSSSSS?! *schnappt nach Luft*


Jil Cuttita: JA! Ihr habt recht gehört! Ihr überlasst der Jungfer Euer Pferd. Ich hoffe, dass hilft Euch Jungfer?
Bluemoon Sweetrain: Danke Hoheit *strahlt*

Den Statthalter schien eine Strafe nach der anderen zu ereilen. Schon als ängstlicher Held hatte er sämtliche Arbeiten der Jungfer übernehmen müssen und wurde auch öfter als Köder missbraucht. Irgendwie tat er mir schon ein bisschen leid. Nun, wo er sich den nächsten Faux Pas geleistet hatte, musste er erneut die Launen der Herzogin ertragen - sehr zur Belustigung der Bewohner Carimas.

Lennard vonLemond: zu Primus flüstert * wir haben ja noch diese Kamele von Prinzessin Petra .... das fällt nicht auf wenn ihr da eins von weg nehmt .. *lächelt und zwinkert*
Primus Caproni: Ihr seid zu großzügig Prinz.


Jetzt würde bestimmt noch einer sagen: Kamel und Kamel gesellt sich gern ...*lacht* Aber zurück zur Audienz. Die Kommandantin meldete sich zum Abschluss noch zu Wort.

Anna Carlberg: Ich habe noch nicht alle Bücher von Jules bekommen. Ich habe schon ein Buch bekommen. *überreicht es der Herzogin* Ich werde dann sicher noch eine Woche brauchen, um das alles auszurechnen.
Jules Dreki: *tupft sich den Schweiß ab*

Bild von der Jungfer Blue

Canidio Arai sieht grinsend zu Jules als sie sich den Schweiß auf der Stirn abtupft.
Anna Carlberg: Aber was mir auf gefallen ist in dem ersten Buch ...
Jules Dreki: *stecht stock steif da*
Anna Carlberg: Der Handel mit Kanonen. Es gefällt mir nicht all diese Waffen.


Die Kommandantin schlug vor, dass Jules jeden Tag zum Schloss käme und alle Steuergelder samt Belege direkt für eine Kontrolle abgäbe. Die Herzogin hatte natürlich so ihre Bedenken, ob Anna dafür überhaupt noch die Zeit fände. 

Aber sie war da recht zuversichtlich. Wenn man da stets dranbleibe, würde sich der Aufwand in Grenzen halten. Für Jules war dieser Vorschlag ein Fiasko. Damit war sie sämtlicher Verantwortung beraubt und nicht mehr als nur ein Bote. 

Apropos Laufbursche ... da war doch noch was gewesen?

Bild von Canidio

Anna Carlberg: Jetzt weiß ich gar nicht, wer der Bote war, der das Geld das letzte Mal abgeholt hat. Sir Primus hatte gesagt, es war Karl. Aber der Bote, der das Geld holen kam, war gar nicht Karl. Er hat nur ausgesehen wie Karl. Aber er war es nicht.
Primus Caproni tut möglichst unbeteiligt.
Jil Cuttita: Er war es gar nicht?
Jules Dreki: *schaut zur Decke*
Anna Carlberg: Ich hatte ihn verfolgt zur Insel der Piraten. Aber ich konnte ihm nicht weiter folgen. So meine Frage: Wer ist dieser Mann und wo ist Karl?

Bild von Canidio

Jil Cuttita: Eine berechtigte Frage. Doch wie wollt Ihr das herausfinden?

Anna Carlberg: Ich muss diese Woche auf Dienstreise. Viellecht kann Blue und Luba mal bei dem Kontor warten, wenn das Geld geholt wird und diesem Mann folgen? Die beide werden nicht auffallen, wenn sie zur Pirateninsel gehen.

Blue nahm sich dieser Aufgabe sofort an. Als gute Jägerin war sie eine Meisterin im Schleichen. Ihre Hoheit Jil hatte natürlich wieder Bedenken, aber davon ließ sich unsere Jungfer doch nicht beirren!

Bild von Canidio

Wegen der vielen Kanonen, da wollte die Kommandantin beim nächsten Mal nochmal nachhaken. Sie erwähnte auch eine Diskrepanz von drei Goldtalern in den Büchern von Jules und denen von Siegfried, dem Schatzmeister der Gilde. Die Hafenmeisterin brachte das wohl mächtig in die Bredouille. Laut Canidios Erzählung hatte sie wohl den Wunsch, sich aus dem Staub zu machen ...

Mittwoch, 9. Juni 2021

Eine kleine Zwischenbilanz

Trotz reichlicher Wetterkapriolen hatte der Frühling die Natur fest im Griff. Die Wiesen zeigen sich in bunter Tracht und der Sommer kommt mit Riesenschritten auf uns zu.


Mit dem blühenden Wandel kehrte auch wieder etwas Ruhe in Carima ein. Die turbulenten Zeiten schienen sich eine kleine Auszeit zu nehmen. Die Drow hatten sich akut zurückgezogen. Waren die höllischen Ereignisse schuld daran?

Dämonen und Drow - normalerweise würde ich sagen, die passen zusammen wie die Faust aufs Auge. Doch von den Drow gab es keine Spur. Das Stöbern in hiesigen Enzyklopädien brachte leider auch nicht den gewünschten Erfolg. Diese Erdwürmer werde ich zwar nicht wirklich vermissen, aber mich beschäftigte schon die Frage, was den Rückzug der Bösewichte bewirkt hatte.


Die Zwerge und Orks hatte ich seit geraumer Zeit auch nicht mehr gesehen. Langsam machte ich mir ernste Sorgen. War eine höhere Gewalt für das Verschwinden verantwortlich?!

Vielleicht war es auch der übliche Schwund, der unser idyllisches Ländchen wieder traf ... Carima ist ja weithin als Hafenstadt berühmt. Es ist ein Ort des Kommens und Gehens, fast schon so wechselhaft wie die Gezeiten. Manches Treibgut bleibt für eine Weile am Strand hängen, andere Schätze verschwinden mit der nächsten Welle wieder.


Doch es gibt auch noch die Einsiedlerkrebse, Seepocken und andere heimische Strandgüter. Da zähle ich mich wahrscheinlich zu dem Geröll, das sich gern hartnäckig zwischen den Ufersteinen verschanzt. *grinst*

Ich erinnere mich dabei gern an das schöne Lied vom höfischen Minnesänger.

Der dahinplätschernde Müßiggang hatte natürlich auch seine guten Seiten. Man konnte sich auf die belangloseren Beschäftigungen konzentrieren - das Königshaus um die Steuer prellen zum Beispiel oder neue Wischrollen erfinden. War das aber vielleicht die Ruhe vor dem Sturm?

Der Barde vom Hafen hatte dazu auch ein schönes Lied verfasst.

Der Magus braucht bald nen neuen Hut
Die Herzogin tat kund mit Wut
Sie ihn 'nen Kopfe kürzer machen tut
und doch bewies er großen Mut.



Der Hut muss dann kleiner sein
Denn wenn der Kopf erst mal fehlt
muss der Hals im Hute drein
weil sonst Regenwasser quält

Verlorne Taler noch und nöcher
mal lässt sichs nicht gefallen
in der Staatskass große Löcher
manch einer bekommt schon Hitzewallen


Auch ne Katz verschwindet einfach so
Taucht dann am andrem Hofe auf
vielleicht hat ihr nicht gefallen das Niveau
drum zum andrem Schloße rauf.

Zu guter letzt da sei gesagt
wem was zu Buche schlägt
versau einem noch den Tag
Wo nach er sich dann frägt...

*der Schmutzpoet macht eine kurze Pause und meint dann*

...es ist ein Vierzeiler! *und lacht*
 
[Autor: Sir Levi]

Samstag, 5. Juni 2021

Die Audienz Ende Mai


Es war auf dieser Audienz ein besonderer Moment ... nicht eine behütete Lady trat als Erste vors Podest, sondern unser wachsamer Blondschopf namens Anna. Wahrscheinlich schwebte die Waldhüterin derweil noch unter der Decke, wie der Name ihrer Duftkreation vermuten ließ - Brise der schwebenden Jungfrau (Brise de la vierge flottante)


Es gab wohl einige, die sich gewünscht hätten, an Primus Stelle gewesen zu sein.

Canidio Arai flüstert zu Mithrandir: Sir Primus scheint in Gedanken zu sein. 
Mithrandir Drakonus: *flüstert zurück* Er träumt vom Schweben. *grinst*
Canidio Arai sieht zu Mithrandir hoch und nickt leicht: Da könntet Ihr sehr recht haben. 
Primus Caproni wacht aus seinem Tagtraum auf und schaut in den Saal.


Vielleicht träumte er ja wirklich davon frei wie ein Vögelchen zu sein? Irgendwie schien er sich jedenfalls einen Korken geleistet zu haben. Die Herzogin war deswegen ziemlich angefressen ...

Jil Cuttita: Grüße werte Bürger und Gäste! Wie schon zu befürchten war, hat das erste zumindest halbwegs "warme" Wochenende viele vom Besuch der heutigen Audienz abgehalten. Das soll uns aber nicht beeindrucken. Ich freue mich auch heute wieder meinen geschätzten Schwager Prinz Lennard hier an meiner Seite zu wissen und natürlich begrüße ich auch alle anderen "schwarzen" Schafe unseres Hofes ..*schaut mit finsterem Blick zu Primus* Doch bevor ich mich um die Moral bei Hofe kümmern werde, möchte ich mich den Anliegen annehmen, die mir vorgetragen werden.


Somit kam die Kommandantin diesmal vors Podest und die Jungfer hatte das Nachsehen.

Anna Carlberg: Ich habe eine Bitte von Königin Elosina bekommen. Die Königin hat uns erzählt, sie hat einen Besucher bekommen, der nicht mehr weg will. Er heißt Sir Saki. Aber das Problem ist: Er will nicht das Elbenessen.

Die Hoheiten und die Anwesenden rätselten was das wohl zu bedeuten hatte.

Jil Cuttita: Und wonach gelüstet es dem Dauergast der Hoheit Elosina?
Anna Carlberg: Sir Primus hat dann gesagt als er Sir Saki gesehen hat: Der ißt bestimmt Fisch und da kann bestimmt Blue für sorgen.

Bild von Blue, der Waldhüterin

Primus Caproni lacht: Ach nun verstehe ich.
Lennard vonLemond kratzt sich am Kinn: Also wenn das ein Asiate ist und er mit Vorname Kawa heißt ... dann kenn ich den ... *grummelt*


Die Königin der Elben bat im Auftrag von Anna darum, dass Blue jede Woche Fisch ins Elbenland liefere, natürlich gegen eine gute Bezahlung. Währendessen war man immer noch am Rätselraten, wer dieser Sir Saki nun sei.


Jil Cuttita wendet sich knapp Primus zu: Nun dann klärt uns doch bitte auf, wer dieser merkwürdige Gast ist ..
Primus Caproni: Eine Katze Hoheit und wenn mich nicht alles täuscht wohl eine Eurer Hofkatzen.
Anna Carlberg: Er will nicht mehr weg.
Jil Cuttita: Ah soo .. ja nun, wenn das so ist. Dann werden wir die Jungfer natürlich gerne fragen ob sie auch Fisch ins Elbenland liefert.
Bluemoon Sweetrain: Aber natürlich Hoheit *freut sich, dass sie endlich ins Elbenland darf ohne verhaftet zu werden*


Das Thema beflügelte auch andere der Anwesenden zu einigen Anekdoten:

Jules Dreki: *brummt* ich kann keinen rohen Fisch mehr nach meinem "Ausflug" nach Japan sehen.
Mithrandir Drakonus: *murmelt leise* wenn ich das gewusst hätte...
Jules Dreki: *schaut wütend zu Mithrandir*
Mithrandir Drakonus: *rückt seine Haar zurecht und grinst*


Bild von der Leuchtturmwärterin
 
Lennard vonLemond: Soll das heißen ... die Katze frisst keine Mäuse? Oder ... gibts bei Elosina keine?
Primus Caproni: Na ja hier gibt es auch keine Mäuse Prinz, zumindest hab ich keine Mäuse mehr ^^
Jil Cuttita: Schweigt! *schaut Primus vernichtend an*
Lennard vonLemond: Dann haben die Hofkatzen gute Arbeit gemacht bisher.


Danach kam dann endlich die Waldhüterin zum Zuge und wurde wieder wegen ihres neuen Hutes bewundert.

Bluemoon Sweetrain tritt vor und verströmt wie immer einen unwiderstehlichen Duft, den sie den Herren dezent zuwedelt.
Primus Caproni tut völlig unbeeindruckt.



Lennard vonLemond lächelt der Jungfer zu, bemerkt wieder den neuen Hut der Waldhüterin .... sagt aber nichts dazu.
Jules Dreki: *murmelt* Mit dem Hut müsste die Waldmeisterin gleich als Hexe verhaftet werden.
Elyion Arai wirft Jules einen vernichtenden Blick zu.
Jules Dreki: *schaut sich nun ebenfalls Elyions Hut kritisch an*
Mithrandir Drakonus: *beäugt den Hut kurz*
Bluemoon Sweetrain: Heute habe ich nicht viel Hoheit... also das mit den schwebenden Sachen von Sir Elyion und den fliegenden Käsebroten von Luba hat mir keine Ruhe gelassen, da habe ich selbst mal was probiert.....*schaut zu Elyion* Ich habe eine Ente in die Luft geworfen und sie ist nicht wieder runtergefallen, dabei habe ich keine blitzende Apparatur wie Sir Elyion, also kann die Formel nicht stimmen.


In diesem Moment hatte ich den Wunsch schnellstens den Saal zu verlassen, um nicht erneut erklären zu müssen, warum Enten die Schwerkraft überwinden ... Zum Glück kam mir die Herzogin zuvor.

Jil Cuttita: Oh je, eine Ente. So eine richtige Ente wie im Stadtteich?
Bluemoon Sweetrain: Ja, ich wollte eigentlich eine Taube nehmen.....
Jil Cuttita: Aber Jungfer, ich muss Euch fragen: gibt es da nicht ein Paradoxon?
Bluemoon Sweetrain: Ein Para....dings?
Jil Cuttita: Nun ja also überlegt doch ... Primus kann der von Hause aus fliegen? Oder das Käsebrot von Luba? Und nun frage ich euch: wie steht es da um die Ente?
Bluemoon Sweetrain: ich wollte halt zeigen dass ich nicht die dumme Waldhüterin bin wie die Leute immer sagen *sagt leise und wird rot* Die Ente flog immer höher bis ich sie nicht mehr sehen konnte.


Jil Cuttita nickt: Nun ja Blue, damit habt Ihr auf alle Fälle trefflich bewiesen, dass Enten fliegen können auch ganz ohne die Hilfe des Magus,
Bluemoon Sweetrain strahlt nun wieder.

Das Fazit des Prinzen schien ziemlich einleuchtend zu sein:

Lennard vonLemond: Vielleicht sollte sie wieder den alten Hut aufziehen ... der neue scheint ihr nicht gut zu tun ... *flüstert zur Herzogin*


Unterdessen war Jules wohl auf Krawall gebürstet. Nur sollte sie bei dem Hünen vorsichtiger sein ...

Jules Dreki: *zupft Mithrandir am Mantel und flüstert* Hat jemand den Sir Levi auch fliegen lassen und der ist nicht wieder runter gekommen?
Mithrandir Drakonus: *dreht sich zu Jules um, schaut sie mit seinen gelben Augen an, flüstert dann zu Jules* Ich kann Euch zeigen, was ihm widerfahren ist *schaut ernst*
Jules Dreki: *schaut zu Mithrandir flüstert* Hmm aber sicher besser nicht hier. Aber es würde mal beweisen, dass Ihr mehr als Metfass in mir seht.


Mithrandir Drakonus: *Jules laut anmault* Ihr würdet wimmern wie ein Kind, das man ersäufen will! *dreht sich dann nach vorne*
Jules Dreki: *flucht vor sich hin, flüstert weiter* Und Ihr seid so charmant wie immer. Ihr Mistkerl. Nur ohne Vertrauen auf beiden Seiten ..... *wird immer leiser*
Mithrandir Drakonus: *sagt dann leise* Vielleicht sollte ich mein Festmahl vorziehen ...
Jules Dreki: *zuckt auf die Worte von Mithrandir hin mit den Schultern*


Mithrandir Drakonus: *mault dann noch leise nach* Ich mach aus ihrem Dreispitz einen Keinspitz *knurrt*
Jules Dreki: *verschränkt die Arme vor der Brust und flüstert* Macht nur wenn Ihr unbedingt die realen Steuern im Hafen bezahlen wollt. 


Ob die beiden sich noch mal vertragen werden? Aber ich glaube, da verwandelt sich das Meer eher in Waldmeister Gelee. Doch gehen wir lieber zurück zu dem Entenproblem.


Die Herzogin schlug der Waldhüterin vor, sie solle den Versuch mit einem Ding probieren, dem von Natur aus keine Flügel gegeben sind. Die erste Wahl der Jungfer fiel auf ein Pferd, aber da hatte ihre Hoheit Jil eine brilliante Idee ...

Jil Cuttita grinst: Nehmt doch einfach den Statthalter. Am besten von einem hohen Punkt.
Lennard vonLemond: Ja,  genau. Der hat schon Übung jetzt.
Primus Caproni schnappt nach Luft und flüstert: Was HAB ich getan?


Kurzerhand wurde geplant, dass die Jungfer den Statthalter bei der Fischlieferung ins Elbenreich mitnähme. Dort sollte er dann von der meterhohen Brücke hopsen.
 
Bluemoon Sweetrain: Das ist eine gute Idee Hoheit *grinst Primus an*
Primus Caproni: Das ist gar keine gute Idee! Ich weigere mich Hoheit!
Jil Cuttita: Mhh nun ja Statthalter, ich könnte den Versuch ja auch durchführen und lasse Euch in den Hungerturm hinabfliegen. 
Primus Caproni knurrt.



Dem armen Statthalter blieb wohl keine andere Wahl. Was hatte er bloß angestellt?

Jil Cuttita: Jungfer, Ihr berichtet mir dann bei der nächsten Audienz wie gut Primus fliegen kann, also wie weit oder tief.
Bluemoon Sweetrain: Ja Hoheit!
Primus Caproni murmelt: Ich bin des Todes.

Der Schrecken, der Primus noch in den Knochen steckte, durchfuhr nun auch die Herzogin, als ich vors Podest trat.

Elyion Arai: Ich habe wieder wunderbare Sachen mitgebracht!... Eine Sensation! Noch besser als die Zwitscherrollen! Die hier - die kann man essen! *lässt das mal so sacken*
Jil Cuttita wird bleich: Magus! Also ich muss doch bitten!



Die Anwesenden reagierten genauso fassungslos und warfen mit spitzen Bemerkungen um sich. 

Mithrandir Drakonus: *bekommt ein Grinsen ins Gesicht und murmelt* Heute wird er eingekerkert...
Jules Dreki: *nickt zustimmend* hoffentlich für lange.

Natürlich versuchte ich die Sache zu erklären. Schließlich war das ja eine grandiose Erfindung ...

Elyion Arai: Aber ich bitte Euch genauso .. Ihr müsst dabei über den Tellerrand sehen! Ich habe gehört, dass die Wischrollen auch für andere Zwecke genutzt werden und das brachte mich auf die Idee.
Jil Cuttita: Welche anderen Zwecke bitte?
Elyion Arai: Sie sind absolut vielseitig! Man kann damit auch Töpfe auswischen und diese hier sind aus Kräutern gefertigt, die man essen kann. Stücke davon kann man also einfach in die Suppe werfen oder wenn man sich den Mund abwischen will, hat man eine schöne Kräuternote... Und wenn man ganz kreativ ist, kann man darin Essen einwickeln und als Häppchen servieren.


Doch die Herzogin hatte dazu ihre eigene Sicht der Dinge...

Jil Cuttita hüstelt: Also Ihr habt meine größte Hochachtung, Magus für Euren Ideenreichtum und Euer Wissen und Fertigkeiten werden von mir hoch geschätzt. ABER ich verkünde hiermit: sollte ich jemals eine solche Rolle Eures Wischpapiers in meiner Schlossküche antreffen ... werden alle, die damit zu tun haben und das schließt Euch ein ... meinen Zorn erfahren!
Elyion Arai: Hm.. Eurer Blick über den Tellerrand scheint wohl trübe zu sein. *murmelt*
Jil Cuttita: Also ich dachte, ich bin ein Mensch, der offen ist für vieles, aber das ist mir zu viel, Magus. Am Ende landet das benutzte Papier in meiner Suppe. 
 

Das hatte gesessen! Aber trotz dieses Dämpfers wollte ich mich nicht so leicht geschlagen geben.

Elyion Arai: Nun gut. Ich respektiere Eure Entscheidung. *neigt den Kopf* Aber ich werde diese Erfindung dennoch dem Volk zugute kommen lassen.
Jil Cuttita: Das dürft Ihr gerne tun. Das Volk soll selbst darüber befinden. 
Jules Dreki: *grinst* wenn der damit im Hafen auftaucht, wird er gelyncht. 
Elyion Arai: Jeder wird mir zustimmen, dass es soviel einfacher ist, ein Papier in einen Wasser zu werfen, als Kräuter zu übergießen.


Mit einem Wink holte ihre Hoheit Canidio noch zu sich ...

Jil Cuttita: Werte Lady Canidio.. Ihr solltet auf Euren Gemahl achten.. Der Grat zwischen Genie und Wahnsinn ist schmal ...
Canidio Arai nickt: das werde ich versuchen königliche hoheit
Jil Cuttita: Ihr wisst doch: hinter jedem großen Mann steht eine noch größer Frau ^^
Canidio Arai nickt lächelnd und wird nun leicht rot: Ja, dies weiß ich. 
Jil Cuttita zwinkert Cani kurz zu.

Bild von Luba

Zuletzt kam dann noch Mithrandir vor die Hoheiten und eine sehr verwirrende Diskussion entbrannte. Wer hatte denn nun recht?

Mithrandir Drakonus: Unser Schatzmeister hat die Befürchtung, dass unsere Steuern nicht bei Hofe ankommen. 
Jules Dreki: *brummt leise* Wenn man nichts bezahlt, kann auch nichts ankommen.
Jil Cuttita bleibt überrachenderweise sehr gefasst: Nun, dass würde mich nicht wundern.
Mithrandir Drakonus: Wir haben unsere Abgaben bezahlt und vor zwei Tagen kam ein Bote, der fehlende Taler einforderte.
Jules Dreki: *schaut fassunglos den Verräter an*


Es schien wohl ein Bote zu sein, der direkt vom Statthalter geschickt worden war. Aber Mithrandir erklärte, dass er die Abgaben bereits an die Hafenmeisterin übergeben hätte. Er lobte Jules für ihre eifrige Arbeit und erwähnte, dass sie als Belohung sogar einen Smaragd bekommen hätte. Es entstand erst eine leichte Verwirrung darüber, ob der Stein Teil der Abgaben gewesen sei. Doch der weißhaarige Riese klärte die Sache noch einmal auf. Dabei verhielt sich Primus recht seltsam ...

Primus Caproni beginnt zu schwitzen und dicke Schweissperlen rinnen über seine Stirn.


Um die Sache wirklich aufzuklären, holte die Herzogin auch noch Jules vors Podest.

Jil Cuttita: Lady Jules, Ihr habt die Worte gehört? Was sagt Ihr dazu?
Jules Dreki: *sagt laut* Aye. Ich bin erstaunt, über das Ganze. Selbstverständlich wurde die Abgaben bezahlt.
Primus Caproni: Also ich hab noch nichts von ihr bekommen *dazwischen ruft*
Jules Dreki: *schaut zu Sir Primus* und DAS würdet Ihr auch auf die Bibel schwören?
Jil Cuttita: Und wo sind dann diese Abgaben geblieben?
Jules Dreki: *deutet auf Sir Primus* Da müsst Ihr schon ihn fragen. Laut meinen Büchern wurde alles korrekt abgerechnet.
Primus Caproni: Lüge Lüge Lüge! Wäre dem so, dann hätte ich keinen Eintreiber entsand!


Die Herzogin hatte, trotz ihres Zorns auf Primus, doch noch Vertrauen zu ihm.

Jil Cuttita: Also *schaut Jules an* Ich warte ...  Auch wenn der Statthalter ein Hurenbock ist, weiß ich doch, dass er mich jetzt nicht belügen würde!
Mithrandir Drakonus: *erstaunt über die Ausdrucksweise der Herzogin ist*
Primus Caproni schnappt nach Luft.
Lennard vonLemond schaut zu Primus: Das war aber grade heftig ... *ihm zuruft*
Primus Caproni seufzt.


Ei, da war die Katze aus dem Sack! Primus und die Hafendirnen - das hätte ich mir auch fast denken können. Ihm hätte ich glatt zugetraut, dass er sich sogar die Steuern in die eigene Tasche wirtschaftet. 

Jil Cuttita: Also dann, wo sind die Taler?
Jules Dreki: Ich gab sie dem Boten von Sir Primus, der bei mir im Kontor auch sonst die Steuern pflegt abzuholen. 
Primus Caproni: Dann hätte ich sie ja bekommen müssen. Habe ich aber nicht.
Jules Dreki: *ranzt in Sir Primus Richtung* Dann solltet Ihr Eure Leute besser bezahlen. Dann verschwindet auch kein Gold. 
Primus Caproni: Das geht Euch nichts an.


Die Kommandantin flüsterte der Herzogin zu, dass man die Bücher überprüfen sollte und ein paar Erkundigungen bei den Kapitänen einholen müsse.

Jil Cuttita schaut zu Anna: Ich gebe Euch recht und Ihr verhört bitte den besagten Boten. Nun gut. Hier steht heute Wort gegen Wort.

Mithrandir bot sofort an, alle Pergamente für eine Überprüfung auszuhändigen.


Jil Cuttita: Sehr gut habt Dank, Sir Mithrandir. Die Kommandantin Anna wird die Bücher annehmen. Kommandantin Anna, Ihr holt alle Pergamente ein, die wir brauchen. Auch die von Lady Jules und vom Statthalter.
Anna Carlberg: Sehr gut Herzogin.
Jil Cuttita: Bei allen Gespächen wird die Kommandantin zugegen sein. Ich übergebe ihr die Aufsicht über diesen Fall. Das Resultat ihrer Ermittlung wird später das Urteil werden.

Alle stimmten dem Vorschlag zu. Damit wurde dann die Audienz beendet.


Primus Caproni stutzt: ...  Äh sollte ich nicht?
Jil Cuttita: NEIN Danke, Ihr müsst Euch doch schonen für Mimi oder Mausi oder was weiß ich!
Primus Caproni schluckt: Oh weia.
Canidio Arai: Oha *murmelt*
Elyion Arai: Lola *trocken in den Raum wirft*
Canidio Arai versucht Elyion ans Schienbein zu treten: Psssst!
Elyion Arai weicht fix aus und hüpft einen Schritt zurück. 




Ein ganz normaler Juni ... ( Juni 2023)

01. Juni - der Feuerkreis - OOC Am späten Abend saß ich mit den Gefährten am Feuer und wir ließen die Woche Revue passieren. Wir sprachen üb...